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Meine Frau hatte im Internet darüber gelesen, dass es möglich ist auf Island schnorcheln zu gehen.

Aber nicht irgendwo, sondern in einer Spalte zwischen den Kontinentalplatten. Also der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platte.

So buchten wir über die Seite http://guidetoiceland.is diese Tour.

 

Wir wurden an unserem Hotel abgeholt. Leider stand auf unserem Voucher eine falsche Abholzeit. Aber der Guide kam noch einmal zurück, nach dem er eine andere Touristen abgeholt hatte.

So ging es nun für uns von Reykjavik in Richtung Pingvellir Nationalpark.

 

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Alleine die Fahrt dorthin bot uns schon eine tolle Landschaft.

 

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Und dann kamen wir nach 45 Minuten im Nationalpark an.

 

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Wir machten zuerst noch eine kurze Pause an einem Rastplatz, konnten dort noch auf Toilette und sammelten weitere Touristen ein, die uns mit ihrem Auto folgten.

 

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Ein herrlicher Blick über den Pingvallavatn See im Nationalpark.

 

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Und auch das Althing, das älteste Parlament der Welt, konnten wir von unserem Parkplatz aus gut sehen. Dort waren wir letztes Jahr auch schon.

 

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Dann machten wir uns langsam fertig.

Zuerst sei noch gesagt, dass es 2 Möglichkeiten gibt, wie man hier schnorcheln kann.

Einmal in einem Drysuit. Hier behält man dünne Kleidung unter dem Anzug an und wird auch nicht nass. Es soll wärmer sein, als in einem normalen Neoprenanzug.

Und dann gibt es den Wetsuit. Hier zieht man Badesachen unter den Neoprenanzug und man wird natürlich nass. Die Dicke beträgt 5mm.

Wir hatten uns im Vorfeld für den Wetsuit entschieden. Dies muss man nämlich bei der Buchung der Tour angeben.

Mit einem etas komischen Gefühl schauten wir uns die anderen Touristen an, die mit anderen Anbietern hierher gefahren sind. Alle trugen einen Drysuit.

Gut, man soll sich mit dem Drysuit fast nicht bewegen können und auch tauchen ist nicht möglich.

 

Also zogen wir uns erstmal um und merkten direkt, dass wir aber eine deutlichere Bewegungsfreiheit hatten, als alle anderen. Dafür wurde uns aber etwas kalt, denn langsam nimmt der Winter Einzug über Island.

Man sollte wissen, dass es keine Umkleidekabinen am Parkplatz gibt. Lediglich 2 beheizte Toiletten sind vorhanden, dort zogen wir uns nach dem Trip um.

 

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Wir waren aber sehr gut gelaunt und natürlich sehr gespannt, wie es denn unter Wasser aussieht. Der oben gezeigte Platz diente zum umziehen und lagern der Schnorchelutensilien.

 

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Und dann ging es los. Wir müssten ein wenig bis zum Steg laufen. Und dann zogen wir die Flossen an und stiegen in das 2 Grad kalte Wasser. Aber zu unserem erstaunen, war es wirklich angenehm. Nur die Hände wurden nach einiger Zeit etwas kalt.

Das Gefühl, wenn das Wasser in den Anzug eindringt, ist am Anfang sehr komisch und richtig kalt, aber nach sehr kurzer Zeit erwärmt sich das Wasser durch unsere Körpertemperatur und es wird angenehm.

Also die richtige Entscheidung getroffen mit dem Wetsuit.

 

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Und dann tauchten wir ab ins kalte und sehr klare Wasser.

Der Anblick war einfach einmalig. So klar, dass man bis zu 100m weit und auch tief blicken kann.

Ok, tief nicht wirklich, die tiefste Stelle hier beträgt 45m.

 

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Es war ein tolles Gefühl, sich zwischen den Kontinentalplatten zu bewegen.

 

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Wer sich wundert, was wir für Masken tragen, dass sind Komplettgesichtschnorchelmasken.

Mit denen kann man durch Mund und Nase atmen und sich sogar unter Wasser unterhalten. Schwierig, aber es geht.

Wir fanden die Masken sehr angenehm und es war eine gute Anschaffung im Vorfeld.

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Das Wasser ist so klar. Es braucht 30 Jahre von dem angrenzenden Gletscher durch das Vulkangestein bis hier zur Silfra Spalte.

 

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Und ein wirkliches Highlight ist, dass man beide Kontinentalplatten auch als Schnorchler anfassen kann. Man muss sich zwar wirklich strecken, aber es klappte.

Taucher haben hier natürlich bessere Möglichkeiten, da sie sich viel weiter unten bewegen können und somit enger an beiden Platten sich bewegen.

 

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Es war wirklich ein tolles Gefühl mit unglaublichen Eindrücken.

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Wer einmal bewegte Bilder unser Tour sehen möchte, für den ist der Link zu unserem Video genau das Richtige:

 

 

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Nach ca. 30-35 Minuten waren wir einmal durch die Spalte hindurch und am Endpunkt angekommen.
Für viele erscheint die Zeit zu kurz, jedoch waren wir auch sehr froh wieder aus den nassen und kalten Neoprenanzügen heraus zu kommen.

Also nicht falsch verstehen, es war toll und unglaublich. Ein beeindruckendes Erlebnis, aber nach der halben Stunde war es dann einfach zu kalt.

 

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Für jeden, der einmal etwas besonderes machen möchte, dem sei diese Tour empfohlen.

Unser Guide war wirklich klasse. Er gab uns viele Tipps und machte die ganze Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

 

 

 

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