
Akranes ist eine Hafenstadt im Westen Islands, etwa 42 Kilometer von Reykjavík entfernt.
Die Stadt liegt an der Spitze der Halbinsel, die die Fjorde Hvalfjördur und Borgarfjördur voneinander trennt.
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Geschichte
Akranes wurde im 9. Jahrhundert von den irischen Brüdern Thormodur und Ketill besiedelt, entwickelte sich jedoch erst Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer richtigen Stadt.
Im Jahr 1942 erhielt Akranes das Stadtrecht und erlebte daraufhin ein starkes Bevölkerungswachstum. Heute leben etwa 6.700 Menschen in Akranes. Die Stadt ist ein wichtiges Dienstleistungszentrum für die umliegenden Regionen und wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren weiter wachsen.
In Akranes gibt es sowohl ein Zementwerk als auch ein nahegelegenes Aluminiumwerk, doch die Fischerei ist nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt. Akranes ist außerdem für seine starke Fußballtradition bekannt und beheimatet mit Íþróttabandalag Akraness eine der besten Fußballmannschaften des Landes.
Kultur
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Das Heimatmuseum von Akranes in Gardar ist das kulturelle Zentrum der Stadt. Es besteht aus einem Heimatmuseum, mehreren Häusern und Booten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, dem isländischen Sportmuseum sowie verschiedenen Wechselausstellungen.
Zu den für Besucher geöffneten Häusern gehören das Gardar-Haus, das erste Betonhaus Islands, das 1876 ursprünglich als Pfarrhaus erbaut wurde; Nedri-Syrupartur von 1875, das älteste erhaltene Holzhaus im Raum Akranes; Sandar-Vestri, das Zuhause einer Arbeiterfamilie von 1901; sowie das Heimatmuseum und die Ausstellungen in der Museumshalle.
Die Sammlung des Museums umfasst Haushaltsgegenstände, verschiedene Werkzeuge und Maschinen von Handwerkern, Bauern und Fischern, medizinische Geräte, Kostüme, Teile eines Torfhauses und vieles mehr.
Geografie
Die Stadt liegt am Fuße des imposanten Basaltberges Akrafjall. Vom Gipfel aus hat man einen der besten Panoramablicke über Westisland, von der Faxafloi-Bucht über die Reykjanes-Halbinsel bis zum Snaefellsjökull-Gletscher.
Der Leuchtturm von Akranes in Breidin (erst seit Kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich) bietet fantastische Ausblicke über die Bucht und die Stadt. Er wird von einem Hobbyfotografen betrieben, der das Innere des Leuchtturms als Galerie nutzt.






