Nord- & Polarlichter-Touren

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Jage die Polarlichter Islands: Finde die besten Touren, um die Nordlichter während deines Islandurlaubs zu genießen – egal ob im Bus, Boot oder Superjeep. Entdecke Ausflüge ab Reykjavík oder anderen Orten in Island, z. B. der Hauptstadt des Nordens, Akureyri.

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Was sind die Nordlichter?

Die Nordlichter, auch bekannt unter dem Namen Aurora Borealis, sind ein Phänomen, das in hohen geographischen Breiten entsteht, wenn Sonnenpartikel beim Eintritt in die Erdatmosphäre ionisieren. Am Nachthimmel sind sie als geheimnisvolle, schwebende Farbbänder zu sehen. Seit Jahrhunderten faszinieren diese 'Bänder' die Menschen und versetzen sie in ehrfürchtiges Staunen.

Die Polarlichter treten zwar das ganze Jahr über auf, allerdings ist es nur in den dunklen Winternächten möglich, sie mit bloßem Auge zu sehen. Da überrascht es nicht, dass die „Jagd“ auf die atemberaubenden Leuchterscheinungen zu den beliebtesten Aktivitäten während des isländischen Winters gehört. Es gibt eine Vielzahl von Touren zu den besten Plätzen für die Beobachtung der Aurora Borealis. So kann man z. B. eine preiswerte Northern Lights Bustour buchen, bei der man die störenden Lichter der Großstadt hinter sich lässt, oder bei einer Northern Lights Bootstour die Polarlichter auf dem offenen Meer erleben! Außerhalb Skandinaviens bieten nur wenige andere Orte, wie Alaska, Sibirien und Nordkanada, die Möglichkeit, die Aurora Borealis zu beobachten.

Moderne, wissenschaftliche Erklärungen für die Existenz der Nordlichter gibt es erst seit den 1880er Jahren. Damals entdeckten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen dem rätselhaften Phänomen und der Sonnenaktivität. 70 Jahre später untermauerten weitere Forschungen diese Erkenntnis mit neuen Informationen über den ‘Sonnenwind’, mit dem Elektronen und Protonen zur Erde gelangen. Die aktuelle Weltraumforschung und ein größeres Verständnis für die Zusammenhänge zwischen dem All und unserer Erde versprechen auch heute noch weitere Enthüllungen über die Polarlichter.

Schon seit langem gehören die Nordlichter zum Leben der Skandinavier und haben einige der großartigsten und ältesten Geschichten der nordischen Mythologie geprägt.

Eine der bekanntesten ist die von Ragnarök, einer schicksalhaften Schlacht, die in der Zukunft geschlagen werden wird und der Prophezeiung zufolge die Erde mit Wasser überfluten und viele Götter das Leben kosten wird, darunter auch Odin, Thor und Loki. Nach Ragnarök soll die Welt wieder auferstehen und die alten Motive von Geburt, Tod und Wiedergeburt gestärkt daraus hervorgehen.

Für diese Schlacht ruft Odin, Herrscher von Asgard, seine wertvollsten Krieger, die Wallküren, zusammen. Das sind weibliche Kriegerinnen, die mit Speer und Schild bewaffnet auf Pferden reiten. Einige Sagen gehen davon aus, dass die Nordlichter Relexionen von der Rüstung der Wallküren sind.

Eine andere populäre Interpretation sagt, dass die Aurora die ‘Bifröst Brücke’ ist – eine Regenbogenbrücke, die verstorbene Krieger in die prächtigen und ruhmreichen Hallen von Walhalla führte.

Die isländischen Wikinger feierten die Erscheinung der Aurora und daran hat sich bis heute nichts geändert. So gibt es im Land aus Eis und Feuer zahlreiche Touren zu den Nordlichtern. Einige skandinavische Nachbarn hatten allerdings weniger Vertrauen.

Viele nordische Völker, so wie das indigene Finno-Ugrische Volk der Sámi, fürchteten die Erscheinung am Nachthimmel. Sie glaubten, bei den tanzenden grünen, roten und blauen Lichtbändern handelte es sich um die Seelen der Toten und darum achteten die Sámi sehr darauf, sich in der Nähe der Lichter immer respektvoll zu verhalten und nicht zu pfeifen, zu singen, zu reden oder ihnen gar zuzuwinken.

Es heißt, dass die, die diese Warnungen missachten, in den Himmel hinaufgetragen wurden und für immer zwischen den nachtaktiven Geistern gefangen waren. Angeblich ist dieser Mythos der Grund, warum auch heute noch einige Sámi nicht ins Freie gehen, wenn über ihnen die Nordlichter tanzen.

Das vielleicht schönste Gleichnis für die Aurora Borealis haben die Finnen: Sie glauben, dass die Lichter vom Polarfuchs erschaffen werden, welcher zufällig Islands einziges einheimisches Säugetier ist. Der finnische Name für die Polarlichter lässt sich als “Feuerfuchs” übersetzen und bezieht sich auf diesen magischen Fuchs, der sich so schnell über den Nachthimmel bewegt, dass sein Schwanz dabei die Berge berührt und riesige, farbenfrohe Funkenstürme losschlägt.

Eine weitere Version der Polarfuchslegende erklärt, warum die Lichter nur im Winter auftauchen: Statt Funken wirbelt der Fuchsschwanz Schneeflocken auf, die das Mondlicht reflektieren.

In Island glaubte man, dass die Lichter Geburtsschmerzen lindern konnten. Allerdings sollten werdende Mütter nicht direkt in die Aurora Borealis schauen, weil das Kind sonst mit einem Silberblick zur Welt kommen würde.

Bei deinem Islandbesuch kannst du dich natürlich allein aufmachen, die Nordlichter zu jagen. Aber wenn du die besten Plätze suchst, weit weg von den störenden Lichtern menschlicher Siedlungen, dann empfehlen wir eine Northern Lights Tour, bei der dir ein gut informierter Guide alles erzählen kann, was es zu diesem faszinierenden Phänomen zu wissen gibt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die beste Zeit, um die Nordlichter in Island zu sehen?

Die beste Zeit des Jahres, um die Nordlichter in Island zu sehen, sind die langen Nächte in den Wintermonaten. Die Polarlichter kann man zwischen September und April sehen, doch von November bis Januar ist der Himmel am dunkelsten – was eine tolle Kulisse für die spektakulären Lichter bildet.

Warum kommen die Nordlichter in Island so häufig vor?

Island liegt weit oberhalb des 60. nördlichen Breitengrades, dem tiefsten Punkt, von dem aus die Nordlichter regelmäßig zu sehen sind. Dank der dunklen und langen Winternächte sind die Lichter zudem deutlicher zu sehen und leichter zu entdecken.

Kann ich die Nordlichter im Sommer in Island sehen?

Im Hochsommer kann man in Island keine Nordlichter sehen. Ende August, wenn der Herbst naht und die Nächte dunkler werden, ist es zwar möglich, doch in den Wintermonaten sind die Chancen auf eine Sichtung besser.

Lohnen sich Nordlichter-Touren in Island?

Nordlichttouren in Island sind absolut lohnenswert! Auf der Suche nach Gelegenheiten, die Polarlichter zu sehen, gibt es verschiedene Tour-Optionen. Egal, ob Sie sich für eine Mietwagenreise oder eine geführte Tour entscheiden, Island ist einer der besten Orte der Welt, um diese unglaubliche Naturattraktion zu sehen.

Gibt es in Island eine Nordlichter-Garantie bei den Touren?

Nein, da die Nordlichter ein unberechenbares Naturphänomen sind, können Sichtungen leider nicht garantiert werden. Touranbieter bemühen sich, das Auftreten der Nordlichter auf Grundlage der Sonnenwind- und Wettervorhersagen bestmöglich zu kalkulieren. Viele Unternehmen bieten in der Regel eine zweite kostenlose Möglichkeit an, die Nordlichter zu sehen, wenn die erste Tour erfolglos war.