
Egilsstadir ist das wichtigste Zentrum im Osten Islands. Die kleine Stadt liegt am Fluss Lagarfljot und ist von Bergen, Wäldern und weitläufigen Tälern umgeben. Für Reisende, die den Osten erkunden möchten, ist Egilsstadir oft der erste Halt – ganz gleich, ob sie über den Flughafen Egilsstadir anreisen oder die Ringstraße entlangfahren.
Von Egilsstadir aus erreichst du ganz einfach die schönsten Sehenswürdigkeiten im Osten Islands, darunter versteckte Wasserfälle, geothermale Bäder und abgelegene Wandergebiete. Die Stadt ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ringstraßen-Touren und bietet eine große Auswahl an Hotels und Unterkünften in Egilsstadir.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
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Da viele Touren durch die Ostfjorde ebenfalls hier beginnen, ist Egilsstadir ein idealer Ausgangspunkt, um diese ruhigere Region zu erkunden. Wenn du flexibel reisen möchtest, kannst du einen Mietwagen in Island buchen und die Ostfjorde sowie die Umgebung in deinem eigenen Tempo entdecken.
Lies weiter, um mehr über die besten Aktivitäten in Egilsstadir, Übernachtungsmöglichkeiten, nahegelegene Sehenswürdigkeiten, Reisetipps und die Planung der perfekten Reiseroute durch den Osten Islands zu erfahren.
Egilsstadir auf einen Blick
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Lage: Egilsstadir liegt im Osten Islands im Tal Fljotsdalsherad am Ufer des Sees Lagarfljot.
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Einwohnerzahl: Rund 2.900 Einwohner – damit ist Egilsstadir die größte Stadt im Osten Islands.
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Bedeutung: Die Stadt ist das wichtigste Zentrum und der zentrale Versorgungsort für die Region der Ostfjorde.
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Landschaft: Umgeben von Bergen, Wäldern und weiten Flusstälern, die durch Gletscher und vulkanische Aktivität geformt wurden.
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Erreichbarkeit: Egilsstadir ist über die Ringstraße (Route 1) leicht erreichbar und wird von Reykjavik aus per Flugzeug über den Flughafen Egilsstadir angeflogen.
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Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Lagarfljot, das Heimatmuseum Ostislands und das Vök-Bad.
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Sehenswürdigkeiten in der Umgebung: der Wald Hallormsstadaskogur, der Wasserfall Hengifoss, die Schlucht Studlagil und Seydisfjördur.
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Einrichtungen und Dienstleistungen: Restaurants, Supermärkte, ein Krankenhaus, Tankstellen sowie Hotels und Unterkünfte in Egilsstadir.
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Beste Reisezeit: Der Sommer (Juni bis August) bietet lange helle Tage und uneingeschränkten Zugang zu den Straßen.
Warum Egilsstadir an der Ringstraße wichtig ist
Wenn du Islands Ringstraße (Route 1) entlangfährst, spielt Egilsstadir eine wichtige Rolle als zentraler Halt zwischen Akureyri im Norden Islands und Höfn im Südosten. Die Entfernung zwischen Akureyri und Höfn beträgt ungefähr 600 Kilometer, und Egilsstadir ist die einzige größere Stadt entlang dieses langen, abgelegenen Streckenabschnitts.
Damit ist die Stadt der ideale Ort zum Tanken, zum Auffüllen der Vorräte, für eine Reifenreparatur, einen Apothekenbesuch oder einfach für eine Pause, bevor du deine Reise fortsetzt. Egilsstadir ist außerdem ein strategisch günstiger Ausgangspunkt für die Erkundung Ostislands und bietet einfachen Zugang zu den Ostfjorden und dem Hochland.
Viele Reisende auf einer Mietwagenreise rund um die Ringstraße Islands übernachten ebenfalls hier. So lässt sich die lange Fahrt aufteilen und es bleibt mehr Zeit, den Osten gründlich zu erkunden.
So erreichst du Egilsstadir
Egilsstadir ist sowohl mit dem Flugzeug als auch über die Straße leicht erreichbar. Ganz gleich, ob du die Ringstraße entlangfährst oder für eine kürzere Reise einfliegst – die Stadt ist ein praktischer Ausgangspunkt, um die Seen, Wasserfälle und Ostfjorde der Region zu erkunden.
Von Reykjavik zum Flughafen Egilsstadir fliegen
Der Flughafen Egilsstadir liegt nur etwa 1,5 Kilometer nördlich des Stadtzentrums und ist damit einer der am günstigsten gelegenen regionalen Flughäfen Islands.
Es gibt regelmäßige Flüge von Reykjavik zum Flughafen Egilsstadir, die ungefähr eine Stunde dauern. Mietwagen sind direkt am Terminal verfügbar, und mit einem Taxi oder Hoteltransfer bist du in weniger als fünf Minuten in der Stadt.
Für Reisende mit wenig Zeit ist es eine hervorragende Möglichkeit, zum Flughafen Egilsstadir zu fliegen und von dort wieder abzureisen. So entfällt die lange Fahrt, und du hast mehr Zeit, um den Osten zu erkunden.
Mit dem Auto nach Egilsstadir
Viele Reisende entscheiden sich für einen Mietwagen in Island, um die Wasserfälle, Fjorde und kleineren Zwischenstopps im Osten Islands flexibel erkunden zu können.
Von Reykjavik nach Egilsstadir gibt es zwei mögliche Strecken, die beide über die Route 1 führen:
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Nördliche Route (im Uhrzeigersinn): Etwa 655 Kilometer beziehungsweise 8 bis 9 Stunden Fahrt über Borgarnes, Akureyri und den See Myvatn.
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Südliche Route (gegen den Uhrzeigersinn): Etwa 700 Kilometer bzw. 9 bis 10 Stunden Fahrt über die Südküste, Vik, die Gletscherlagune Jökulsarlon und Höfn.
Im Sommer besuchen viele Reisende Egilsstadir im Rahmen mehrtägiger Ringstraßen-Routen und nutzen die Stadt als Zwischenstopp zwischen Nord- und Südostisland.
Im Winter solltest du vor der Abfahrt immer die Straßenverhältnisse prüfen, da hoch gelegene Pässe wie Mödrudalsöraefi bei schlechtem Wetter gesperrt werden können. Für zusätzliche Sicherheit und bessere Fahreigenschaften bei Schnee und Eis wird dringend ein Mietwagen mit Allradantrieb empfohlen.
Mit Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln nach Egilsstadir
Egilsstadir ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, allerdings sind die Verbindungen begrenzt und es ist meist ein Umstieg erforderlich. Derzeit gibt es keine direkte Busverbindung von Reykjavik nach Egilsstadir. Wenn du aus der Hauptstadt kommst, musst du je nach Route und Jahreszeit in Städten wie Akureyri oder Höfn umsteigen.
Egilsstadir ist außerdem durch Regionalbusse mit den nahegelegenen Dörfern in den Ostfjorden verbunden, darunter Seydisfjördur, Reydarfjördur und Eskifjördur. Die wichtigste Bushaltestelle der Stadt befindet sich in der Nähe der N1-Tankstelle im Zentrum von Egilsstadir.
Da sich die Fahrpläne je nach Jahreszeit ändern, solltest du vor deiner Reise unbedingt die aktuellen Zeiten prüfen und den Routenplaner von Straeto nutzen.
Beste Reisezeit für Egilsstadir
Egilsstadir in Island ist ein ganzjähriges Reiseziel, doch das Reiseerlebnis verändert sich je nach Jahreszeit deutlich. Hier erfährst du, welcher Zeitraum am besten zu deiner Reise passt.
Sommer in Egilsstadir (Juni bis August)
Der Sommer in Island ist aus gutem Grund die Hauptsaison. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 8 und 15 °C, die Hochlandstraßen (F-Straßen) sind endlich geöffnet, und die berühmte Mitternachtssonne schenkt dir fast 24 Stunden nutzbares Tageslicht.
Wenn du Island zwischen Juni und August besuchst, erweist sich der Sommer als die perfekte Zeit für eine Fahrt nach Egilsstadir. Die langen hellen Tage eignen sich ideal zum Wandern im Wald Hallormsstadaskogur, zum Paddeln auf dem See Lagarfljot und zum Entdecken von Wasserfällen. Du musst dir keine Gedanken über Schnee oder vereiste Straßen machen.
Buche deine Unterkunft in Egilsstadir im Voraus, da Juni und Juli schneller ausgebucht sind, als viele Besucher erwarten.
Winter in Egilsstadir (November bis März)
Der Winter in Island verwandelt den Osten in ein ruhiges, verschneites Winterwunderland mit Temperaturen zwischen −3 und 4 °C. Die langen Nächte machen Egilsstadir zu einem der besten Orte Islands, um Nordlichter zu beobachten.
Einige Hochlandrouten und kleinere Wasserfälle sind dann nicht zugänglich, doch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Kulturerbe-Museum, das Vök-Bad und der Wald Hallormsstadaskogur bleiben geöffnet. Viele Reisende erkunden die Region außerdem im Rahmen geführter Wintertouren und Reisepakete, die das sichere Reisen durch die verschneite Landschaft Ostislands erleichtern.
Wenn du abseits der Hauptstraßen fahren möchtest, wird in dieser Jahreszeit dringend ein Fahrzeug mit Allradantrieb empfohlen.
Zwischensaisons (April bis Mai und September bis Oktober)

Die Frühlings- und Herbstmonate gelten als ideale, aber unterschätzte Reisezeit. Im Frühling kehren Zugvögel zurück, Wildblumen blühen, und es sind deutlich weniger Touristen unterwegs. Im Herbst leuchtet der Wald Hallormsstadaskogur in Gold- und Rottönen, und ab Ende August zeigen sich die ersten Nordlichter der Saison. Rechne mit wechselhaftem Wetter und packe Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ein.
Die 5 besten Aktivitäten in Egilsstadir

In Egilsstadir gibt es viele interessante Aktivitäten – ganz gleich, ob du nur für ein paar Stunden an der Ringstraße Halt machst oder den Osten Islands mehrere Tage lang erkundest. Die Stadt selbst ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Mehrere lohnenswerte kulturelle Stationen kannst du bequem an einem Nachmittag miteinander verbinden.
5. Entdecke lokale Kunsthandwerksläden und kleine Galerien
Ein Bummel durch die örtlichen Geschäfte ist eine gute Möglichkeit, Egilsstadir kennenzulernen. Rund um Midvangur und Kaupvangur findest du Läden mit isländischen Lopapeysa-Pullovern, Keramik aus der Region, Produkten aus Rentierleder und Bio-Erzeugnissen aus dem nahegelegenen Vallanes.
In diesem Viertel befindet sich auch das örtliche Besucherzentrum. Dort erhältst du Karten und Informationen zu Öffnungszeiten sowie zu saisonalen Veranstaltungen in Ostisland.
4. Besuche kulturelle Veranstaltungen und Festivals in Egilsstadir
Egilsstadir verfügt über eine wachsende Kulturszene, die mit ihren Veranstaltungen die Stadt zum Leben erweckt. Ein Höhepunkt ist das im Juni im Kunstzentrum Slaturhusid stattfindende Festival für elektronische Musik „Hringras”. Es bietet Live-DJ-Sets und Auftritte sowie ein kreatives Programm, das Einheimische und Besucher gleichermaßen anzieht.
Das jährliche Stadtfest von Egilsstadir „Ormsteiti” findet normalerweise in der zweiten Septemberwoche statt und ist eine der größten Veranstaltungen der Region. Das zehntägige, familienfreundliche Fest umfasst zahlreiche tägliche Aktivitäten wie Konzerte, kulturelle Darbietungen, kulinarische Veranstaltungen, Ausstellungen und Treffen der Gemeinschaft.
3. Besuche die Kirche Egilsstadakirkja

Foto von Wikimedia, Creative Commons, von Eysteinn Guðni Guðnason. Keine Änderungen vorgenommen.
Die etwas oberhalb der Stadt gelegene Egilsstadakirkja ist ein schlichtes, aber markantes Wahrzeichen von Egilsstadir. Die Betonkirche stammt aus dem Jahr 1974 und spiegelt den klaren, minimalistischen Stil wider, der in dieser Zeit für die isländische Architektur typisch war.
Ein Besuch der Egilsstadakirkja lohnt sich wegen der friedlichen Atmosphäre und des Ausblicks über das umliegende Tal.
2. Spaziere durch den Park Tjarnargardur
Tjarnargardur ist die wichtigste Grünanlage von Egilsstadir und ein entspannter Ort für einen kurzen Spaziergang. Wege führen um einen kleinen Teich und weiter zum Ufer des Sees Lagarfljot. Unterwegs kannst du Skulpturen, Bänke und Spielplätze entdecken und den weiten Ausblick über das Tal genießen.
Schon ein kurzer Spaziergang vermittelt dir ein Gefühl für das ruhigere Lebenstempo im Osten Islands.
1. Besuche das Heimatmuseum Ostislands

Eine der besten Aktivitäten in Egilsstadir für Erstbesucher ist ein Besuch im Heimatmuseum Ostislands. Es liegt neben dem Park Tjarnargardur und vermittelt einen Einblick in die Geschichte und Kultur Ostislands – mit Ausstellungen über die Besiedlung zur Wikingerzeit, das bäuerliche Leben und die berühmten wilden Rentiere der Region.
Im Außenbereich kannst du außerdem restaurierte Nachbildungen von Torfhäusern sehen, die zeigen, wie die Isländer jahrhundertelang lebten, bevor moderne Wohnhäuser aufkamen.
Öffnungszeiten des Kulturerbe-Museums Ostislands:
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Sommersaison (1. Juni bis 31. August): Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
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Wintersaison (1. September bis 31. Mai): Dienstag bis Freitag von 11:00 bis 16:00 Uhr
Die 6 besten Tagesausflüge ab Egilsstadir

Einer der größten Vorteile eines Aufenthalts in Egilsstadir ist die Nähe zu vielen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Ostislands. Schon nach kurzer Fahrt kannst du in geothermischen Bädern entspannen, zu Wasserfällen wandern, dramatische Schluchten erkunden und abgelegene, von Bergen umgebene Fjorde besuchen.
6. Beobachte Rentiere in Ostisland
Ostisland ist die einzige Region des Landes, in der wilde Rentiere dauerhaft leben. Die Tiere wurden im 18. Jahrhundert eingeführt und streifen heute frei durch das östliche Hochland und die Bergregionen.
Der Winter ist oft die beste Zeit, um nahe Egilsstadir Rentiere zu beobachten, da sich die Herden auf der Suche nach Nahrung in niedrigere Lagen und somit näher an die Straßen bewegen. Manchmal können Reisende sie nahe der Route 1, im Gebiet Fljotsdalsherad oder in den Tälern rund um die Ostfjorde entdecken.
Wenn du deine Chancen auf eine Sichtung erhöhen möchtest, kannst du auch an einem Superjeep-Erlebnis zur Beobachtung wilder Rentiere in Ostisland teilnehmen. Dabei fährst du mit einem erfahrenen lokalen Guide tiefer in abgelegene Gebiete.
Wenn du Rentiere fotografieren möchtest, halte respektvollen Abstand und nähere dich den Tieren nicht – besonders nicht bei harten winterlichen Bedingungen.
5. Fahre nach Seydisfjördur

Seydisfjördur ist eine der landschaftlich reizvollsten Kleinstädte Ostislands und liegt am Ende eines schmalen Fjords, etwa 27 Kilometer von Egilsstadir entfernt. Die Fahrt über den Bergpass Fjardarheidi ist für ihre Wasserfälle, Schneefelder und Panoramablicke auf den Fjord bekannt.
Zu den beliebtesten Aktivitäten in Seydisfjördur gehört ein Besuch der berühmten blauen Regenbogenstraße, die zur Kirche von Seydisfjördur führt. Außerdem kannst du kurze Wanderungen mit Fjordblick unternehmen, in gemütlichen Cafés entspannen und kleine Museen erkunden, die die ausgeprägte kreative und kulturelle Szene der Stadt widerspiegeln.
Im Sommer wird Seydisfjördur zu einem lebendigen Kulturziel mit Cafés, Kunstausstellungen und Wanderwegen. Auch Landausflüge ab Seydisfjördur sind in dieser Jahreszeit besonders beliebt, da Fähren vom europäischen Festland mehr Besucher in die Stadt bringen.
4. Besuche die Wasserfälle Hengifoss und Litlanesfoss
Der Hengifoss zählt zu den schönsten Wasserfällen Islands. Mit einer Höhe von etwa 128 Metern ist er außerdem der dritthöchste Wasserfall des Landes. Berühmt ist er für die roten Tonschichten in den ihn umgebenden Felswänden.
Die Wanderung zum Hengifoss dauert je nach Tempo und Kondition normalerweise 45 bis 60 Minuten pro Strecke. Sie führt vom Parkplatz aus stetig bergauf. Unterwegs kommst du außerdem am Wasserfall Litlanesfoss vorbei, der von hohen Basaltsäulen eingerahmt wird und ebenso beeindruckend ist.
Da der Weg bei nassem Wetter steil und rutschig werden kann, werden gute Wanderschuhe empfohlen.
Der Hengifoss ist ein beliebter Halt auf längeren mehrtägigen Routen, etwa auf diesem sechstägigen geführten Abenteuer entlang der Ringstraße ab Reykjavik, das viele der wichtigsten Natursehenswürdigkeiten Islands besucht.
3. Wandere durch den Wald Hallormsstadaskogur
Der Hallormsstadaskogur ist der größte Wald Islands und liegt am Ostufer des Sees Lagarfljot, etwa 25 Kilometer südlich von Egilsstadir. Der Wald ist für seine ruhigen Wanderwege, Picknickplätze und seine für Island seltene Baumlandschaft bekannt. Diese unterscheidet sich deutlich von der offenen Vulkanlandschaft des Landes.
Hier wachsen mehr als 80 Baumarten, darunter Fichten, Kiefern und Lärchen. Markierte Wanderwege reichen von kurzen Spaziergängen am Seeufer bis zu längeren Routen, die tiefer in den Wald und die umliegenden Hügel führen.
Besonders schön ist die Gegend im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben und der Wald zu einem der wenigen Orte Islands mit ausgeprägter Herbstlandschaft wird.
2. Erkunde die Schlucht Studlagil
Studlagil hat sich dank der beeindruckenden Basaltsäulen und des blaugrünen Gletscherflusses schnell zu einer der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Ostislands entwickelt. Die Schlucht liegt etwa 70 Kilometer von Egilsstadir entfernt und ist grundsätzlich ganzjährig erreichbar, kann bei winterlichen Bedingungen jedoch schwer zugänglich sein.
Der Wanderweg auf der Ostseite bietet die nächstgelegenen Ausblicke auf die Schlucht und für den Hin- und Rückweg solltest du normalerweise etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Der Aussichtspunkt auf der Westseite ist leichter erreichbar und eignet sich gut, wenn du nur wenig Zeit hast.
Wenn du nicht selbst fahren möchtest, kannst du an einer Sommertour zur Schlucht Studlagil mit Besuch des Vök-Bads teilnehmen. Dabei werden zwei der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Ostislands an einem Tag miteinander verbunden.
Der Sommer ist die beste Reisezeit, wenn du die leuchtend blaue Farbe des Flusses sehen möchtest. Im Frühling und Herbst sind normalerweise weniger Besucher unterwegs.
1. Entspanne im Vök-Bad
Das etwa 5 Kilometer nordwestlich von Egilsstadir gelegene Vök-Bad ist das bekannteste geothermische Spa in Ostisland. Das Bad liegt direkt am Ufer des Sees Urridavatn. Schwimmende Geothermalbecken scheinen nahtlos in das umliegende Wasser überzugehen.
Mit einer Eintrittskarte für das Vök-Bad erhältst du Zugang zu heißen Becken mit unterschiedlichen Temperaturen, einem kalten Tunnel für Kontrasttherapie, Dampfbädern sowie einem Restaurant und einer Teebar vor Ort. Das Wasser aus dem See wird zudem auf natürliche Weise durch geothermische Quellen gefiltert und zählt damit zu den saubersten Thermalwässern Islands.
Wo du in Egilsstadir essen kannst
Egilsstadir hat eine kleine, aber solide Gastronomieszene mit gemütlichen Cafés, ungezwungenen Bistros und einigen zuverlässigen Restaurants in Egilsstadir, die isländische Gerichte, Pizza und andere beliebte Wohlfühlgerichte servieren. Der Ort eignet sich hervorragend für eine entspannte Mahlzeit, während du Ostisland erkundest.
Hier findest du einige der besten Restaurants und Cafés der Stadt:
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Glod Restaurant – Ein beliebter Treffpunkt in der Stadt, bekannt für herzhafte isländische Gerichte, Gegrilltes und eine warme, ungezwungene Atmosphäre.
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Salt Cafe & Bistro – Ein modernes Café-Bistro mit Frühstück, Mittagessen, Kaffee und kleinen Gerichten – perfekt für eine entspannte Pause am Tag.
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Klausturkaffi – Ein gemütliches Restaurant im Café-Stil mit hausgemachten Speisen, Suppen und einfachen isländischen Wohlfühlgerichten.
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Askur Pizzeria – Ein lokaler Favorit für Pizza und ungezwungenes Essen, ideal für eine schnelle und sättigende Mahlzeit.
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Vök Bistro – Dieses Restaurant im Vök-Bad legt den Schwerpunkt auf frische, regional inspirierte Gerichte und bietet Ausblicke auf den See Urridavatn.
Wo du in Egilsstadir übernachten kannst
Für seine Größe bietet Egilsstadir eine beeindruckende Auswahl an Unterkünften – von Boutique-Hotels am See bis hin zu preisgünstigen Gästehäusern. Hier findest du einige der besten Unterkünfte in Egilsstadir:
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Hotel Hallormsstadur – Ein ruhiges Landhotel in der Nähe von Islands größtem Wald, ideal für Reisende, die Natur, Ruhe und einen einfachen Zugang zu Wanderwegen suchen.
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Gistihusid Lake Hotel Egilsstadir – Ein zentral gelegenes Hotel mit Blick auf den See Lagarfljot. Es bietet komfortable Zimmer und ist ein praktischer Ausgangspunkt, um die Einrichtungen der Stadt zu Fuß zu erreichen.
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Hotel Eyvindara – Ein Landhotel direkt außerhalb von Egilsstadir, umgeben von Natur und mit entspannter Atmosphäre sowie guter Anbindung an die Stadt und die wichtigsten Straßen.
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Lyngas & Laufas Guesthouse – Eine einfache und preisgünstige Unterkunft an der Ringstraße in Egilsstadir mit sauberen und komfortablen Zimmern.
Praktische Tipps für deinen Besuch in Egilsstadir
Egilsstadir ist einer der praktischsten Ausgangsorte in Ostisland. Mit ein paar lokalen Tipps kannst du jedoch noch mehr aus deinem Besuch herausholen. Das Wetter kann sich schnell ändern, die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten sind größer, als sie auf der Karte wirken, und außerhalb der Stadt ist das Angebot an Dienstleistungen begrenzt.
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Tanke, wann immer es möglich ist – Tankstellen sind rar, sobald du Egilsstadir verlässt. Tanke daher immer noch einmal, bevor du in die Ostfjorde oder ins Hochland aufbrichst.
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Decke dich in der Stadt mit Lebensmitteln ein – Die großen Supermärkte sind die letzte gute Möglichkeit, Vorräte einzukaufen, bevor du lange Strecken durch Ostisland fährst.
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Prüfe täglich die Straßenverhältnisse – Besonders im Winter kann sich das Wetter schnell ändern. Informiere dich stets über die Straßenverhältnisse, bevor du die Stadt verlässt.
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Buche deine Unterkunft im Voraus – Hotels und Gästehäuser sind im Sommer schnell ausgebucht.
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Rechne mit eingeschränktem öffentlichen Nahverkehr – Busse fahren nur selten. Ein Mietwagen in Island ist daher die praktischste Möglichkeit, die Region zu erkunden.
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Kleide dich das ganze Jahr über nach dem Zwiebelprinzip – Selbst im Sommer können Wind und Regen die Temperaturen deutlich kälter wirken lassen, besonders in der Nähe von Wasserfällen und Bergen.
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Plane zusätzliche Fahrzeit ein – Die Entfernungen in Ostisland sind größer und aufgrund des Geländes sowie der Wetterbedingungen kann es sein, dass man langsamer vorankommt.
Warum Egilsstadir auf deine Island-Reiseroute gehört
Es gibt einen Grund, warum die Einheimischen Ostisland gerne als bestgehütetes Geheimnis des Landes bezeichnen. Egilsstadir drängt sich nicht so in den Vordergrund wie Reykjavik oder der Goldene Kreis. Stattdessen ist der Ort ein einladender Ausgangspunkt zu jeder Jahreszeit, umgeben von einigen der unberührtesten Landschaften des Landes.
Dank individuell anpassbarer Island-Reisepakete, regelmäßiger Flüge von Reykjavik nach Egilsstadir und mehrerer bedeutender Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung ist Egilsstadir einer der praktischsten Ausgangsorte, um Ostisland in einem langsameren Tempo zu erkunden.
Betrachte Egilsstadir nicht nur als Zwischenstopp auf deiner Ringstraßenreise durch Island. Bleib zwei Nächte, lass dir Zeit – und du wirst mit Geschichten abreisen, die die meisten Besucher nie erleben.