Die beeindruckenden Felsnadeln Reynisdrangar liegen nahe der Küste des schwarzen Strandes Reynisfjara beim Küstendorf Vik an der Südküste Islands.
Besuche die Reynisdrangar-Felsnadeln und den schwarzen Sandstrand Reynisfjara im Rahmen einer Südküsten-Tour. Wenn du planst, das nahegelegene Städtchen Vik zu besuchen, kannst du außerdem aus verschiedenen Vik-Touren und -Reisepaketen wählen.
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Die Felsnadeln sind die Überreste großer, imposanter Meeresklippen aus Basalt. Sie tragen maßgeblich zur Faszination der Region bei. Sie ragen dramatisch aus dem Ozean unter den steilen Klippen des Berges Reynisfjall empor und bieten ein wunderschönes Fotomotiv. Ihre Entstehung ist von ebenso beeindruckenden Sagen umwoben.
Moderne Besucher werden sich außerdem freuen zu erfahren, dass diese Felsnadeln in der 7. Staffel von Game of Thrones als Kulisse für Eastwatch by the Sea zu sehen sind.
Gefährliche Wellen

Reynisdrangar ist für seine Wunder bekannt. Eine wichtige Information für potenzielle Besucher ist jedoch, dass sie sich der Gefahren vor Ort bewusst sein sollten.
Die majestätischen Felsnadeln ragen direkt vor dem berühmten schwarzen Sandstrand Reynisfjara aus dem Meer, der sich an der Südküste bei Vik befindet. Trotz seiner beeindruckenden und vielfältigen Geologie ist Reynisfjara zunehmend für seine gefährlichen „Sneaker Waves“ berüchtigt.
Zwischen der Antarktis und Reynisfjara gibt es keine nennenswerten Landmassen, sodass die Wellen auf der gesamten Länge des Atlantiks an Kraft gewinnen können. Das bedeutet, dass sie selbst an ruhigen Sommertagen scheinbar aus dem Nichts auftauchen und viel weiter den Strand hinauflaufen, als man erwarten würde.
Es ist daher absolut unerlässlich, dass Besucher einen Abstand von mindestens 30 Metern zur Wasserlinie einhalten. Wer diese Regel missachtet, bringt sich und andere in Lebensgefahr – es hat hier bereits Todesfälle gegeben.
Im Jahr 2026 erlebte der Strand eine beispiellose Erosion, weshalb er derzeit nicht zugänglich ist. Die beeindruckenden Reynisdrangar-Felsnadeln kannst du aber weiterhin von oberhalb des Strandes oder von Vík aus bestaunen.
Folklore

Wie bei fast allen außergewöhnlichen Naturerscheinungen in Island ranken sich auch um die Reynisdrangar-Felsen isländische Volkssagen, die ihre Entstehung und ihr geheimnisvolles Aussehen erklären.
Der Legende nach sahen eines Nachts zwei Trolle ein Schiff auf dem Meer und wateten hinaus, um es zu erreichen. Sie packten es und begannen, es an Land zu ziehen. Doch wie so oft in Trollgeschichten verschätzten sie sich mit der Zeit.
Noch bevor sie das rettende Ufer erreichten, brach der Morgen an. Die Trolle und das Schiff wurden augenblicklich zu Stein und sind seither als Mahnmal für ihre Artgenossen verewigt.
Dies ist nicht die einzige Sage aus dieser Gegend. Eine andere Legende erzählt von zwei Trollen, die eine Frau ermordeten. Ihr Ehemann verfolgte die beiden, überlistete sie und sorgte dafür, dass auch sie bei Tagesanbruch zu Stein wurden. Ihre Überreste findet man weiter im Landesinneren.
Umgebung & Tierwelt
Die meisten Besucher bestaunen die Reynisdrangar-Felsnadeln vom Strand Reynisfjara aus. Es gibt jedoch auch eine besonders lohnende Aussicht von oben. Wer über eine gute Grundkondition verfügt, kann die faszinierenden Klippen des Reynisfjall erklimmen. Eine Straße führt westlich von Vík hinauf.
Der Berg beherbergt zudem von Mai bis August jeden Sommer Tausende Papageientaucher. Diese niedlichen Vögel haben kaum Scheu vor Menschen und lassen sich aus nächster Nähe beobachten (bitte niemals anfassen!). Auch andere Vogelarten wie Küstenseeschwalben, Eissturmvögel und Möwen gleiten an den Klippen entlang.
Die Gewässer rund um Island sind voller Leben. Mit etwas Glück kannst du hier Robben im Wasser entdecken oder sogar eine der zwanzig Wal- und Delfinarten Islands beobachten.






