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Informationen über: Snæfellsnes

4.8
2609 verified reviews
Art
Volcanoes, Hot Springs, Lava Fields, Waterfalls, Mountains, Valleys, Rivers, Islands, Cultural attractions, Beach, Bird Sights, Lakes, Nature Reserves, Towns & Villages, Rock formations
Destination
Rif, Iceland
Hochsaison
Winter
Familienfreundlich
Yes
Durchschnittliche Bewertung
4.8
Anzahl der Bewertungen
138

Schöne Küstengeologie definiert die Snaefellsnes-Halbinsel.

Snæfellsnes ist eine große Halbinsel, die sich von Westisland aus erstreckt und aufgrund des Reichtums und der Vielfalt der dort vorhandenen Natur oft als "Island in Miniatur" bezeichnet wird.

Wer ein Auto mietet, kann sie von der isländischen Hauptstadt aus in Richtung Norden erreichen. Viele Mietwagenrundreisen, wie dieser 10-tägige Road Trip, lassen dir Zeit, diese herrliche Gegend zu erkunden. Besuche die Halbinsel Snaefellsnes auf einer Tagestour und genieße die Highlights der Region.

Die Halbinsel ist das Zuhause des Snæfellsjökull-Nationalparks, in dessen Zentrum ein subglazialer Vulkan die Landschaft überragt. Auf dieser Halbinsel gibt es Wasserfälle, Felsformationen, wunderschöne Strände, historische Dörfer und interessante Folklore.

Bei besonders klarem Wetter kann die Snæfellsnes-Halbinsel manchmal von Reykjavík aus gesehen werden, was den Blick über das Wasser von der Hauptstadt Islands aus besonders schön macht. Reisenden mit einem längeren Aufenthalt in Island wird empfohlen, sich zu überlegen, ob sie nicht wenigstens einen Tag hier verbringen sollten.

Sehenswürdigkeiten in Snæfellsnes

In Snaefellsnes befinden sich die mächtigen Felsformationen von Londrangar.

Die Halbinsel erstreckt sich über 90 Kilometer von Westisland aus, zwischen der Reykjanes-Halbinsel im Süden und den Westfjorden im Norden. Eine Bergkette verläuft entlang der Halbinsel, die sowohl aus aktiven als auch aus ruhenden Vulkanen besteht und in dem majestätischen, eisbedeckten Vulkan Snæfellsjökull gipfelt.

Wenn du an der Südseite der Snæfellsnes-Halbinsel beginnst, kommst du zunächst zum Eldborg-Krater, der für eine tolle Aussicht bestiegen werden kann, und zu den Basaltklippen von Gerðuberg, wo Hunderte von sechseckigen Basaltsäulen mit geometrischer Präzision angeordnet sind. Dann geht es zur Südküste der Halbinsel, wo Tierliebhaber den Ytri-Tunga-Strand und seine ganzjährige Robbenkolonie finden können.

Der nächste Ort von besonderer Naturschönheit ist die Rauðfeldsgjá-Schlucht, eine Kluft in einer riesigen Felswand, in die man hineinklettern kann. Hier fließt ein Bach durch, so dass diejenigen, die ihre Tiefe ausloten wollen, nass werden. Wer jedoch anständige Kleidung, festes Schuhwerk und eine vernünftige Kondition hat, wird recht weit kommen.

Nach Rauðfeldsgjá kommst du zu den mächtigen Basaltsäulen von Lóndrangar. All das, was von einem einst gewaltigen Krater übrig geblieben ist, sind diese beiden Säulen, die nicht nur in ihrer Größe beeindrucken, sondern auch die Heimat tausender nistender Seevögel sind.

Danach erreicht man den Snæfellsjökull-Nationalpark, der, obwohl er der kleinste der drei Nationalparks des Landes ist, zahlreiche lohnende Ausflugsziele bietet.

Das historischste davon ist der Strand Djúpalónssandur. Er besteht aus schwarzem, vulkanischem Sand und ist vor allem für die vier Hebesteine bekannt, die noch aus vergangenen Zeiten am Strand liegen. Fischer benutzten diese Steine, um ihre Stärke zu beweisen und um ihre Eignung für die Arbeit auf den gefährlichen Wellen beurteilen zu lassen.

Innerhalb des Nationalparks befinden sich auch zwei Lavahöhlen, die im Sommer betreten werden können. Sönghellir ist für die musikalische Qualität ihrer Echos bekannt, während Vatnshellir wegen ihres leichten Zugangs und der schönen Färbung für Touren bevorzugt wird. Der Eintritt in Vatnshellir ist kostenpflichtig und ohne Führer nicht möglich.

Der Höhepunkt dieses Teils der Halbinsel ist jedoch zweifelsohne der Snæfellsjökull selbst. Auch wenn du ihn nicht im Rahmen einer Gletscherwanderung besteigst, lohnt es sich, ihn zu bestaunen.

Dies gilt insbesondere für Literaturliebhaber. Das Abenteuer im Jules-Verne-Roman "Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde" beginnt hier, und es ist die Kulisse für den weniger bekannten Roman "Unter dem Gletscher" des Nobelpreisträgers aus Island, Halldór Laxness.

Auf der Nordseite der Halbinsel befindet sich in der Nähe der Stadt Bjarnarhöfn das gespenstische Berserkjahraun-Lavafeld, dessen Geschichte Betrug und Mord miteinander verbindet. Am bemerkenswertesten ist auf dieser Strecke jedoch der Berg Kirkjufell, der oft als der am meisten fotografierte Berg in Island beschrieben wird und als "der Berg in Form einer Pfeilspitze" aus der beliebten HBO-Serie "Game of Thrones" bekannt ist.

Kulturelle Stätten in Snæfellsnes

Im Frühjahr und Sommer sprießen rund um die Siedlungen von Snaefellsnes Lupinen.

Es gibt ein paar kleine und schöne Dörfer, die über die ganze Halbinsel verstreut sind. Die meisten davon liegen an der Nordseite, wo die Fischerei besser ist. Am bemerkenswertesten sind Arnarstapi, Hellnar, Búðir, Hellissandur, Ólafsvík, Grundarfjörður und Stykkishólmur.

Letztere Stadt ist bei Reisenden sehr beliebt. Hier gibt es ein Vulkanmuseum und eine Fähre, die dich über die faszinierende Bucht Breiðafjörður an die Südgrenze der Westfjorde bringt, mit einem Zwischenstopp auf der abgelegenen Insel Flatey.

Interessante Museen sind das Schifffahrtsmuseum in Hellissandur, das Regionalmuseum in Ólafsvík und nicht zuletzt das Haimuseum in Bjarnarhöfn, wo du die isländische "Delikatesse" Hákarl (gegorenen Hai) probieren kannst.