Tipps zum Fotografieren der Nordlichter in Island

Die ruhige und berühmte Gletscherlagune Jökulsarlon ist wahrscheinlich der beste Ort in Island, um die Nordlichter zu beobachten.

Wie fotografiert man die Nordlichter in Island am besten? Welche Kamera eignet sich ideal, um das Polarlicht einzufangen, und welche Kameraeinstellungen werden empfohlen? Wann und wo solltest du hingehen, um die besten Chancen auf dieses Naturschauspiel zu haben? Lies weiter und entdecke die besten Tipps, um dieses atemberaubende Naturphänomen in Island zu fotografieren.

Die Nordlichter zu erleben, steht bei vielen Abenteurern ganz oben auf der Wunschliste – und Island ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen sie relativ zuverlässig zu sehen sind. Es gibt zahlreiche Nordlichter-Touren und -Reisen, die sich darauf spezialisiert haben, dieses Spektakel aufzuspüren. Außerdem kannst du fantastische Nordlichter-Hotels buchen, um deine Chancen auf dieses visuelle Highlight zu erhöhen.

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Das Polarlicht über Islands dramatischen Landschaften tanzen zu sehen, ist atemberaubend. Kein Wunder also, dass so viele Gäste dieses Erlebnis fotografisch festhalten möchten.

Die meisten Nordlichter-Touren werden von erfahrenen Guides geleitet, die dir helfen, die besten Aufnahmen zu machen – besonders, wenn es sich um spezielle Nordlichter-Fotografie-Workshops handelt. Dennoch ist das Fotografieren des Polarlichts eine Herausforderung. Einfach das Handy in den Himmel zu halten, wird der schwer fassbaren, schimmernden Schönheit nicht gerecht.

 

Wer möchte, dass die eigenen Fotos die Magie des Moments widerspiegeln, und wer das Fotografieren ohne technische Probleme genießen will, sollte sich gut vorbereiten. Egal, ob es darum geht, die richtige Kamera und das passende Objektiv für die Nordlichter-Fotografie auszuwählen oder die empfohlenen Einstellungen zu lernen – mit etwas Know-how kannst du sowohl deine Bilder als auch deinen gesamten Winterurlaub aufwerten.

Wissenswertes

  • Die beste Kamera für Nordlichter-Fotografie ist eine 35-mm-DSLR mit hochwertigem Objektiv und guten ISO-Eigenschaften.

  • Neben der Kamera solltest du weiteres Fotozubehör wie ein Stativ und Ersatzakkus mitnehmen.

  • Auch die richtigen Kameraeinstellungen sind entscheidend – ideal ist eine Blende von f/2.8 oder niedriger und eine Belichtungszeit von fünf Sekunden.

  • Es gibt verschiedene Handy-Apps, mit denen du DSLR-Einstellungen nachahmen kannst, zum Beispiel den Northern Lights Photo Taker.

  • Die Nordlichter fotografierst du am besten zwischen September und April an abgelegenen Orten mit wenig Lichtverschmutzung und bei geringer Bewölkung.

  • Bevor du zu deinem Nordlichter-Fotoshooting aufbrichst, lies unsere FAQ für weitere hilfreiche Tipps.

Wann du die Nordlichter in Island fotografieren solltest

Nordlichter-Fotografie am Kerid-Krater im Südwesten Islands: Leuchtender Himmel über der Vulkanlandschaft.

Das Polarlicht tritt zwar das ganze Jahr über auf, ist aber nur in langen, dunklen Nächten sichtbar. In Island ist die beste Zeit, um die Nordlichter zu sehen meist im Winter von September bis April, da die Mitternachtssonne im Sommer Dunkelheit verhindert.

Du musst aber nicht bis tief in die Nacht warten, um das Polarlicht zu sehen. Wenn es stark ist, kannst du es oft schon in der Dämmerung oder im Morgengrauen deutlich erkennen.

Das Fotografieren der Nordlichter, wenn es draußen noch nicht ganz dunkel ist, kann sogar helfen, mehr Schärfe zu erzielen und mehr von der Landschaft ins Bild zu integrieren. Ist das Polarlicht schwach, musst du warten, bis es richtig dunkel ist, und deine Augen an die Dunkelheit gewöhnen.

Ein guter Trick, um schwache Nordlichter zu entdecken, ist, ein Foto vom Nachthimmel zu machen. Auf dem Kamerabildschirm erkennst du Aktivitäten, die das bloße Auge nicht sieht, da das Objektiv mehr Licht einfängt.



Beste Wetterbedingungen für die Nordlichter

Die Nordlichter im Thingvellir-Nationalpark

Wolken sind das größte Hindernis, um die Nordlichter in Island und anderswo zu sehen. Bei starker Bewölkung ist es nahezu unmöglich, das Polarlicht zu erkennen. Du musst auf Wolkenlücken warten.

Um deine Chancen zu maximieren, kannst du die Bewölkungsvorhersage und die Aurora-Vorhersage für Island prüfen und gezielt Orte mit Wolkenlücken ansteuern.

Fotografen sollten aber auch für andere Herausforderungen der Wetterbedingungen gerüstet sein, um die besten Bilder zu machen.

Am wichtigsten ist dabei die Temperatur. Da das Polarlicht nur nachts erscheint, kann es dir bei Shootings schnell sehr kalt werden, wenn du nicht entsprechend vorbereitet bist.

Die Nordlichter erleuchten den Himmel in Island in den Wintermonaten

Für alle Islandreisen im Winter solltest du winddichte, wasserdichte und warme Kleidung einpacken. Das ist besonders wichtig, wenn du längere Zeit draußen bist und dich wenig bewegst.

Dicke Handschuhe sind sinnvoll, wenn du auf das Polarlicht wartest – auch wenn du sie zum Einstellen der Kamera kurz ausziehen musst.

Selbst in milderen Monaten wie September und April kann das Wetter launisch sein, und die Nächte sind oft eisig.

Ein weiterer Faktor ist der Wind: Er kann nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr stark sein. Wenn ein Stativ mit einer teuren Kamera und einem teuren Objektiv unbeaufsichtigt steht, kann es bei einer der unberechenbaren isländischen Böen schnell zu einem teuren Unfall kommen.

Beste Monate für Nordlichter-Fotografie in Island

Nordlichter leuchten am Nachthimmel über dem Skogafoss-Wasserfall in Südisland.Das Polarlicht selbst wird durch Sonnenaktivität ausgelöst und lässt sich nicht lange im Voraus vorhersagen. Die saisonalen Bedingungen in Island variieren jedoch von Monat zu Monat und beeinflussen dein Fotoerlebnis deutlich. Hier ein kurzer Überblick über die Nordlichter-Saison von September bis April:

September und Oktober

In diesen frühen Monaten ist es milder, die Dämmerung dauert länger und es liegt weniger Schnee – das heißt, Straßen und Wanderwege sind besser zugänglich. Es gibt etwa 10 bis 13 Stunden Dunkelheit, was für die Polarlichtsuche ausreicht. Oft kannst du das Licht mit klaren Spiegelungen in Seen oder vor farbenfrohen Herbstlandschaften einfangen.

November bis Februar

Das sind die dunkelsten Monate des Jahres, mit bis zu 20 Stunden Nacht im Dezember und Januar. Du hast also die meiste Zeit, um das Polarlicht zu jagen und zu fotografieren. Allerdings ist das Wetter unberechenbarer, mit häufigen Schneestürmen, starkem Wind und Bewölkung. Straßen in abgelegenen Regionen können gesperrt oder vereist sein, aber die verschneiten Landschaften verleihen deinen Bildern eine magische Note.

März und April

Das Tageslicht kehrt schnell zurück, aber es bleiben noch einige Stunden Dunkelheit – genug für Polarlichtbeobachtungen. Besonders der März ist bei Fotografen beliebt, da er längere Tage mit kalten, klaren Nächten verbindet. Im April steigen die Temperaturen, der Schnee beginnt zu schmelzen und die Bedingungen werden stabiler. Allerdings nehmen auch die Chancen, Nordlichter zu sehen, langsam ab.

Die besten Orte für Nordlichter-Fotografie in Island

Die Gletscherlagune Jökulsarlon ist einer der besten Orte, um die Nordlichter in Island zu fotografieren.Zwischen September und April kannst du die Nordlichter überall in Island sehen – vorausgesetzt, Himmel und Umgebung sind dunkel und klar. Egal, wohin du im Land reist: Wenn die Bedingungen stimmen und du weit genug von künstlichem Licht entfernt bist, hast du gute Chancen auf tolle Fotos.

Jede Lichtverschmutzung schwächt die Intensität der Lichter und kann sie sogar ganz verdecken. Zwar gibt es Orte in Reykjavik, um die Nordlichter zu sehen, wie das Grotta-Naturschutzgebiet, aber es ist viel besser, die Stadt ganz zu verlassen.

Wenn du die Nordlichter auf eigene Faust mit dem Mietwagen suchst (egal ob ab Reykjavik oder auf einer Winter-Mietwagenreise), solltest du Orte mit vielen Reisebussen meiden. Auch Stirnlampen und andere leuchtende Geräte von Mitreisenden können deine Bilder beeinträchtigen.

Viele der besten Orte für Nordlichter-Fotografie sind zugleich Islands spektakulärste Naturwunder. Die ikonischen Landschaften bieten nicht nur atemberaubende Aussichten, sondern auch eindrucksvolle Vordergründe für deine Polarlicht-Aufnahmen.

Die Nordlichter leuchten über dem Gullfoss-Wasserfall im Südwesten Islands.Wenn du deine Shootings an Orten wie der Gletscherlagune Jökulsarlon, dem Namaskard-Pass, dem Thingvellir-Nationalpark oder dem Gullfoss-Wasserfall planst, kannst du Eisberge, Geothermalgebiete oder Wasserfälle als eindrucksvolle Kulisse für deine Nordlichter-Fotos nutzen. Dank der geringen Lichtverschmutzung zählen diese Orte zu den besten Spots für Polarlichter in Island.

Im Norden Islands sind die Winternächte länger. Wer nach Akureyri oder an den Myvatn-See reist, hat also mehr Zeit, um die Nordlichter zu suchen und zu fotografieren. Nordostisland bietet zudem meist klareres Wetter – die Chancen auf Sichtungen sind hier oft besser.

Auch in anderen Ländern rund um den Polarkreis kannst du die Nordlichter sehen, etwa in Nordnorwegen, Kanada, Russland, Schweden, Finnland und Grönland. Bei besonders starker Aurora-Vorhersage sind sie sogar weiter südlich sichtbar, zum Beispiel im Vereinigten Königreich oder auf dem europäischen Festland.



Wie stark muss die Aurora sein, um die Nordlichter zu fotografieren?

Die Nordlichter über dem Vestrahorn im Südosten IslandsWas sind die Nordlichter? Polarlichter entstehen, wenn geladene Teilchen von der Sonne durch das Magnetfeld der Erde zu den Polen gelenkt werden. Beim Eindringen in die Atmosphäre entstehen die Nordlichter (Aurora borealis) auf der Nordhalbkugel und die Südlichter (Aurora australis) auf der Südhalbkugel.

Zu sehen sind sie nur in Winternächten, weil es nur dann dunkel genug ist.

Die Intensität der Polarlichter hängt jedoch von der Sonnenaktivität ab. Diese wird gemessen, sodass eine Vorhersage getroffen werden kann, wie wahrscheinlich das Auftreten der Lichter ist. Die Skala reicht von 0 bis 9 Kp.

Eine Vorhersage von 0 Kp bedeutet, dass das Polarlicht höchstwahrscheinlich nicht erscheint, während alles über 2 in Island einen Ausflug wert ist. Werte über 5 Kp gelten als geomagnetischer Sturm und sind selten.

Auch wenn es sinnvoll ist, die Aurora-Vorhersage für Island vor dem Aufbruch zu prüfen, ist sie nicht vollkommen zuverlässig. Natürlich wünscht man sich die intensivste Aurora-Show überhaupt, aber auch bei schwachen Lichtern lassen sich spektakuläre Bilder machen.

Kameras sind viel lichtempfindlicher als das menschliche Auge und nehmen oft Farben und Formen auf, die du selbst nicht siehst. So entstehen manchmal überraschend beeindruckende Fotos.

Selbst eine scheinbar enttäuschende Kp-Vorhersage muss also kein Hindernis für deine Nordlichter-Fotografie sein.



Warum 2026 ideal für Nordlichter-Fotografie in Island ist

Die Nordlichter in leuchtendem Grün, Rot, Orange und Violett tanzen über dem Nachthimmel am Vestrahorn in Island.

Wenn du die Nordlichter fotografieren möchtest, ist 2026 ein hervorragendes Jahr für eine Islandreise. Die Sonne hat kürzlich das Maximum ihres Aktivitätszyklus überschritten – das sogenannte Sonnenmaximum, das mit stärkeren Sonnenstürmen und intensiveren Polarlicht-Displays einhergeht.

Auch wenn der Höhepunkt bereits erreicht ist, bleibt die Sonnenaktivität 2026 erhöht. Dadurch steigen die Chancen auf helle, farbenfrohe und dynamische Nordlichter über ganz Island. Das bedeutet für Fotografen mehr Gelegenheiten, einen lebendigen Himmel, dramatische Bewegungen und seltene Erscheinungen einzufangen, die nicht jedes Jahr vorkommen.

Kameras, mit denen du die Nordlichter einfangen kannst

Thingvellir-Nationalpark im grünen Licht der Aurora borealisFür viele Fotografen und Abenteurer ist es ein Traum, die Nordlichter in Island festzuhalten – aber dafür brauchst du die richtige Kamera. Da das Polarlicht bei wenig Licht erscheint, benötigst du eine Kamera, die Langzeitbelichtungen, hohe ISO-Werte und manuelle Einstellungen ermöglicht. Hier sind einige empfehlenswerte Kameratypen:

DSLR-Kameras (Digitale Spiegelreflexkameras)

DSLRs sind für Polarlicht-Fotografie besonders beliebt, da sie große Sensoren und volle manuelle Kontrolle bieten. Zu den aktuellen Top-Modellen zählen die Canon EOS-1D X Mark III und die Nikon D850. Beide liefern hervorragende Ergebnisse bei wenig Licht – vorausgesetzt, du nutzt das passende Objektiv.

Spiegellose Kameras

Spiegellose Kameras sind kompakt, leistungsstark und werden für Nachtaufnahmen immer beliebter. Die Sony Alpha a7 IV, Fujifilm X-T5 und Canon EOS R5 Mark II sind hervorragende Optionen, die scharfe Bilder und starke ISO-Leistung bei Dunkelheit bieten.

Hochwertige Kompaktkameras

Wenn du es handlicher magst, bieten hochwertige Kompaktkameras wie die Sony RX100 VII, Panasonic Lumix LX100 II oder Canon PowerShot G7 X Mark III eine solide Low-Light-Performance und manuelle Einstellungen – ideal für Gelegenheitsreisende.

Action-Kameras

Einige neuere Action-Kameras wie die GoPro HERO12 Black haben verbesserte Nachtmodi, sind aber generell weniger zuverlässig, wenn es um feine Details des Polarlichts geht. Für Zeitraffer-Videos und abenteuerliche Perspektiven sind sie jedoch praktisch.

Smartphones mit fortschrittlichen Funktionen

Flaggschiff-Smartphones wie das iPhone 16 Pro oder das Samsung Galaxy S25 Ultra verfügen mittlerweile über fortschrittliche Nachtmodi. Sie kommen zwar nicht an DSLR- oder spiegellose Kameras heran, sind aber überraschend leistungsfähig, wenn du spontan ohne Profi-Equipment unterwegs bist.

Die besten Kameratypen für Nordlichter-Fotografie

Nordlichter-Fotografie: Leuchtend grüne Aurora über dem Bruarfoss-Wasserfall im Südwesten Islands.

Um großartige Fotos der Nordlichter zu machen, brauchst du eine gute Kamera. Die beiden besten Typen sind DSLR- und spiegellose Kameras, die jeweils entscheidende Vorteile für die Nachtfotografie bieten.

DSLR-Kameras gibt es schon lange. Sie sind zuverlässig und liefern besonders bei wenig Licht hochwertige Bilder. Viele bevorzugen inzwischen spiegellose Kameras, die eine modernere Variante darstellen: Sie sind kleiner, leichter und oft einfacher zu bedienen. Außerdem zeigen sie dir schon vor dem Auslösen, wie das Foto aussehen wird – das ist im Dunkeln ein großer Vorteil.

Wegen der rauen Winterbedingungen in Island empfiehlt sich eine Kamera mit robustem, wetterfestem Gehäuse. Glücklicherweise sind viele DSLRs und spiegellose Kameras für Landschaftsfotografie so gebaut, dass sie verschiedensten Herausforderungen standhalten.

DSLR

Die Aurora borealis leuchtet über einer verschneiten Szene in IslandMit einer DSLR die Nordlichter zu fotografieren, erfordert etwas Übung. Doch mit dem richtigen Equipment und etwas Erfahrung wird das Festhalten dieses Naturwunders schnell zur Routine.

Für die besten Aufnahmen empfiehlt sich eine Vollformat- oder 35-mm-DSLR mit guten ISO-Eigenschaften (idealerweise zwischen 2.000 und 12.800). Diese Kameras sind für Low-Light-Situationen gemacht. Auch hochwertige spiegellose Kameras eignen sich hervorragend für Nordlichter-Fotografie.

Zu den besten DSLRs für Polarlichter zählen die Nikon D810, D850 und die Canon EOS 5DS R. Günstigere Modelle wie die Nikon D3500 erfüllen mit dem passenden Zubehör auch die Ansprüche von Hobbyfotografen.

Meist bringt ein hochwertiges Objektiv mehr als ein neues Kameragehäuse. Wenn der Kauf eines Objektivs nicht infrage kommt, kannst du für deine Aufnahmen auch hochwertige Objektive mieten – das ist deutlich günstiger als ein Neukauf.

Weiteres Zubehör für die Nordlichter-Fotografie mit der DSLR

Dein Equipment zu kennen, ist entscheidend für die Nordlichter-Fotografie in IslandWenn die Kamera steht, solltest du auch an das passende Zubehör denken. Das richtige Equipment macht oft den Unterschied. Folgendes solltest du für die Nordlichter-Fotografie mitnehmen:

Objektive

Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Objektive sind für Nordlichter-Fotografie besonders zu empfehlen. Sie ermöglichen es, möglichst viel Landschaft und Himmel einzufangen und geben deiner Kamera mehr Belichtungszeit bei wenig Licht.

Mit einem Weitwinkel-Objektiv kannst du Islands spektakuläre Landschaften als Vordergrund für deine Aurora-Bilder nutzen. Die Gletscherlagune Jökulsarlon, der Berg Kirkjufell oder das Geysir-Geothermalgebiet als Kulisse machen deine Nordlichter-Fotos noch eindrucksvoller.

Die besten Objektive für Nordlichter-Fotografie haben eine große Blendenöffnung von f/2.8 oder niedriger. Die Blende bestimmt, wie viel Licht ins Objektiv fällt. Eine kleinere Blende wie f/4 führt zu dunkleren Bildern – das ist bei Nordlichtern problematisch, da die Kamera ohnehin schon wenig Licht einfängt.

Auch wenn die meisten Objektive nicht an Weitwinkel- oder Ultraweitwinkel-Objektive heranreichen, können Panorama- und Fisheye-Objektive für kreative Fotografen interessante Ergebnisse liefern.

Stativ und Fernauslöser

Da du für Polarlicht-Aufnahmen meist eine lange Belichtungszeit brauchst, ist ein stabiles Stativ unerlässlich, um scharfe und gut belichtete Fotos zu bekommen. Nimm ein robustes Stativ mit, das nicht wackelt oder verrutscht.

Ein Fernauslöser ist ebenfalls sehr hilfreich, damit du die Kamera auslösen kannst, ohne sie zu berühren – so vermeidest du Verwacklungen. Wegen des häufigen Windes in Island empfiehlt sich ein kabelloser Fernauslöser.

Ersatzakkus

Du solltest immer voll geladene Ersatzakkus dabeihaben und sie warm aufbewahren. Kälte entlädt Akkus sehr schnell, besonders bei DSLRs, die nicht für solche Bedingungen gebaut sind.

Nichts ist ärgerlicher, als das Nordlichter-Shooting wegen leerer Akkus abbrechen zu müssen. Wer sich besonders vor Kälte schützen will, kann auch einen externen Akku verwenden und diesen in der Jackentasche warm halten.

Kurzratgeber: DSLR-Einstellungen für Nordlichter-Fotografie

Vestrahorn ist ein großartiges Ziel für Aurora-Fotografie.Das richtige Equipment und Objektiv sind ein guter Anfang – aber du solltest dich auch mit den Kameraeinstellungen für Nordlichter-Fotografie vertraut machen, bevor du loslegst. Wichtig ist vor allem eine längere Belichtungszeit als bei klassischen Landschaftsaufnahmen.

Damit die Aurora auf deinen Fotos klar erscheint, musst du genug Licht ins Objektiv lassen. Bei starker, aber nicht extrem intensiver Aurora empfiehlt sich eine Blende von f/2.8 oder niedriger, ein ISO-Wert um 1.600 und eine Belichtungszeit von etwa fünf Sekunden.

Das hängt aber immer von den Bedingungen und deinen Bildwünschen ab. Bei Neumond, starker Bewölkung oder schwacher Aurora solltest du die Belichtungszeit oder den ISO-Wert erhöhen.

Nordlichter spiegeln sich wunderschön in den Wasserläufen, die durch den Thingvellir-Nationalpark ziehen.Generell solltest du den ISO-Wert nicht zu hoch wählen, um Bildrauschen zu vermeiden – vor allem bei hellem Mond oder besonders intensiven Nordlichtern empfiehlt sich ein niedrigerer ISO-Wert.
Besser ist meist eine längere Belichtungszeit (also längerer Verschluss) und ein niedriger ISO-Wert, um das Bildrauschen gering zu halten.

Manche Erscheinungen, wie die schwachen Aurora-Bänder, die an ruhigen Nächten den Himmel durchziehen, verlangen nach einer besonders langen Belichtungszeit.

Eine längere Belichtungszeit verwischt die Bewegungen der Nordlichter, wenn sie besonders intensiv tanzen. Sei jedoch vorsichtig mit dieser Einstellung, denn deine Bilder könnten überbelichtet werden, also zu hell ausfallen.
Die Nordlichter leuchten pink auf diesem Bild, aufgenommen an der Jökulsarlon-GletscherlaguneBeim Fotografieren der Nordlichter solltest du außerdem den Autofokus deiner Kamera ausschalten. Tagsüber ist er praktisch, aber in den dunklen Nächten sucht deine Kamera ständig nach einem Punkt zum Scharfstellen.

Stelle stattdessen manuell scharf – am besten auf den Mond oder die Sterne, um die perfekte Komposition zu erzielen. Alternativ kannst du den Fokus des Objektivs auf unendlich stellen.

Achte außerdem darauf, dass deine Bilder im RAW-Format aufgenommen werden. Diese Dateien sind deutlich größer und speichern viel mehr Bildinformationen. Ergänze dies mit dem passenden Weißabgleich für die Art der Nordlicht-Aufnahme, die du machen möchtest.

Es gibt keinen perfekten, unverzichtbaren Weißabgleich für Nordlichter-Fotografie. Stattdessen solltest du verschiedene Einstellungen ausprobieren, um herauszufinden, welcher Look dir am besten gefällt.
Halte deine Kamera beim Fotografieren der Polarlichter so ruhig wie möglich.Du kannst zum Beispiel den Weißabgleich manuell zwischen 3500 und 4000 K (Kelvin) einstellen, wenn du im RAW-Format fotografierst. So hast du später beim Bearbeiten mehr Spielraum, um die Bilder nach deinen Vorstellungen anzupassen.

Stellst du den Weißabgleich deiner Kamera auf „Glühlampe“ (incandescent), werden die kühleren, blauen Töne der Nordlichter verstärkt. Für einen natürlicheren Look, der dem entspricht, was du mit bloßem Auge siehst, ist die Einstellung „Leuchtstoffröhre“ (fluorescent) meist am genauesten.

Vermeide am besten den automatischen Weißabgleich, da die wechselnden Farben und Intensitäten der Nordlichter zu unterschiedlichen Ergebnissen von Bild zu Bild führen können. Da sich die Lichter ständig verändern, kann es passieren, dass deine Kamera die Szene nicht richtig interpretiert und keinen konsistenten Weißabgleich anwendet.
Das richtige Gleichgewicht aus ISO und Belichtungszeit sorgt für professionelle Nordlichter-Fotos.Das führt oft zu zu warmen Nordlichter-Aufnahmen mit starken Orange- und Gelbtönen. Es empfiehlt sich, vor deiner Reise das Fotografieren mit den Kameraeinstellungen zu üben, damit du dich vor Ort sicher fühlst.

Hier sind einige schnelle Tipps, wie du deine DSLR-Kamera für die Nordlichter-Fotografie einstellst:

  • Nutze den manuellen Fokus und stelle ihn auf unendlich oder fokussiere auf ein entferntes Licht wie den Mond oder die Sterne.
  • Schalte Blitz und Autofokus aus – sie stören bei Langzeitbelichtungen.
  • Starte mit diesen Grundeinstellungen: Blende f/2.8 oder niedriger, ISO ca. 1600, Belichtungszeit ca. 5 Sekunden.
  • Passe ISO und Belichtungszeit je nach Intensität von Nordlichtern, Mondlicht und Wolken an.
  • Bevorzuge längere Belichtungszeiten und niedrigere ISO-Werte, um Bildrauschen zu reduzieren.
  • Vorsicht: Lange Belichtungen können schnell bewegte Nordlichter verwischen oder zu Überbelichtung führen.
  • Fotografiere immer im RAW-Format für maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung.
  • Stelle den Weißabgleich manuell ein – probiere 3500–4000 K oder „Leuchtstoffröhre“ für natürlichere Töne.
  • Vermeide automatischen Weißabgleich, da er die Farben der Nordlichter verfälschen kann.
  • Übe vorab mit den Einstellungen deiner Kamera, damit du dich sicher fühlst, wenn die Lichter erscheinen.

Spiegellose Kamera

Die Nordlichter erleuchten den Himmel über der schwarzen Kirche von BudirSpiegellose Kameras sind eine hervorragende Wahl für die Nordlichter-Fotografie – dank ihres geringen Gewichts, moderner elektronischer Sucher und der Möglichkeit, die Belichtung in Echtzeit zu überprüfen. Doch auch mit dem besten Equipment ist es wichtig, die Kamera richtig für die Dunkelheit einzustellen.

Ein großer Vorteil von spiegellosen Kameras ist, dass du dank Live-View im elektronischen Sucher oder auf dem Display schon vor dem Auslösen siehst, wie das Bild aussehen wird. Das spart Zeit und reduziert das Ausprobieren im Dunkeln.

Weitere Ausrüstung für die Nordlichter-Fotografie mit der spiegellosen Kamera

Im Winter ist es in Island meist unter null Grad – zieh dich warm an für die Nordlichter-Fotografie.Hast du die passende Systemkamera für die Nordlichter gewählt, solltest du auch an das richtige Zubehör denken. Systemkameras sind zwar leichter und kompakter als DSLRs, haben aber gerade bei Kälte und Dunkelheit besondere Anforderungen.

Objektive

Für spiegellose Kameras eignen sich Weitwinkel- oder Ultraweitwinkel-Objektive, die speziell für den Anschluss deiner Kamera gebaut sind (oder mit passendem Adapter, falls du DSLR-Objektive nutzt). Damit bekommst du möglichst viel Himmel aufs Bild – ideal für Nordlichter-Fotos.

Viele moderne spiegellose Kameras sind sehr lichtstark, aber du brauchst trotzdem ein schnelles Objektiv, am besten mit einer Blende von f/2.8 oder offener, damit genug Licht auf den Sensor fällt. Das ist besonders in dunkler Umgebung wichtig.

Manche Fotografen nutzen auch gerne manuelle Objektive (wie von Samyang oder Rokinon), die oft sehr gut für wenig Licht geeignet und meist günstiger sind. Diese sind eine gute Option, wenn du dich mit manuellem Fokussieren wohlfühlst.

Stativ und Fernauslöser

Auch wenn spiegellose Kameras leichter sind, ist ein stabiles Stativ unverzichtbar. Gerade im windigen Island kann leichtes Equipment schneller verrutschen – wähle daher ein robustes Stativ mit festen Beinverschlüssen und rutschfesten Füßen. Reise-Stative sollten nur genutzt werden, wenn sie ausreichend beschwert oder stabilisiert sind.

Systemkameras profitieren von elektronischen Verschlussmodi oder berührungslosen Auslösern per App, sodass du oft keinen physischen Fernauslöser brauchst. Dennoch empfiehlt sich ein kabelloser Fernauslöser oder eine Smartphone-App, um Verwacklungen bei Langzeitbelichtungen zu vermeiden – besonders, wenn du im manuellen Modus den Auslöser drückst.

Viele spiegellose Kameras bieten auch Intervallaufnahmen oder eingebaute Timer – nutze diese Funktionen für Zeitraffer oder um Berührungen am Gerät zu vermeiden.

Ersatzakkus

Im Gegensatz zu DSLRs verbrauchen spiegellose Kameras mehr Strom, da Sucher und Display ständig aktiv sind. In der Kälte wird der Akku noch schneller leer.

Nimm immer mehrere voll geladene Akkus mit und bewahre sie warm in einer Innentasche nah am Körper auf. Viele Nutzer haben auch eine Powerbank und ein USB-C-Ladekabel dabei, denn viele moderne Systemkameras lassen sich unterwegs laden – sogar während des Fotografierens (prüfe, ob dein Modell das unterstützt).

Für extreme Kälte kann ein Batteriegriff oder ein externer Akku-Adapter die Aufnahmezeit verlängern. Achte darauf, dass das Zubehör für niedrige Temperaturen geeignet ist.

Kurzratgeber: Einstellungen für die Nordlichter-Fotografie mit der spiegellosen Kamera

Die Nordlichter erscheinen nicht jede Nacht in Island.Ein guter Ausgangspunkt für Nordlichter-Fotos mit der spiegellosen Kamera ist:

  • Blende: f/2.8 oder offener (für möglichst viel Licht)
  • ISO: etwa 1600
  • Belichtungszeit: ca. 5 Sekunden

Diese Werte sind nicht in Stein gemeißelt. In besonders dunklen Nächten (z. B. bei Neumond oder schwachen Nordlichtern) musst du eventuell ISO erhöhen oder die Belichtungszeit verlängern. Bei sehr aktiven, hellen Nordlichtern kannst du ISO senken oder die Belichtungszeit verkürzen, um Überbelichtung zu vermeiden.

Spiegellose Kameras kommen meist gut mit hohen ISO-Werten klar, vor allem neuere Modelle mit großem Sensor. Trotzdem solltest du ISO so niedrig wie möglich halten, um Bildrauschen zu minimieren.
Die Nordlichter leuchten hell hinter einer Szene mit Haus und LeuchtturmNutze auch Fokusvergrößerung und Fokus-Peaking – zwei Funktionen, die das manuelle Scharfstellen bei Systemkameras erleichtern. Damit kannst du im Dunkeln besser auf einen Stern, Planeten oder ein entferntes Licht fokussieren. Vermeide Autofokus, da er nachts oft nicht funktioniert und Zeit kostet.

Da sich die Nordlichter ständig verändern, musst du deine Einstellungen oft spontan anpassen. Systemkameras machen das dank intuitiver Bedienung und Live-Feedback besonders einfach.

Beim Weißabgleich solltest du dich nicht auf automatische Einstellungen verlassen. Das wechselnde Licht kann die Kamera verwirren. Stattdessen:

  • Probiere einen manuellen Weißabgleich zwischen 3500–4000 K
  • Nutze „Leuchtstoffröhre“ für einen natürlichen Look
  • Wähle „Glühlampe“, um kühle Töne zu betonen

Ein Regenbogen aus Nordlichtern wölbt sich über den Thingvellir-Nationalpark.Verzichte komplett auf den Blitz – er hilft bei Nordlichter-Fotos nicht und stört bei Langzeitbelichtungen.

Fotografiere immer im RAW-Format. Spiegellose Kameras liefern exzellente RAW-Qualität, was dir bei der Nachbearbeitung maximale Kontrolle über Helligkeit, Weißabgleich und Rauschreduzierung gibt.

Hier sind einige schnelle Tipps für die Nordlichter-Fotografie mit der spiegellosen Systemkamera:

  • Nutze manuellen Fokus, unterstützt durch Fokus-Peaking oder Vergrößerung, und fokussiere auf Sterne oder ein entferntes Licht.
  • Schalte Blitz und Autofokus aus – sie helfen bei Nordlichter-Aufnahmen nicht.
  • Starte mit diesen Grundeinstellungen: Blende f/2.8, ISO ca. 1600, Belichtungszeit ca. 5 Sekunden.
  • Stelle die Werte je nach Stärke von Nordlichtern, Wolken und Mondlicht ein.
  • Nutze die Live-Vorschau, um die Einstellungen in Echtzeit zu optimieren.
  • Wähle möglichst niedrige ISO-Werte und längere Belichtungszeiten, um Rauschen zu reduzieren.
  • Achte auf Überbelichtung bei schnellen Nordlichtern – verkürze ggf. die Belichtungszeit.
  • Fotografiere im RAW-Format für maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung.
  • Stelle den Weißabgleich manuell ein – 3500–4000 K oder „Leuchtstoffröhre“ für natürliche Töne.
  • Vermeide automatischen Weißabgleich, um die Farben der Nordlichter konsistent zu halten.
  • Übe vor deiner Reise den Umgang mit manuellem Fokus und Belichtung, damit du bereit bist, wenn die Lichter erscheinen.

Nordlichter mit dem Smartphone fotografieren

Nordlichter über einem verlassenen Fischerboot in den Westfjorden Islands.DSLR- und spiegellose Kameras gelten oft als die beste Wahl für die Nordlichter-Fotografie, da sie viele manuelle Einstellungen und eine hohe Lichtempfindlichkeit bieten. Doch auch Smartphones werden immer beliebter – vor allem, weil sie so praktisch sind. Du hast dein Handy fast immer dabei und kannst so den magischen Moment sofort festhalten, wenn die Aurora erscheint.

Smartphones haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Viele Modelle bieten Nachtmodus und Langzeitbelichtung, die bei wenig Licht helfen. Manche nutzen sogar künstliche Intelligenz, um Farben und Helligkeit automatisch zu optimieren – so wirken deine Nordlichter-Fotos noch eindrucksvoller.

Trotzdem gibt es im Vergleich zu Profikameras Einschränkungen: Die kleineren Sensoren und Objektive von Smartphones nehmen nicht so viel Licht auf – was bei den oft schwachen und bewegten Nordlichtern jedoch entscheidend ist. Die Bilder werden dadurch weniger scharf, zeigen mehr Bildrauschen (Körnung) und bieten weniger manuelle Kontrolle über ISO, Belichtungszeit und Fokus.

Trotz dieser Einschränkungen sind Smartphones eine tolle Option, wenn du schnell und unkompliziert gute Fotos für Social Media machen oder einfach die Magie der Nordlichter genießen möchtest, ohne schweres Equipment mitzuschleppen. Mit verschiedenen Apps kannst du zudem mehr Kontrolle über die Kameraeinstellungen deines Handys gewinnen und so bessere Ergebnisse erzielen.

Die besten Apps für Nordlichter-Fotos mit dem Smartphone

Die Nordlichter spiegeln sich in einem wassergefüllten SeeFür alle, die die Aurora borealis fotografieren möchten, ohne viel Geld für teure Ausrüstung auszugeben, gibt es mittlerweile spezielle Apps fürs Smartphone. Diese Apps simulieren die Einstellungen einer DSLR und ermöglichen es dir, das Grün der Nordlichter einzufangen – selbst wenn es mit bloßem Auge kaum zu sehen ist.

Ein weiterer Vorteil: Die Fotos sind sofort auf deinem Handy und lassen sich direkt in sozialen Netzwerken oder privat mit Freunden und Familie teilen. Hier sind einige empfehlenswerte Apps für dein Smartphone:

  1. Northern Lights Photo Taker – Diese sehr beliebte App bietet verschiedene einfache Einstellungen, je nach Stärke der Nordlichter. Sie sorgt dafür, dass genau die richtige Lichtmenge für das perfekte Foto eingefangen wird – so wirst du garantiert zum Star bei Freunden und Familie. Wie die App schon sagt: „Alles, was du tun musst, ist, die Lichter zu finden.“

  2. NightCap Camera – Auch diese App ist eine tolle Wahl für Nordlichter-Fotos. Sie ist auf Aufnahmen bei wenig Licht und in der Nacht spezialisiert und bietet sogar einen Astronomie-Modus für Nordlichter und Sterne.

  3. Slow Shutter – Eine längere Belichtungszeit ist ideal für Nordlichter-Fotos, deshalb ist die Slow-Shutter-App eine gute Wahl. Sie bietet außerdem alternative Aufnahmemodi für kreative Fotografie.



Top-bewertete Nordlichter-Touren in Island

Die Nordlichter über dem Kirkjufell auf der Snaefellsnes-HalbinselIsland bietet eine große Auswahl an Nordlichter-Touren, die sich perfekt für Fotografie-Fans eignen. Die Chance, dieses seltene Naturphänomen festzuhalten, ist auch Teil vieler Fotoreisen in Island.

Für bessere Fotomöglichkeiten empfiehlt es sich, eine Tour an Land zu wählen statt eine Bootstour. Die Sicht vom Wasser aus ist zwar spektakulär, aber durch das Schwanken des Boots sind Langzeitbelichtungen schwierig und die Kamera verwackelt leicht.

Wenn du lieber die Erinnerung genießen möchtest, statt selbst zu fotografieren, bieten viele Touren auch professionelle Fotoservices an. Hier findest du einige der bestbewerteten Nordlichter-Touren, die ideale Bedingungen für das perfekte Foto bieten:

  1. Nordlichter-Bustour ab Reykjavik – Fahre in Islands dunkelste und schönste Ecken, um die Nordlichter auf dieser entspannten Bustour zu erleben.

  2. Nordlichter-Tour mit kostenlosen Fotos & Erfrischungen – Bei dieser Tour fährst du aufs Land und bekommst kostenlose Fotos und Erfrischungen.

  3. Nordlichter-Superjeep-Tour ab Reykjavik mit kostenlosen Fotos – Jage die Nordlichter, genieße Islands atemberaubende Landschaft und mehr auf dieser Superjeep-Tour.

Die besten Mietwagenreisen für Nordlichter-Fotografie in Island

Grüne Nordlichter leuchten über dem schwarzen Sandstrand bei Vik im Süden Islands – ein traumhafter Ort für die Nordlichter-Fotografie.Du möchtest die Nordlichter auf eigene Faust und unabhängig von einer Gruppe erleben? Diese Mietwagenreisen ermöglichen es dir, Islands dramatische Landschaften in deinem eigenen Tempo zu erkunden und die Aurora borealis ganz individuell zu jagen.

  1. 7-tägige Nordlichter-Mietwagenreise: Südisland, Goldener Kreis & Snaefellsnes – Entdecke Islands berühmteste Orte und erlebe die Nordlichter auf dieser einwöchigen Tour.

  2. Magische 6-tägige Nordlichter-Mietwagenreise an der Südküste Islands mit Eishöhlenbesuch – Während dieser sechstägigen Reise jagst du die Nordlichter und entdeckst schwarze Strände, Gletscher und weitere Highlights.

  3. 5-tägige Nordlichter-Mietwagenreise im Winter mit Goldenem Kreis & Jökulsarlon-Gletscherlagune – In fünf Tagen fährst du quer durch Island auf der Suche nach Nordlichtern und genießt atemberaubende Ausblicke und Landschaften.

Häufig gestellte Fragen zur Nordlichter-Fotografie

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Fotografieren der Nordlichter.

Wie schützt du deine Kamera?

  • Trage deine Kamera immer bei dir: Niemand möchte eine teure Kamera verlieren – schon gar nicht in Islands abgelegener Natur. Halte sie daher immer bei dir.

  • Nutze den Kameragurt: Klingt selbstverständlich, aber der Gurt verringert das Risiko, dass dir die Kamera herunterfällt und kaputtgeht.

  • Wähle eine wetterfeste Kameratasche: Sie schützt deine Ausrüstung vor Feuchtigkeit, Staub und Kälte bei Outdoor-Shootings.

  • Verwende Gegenlichtblende und UV-Filter: Sie schützen das Objektiv vor Schnee, Schmutz und versehentlichen Stößen.

Ist es sicher, die Nordlichter direkt anzuschauen?

Ja, das ist völlig ungefährlich. Die Nordlichter entstehen hoch oben in der Atmosphäre und sind für deine Augen nicht schädlich.

Du brauchst also keine Schutzbrille. Anders als bei einer Sonnenfinsternis strahlt die Aurora borealis kein intensives Licht aus, das deine Sehkraft gefährden könnte.

Wie bleibst du beim Nordlichter-Jagen warm?

  • Zwiebelprinzip: Starte mit feuchtigkeitsableitender Unterwäsche, darüber isolierende Schichten und eine winddichte, wetterfeste Außenschicht.

  • Die richtige Kopfbedeckung: Eine warme Mütze und ein Gesichtsschutz verhindern, dass du über Kopf und Gesicht zu viel Wärme verlierst.

  • Isolierte, wasserdichte Stiefel und Handschuhe: Trocken und warm zu bleiben ist an kalten Abenden das A und O – achte daher auf gutes Schuhwerk und Handschuhe.

  • Thermoskanne mit Heißgetränk: Ein warmer Tee oder Kaffee hält dich länger warm und sorgt für gute Stimmung beim Nordlichter-Abenteuer.

  • Beweg dich zwischendurch: Leichte Bewegung fördert die Durchblutung und beugt Steifheit bei langen Aufenthalten im Freien vor.

Kannst du Videos von den Nordlichtern machen?

Ja, das ist definitiv möglich – aber das Filmen der Aurora in Echtzeit ist etwas anspruchsvoller als das Fotografieren. Du brauchst in der Regel eine Kamera oder ein Aufnahmegerät, das längere Belichtungszeiten und eine große Blendenöffnung zulässt, um genug Licht einzufangen.

Nordlichter in Islands Landschaften fotografieren

Nordlichter-Fotografie: Die Aurora leuchtet über dem Eystrahorn in Ostisland in einer klaren Nacht.Ein letzter Hinweis zur Nordlichter-Fotografie – besonders im Hinblick auf die Aurora-Vorhersage: Die Lichter sind extrem unberechenbar. Geduld ist daher das Wichtigste.

Um dein Wissen zu vertiefen, lohnt sich ein Besuch im Aurora Reykjavik Northern Lights Center. Dort erfährst du mehr über die Aurora borealis, bekommst Hilfe bei Kameraeinstellungen und Tipps zum Lesen der Vorhersage.

Wenn du draußen bist, gib deinen Augen Zeit, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen – und bleib auch dann bereit, wenn der Himmel leer erscheint. Die Nordlichter können plötzlich und mit atemberaubender Intensität auftauchen – und dir die Chance auf einmalige Bilder bieten, die zum Highlight deines Portfolios werden.

Wir hoffen, dieser Guide hilft dir, die Nordlichter noch besser zu fotografieren. Viel Erfolg beim Festhalten unvergesslicher Momente in Island!

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