Die 12 besten Aktivitäten in Island

Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2026
Nanna Gunnarsdóttir
Verifizierter Experte
Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2026

Eine Infografik zeigt die besten Aktivitäten in Island, wie den Besuch von Wasserfällen, das Wandern auf Vulkanen, Entspannen in heißen Quellen, das Erkunden von Gletschern und vieles mehr.

Erfahre alles Wissenswerte über die besten Aktivitäten in Island. Entdecke spannende Unternehmungen und sehenswerte Orte, die deine Islandreise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

In diesem Guide stellen wir dir die besten Aktivitäten vor, die du bei deinem Island-Besuch unternehmen kannst – ganz gleich, ob du im Rahmen einer Mietwagenreise unterwegs bist oder dich einer der zahlreichen Touren in Island anschließt. Du wirst schnell merken, dass Zeit und Budget die größten Einschränkungen bei der Planung deiner Reise sind und nicht etwa ein Mangel an Möglichkeiten. Island ist ein Traumziel für alle, die Abenteuer und atemberaubende Naturwunder suchen. Genau das spiegeln die Aktivitäten auf dieser Liste wider.

Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst

Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform in Island und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.

Natürlich hast du während deines Aufenthalts in Island nur begrenzt Zeit – es ist unrealistisch (oder unmöglich!), alles in einer Reise zu erleben. Deshalb empfiehlt es sich, geführte Touren und Aktivitäten im Voraus zu buchen, um dir einen Platz zu sichern und deine Reise schon vor der Ankunft zu planen.

Eine großartige Möglichkeit, Island zu bereisen, ist die Anmietung eines Autos. So kannst du alle Orte, die du sehen möchtest, flexibel ansteuern und die Mietwagen-Erlebnisse ausprobieren, die dich am meisten interessieren. Dank der größten Auswahl an Unterkünften in Island – von abgelegenen Landhäusern bis zu luxuriösen Hotels – findest du auch immer eine passende Übernachtungsmöglichkeit.

Selbst wenn du dir viel Zeit nimmst, wirst du nicht alles schaffen können – es geht also darum, gezielt auszuwählen. Da wir mit nahezu allen Reiseanbietern des Landes zusammenarbeiten, ist Guide to Iceland in der idealen Position, dir bei der Auswahl der besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Island zu helfen. Hier sind die 12 besten Aktivitäten in Island!

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Die besten Aktivitäten in Island drehen sich um spektakuläre Naturlandschaften wie Gletscher, Vulkane, Wasserfälle, schwarze Sandstrände und Geothermalgebiete.

  • Das Erkunden von Eishöhlen ist das prägendste Erlebnis und untrennbar mit Islands Geografie verbunden.

  • Die Nordlichter zählen zu den größten Highlights im Winter und werden in den kommenden Jahren aufgrund der starken Sonnenaktivität besonders gut zu sehen sein.

  • Tierbegegnungen, wie etwa die Beobachtung von Walen und Papageientauchern, sind zuverlässig und in mehreren Regionen des Landes gut möglich.

  • Viele Top-Aktivitäten sind saisonabhängig. Der Sommer ist ideal zum Wandern, um Papageientaucher zu beobachten und für Roadtrips, der Winter für Eishöhlen und Nordlichter.

  • Aus Sicherheits- und Umweltgründen sind geführte Touren bei bestimmten Aktivitäten wie Gletscherwanderungen, Eishöhlenerkundungen und Schnorcheln in Silfra unerlässlich.

  • Mit einer Mietwagenreise lassen sich wichtige Highlights wie der Goldene Kreis, die Wasserfälle an der Südküste und die Gletscherlagunen ganz einfach in einer einzigen Reise kombinieren.

  • Reykjavik verleiht jeder Islandreise kulturelle Tiefe – mit kulinarischen Erlebnissen, Museen, Architektur und Nachtleben als Ergänzung zu den Outdoor-Abenteuern.

12. Reite auf einem Islandpferd durch die raue Landschaft

Wenn du ein wirklich authentisches Island-Erlebnis suchst, solltest du unbedingt einmal auf dem Rücken eines Islandpferdes sitzen. Diese uralte Rasse wurde vor über 1.000 Jahren von den Wikingern nach Island gebracht. Sie ist ein lebendiger Nationalschatz, den es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Trotz ihres kompakten, kräftigen Körperbaus werden sie immer als Pferde und niemals als Ponys bezeichnet.

Was diese Pferde so besonders macht, ist ihr ruhiges Wesen und ihre Trittsicherheit. Islandpferde verfügen außerdem über eine einzigartige fünfte Gangart: den Tölt, einen sanften Viertakt, der sich eher wie Schweben als wie Reiten anfühlt. Strenge Zuchtgesetze schützen die Rasse: Jedes Pferd, das Island verlässt, darf nie wieder zurückkehren.

Heute gehört Reiten zu den beliebtesten Aktivitäten in Island, und alle Reittouren werden von zertifizierten Guides geleitet. Das bedeutet, du bist in erfahrenen Händen – ganz gleich, ob du zum ersten Mal reitest oder schon viel Erfahrung hast.

Du kannst beispielsweise eine Reittour mit optionalem Transfer ab Reykjavik buchen und dabei Lavafelder und das Umland erkunden, am schwarzen Sandstrand der Südküste bei Vik entlangreiten oder malerische Täler an der Ringstraße erleben. Alternativ kannst du deinen Ausritt mit einem Aufenthalt auf einem der besten Bauernhöfe Islands verbinden und echte isländische Gastfreundschaft genießen.

11. Schnorchle in der Silfra-Spalte

Schnorcheln ist vielleicht nicht das Erste, was dir zu Island einfällt, aber eine Schnorcheltour in der Silfra-Spalte zählt zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen überhaupt. Dieses Abenteuer gehört definitiv auf jede Island-Bucket-List.

Die Silfra-Spalte liegt im Thingvellir-Nationalpark, direkt im Graben zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte, die hier langsam auseinanderdriften. Während du durch die Spalte gleitest, schwimmst du buchstäblich zwischen zwei Kontinenten. An manchen Stellen kannst du sogar beide Seiten gleichzeitig berühren. Diese seltene geologische Lage macht das Schnorcheln hier zu einer der einzigartigsten Aktivitäten in Island.

Die Spalte ist mit Schmelzwasser des Langjökull-Gletschers gefüllt, das über Jahrzehnte – manchmal sogar über ein Jahrhundert – durch poröses Lavagestein gefiltert wurde. Das Ergebnis ist beeindruckend: Das Wasser ist so klar und rein, dass die Sichtweite über 100 Meter beträgt.

Es werden verschiedene Schnorcheltouren angeboten, wobei das klassische Silfra-Schnorchelabenteuer am beliebtesten ist. Wer es noch herausfordernder mag, kann auch im Neoprenanzug in Silfra schnorcheln.

10. Beobachte Wale auf dem offenen Meer

Walbeobachtung zählt zu den lohnendsten Aktivitäten in Island: Du kannst Wale beim Auftauchen, Abtauchen oder beim Heben der Fluke ganz nah am Boot erleben. Oft siehst du auch Weißschnauzendelfine, Schweinswale und Seevögel, die an der Wasseroberfläche jagen. Im Sommer werden zudem häufig Papageientaucher gesichtet.

Walbeobachtungstouren starten von mehreren Orten in Island, darunter Reykjavik, Husavik, Akureyri, Hauganes, Holmavik und Olafsvik. In Reykjavik fahren die Boote direkt vom Alten Hafen in die Faxafloi-Bucht – ideal, wenn du in der Stadt wohnst, denn du musst nicht extra anreisen, um an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen.

Nordisland ist für besonders häufige Sichtungen bekannt, da die Gewässer hier nährstoffreich sind. Husavik am Skjalfandi-Fjord gilt als Islands Walbeobachtungshauptstadt. Auch Akureyri, Hauganes und Holmavik bieten Touren in ruhigen Fjorden an, in denen oft Buckelwale zu sehen sind. Auf der Snaefellsnes-Halbinsel fahren die Boote von Olafsvik ins offene Meer, wo sich besonders im Frühjahr gute Chancen auf Orca-Sichtungen bieten.

Die beste Zeit für Walbeobachtungen ist von April bis Oktober, wenn das Wetter milder und das Meeresleben besonders aktiv ist. Im Winter gibt es weniger Touristen und bessere Chancen, Orcas im Westen und Norden zu sehen. Die meisten Touren dauern zwei bis drei Stunden und finden auf großen, stabilen Booten oder kleineren RIB-Schnellbooten statt. Zieh dich warm an, denn Wind und Gischt können kalt werden.

9. Beobachte Papageientaucher in ihren Sommerkolonien

Papageientaucher in freier Wildbahn zu beobachten, ist eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse und zählt zu den besten Aktivitäten in Island – ebenso wie die Walbeobachtung. Jeden Sommer, von etwa Mai bis August, kehren Atlantik-Papageientaucher zum Brüten an Islands Küsten zurück. Das ist die beste Zeit, um sie aus nächster Nähe zu beobachten.

Papageientaucher gehören zu den bekanntesten Vögeln Islands, und das Land beherbergt die weltweit größten Papageientaucher-Kolonien – Sichtungen sind also häufig und zuverlässig.

Mit ihren bunten Schnäbeln und ihrem watschelnden Gang sind Papageientaucher sofort zu erkennen. Es macht Spaß, ihnen beim Watscheln zwischen den Bruthöhlen, beim Start von den Klippen oder beim Tauchen nach Fischen zuzusehen. An den Brutplätzen scheint die Zeit langsamer zu vergehen: Die Vögel kommen und gehen in ihrem eigenen Rhythmus, sodass du sie ganz entspannt beobachten kannst.

Zu den besten Orten für Papageientaucher in Island zählen die Westmännerinseln, die Latrabjarg-Klippen in den Westfjorden und Dyrholaey an der Südküste. Die Westmännerinseln sind das berühmteste Papageientaucher-Ziel des Landes und Heimat der weltweit größten Kolonie. Papageientaucher zu beobachten, gilt als eine der Top-Aktivitäten auf den Westmännerinseln.

Das Spektrum reicht von der Beobachtung von den Klippen über geführte Vogeltouren und kurze Bootsausflüge wie die familienfreundliche Papageientaucher-Bootstour ab Reykjavik bis zu kombinierten Naturerlebnissen wie der Wal- & Papageientaucher-RIB-Bootstour ab Husavik. Wer es ruhiger mag, kann bei der Ingolfshöfdi-Papageientaucher-Tour eine weniger besuchte Brutstätte erkunden.

8. Erkunde majestätische Wasserfälle

Wasserfälle findest du in Island überall. Von Gletschern, Vulkanen und steilem Gelände geformt, reichen sie von sanften Kaskaden bis zu donnernden Abstürzen. Sie zu besuchen, gehört zu den absoluten Must-dos in Island. Das Beste daran ist, dass viele der berühmtesten Wasserfälle direkt an den Hauptstraßen liegen. Du kannst einfach anhalten und bist in wenigen Minuten am Wasserfall.

Die Südküste bietet einige der schönsten Wasserfälle Islands. Der Seljalandsfoss ist einer der Wasserfälle, hinter denen du entlanggehen kannst: Ein Pfad führt hinter den Wasservorhang und bietet einen einzigartigen Blick. Nur einen Steinwurf weiter liegt der Skogafoss, ein mächtiger Wasserfall mit 60 Metern Fallhöhe. Du kannst bis an den Fuß der Kaskade herangehen oder die Treppe nach oben steigen und die Aussicht genießen. Beide Wasserfälle sind beliebte Stopps auf Wasserfalltouren entlang der Ringstraße.

Nordisland beeindruckt mit noch größeren Dimensionen. Der Dettifoss im Vatnajökull-Nationalpark ist der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Die Wassermassen, die in die Schlucht stürzen, sind überwältigend. Der Godafoss ist kleiner, aber ebenfalls beeindruckend – mit seiner hufeisenförmigen Kante und seiner historischen Bedeutung. Beide kannst du auf einer Sightseeing-Tour ab Akureyri erleben.

Westisland zeigt dir eine andere Seite der Wasserfälle: Der Hraunfossar tritt in zahllosen kleinen Strömen aus dem Lavagestein hervor. Der Dynjandi ergießt sich in mehreren Stufen einen Berghang hinab. Und der Glymur, einer der höchsten Wasserfälle Islands, ist nur nach einer Wanderung erreichbar – aber der Anblick lohnt sich!

7. Spaziere am schwarzen Sandstrand Reynisfjara entlang

Ein Spaziergang am schwarzen Sandstrand Reynisfjara zählt zu den Höhepunkten einer Island-Reise und ist ein unvergessliches Erlebnis an der Südküste. Der Strand liegt direkt bei Vik i Myrdal und ist leicht auf einer Mietwagenreise oder im Rahmen einer geführten Südküsten-Tour erreichbar.

Der schwarze Sand stammt aus vulkanischer Lava, die abgekühlt, zerbrochen und vom Meer geformt ist. Beim Spaziergang kannst du einige der beeindruckendsten Felsformationen Islands entdecken: Hohe Basaltsäulen ziehen sich geometrisch an den Klippen entlang, und vor der Küste ragen die Reynisdrangar-Felsnadeln aus dem Meer, die das Panorama prägen.

Reynisfjara diente außerdem als Drehort für Game of Thrones: In Staffel 7 war der Strand Eastwatch-by-the-Sea, der östlichste Außenposten der Nachtwache. Im Sommer nisten Seevögel an den Klippen, und bei Dyrholaey kannst du oft Papageientaucher beobachten.

Wenn du ohnehin die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skogafoss besuchst, liegt Reynisfjara auf derselben Strecke – ideal für einen Tagesausflug ab Reykjavik an die Südküste.

Ein Besuch von Reynisfjara zählt zu den Top-Aktivitäten in Vik und sollte auf keinen Fall fehlen. Aber Achtung: Das Meer hier ist unberechenbar. Plötzliche „Sneaker Waves“ können Menschen ins Wasser reißen. Halte deshalb unbedingt einen Abstand von mindestens 30 Metern ein und beachte die Warnschilder.

6. Entspanne in der Blauen Lagune

Die Blaue Lagune ist Islands berühmtestes Geothermalbad – und das völlig zu Recht. Du schwebst im warmen, milchig-blauen Wasser, umgeben von schwarzem Lavagestein und aufsteigendem Dampf – eine fast unwirkliche Kulisse. Das Wasser ist das ganze Jahr über 37 bis 40 Grad warm und erhält seine Farbe durch Kieselsäure und Algen, die der Haut guttun sollen.

Die Blaue Lagune ist leicht erreichbar: Sie liegt etwa 23 Kilometer vom Flughafen und 49 Kilometer von Reykjavik entfernt – perfekt für den ersten oder letzten Tag deiner Reise. Du kannst mit dem Shuttlebus zur Blauen Lagune fahren, selbst hinfahren oder eine der Blauen-Lagune-Touren mit Transfer buchen.

Vor Ort kannst du zwischen Lagune, Sauna und Dampfbad wechseln. Es gibt eine Bar im Wasser, falls du einen Drink möchtest, und du kannst Massagen buchen. Am ruhigsten ist es morgens oder abends. Besonders im Winter ist ein Besuch ein Erlebnis: Die Mischung aus heißem Wasser und kalter Luft ist einzigartig – mit etwas Glück kannst du sogar Nordlichter sehen.

Da die Blaue Lagune oft ausgebucht ist, solltest du Tickets unbedingt im Voraus buchen. Komfort-Tickets sind am beliebtesten und beinhalten Eintritt, Handtuch, Getränk und eine Kieselerde-Maske. Premium-Tickets bieten zusätzlich einen Bademantel und weitere Masken.

Wenn dir die Blaue Lagune zu voll oder zu teuer ist, gibt es Alternativen: Die Sky Lagoon bei Reykjavik mit Meerblick, die ruhigere Secret Lagoon oder die Earth Lagoon Myvatn im Norden mit weniger Andrang.

5. Fahre Boot auf der beeindruckenden Gletscherlagune Jökulsarlon

Wenn es um die besten Aktivitäten in Island geht, darf ein Besuch der Gletscherlagune Jökulsarlon nicht fehlen. Sie ist eine der bekanntesten Gletscherlagunen Islands, wird vom Vatnajökull gespeist und ist direkt mit dem Meer verbunden. Eisberge treiben langsam vom Breidamerkurjökull-Gletscher Richtung Atlantik. Das Knacken, Verschieben und Treiben der Eismassen macht den Besuch so besonders.

Am eindrucksvollsten erlebst du die Lagune bei einer Jökulsarlon-Zodiac-Bootstour oder beim Kajakfahren auf Jökulsarlon – beides ist im Sommer möglich. Im Winter kannst du den Ausblick vom Ufer aus genießen und oft Robben zwischen den Eisschollen beobachten.

Nur fünf Minuten zu Fuß entfernt liegt der Diamond Beach. Hier werden Eisberge an den schwarzen Sandstrand gespült und die glitzernden Eiskristalle bilden einen faszinierenden Kontrast zur dunklen Küste. Schon ein kurzer Abstecher lohnt sich.

Im Winter bieten die dunklen Nächte und der weite Horizont beste Chancen, die Nordlichter an der Gletscherlagune Jökulsarlon zu sehen. Es gibt viele tolle Hotels in der Nähe der Lagune, von denen aus du abends das Polarlicht bestaunen kannst.

4. Erkunde Reykjaviks Sehenswürdigkeiten &
Kultur

Reykjavik wird oft nur als kurzer Zwischenstopp auf dem Weg zu Islands Naturwundern betrachtet – dabei ist die Hauptstadt selbst ein echtes Highlight. Die kompakte Stadt lässt sich in ein bis zwei Tagen wunderbar zu Fuß oder auf einer der vielen Reykjavik-Touren erkunden.

Schon ein Spaziergang durch die Straßen zählt zu den Top-Aktivitäten in Reykjavik. Du kannst in Boutiquen stöbern, einen Kaffee trinken oder die ständig wechselnde Street Art in Reykjavik bewundern. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Hallgrimskirkja mit Panoramablick über die Stadt, die Harpa-Konzerthalle, die Sun-Voyager-Skulptur an der Uferpromenade und mehrere Museen, die Islands Geschichte und Kultur zeigen.

Auch kulinarisch hat Reykjavik viel zu bieten: Von frischem Fisch und moderner Küche bis zu den berühmten isländischen Hot Dogs und Street Food findest du hier für jeden Geschmack das Richtige. Die besten Restaurants in Reykjavik oder weitere preiswerte Lokale – alle liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Nach Einbruch der Dunkelheit füllen sich die Bars und Live-Musik-Locations schnell, und das Erkunden des Nachtlebens in Reykjavik zählt zu den besten Aktivitäten in Island. Die Happy Hour findet am frühen Abend statt, was praktisch ist, denn Getränke sind teuer. Wenn du Mitglied im VIP Club von Guide to Iceland bist, erhältst du außerdem Rabatte in einigen der besten Bars von Reykjavik.

3. Befahre den Goldenen Kreis

Der Goldene Kreis ist Islands berühmteste Sightseeing-Route. Die 300 Kilometer lange Rundstrecke lässt sich an einem Tag erkunden. Sie verbindet drei große Naturattraktionen, die alle nahe bei Reykjavik liegen und unterschiedlicher kaum sein könnten. Kein Wunder, dass eine Tour hierher zu den besten Aktivitäten in Island zählt.

Du kannst den Goldenen Kreis selbst mit einem Mietwagen entdecken oder dich einer der zahlreichen Touren zum Goldenen Kreis anschließen. Besonders beliebt ist die Minibus-Tour zum Goldenen Kreis ab Reykjavik. Für weitere Tipps zur Planung ist dieser ultimative Guide zum Goldenen Kreis eine hilfreiche Ressource.

Der erste Halt auf der Route ist der Thingvellir-Nationalpark, ein UNESCO-Welterbe, an dem die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte auseinanderdriften. Besucher können durch das Rift-Tal spazieren, Lavafelder und Schluchten erkunden und den Ort des weltweit ersten Parlaments besichtigen, das im Jahr 930 n. Chr. gegründet wurde.

Anschließend geht es weiter zum Geysir-Geothermalgebiet, wo der Strokkur-Geysir alle fünf bis zehn Minuten ausbricht. Der Trip endet am Gullfoss-Wasserfall, einem mächtigen, zweistufigen Wasserfall, der 32 Meter in eine Schlucht stürzt.

Die Hauptroute nimmt sechs bis acht Stunden in Anspruch, lässt sich aber leicht auf einen ganzen Tag oder sogar zwei ausdehnen, wenn Abstecher eingeplant werden. Beliebte Ergänzungen sind Schneemobilfahren, ein Bad in der Secret Lagoon, ein Besuch des Kerid-Vulkankraters oder ein Abstecher zum Fridheimar-Hof, wo Tomaten in einem geothermischen Gewächshaus angebaut werden.

Den Goldenen Kreis inklusive Kerid-Krater und Fridheimar kannst du auf dieser Kleingruppen-Tour zum Goldenen Kreis erkunden.

2. Erlebe die Nordlichter

Eine der ikonischsten Aktivitäten in Island ist das Beobachten der Nordlichter, auch bekannt als Aurora Borealis. Dieses himmlische Schauspiel findet zwar das ganze Jahr über statt, ist aber nur bei absoluter Dunkelheit sichtbar – die beste Zeit ist daher von September bis April. Aktuell befinden wir uns in einer Phase hoher Sonnenaktivität (2026). Daher stehen deine Chancen auf ein besonders intensives Nordlicht so gut wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Die Jagd nach den Polarlichtern ist eine Mischung aus Timing und Glück, denn man braucht sowohl einen klaren Himmel als auch einen Sonnensturm. Um deine Chancen zu maximieren, solltest du täglich die lokale Nordlicht-Vorhersage prüfen und dich an einen Ort fernab von Stadtlichtern begeben, wo es wirklich dunkel ist.

Am einfachsten erlebst du das Spektakel auf einer geführten Nordlichter-Tour. Diese Touren werden von lokalen Experten geleitet. Sie werten aktuelle Wetter- und Satellitendaten aus, um offene, sternenklare Himmel zu finden, und wissen genau, wann und wo die Nordlichter zu sehen sind. Viele Veranstalter bieten sogar eine kostenlose Wiederholung an, falls die Lichter beim ersten Versuch nicht erscheinen – so verpasst du garantiert nichts.

Wenn du lieber auf eigene Faust losziehst, kannst du ein Auto mieten und ins abgelegene Umland fahren. Berühmte Orte wie die Jökulsarlon-Gletscherlagune oder die schwarzen Sandstrände bei Vik bieten eine atemberaubende Kulisse für das Nordlicht. Alternativ kannst du in spezialisierten Nordlichter-Hotels übernachten, die einen Weckservice anbieten, falls nachts Aktivität auftritt. So verpasst du das magische Schauspiel auch im Schlaf nicht!

1. Besuche eine Eishöhle

Eine natürliche Eishöhle zu betreten ist eines der unvergesslichsten Erlebnisse in Island. Das Land ist geprägt von Gletschern, Vulkanen und gewaltigen Naturkräften, doch nichts kommt dem Gefühl gleich, die leuchtenden Kammern tief im Eis zu erkunden. Hier hast du die seltene Gelegenheit, einen Gletscher von innen zu erleben und eine gefrorene Welt zu entdecken, die fast unwirklich erscheint.

Eishöhlen entstehen im Winter, wenn Schmelzwasserflüsse unter den Gletschern bei sinkenden Temperaturen erneut gefrieren. Da Gletscher ständig in Bewegung sind, verändern sich diese Höhlen jedes Jahr – kein Besuch gleicht dem anderen.

Zu den bekanntesten Eishöhlen in Island zählen die Kristall-Eishöhle bei der Jökulsarlon-Gletscherlagune und die Katla-Eishöhle bei Vik, die das ganze Jahr über zugänglich ist.

Wenn Sonnenlicht durch das dicke Gletschereis fällt, leuchten die Höhlen in intensiven Blau-, Weiß- und manchmal sogar Schwarztönen – sofern vulkanische Asche im Eis eingeschlossen ist. Durch die geformten Tunnel und eisigen Bögen zu gehen, fühlt sich an, als würde man in eine gefrorene Kathedrale eintreten: Kein Wunder, dass Eishöhlen-Touren zu den eindrucksvollsten Winteraktivitäten in Island zählen.

Da sich die Bedingungen im Gletscher täglich ändern können, ist der Besuch von Eishöhlen nur im Rahmen geführter Touren mit zertifizierten Experten möglich. Eine gute Vorbereitung ist unerlässlich. Und zu wissen, welche Kleidung du fürs Eishöhlen-Abenteuer brauchst, sorgt für Wärme, Komfort und Sicherheit beim Erkunden dieser fragilen und beeindruckenden Naturwunder.

Starte jetzt deine Island-Reiseplanung

Nordlichter über Bergen und Meer in IslandMit so vielen unvergesslichen Erlebnissen in Aussicht ist die Planung deiner Island-Reise fast genauso spannend wie die Reise selbst. Von Wasserfällen und Gletscherwanderungen bis hin zum Baden in geothermischen Lagunen und der Jagd nach Nordlichtern – mit der richtigen Organisation wird deine Reise zum vollen Erfolg. Wer Flüge nach Island früh bucht, sichert sich oft bessere Preise und legt den Grundstein für eine gelungene Reiseplanung.

Vor Ort ist die Wahl der passenden Erkundungsart entscheidend. Die größte Tourenauswahl Islands bietet alles: von kurzen Sightseeing-Ausflügen bis hin zu mehrtägigen Abenteuern mit lokalen Experten. Wenn du flexibel bleiben möchtest, kannst du im Rahmen einer Mietwagenreise durch Island die Insel in deinem eigenen Tempo entdecken – Unterkünfte und Routen sind dabei bereits für dich geplant.

Auch die Wahl der Unterkunft ist wichtig: Bei den Übernachtungsmöglichkeiten in Island hast du die Wahl zwischen zentralen Stadthotels, gemütlichen Gästehäusern auf dem Land und abgelegenen Lodges. Für eine rundum entspannte Reise kombinieren Reisepakete für Island Flüge, Unterkünfte und Aktivitäten in einer einzigen, praktischen Buchung.

Wie auch immer du deine Reise planst, Island belohnt alle, die sich gut vorbereiten. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Planung und Abenteuer wird dein Aufenthalt voller unvergesslicher Momente sein – und du wirst garantiert Lust haben, wiederzukommen!

Häufig gestellte Fragen
Was sind die besten Aktivitäten in Island?
Zu den besten Aktivitäten in Island zählen Eishöhlen-Touren, das Beobachten der Nordlichter und das Entspannen in geothermischen Spas wie der Blauen Lagune. Weitere Highlights sind das Erkunden des Goldenen Kreises, Wasserfall-Touren, Walbeobachtung, Reiten auf Islandpferden, im Sommer Papageientaucher beobachten, schwarze Sandstrände besuchen und Reykjaviks Kultur erleben.
Wie viele Tage braucht man, um Islands Top-Aktivitäten zu erleben?
Eine Reise von 5 bis 7 Tagen reicht aus, um die wichtigsten Highlights wie den Goldenen Kreis, die Wasserfälle an der Südküste, Reykjavik und mindestens ein Abenteuer zu erleben. Wer 10 bis 14 Tage Zeit hat, kann zusätzlich Gletscher, Lagunen, die Tierwelt und abgelegenere Regionen in entspanntem Tempo entdecken.
Wann ist die beste Jahreszeit für Aktivitäten in Island?
Der Sommer (Juni–August) ist ideal für Wandertouren, Papageientaucher-Beobachtung, Roadtrips und Touren zur Gletscherlagune. Der Winter (November–März) eignet sich besonders gut, um die Nordlichter zu sehen und an Eishöhlen-Touren teilzunehmen. Viele Aktivitäten wie Walbeobachtung und Sightseeing sind das ganze Jahr über möglich.
Braucht man für Aktivitäten in Island einen Guide?
Einige Aktivitäten kannst du eigenständig unternehmen, zum Beispiel Wasserfälle besuchen oder den Goldenen Kreis mit dem Auto erkunden. Für Gletscherwanderungen, Eishöhlen-Touren und zum Schnorcheln in Silfra ist aus Sicherheits- und Naturschutzgründen jedoch ein zertifizierter Guide vorgeschrieben.
Sind Islands Top-Aktivitäten auch für Anfänger geeignet?
Ja, die meisten der besten Aktivitäten in Island sind auch für Anfänger geeignet. Reiten, Gletscherwanderungen, Walbeobachtung und Sightseeing-Touren sind speziell für Einsteiger konzipiert und werden von erfahrenen Guides begleitet. Die körperlichen Anforderungen variieren je nach Aktivität.

Haben dir unsere Top 12 Aktivitäten in Island gefallen? Hat dir die Auswahl bei der Reiseplanung geholfen? Teile deine Gedanken und Fragen gerne unten in den Kommentaren.

Nanna Gunnarsdóttir
Nanna Gunnarsdóttir
Verifizierter Experte
Über den Autor

I was the Content Manager at Guide to Iceland from 2013 to 2018, and now run the creative studio Huldufugl while working as a freelance writer. I’m passionate about storytelling, Icelandic culture, and creating thoughtful experiences through words and visuals.

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