Drohnenfliegen in Island: Regeln, Flugverbotszonen & Top-Spots

Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2026
Michael Chapman
Verifizierter Experte
Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2026

Fotografen lieben es, mit Drohnen rund um den Vatnajökull-Gletscher in Island zu fliegen und Gletscher sowie zerklüftete Gipfel einzufangen.Erlebe Islands atemberaubende Landschaften aus einer neuen Perspektive – durch sicheres und verantwortungsvolles Fliegen mit einer Drohne. Wenn du die aktuellen Drohnenvorschriften kennst, kannst du dein Erlebnis ungestört genießen. Registriere deine Drohne, informiere dich über die zulässigen Flugzonen und plane deine Aufnahmen ganz entspannt.

Island folgt dem Regelwerk der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), das Drohnenflüge nach Risikostufe und Gewicht einteilt. Es ist wichtig, diese Regeln zu kennen, bevor du planst, wo und wie du deine Drohne einsetzen darfst.

Da viele der schönsten Orte Islands in abgelegenen Regionen liegen, suchen Reisende oft nach den besten Möglichkeiten, diese zu erreichen. Die Teilnahme an Fotoreisen ist eine großartige Option, um Islands Szenerie mit fachkundiger Begleitung einzufangen – in Regionen, in denen Drohnenflüge erlaubt sind.

Für noch mehr Flexibilität sind Mietwagenreisen eine weitere beliebte Wahl. Mit einem Mietwagen kannst du Island in deinem eigenen Tempo erkunden und erreichst so Aussichtspunkte, offene Landschaften und weniger besuchte Orte, die sich ideal für Drohnenaufnahmen eignen.

Lies weiter und entdecke wichtige Tipps und Regeln für einen sicheren und unvergesslichen Drohneneinsatz in Island.

Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst

Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf unsere aktuellen, verlässlichen und fundierten Reisetipps verlassen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Fliegen mit Drohnen ist in Island erlaubt, aber du musst die Vorschriften der isländischen Verkehrsbehörde (ICETRA) beachten.

  • Für die meisten Drohnenpiloten ist eine Registrierung erforderlich. Diese kostet 5.500 ISK (etwa 40 Euro) über das offizielle Drohnen-Portal Islands.

  • In Nationalparks und vielen Schutzgebieten gelten strenge Drohnenbeschränkungen – informiere dich immer über die aktuellen Regeln.

  • Die maximale Flughöhe beträgt 120 Meter, und du musst stets einen sicheren Abstand zu Menschen, Gebäuden und gesperrten Bereichen einhalten.

  • Die Drohnenvorschriften in Island können sich ändern – prüfe daher immer die neuesten Regeln auf der Website der isländischen Verkehrsbehörde.



 

Drohnengesetze in Island (Update 2026)

Die Drohnenfotografie auf der Halbinsel Reykjanes ermöglicht unglaubliche Ausblicke für alle, die ihre Drohne in Islands wilder Natur fliegen lassen möchten.Island folgt den Drohnenvorschriften der EASA, die die Regelungen in allen teilnehmenden Ländern vereinheitlichen. Diese Regeln erleichtern es Einheimischen und Besuchern, zu verstehen, wo und unter welchen Bedingungen Drohnen geflogen werden dürfen – und schützen gleichzeitig Islands Natur und Tierwelt.

Wenn du deine Drohne registrierst und die Richtlinien befolgst, kannst du legal fliegen und dabei Islands spektakuläre Landschaften festhalten.

Drohnenregistrierung und Pilotenkompetenz in Island

Ein Drohnenpilot erkundet Seydisfjördur in Ostisland, während seine Drohne durch Islands dramatisches Hochland fliegt.Bevor du deine Drohne in Island fliegst, solltest du die Regeln kennen, die Klassifizierung deiner Drohne bestimmen und dich als Betreiber registrieren. Die folgende Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess, damit du optimal vorbereitet bist.

1. Kenne die Betriebskategorien

In Island werden Drohnenflüge in drei Hauptkategorien eingeteilt. Diese bestimmen, wo du fliegen darfst, wie nah du Menschen kommen kannst und ob du spezielle Genehmigungen benötigst.

Offene Kategorie (für Touristen am relevantesten)
  • Für Flüge mit geringem Risiko und Drohnen bis zu 25 Kilogramm.

  • Die Drohne muss immer in Sichtweite gehalten werden.

  • Maximale Flughöhe: 120 Meter.

  • Umfasst drei Unterkategorien:

    • A1: Überfliegen von Personen erlaubt, aber nicht direkt über Menschenansammlungen.

    • A2: Flüge näher an Menschen sind erlaubt, aber ein sicherer Abstand muss eingehalten werden.

    • A3: Flüge nur weit entfernt von Menschen, mindestens 150 Meter Abstand zu Wohn-, Geschäfts- und Industriegebieten.

Spezifische Kategorie
  • Für Flüge mit mittlerem Risiko, die nicht unter die offene Kategorie fallen.

  • Erfordert eine spezielle Genehmigung und eine Risikobewertung.

  • Gilt meist für professionelle oder kommerzielle Flüge.

Zertifizierte Kategorie
  • Für Hochrisikoflüge, z.B. Drohnen mit Passagieren oder schwerer Fracht.

  • Erfordert eine Zertifizierung für Drohne und Betreiber.

  • In der Regel nur für industrielle Anwendungen relevant, nicht für Freizeitpiloten.

2. Kenne die Drohnenklasse (C0 bis C6)

Nach EASA-Regeln werden Drohnen in sechs Klassen eingeteilt. Die Klasse deiner Drohne bestimmt, wo du fliegen darfst und ob du eine Prüfung ablegen musst. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Drohnenklassen:

3. Registriere dich als Drohnenbetreiber

Wenn du die Klasse und Kategorie deiner Drohne kennst, musst du dich vor dem Flug über das offizielle Drohnen-Portal Islands registrieren. Die Registrierung ist für alle Drohnenbetreiber verpflichtend und kostet 5.500 ISK (etwa 40 Euro).

Die Registrierung gilt für fünf Jahre und wird im Rahmen der EASA in allen EASA-Mitgliedsländern anerkannt. Das bedeutet: Wenn du dich 2026 in Island registrierst und 2028 in ein anderes EASA-Land wie die Schweiz reist, musst du dich nicht erneut registrieren.

Nach Abschluss der Registrierung erhältst du eine eindeutige Betreiber-ID, die an deiner Drohne angebracht werden muss.

4. Lege die erforderliche Prüfung ab

Da die meisten Reisenden unter die offene Kategorie fallen, musst du vor dem Fliegen in Island in der Regel eine Online-Prüfung ablegen. Je nach Kategorie ist eine Online- oder Präsenzprüfung erforderlich. Hier die Prüfungen für die jeweiligen Kategorien:

  • A1 und A3: Eine kostenlose Online-Prüfung ist über das offizielle Drohnen-Portal Islands verfügbar.

  • A2: Erfordert eine theoretische Präsenzprüfung bei der isländischen Verkehrsbehörde oder einem anerkannten Prüfungszentrum. Vorher muss ein praktisches Selbsttraining absolviert werden.

5. Vorbereitung vor dem Flug

Vor dem Flug solltest du sicherstellen, dass deine Drohne voll einsatzbereit und sicher ist. Beachte dabei Folgendes:

  • Bringe deine Betreiber-ID gut sichtbar an der Drohne an.

  • Eine Haftpflichtversicherung ist empfehlenswert. Sie ist zwar freiwillig, wird aber dringend empfohlen, um dich gegen Unfälle oder Schäden abzusichern.

  • Stelle sicher, dass die Firmware aktuell ist, die Akkus sicher gelagert sind und die Propeller vor dem Flug befestigt wurden.

Wichtige Regeln für den Drohnenflug in Island

Ein Drohnenpilot bereitet sich auf Luftaufnahmen im Hochland Islands vor. Dabei fliegt er Drohnen durch Islands wilde Natur.Im Jahr 2025 hat Island seine Drohnengesetze vollständig an das aktuelle EASA-Regelwerk (Verordnung Nr. 1360/2024) angepasst. Diese Neuerungen sorgen für klare Regeln für Hobby- und Profipiloten und machen das Drohnenfliegen europaweit sicherer und einheitlicher. Hier die wichtigsten Drohnenflugregeln in Island, die du beachten solltest:

  • Maximale Flughöhe: Fliege nicht höher als 120 Meter über Grund.

  • Gewichtsgrenze: Deine Drohne darf maximal 25 Kilogramm wiegen.

  • Sichtflugregel (VLOS): Halte deine Drohne immer im direkten Sichtkontakt.

  • Menschenansammlungen: Fliege niemals direkt über Menschenmengen oder Versammlungen.

  • Abstand zu Flughäfen:

    • Mindestens 2 Kilometer Abstand zu Verkehrsflughäfen.

    • Mindestens 1,5 Kilometer Abstand zu kleineren Flugplätzen.

  • Beschränkungen in Reykjavik: Aufgrund der Nähe zum Inlandsflughafen Reykjavik solltest du das Fliegen über Gebäuden im Stadtzentrum vermeiden.

  • Gewichtsgrenze in Städten: In städtischen Gebieten dürfen Drohnen maximal 3 Kilogramm wiegen, sofern keine Sondergenehmigung vorliegt.

  • Abstand zu Gebäuden: Halte mindestens 50 Meter Abstand zu privaten Gebäuden und 150 Meter zu öffentlichen Gebäuden, sofern keine Erlaubnis des Eigentümers vorliegt.

  • Sensible Orte: Fliege nicht über oder in der Nähe von Regierungsgebäuden, Krankenhäusern, Kraftwerken, staatlichen Einrichtungen oder militärischen Zonen.

  • Nationalparks & beliebte Sehenswürdigkeiten: Viele sind Sperrzonen und erfordern eine Sondergenehmigung.

  • Nachtflüge: Nur erlaubt, wenn deine Drohne über eine geeignete Antikollisionsbeleuchtung verfügt. Ohne Beleuchtung darfst du nur bei Tageslicht fliegen.

  • Wetterbedingungen: Vermeide Flüge bei starkem Wind, Regen, Schnee oder Nebel. Prüfe immer die aktuellen Bedingungen.

  • Abwurf von Gegenständen & Gefahrgut: Das Abwerfen von Gegenständen oder der Transport gefährlicher Güter mit Drohnen ist verboten.

  • Betreiber-ID-Kennzeichnung: Deine Registrierungsnummer muss gut sichtbar an der Drohne angebracht sein.

  • Immer die offizielle Drohnenkarte prüfen: Nutze vor jedem Flug die isländische Drohnenkarte, um die legalen Flugzonen zu ermitteln.

Wichtig: Die Drohnengesetze und -beschränkungen in Island können sich ändern. Prüfe daher immer die aktuellen Informationen auf der Drohnen-Seite der isländischen Verkehrsbehörde.

Sperrzonen und die offizielle Drohnenkarte in Island

Ein Drohnenverbotsschild am Skogafoss weist auf gesperrte Zonen für Drohnenflüge in Islands Schutzgebieten hin.Bevor du deine Drohne in Island fliegen lässt, solltest du dich informieren, wo Drohnen verboten sind oder eine Sondergenehmigung erforderlich ist. Island schützt seine Tierwelt, Kulturdenkmäler und Naturlandschaften – daher gelten an vielen Orten strenge Regeln.

Die offizielle Drohnenkarte Islands ist die beste Quelle, um gesperrte Bereiche zu prüfen. Prüfe sie vor jedem Flug, da sich die Regeln und Zonen je nach Wetter, Saison oder lokalen Genehmigungen ändern können.

Wo Drohnen in Island eingeschränkt sind

Die Drohnenbeschränkungen an der Gletscherlagune Jökulsarlon kennzeichnen die geschützten Bereiche, in denen es in Island erlaubt ist, Drohnen verantwortungsvoll zu fliegen.Hier die wichtigsten Bereiche, in denen Drohnen verboten sind oder eine Sondergenehmigung erforderlich ist:

  • Nationalparks: In Islands Nationalparks (Vatnajökull, Snaefellsjökull und Thingvellir) ist der Drohneneinsatz geregelt. Während für Thingvellir und Vatnajökull eigene Vorschriften gelten, besteht für Snaefellsjökull vom 15. April bis 15. September ein Drohnenverbot, sofern keine Genehmigung der isländischen Umweltbehörde vorliegt.

  • Naturschutzgebiete und Tierzonen: In bestimmten Gebieten gelten saisonale Drohnenbeschränkungen, insbesondere während der Brutzeit, um Tiere und sensible Lebensräume zu schützen.

  • Beliebte Sehenswürdigkeiten: Aufgrund vieler Besucher sind an einigen Wasserfällen, Lagunen und Stränden Drohnen verboten, um die Privatsphäre der Menschen zu wahren und ihre Sicherheit zu gewährleisten.

  • Städte und Ortschaften: In Reykjavik und an anderen Orten gibt es aufgrund der Nähe zu Flughäfen und Privatgrundstücken Gewichtsbeschränkungen und Abstandsregeln.

  • Kritische Infrastruktur: Drohnen sind in der Nähe von Krankenhäusern, Kraftwerken, Regierungsgebäuden und militärischen Zonen verboten.

  • Flughäfen und Helikopterlandeplätze: Halte mindestens 2 Kilometer Abstand zu Verkehrsflughäfen und 1,5 Kilometer zu kleineren Flugplätzen.

Drohnenzugang an beliebten Naturattraktionen in Island

Diese dramatischen Kaskaden des Dynjandi-Wasserfalls in den abgelegenen Westfjorden Islands wurden aus der Luft mit einer Drohne aufgenommen.

Zum Schutz von Sicherheit, Privatsphäre und Tierwelt gelten an vielen der berühmtesten Naturwunder und Sehenswürdigkeiten Islands strenge Drohnenregeln. Die folgende Übersicht zeigt, wo Drohnen erlaubt sind, wo eine Genehmigung erforderlich ist und welche Orte komplett gesperrt sind.

In vielen Gebieten gelten zudem saisonale Einschränkungen oder es gibt zeitlich begrenzte Flugfenster, insbesondere während der Brutzeit. Achte deshalb immer auf Hinweisschilder vor Ort und informiere dich über die aktuellen Drohnenregeln bei der isländischen Umweltbehörde oder den lokalen Parkverwaltungen, bevor du eine Drohne fliegen lässt.

Goldener KreisDrohnenflüge im Thingvellir-Nationalpark in Island liefern beeindruckende Luftaufnahmen von dramatischen Landschaften.

  • Gullfoss-Wasserfall: Einer der ikonischsten Wasserfälle Islands. Freizeitdrohnen sind vom 1. April bis 31. Oktober zwischen 8:00 und 10:00 Uhr sowie vom 1. November bis 31. März zwischen 11:00 und 12:00 Uhr erlaubt. Außerhalb dieser Zeiten oder für die kommerzielle Nutzung ist eine Genehmigung erforderlich.

  • Thingvellir-Nationalpark: UNESCO-Welterbe und Treffpunkt der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatten. Freizeitdrohnen sind in den meistbesuchten Bereichen vor 9:00 Uhr oder nach 18:00 Uhr erlaubt. Für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung des Parks erforderlich.

  • Geysir-Geothermalgebiet: Berühmt für den ausbrechenden Strokkur-Geysir. Drohnen sind vom 1. April bis 31. Oktober zwischen 8:00 und 10:00 Uhr sowie vom 1. November bis 31. März zwischen 11:00 und 12:00 Uhr ohne Genehmigung erlaubt. Außerhalb dieser Zeiten oder für die kommerzielle Nutzung ist eine Genehmigung erforderlich. Das Fliegen unter 50 Meter Höhe über dem Strokkur ist verboten.

SüdküsteDramatischer Fall des Skogafoss-Wasserfalls und sattgrüne Umgebung beim Drohnenfliegen in Island.

  • Skogafoss-Wasserfall: 60 Meter hoher Wasserfall, beliebt für Nahaufnahmen. Es gelten die gleichen Drohnenregeln wie am Gullfoss, aber das Fliegen in der Schlucht vor dem Wasserfall ist verboten.

  • Dyrholaey-Halbinsel: Einer der bekanntesten Papageientaucher-Spots in Island mit spektakulären Klippen. Drohnen sind vom 1. Mai bis 15. August verboten, und in dieser Zeit werden keine Genehmigungen erteilt (Brutzeit). Außerhalb dieses Zeitraums ist eine Genehmigung erforderlich.

SüdostislandTreibende Eisbrocken am Ufer des Diamond Beach, aufgenommen bei einem Drohnenflug in Island.

  • Jökulsarlon-Gletscherlagune: Ein Gletschersee voller treibender Eisberge. Vom 15. April bis 15. Juli sind Drohnen zum Schutz der Vögel verboten. Außerhalb dieses Zeitraums sind sie nur zu bestimmten Zeiten erlaubt. Für die kommerzielle Nutzung oder für gesperrte Bereiche ist eine Genehmigung erforderlich.

  • Diamond Beach: Gegenüber von Jökulsarlon werden hier Eisberge an den schwarzen Sandstrand gespült. Es gelten die gleichen Drohnenregeln wie für die Gletscherlagune.

  • Vatnajökull-Nationalpark: Islands größter Nationalpark mit Gletschern, Wasserfällen und Vulkanen. Freizeitdrohnen sind grundsätzlich erlaubt, aber es gelten strenge regionale Vorschriften. In einigen Bereichen wie Skaftafell, Jökulsargljufur und Askja sind Drohnen komplett verboten. Für die kommerzielle Nutzung ist eine Genehmigung erforderlich.

Halbinsel Reykjanes

  • Blaue Lagune: Islands weltberühmtes Geothermalbad. Drohnen sind für Besucher verboten. Für kommerzielle Aufnahmen sind eine vorherige schriftliche Genehmigung, eine kostenpflichtige Drehgenehmigung und die Einhaltung strenger Auflagen erforderlich.

Snaefellsnes-HalbinselLuftaufnahme des Snaefellsjökull-Nationalparks mit Gletschern und abgelegenen Straßen, aufgenommen bei einem Drohnenflug in Island.

  • Snaefellsjökull-Nationalpark: Bekannt für seinen gletscherbedeckten Vulkan und die Küstenklippen. Vom 15. April bis 15. September sind Drohnen ohne Genehmigung nicht erlaubt. Auch mit Genehmigung ist das Fliegen in der Nähe von Vogelfelsen und sensiblen Brutgebieten verboten. Informiere dich außerhalb dieses Zeitraums über lokale Einschränkungen.

WestfjordeDiese Luftaufnahme der Latrabjarg-Klippen in Island wurde mit einer Drohne aufgenommen und zeigt die zerklüftete Küste und die Atlantikwellen.

  • Dynjandi-Wasserfall: Ein spektakulärer Kaskadenwasserfall und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde. Drohnen sind vom 1. Mai bis 15. September ohne Genehmigung verboten. Vom 16. September bis 30. April sind Drohnen ohne Genehmigung erlaubt. Für Flüge auf der Meerseite der Dynjandisvegur-Hauptstraße werden keine Ausnahmen gewährt.

  • Hornstrandir-Naturschutzgebiet: Ein streng geschütztes Wildnisgebiet, bekannt für seine reiche Tierwelt. Drohnenflüge sind vom 1. Mai bis 15. August verboten, und in diesem Zeitraum werden keine Genehmigungen für Flüge in der Nähe von Vogelfelsen oder anderen sensiblen Brutgebieten erteilt. Außerhalb dieser Daten ist eine Genehmigung erforderlich.

  • Latrabjarg-Klippen: Ein berühmter Ort zur Papageientaucher-Beobachtung und einer der größten Vogelfelsen Europas. Vom 1. Mai bis 15. August sind Drohnenflüge verboten und in dieser Zeit werden aufgrund der Vogelbrut keine Genehmigungen erteilt. Außerhalb dieses Zeitraums ist eine Genehmigung erforderlich.

NordislandDiese Luftaufnahme des Myvatn-Sees wurde beim Drohnenfliegen im Norden Islands aufgenommen und zeigt die einzigartigen Vulkankrater und Feuchtgebiete der Region.

  • Dettifoss-Wasserfall: Einer der mächtigsten Wasserfälle Europas im Vatnajökull-Nationalpark. Drohnenflüge sind nur in bestimmten, saisonabhängigen Zeitfenstern erlaubt. Freizeitdrohnen dürfen ausschließlich im Canyon-Bereich auf der Westseite des Flusses geflogen werden. Nördlich der nördlichsten Aussichtsplattform ist das Fliegen verboten. Für die Ostseite wird eine Genehmigung benötigt und das Fliegen über Menschenmengen ist untersagt.

  • Myvatn: Ein beeindruckendes Vulkangebiet, umgeben von einer reichen Vogelwelt und einzigartiger Natur. Da das Gebiet ein Vogelschutzgebiet ist, sind Drohnenflüge hier eingeschränkt. Ob du eine Genehmigung benötigst, hängt von der Jahreszeit und der Art deines Flugs ab. Während der Brutzeit gelten strengere Regeln, um Störungen der Tierwelt zu vermeiden.

Flugverbotszonen und Genehmigungspflichten können sich je nach Wetter, saisonalen Sperrungen und Naturschutzmaßnahmen ändern. Informiere dich deshalb immer vor dem Flug über die aktuellen Bestimmungen auf der offiziellen Island-Drohnenkarte.

Drohnen-Genehmigungen und Ausnahmen in Island

Luftaufnahmen von Vulkanlava und Rauch am Fagradalsfjall, die beim Drohnenfliegen in Island entstanden sind.Um die Tierwelt, das Kulturerbe und die Besucher zu schützen, unterliegen viele der beliebtesten Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und Naturreservate Islands Drohnenbeschränkungen. In manchen Fällen ist das Fliegen dennoch erlaubt, wenn du im Voraus eine spezielle Genehmigung beantragst.

Wann du in Island eine Drohnen-Genehmigung brauchst

Du benötigst eine Genehmigung, wenn du planst:

  • Innerhalb von Nationalparks zu fliegen: In Vatnajökull und Snaefellsjökull sind aufgrund strenger saisonaler Einschränkungen und sensibler Schutzgebiete meist Genehmigungen erforderlich. In Thingvellir sind Freizeitdrohnen nur in bestimmten Zeitfenstern erlaubt, für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung Pflicht.

  • In geschützten Naturreservaten zu filmen: Notwendig in Gebieten, die von der isländischen Umweltbehörde verwaltet werden und besonders empfindliche Tierwelten aufweisen, darunter Hornstrandir, Latrabjarg-Klippen, Dyrholaey-Halbinsel und bestimmte Vogelfelsen in Nationalparks.

  • An eingeschränkten Sehenswürdigkeiten zu fliegen: Einige stark besuchte oder ökologisch sensible Orte erfordern Genehmigungen oder haben saisonale Verbote, darunter die Gletscherlagune Jökulsarlon, der Diamond Beach, die Ostseite des Dettifoss, Zonen in Skaftafell und Gebiete in der Nähe von Vogelfelsen.

  • Drohnen kommerziell zu nutzen: Für Filmaufnahmen, Fotografie, Forschung oder Werbung ist immer eine Genehmigung erforderlich – unabhängig vom Standort. Beliebte Orte wie die Blaue Lagune, Thingvellir und Snaefellsjökull verlangen eine vorherige schriftliche Genehmigung.

So beantragst du eine Drohnen-Genehmigung in Island

Folge diesen Schritten, um eine Genehmigung bei der Umweltbehörde Islands zu beantragen:

1. Unterlagen vorbereiten

Bevor du deinen Antrag einreichst, stelle bitte sicher, dass du über Folgendes verfügst:

  • eine detaillierte Projektbeschreibung mit Zweck und Umfang

  • eine Karte des geplanten Fluggebiets

  • eine Einschätzung möglicher Auswirkungen auf Tierwelt und Umwelt

  • Angaben zur Ausrüstung und zu den technischen Daten der Drohne

2. Antrag einreichen

Reiche deinen Antrag über das offizielle Antragsportal der Umweltbehörde für Drohnenflüge ein. Bei Fragen zu Schutzgebieten kannst du dich auch an natura@nattura.is wenden.

Hinweis: Der Thingvellir-Nationalpark und der Vatnajökull-Nationalpark haben eigene Regeln für Drohnenflüge. Informiere dich in den offiziellen Drohnen-Richtlinien für den Thingvellir-Nationalpark und den Drohnen-Bestimmungen für den Vatnajökull-Nationalpark.

3. Bearbeitungsgebühr bezahlen

  • 41.600 ISK (ca. 290 Euro) für Genehmigungen, die bis zu zwei Schutzgebiete abdecken

  • 83.200 ISK (ca. 580 Euro) für Genehmigungen, die drei oder mehr Gebiete oder Film- und Großprojekte abdecken

4. Auf Genehmigung warten

Die reguläre Bearbeitungszeit beträgt etwa 15 Tage. Für das Myvatn-Gebiet solltest du bis zu 30 Tage einplanen. Am besten beantragst du die Genehmigung mindestens drei Wochen vor deinem geplanten Flug, um Verzögerungen zu vermeiden.

Wichtig: Regeln, Gebühren und Bearbeitungszeiten können sich ändern. Prüfe immer die aktuellen Informationen auf der Website der Umweltbehörde Islands, bevor du einen Antrag stellst.

Tipps für eine erfolgreiche Genehmigung

  • Frühzeitig beantragen: Besonders im Sommer, wenn die Nachfrage hoch ist.

  • Sei präzise: Beschreibe deine Filmpläne und Standorte genau.

  • Meide Stoßzeiten: Anträge für Flüge am frühen Morgen oder außerhalb der Hauptsaison werden eher genehmigt.

  • Zeige Sicherheitsbewusstsein: Erkläre, wie du Störungen von Tierwelt und anderen Besuchern vermeidest.

  • Prüfe eingeschränkte Zonen doppelt: Kontrolliere deine Standorte stets mithilfe der Island-Drohnenkarte.

Ausnahmen von den Standardregeln

In seltenen Fällen benötigst du eine Sondergenehmigung, um über die üblichen Grenzen für Drohnenflüge in Island hinauszugehen. Solche Genehmigungen sind für Einsätze außerhalb der Standardregeln der Open Category erforderlich. Beispiele hierfür sind:

  • Flüge über der Standardhöhe: z.B. über 120 Meter

  • Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS): wenn die Drohne weiter fliegt, als du sie sehen kannst

  • Flüge näher an Menschen, Fahrzeugen oder Gebäuden: unterhalb der üblichen Sicherheitsabstände

  • Spezialisierte Einsätze: zum Beispiel wissenschaftliche Forschung oder technische Luftvermessungen

Solche Anträge werden individuell geprüft und erfordern in der Regel eine detaillierte Risikoanalyse und einen Sicherheitsplan:

  • Für Flüge in geschützten oder eingeschränkten Naturgebieten: Antrag bei der Umweltbehörde Islands (Umhverfisstofnun).

  • Für Flüge, die die normalen Betriebsgrenzen überschreiten (z.B. Höhe, BVLOS, Nähe zu Menschenmengen) außerhalb von Schutzgebieten: Antrag bei der isländischen Verkehrsbehörde (Samgongustofa).

Reiche deinen Antrag rechtzeitig ein, da Bearbeitungszeiten und Anforderungen je nach Einsatz und Standort variieren können.

Mit der Drohne nach Island reisen

Nahaufnahme einer Drohne beim Start während eines Abenteuers zum Drohnenfliegen in Island.Wenn du planst, deine Drohne nach Island mitzunehmen, solltest du dich vorab gut vorbereiten. Fluggesellschaften haben spezielle Regeln für den Transport von Drohnen und Akkus – wenn du diese beachtest, vermeidest du Schäden, Verzögerungen oder die Beschlagnahmung deiner Drohne bei der Sicherheitskontrolle.

Die Drohne im Flugzeug mitnehmen

Du kannst deine Drohne nach Island mitbringen, solltest sie aber richtig verpacken und vorbereiten, um Probleme auf der Reise zu vermeiden. Die meisten Reisenden nehmen ihre Drohne im Handgepäck mit, um sie vor grober Behandlung im aufgegebenen Gepäck zu schützen und die Akkuvorschriften der Airlines einzuhalten.

Kompakte Drohnen wie die DJI Mini 4 Pro und die DJI Mavic-Serie lassen sich problemlos als Handgepäck transportieren. Wer mit größeren Profidrohnen wie der DJI Inspire reist, sollte diese besser separat und versichert verschicken.

Beim Packen für Flüge nach Island empfiehlt sich ein Hartschalen- oder gut gepolsterter Koffer, um die Drohne vor Transportschäden zu schützen. Akkus gehören immer ins Handgepäck, da die meisten Airlines sie aus Sicherheitsgründen nicht im aufgegebenen Gepäck erlauben.

Akku-Sicherheitstipps

Drohnenakkus gelten bei Fluggesellschaften als sensible Gegenstände und müssen daher sorgfältig transportiert werden. Das solltest du beim Packen und Transport beachten:

  • LiPo-Schutzbeutel verwenden: Viele Airlines verlangen spezielle LiPo-Akkubeutel, um Brandrisiken während des Flugs zu minimieren.

  • Kapazitätsgrenzen kennen: Die meisten Airlines erlauben Akkus mit einer Kapazität von unter 100 Wattstunden (Wh) ohne Sondergenehmigung. Für Akkus mit einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wh ist in der Regel eine Genehmigung der Airline erforderlich.

  • Akku-Kontakte sichern: Offene Kontakte mit Klebeband oder Kappen abdecken, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

  • Anzahl der Akkus beachten: Viele Airlines erlauben maximal zwei Ersatzakkus über 100 Wh pro Person, die genauen Regeln variieren.

Drohne sicher verpacken

Eine Drohne ist empfindliches Equipment – packe sie daher sorgfältig, um Transportschäden zu vermeiden. Mit diesen Tipps bleibt deine Ausrüstung sicher:

  • Hartschalen- oder gepolsterter Koffer: Ein spezieller Drohnenkoffer schützt besser als normale Taschen.

  • Propeller vor dem Packen abnehmen: So werden sie beim Transport nicht verbogen oder beschädigt.

  • Kamera und Gimbal schützen: Verwende Objektivdeckel, Schaumstoffeinlagen oder Gimbal-Sicherungen, um Kratzer zu vermeiden.

Wo du Drohnen und Zubehör in Island kaufen kannst

Der DJI Store in Reykjavik bietet erstklassiges Equipment und Zubehör für Drohnenflüge in Island sowie atemberaubende Luftaufnahmen.Wenn du während deiner Reise eine Drohne, Ersatzteile oder Zubehör benötigst, gibt es in Reykjavik und online mehrere zuverlässige Anlaufstellen:

  • DJI Store Reykjavik: Der offizielle DJI-Store bietet die neuesten Drohnenmodelle, Akkus, Propeller und weiteres Zubehör. Die beste Adresse für Profi-Equipment und kompetente Beratung.

  • Dronefly: Ein lokaler Fachhändler für Drohnen und Luftbildtechnik. Hier findest du beliebte Modelle sowie technischen Support und Reparaturen.

  • ELKO: Islands größter Elektronikhändler mit Filialen in Reykjavik und am Flughafen Keflavik. Hier gibt es Consumer-Drohnen, Akkus und Zubehör.

  • Coolshop: Isländische Online-Shops wie Coolshop führen oft Drohnen und Zubehör. Die Verfügbarkeit schwankt, daher am besten vorab online prüfen.

Meistere das Drohnenfliegen in Island!

Diese Luftaufnahme des isländischen Hochlands wurde beim Drohnenfliegen in Island aufgenommen und zeigt eine vulkanische Landschaft mit Seen.

Das Fliegen von Drohnen in Island eröffnet dir die Möglichkeit, einige der atemberaubendsten Gebiete des Landes aus der Vogelperspektive festzuhalten. Wenn du die lokalen Vorschriften kennst, gut planst und gesperrte Gebiete respektierst, steht einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis nichts im Weg.

Dieser Guide enthält alle Informationen, die du für ein reibungsloses Drohnenerlebnis in Island benötigst: von Regeln und Genehmigungen über die besten Orte bis hin zu Tipps für die Reise mit deiner Ausrüstung. Mit der richtigen Vorbereitung hältst du unvergessliche Erinnerungen und spektakuläre Aufnahmen von Islands Naturwundern fest.

Häufig gestellte Fragen
Darf ich 2026 als Tourist in Island eine Drohne fliegen?
Ja, du darfst 2026 in Island legal eine Drohne fliegen, musst dich dabei aber an die Vorschriften der isländischen Verkehrsbehörde (Samgongustofa) sowie an die EU-EASA-Vorschriften halten. Die maximale Flughöhe beträgt 120 Meter und in Nationalparks sind Drohnen ohne Genehmigung verboten. Schau deshalb vor dem Start immer auf der offiziellen isländischen Drohnenkarte nach. Island folgt den Rahmenbedingungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Du musst stets Sichtkontakt zur Drohne halten, das Fliegen über Menschenmengen vermeiden und die Kontrollzonen der Flughäfen in der Nähe des internationalen Flughafens Keflavik und des Inlandsflughafens Reykjavik respektieren. An vielen beliebten Sehenswürdigkeiten gelten vor Ort zusätzliche lokale Einschränkungen, insbesondere im Sommer.
Brauche ich eine Genehmigung, um in Island eine Drohne zu fliegen?
In den meisten offenen ländlichen Gebieten benötigst du keine spezielle Genehmigung. Um in Islands drei Nationalparks, Naturschutzgebieten und an bestimmten stark frequentierten Touristenattraktionen zu fliegen, musst du jedoch eine schriftliche Genehmigung einholen. Die Anträge werden von der isländischen Umweltbehörde bearbeitet und sollten rechtzeitig im Voraus eingereicht werden, insbesondere in den Hauptreisezeiten von Juni bis August. Überprüfe den genauen Standort immer anhand der offiziellen isländischen Drohnenkarte.
Sind Drohnen in der Blauen Lagune im Jahr 2026 erlaubt?
Nein, Drohnen sind in der Blauen Lagune strengstens verboten. Der Standort hat zum Schutz der Privatsphäre der Besucher, aufgrund des hohen Besucheraufkommens sowie aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit geothermischem Dampf und dem nahegelegenen Flugverkehr ein dauerhaftes Drohnenverbot eingeführt. Die Blaue Lagune liegt auf der Halbinsel Reykjanes, einem Gebiet, in dem es seit 2021 in der Nähe von Grindavik wiederholt zu vulkanischer Aktivität gekommen ist. Aufgrund der laufenden geologischen Überwachung und gelegentlicher Hubschrauberflüge sind unbefugte Drohnenflüge nicht gestattet. Kommerzielle Filmaufnahmen bedürfen einer vorherigen schriftlichen Genehmigung.
Darf ich meine Drohne in der Nähe von Islands Wasserfällen fliegen?
In den meisten Fällen darfst du deine Drohne an den berühmtesten Wasserfällen Islands nicht frei fliegen. An Orten wie Gullfoss, Seljalandsfoss und Skogafoss sind Drohnen entweder verboten oder es wird eine Sondergenehmigung benötigt. Gründe hierfür sind die Sicherheit der Besucher, der Schutzstatus der Gebiete und Umweltvorschriften. Schau deshalb vor dem Fliegen immer auf der offiziellen isländischen Drohnenkarte nach. An weniger bekannten Wasserfällen sind Drohnenflüge unter Umständen erlaubt, aber du musst die nationalen Luftfahrtvorschriften der isländischen Verkehrsbehörde befolgen. Da diese je nach Grundstückseigentümer und Naturschutzstatus variieren können, ist es unerlässlich, die Bedingungen vor dem Start zu überprüfen.
Sind Drohnen in Islands Nationalparks erlaubt?
Nein, Drohnen sind in Islands Nationalparks nicht erlaubt, es sei denn, du erhältst eine schriftliche Genehmigung von der isländischen Umweltbehörde. Freizeitflüge mit Drohnen sind in den Nationalparks Vatnajökull, Thingvellir und Snaefellsjökull generell verboten, um die Tierwelt, die Sicherheit der Besucher und die empfindlichen Vulkanlandschaften zu schützen. Genehmigungsanträge müssen im Voraus bei der Umweltbehörde eingereicht werden. Die Genehmigungen sind begrenzt, insbesondere während der Hauptreisezeit von Juni bis August, und nicht genehmigte Flüge können zu Geldstrafen führen.
Wie hoch darf ich eine Drohne in Island maximal fliegen?
Die gesetzlich zulässige maximale Flughöhe für Drohnen in Island beträgt 120 Meter über dem Boden, gemäß den Standardvorschriften für die offene Kategorie, die von der isländischen Verkehrsbehörde durchgesetzt werden. Du musst deine Drohne außerdem in Sichtweite halten und einen Sicherheitsabstand zu Flughäfen und Hubschrauberlandeplätzen einhalten. Für Flüge außerhalb der Standardgrenzen ist eine Sondergenehmigung erforderlich, und Verstöße können zu Geldstrafen oder zur Beschlagnahmung der Ausrüstung führen.
Darf ich meine Drohne im Flugzeug nach Island mitnehmen?
Ja, du darfst deine Drohne nach Island mitnehmen, aber Lithium-Akkus müssen gemäß den internationalen IATA-Sicherheitsvorschriften immer im Handgepäck verstaut werden. Fluggesellschaften verbieten strengstens lose Lithium-Akkus im aufgegebenen Gepäck. Icelandair und Play Airlines halten sich an die internationalen Standardvorschriften für Akkus, die auf der Wattstundenleistung basieren. Informiere dich vor dem Abflug über die spezifischen Vorschriften deiner Fluggesellschaft bezüglich Anzahl und Größe der Akkus, um Probleme am Flughafen zu vermeiden.
Wie viel kostet die Registrierung einer Drohne in Island im Jahr 2026?
Die Registrierung als Drohnenbetreiber in Island kostet etwa 5.500 ISK (ca. 40 EUR) und ist fünf Jahre lang gültig. Eine Registrierung ist erforderlich, wenn deine Drohne mehr als 250 Gramm wiegt oder mit einer Kamera ausgestattet ist, selbst wenn du als Tourist zu Besuch bist. Die Registrierung erfolgt über die isländische Verkehrsbehörde (Samgongustofa) gemäß den Vorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit. Der Vorgang wird online über das offizielle Regierungsportal abgewickelt, und die Anforderung gilt sowohl für Einwohner Islands als auch für ausländische Besucher, die Drohnen im isländischen Luftraum betreiben.
Wo kann ich mir die offiziellen Drohnenvorschriften für Island aktuell ansehen?
Die genauesten und aktuellsten Drohnenvorschriften werden von der isländischen Verkehrsbehörde veröffentlicht und sind auf der offiziellen Iceland Drone Map zu finden, die aktuelle Luftraumbeschränkungen und Flugverbotszonen anzeigt. Überprüfe vor dem Start immer beide Quellen, um sicherzustellen, dass für deinen Standort keine vorübergehenden Sperrungen oder Aktualisierungen gelten.

Planst du, deine Drohne mit nach Island zu nehmen? Welche Orte möchtest du am liebsten aus der Luft fotografieren? Hast du Tipps oder Fragen für andere Drohnenpiloten? Teile deine Erfahrungen und Fragen gerne unten in den Kommentaren.

Michael Chapman
Michael Chapman
Verifizierter Experte
Über den Autor

Michael Chapman is a British travel writer living in Reykjavík. A former scuba and lava cave guide, he draws on firsthand experience to write about Iceland’s nature and culture. He’s also the author of Hidden Iceland (2020).

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