
Plane das Parken in Reykjavik im Voraus, um Zeit zu sparen und Stress während deiner Reise zu vermeiden. Die Stadt hat ein übersichtliches Zonensystem mit unterschiedlichen Tarifen und Zeitlimits – wenn du weißt, wie es funktioniert, kannst du deinen Aufenthalt entspannt genießen.
Ein Auto in Island zu mieten und eine Mietwagenreise zu unternehmen, gehört zu den besten Möglichkeiten, das Land flexibel zu erkunden. Doch sobald du ankommst, kann das Parken in Reykjavik für Besucher überraschend herausfordernd sein.
Die meisten Unterkünfte in Reykjavik bieten keine privaten Parkplätze, daher wirst du wahrscheinlich auf Straßenparkplätze oder öffentliche Parkhäuser angewiesen sein. Wenn du das Zonensystem kennst, günstige Parkplätze findest und weißt, wie du bezahlst, sparst du Zeit und Geld.
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Dieser Guide liefert dir alle Informationen zu den farbcodierten Parkzonen in Reykjavik, Zahlungsmethoden, Bußgeldern, barrierefreiem Parken und den Gegebenheiten außerhalb der Hauptstadt. Mit diesem Wissen kannst du dich voll und ganz auf die Stadt und deine Mietwagenreise auf der Ringstraße und dem Goldenen Kreis konzentrieren.
Das Wichtigste zum Parken in Reykjavik
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Verstehe das Farbzonen-System: Das Parksystem in Reykjavik ist in vier farbcodierte Zonen (P1, P2, P3, P4) unterteilt, jede mit eigenen Tarifen und Zeitbeschränkungen. Prüfe immer die aktuellen Preise und Zeiten, um Bußgelder zu vermeiden.
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Kenne Parkzeiten und maximale Parkdauer: Jede Zone hat eigene Zeiten und maximale Parkdauern. Besonders in den teureren, zentralen Bereichen mit strengen Limits solltest du darauf achten, um Strafen zu vermeiden.
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Nutze Apps zum Bezahlen: Mit Apps wie Parka oder EasyPark kannst du Parkgebühren bequem per Smartphone zahlen, deine Parkzeit im Blick behalten und bei Bedarf verlängern. Vergiss nicht, das Kennzeichen des Mietwagens nach deiner Reise wieder zu entfernen.
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Alternative zum Parken: Bei geführten Mehrtagestouren brauchst du kein Mietauto und ersparst dir die Parkplatzsuche. So kannst du Island entspannt entdecken, ohne dich ums Parken kümmern zu müssen.
- Siehe auch: Autofahren in Island: Der ultimative Guide zu Roadtrips
- Siehe auch: Reise-Etikette in Island
Parkzonen in Reykjavik
Das Parken im Zentrum von Reykjavik ist in vier Zonen mit unterschiedlichen Tarifen unterteilt. Gebühren werden in der Regel werktags und samstags von 9 bis 21 Uhr sowie sonntags von 10 bis 21 Uhr erhoben, mit einigen Ausnahmen (siehe unten).
An bestimmten Feiertagen ist das Parken in den Zonen kostenlos. An diesen Tagen wird dir beim Versuch zu zahlen – egal ob am Automaten oder per Parka-App – keine Gebühr berechnet.
Die vier farbcodierten Zonen sind:
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P1 (Rot und Pink): Die zentralste und teuerste Zone, 630 ISK pro Stunde. Gebührenpflichtig von 9 bis 21 Uhr werktags und 10 bis 21 Uhr am Wochenende. Maximale Parkdauer: 3 Stunden.
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P2 (Blau): 230 ISK pro Stunde. Gebührenpflichtig von 9 bis 21 Uhr werktags und 10 bis 21 Uhr am Wochenende.
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P3 (Grün): 230 ISK pro Stunde für die ersten zwei Stunden, danach 70 ISK pro Stunde. Gebührenpflichtig von 9 bis 18 Uhr werktags.
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P4 (Orange): 230 ISK pro Stunde, aber nur werktags von 8 bis 16 Uhr gebührenpflichtig.
Parkhäuser in Reykjavik
Mehrere Parkhäuser befinden sich in Zentrumsnähe. Sie sind meist günstiger als die Parkzonen, allerdings fallen hier rund um die Uhr an allen Tagen der Woche Gebühren an. Die Preise variieren je nach Parkhaus – informiere dich also vorab, was du zahlst.
Achte auf die Öffnungszeiten der Parkhäuser, da manche nachts geschlossen sind. Sonst kann es passieren, dass dein Auto eingeschlossen wird – besonders ärgerlich, wenn du einen Nachtflug erwischen musst.
Zu den Parkhaus-Optionen zählen:
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Stjornuport Parkhaus – Ideal für die Laugavegur-Straße und den Hlemmur-Platz.
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Kolaport Parkhaus – Bei der Harpa Konzerthalle und dem Arnarholl-Hügel.
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Tradarkot Parkhaus – An der Hverfisgata, beim Nationaltheater.
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Bergstadir Parkhaus – Am Skolavordustigur (Rainbow Street).
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Rathaus Parkhaus – Im Reykjaviker Rathaus, direkt am Tjörnin-See.
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Hafnartorg Parkhaus – Perfekt für die Innenstadt und den Alten Hafen.
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Vesturgata Parkhaus – In der Nähe des Ingolfstorg.
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Vitatorg Parkhaus – Nahe der Sun-Voyager-Skulptur.
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Harpa Konzerthalle Parkhaus – Direkt unter der Harpa Konzerthalle.
Hotelparkplätze in der Innenstadt von Reykjavik
Wenn du in einem Hotel im Zentrum von Reykjavik übernachtest, beachte, dass die Parkmöglichkeiten oft begrenzt sind und manche Hotels keine eigenen Parkplätze haben.
Falls dein Hotel keinen Parkplatz anbietet, empfehlen wir, eines der vielen Parkhäuser in der Innenstadt zu nutzen.
Hotels außerhalb des Zentrums haben meist mehr Parkplätze – frage am besten direkt bei deiner Unterkunft nach, wenn du während deines Island-Trips ein Auto benutzt.
Barrierefreies Parken in Reykjavik
Behindertenparkplätze sind in Reykjavik zahlreich vorhanden und mit dem internationalen Rollstuhlsymbol gekennzeichnet. Um diese Plätze zu nutzen, benötigst du eine Parkkarte, die gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht wird.
Auch eine Parkkarte aus dem Ausland ist gültig, allerdings musst du zusätzlich einen internationalen Hinweis ausdrucken und neben die Parkkarte legen. Weitere Infos findest du auf der Website des International Transport Forum.
Parke niemals auf Plätzen, die mit einem Namen oder Kennzeichen markiert sind. In manchen Parkhäusern ist das Parken mit Parkkarte kostenlos – prüfe aber immer die Hinweise vor Ort oder frage das Personal.
So bezahlst du das Parken in Island
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Island Parkgebühren zu bezahlen. Die klassische Variante sind Parkautomaten, die in allen Parkzonen meist an jeder Straßenecke stehen. Sie akzeptieren Münzen und Kreditkarten – folge einfach den Anweisungen am Automaten.
In Parkhäusern kann die Bezahlung leicht abweichen, aber auch hier gibt es Automaten, an denen du mit Karte zahlen kannst. Manche Parkhäuser verlangen die Gebühr direkt bei der Einfahrt, andere erst beim Verlassen.
Am bequemsten ist das Bezahlen per App. Der große Vorteil: Du kannst Parkzeiten flexibel verlängern und alles bequem vom Handy aus steuern.
EasyPark ist eine beliebte App, mit der du Parkzeiten einfach verwalten kannst. Dank GPS weiß die App immer, in welcher Zone du dich befindest. Eine weitere Option ist Parka, die in Island ebenfalls weit verbreitet ist.
- Mehr dazu: Top 10 Apps für deine Islandreise
Bußgelder für Parkverstöße in Island
In Island gibt es zwei Arten von Parkstrafen. Zusätzliche Parkgebühren werden erhoben, wenn die Parkzeit nicht oder nur teilweise bezahlt wurde. Außerdem gibt es Bußgelder für illegales Parken.
Die Standard-Zusatzgebühr beträgt 4.500 ISK, bei Zahlung innerhalb von drei Werktagen gibt es einen Rabatt von 1.100 ISK. Die Preise können sich ändern.
Wird die Gebühr nicht innerhalb von 14 Tagen bezahlt, steigt sie von 4.500 ISK auf 6.750 ISK. Nach 28 Tagen erhöht sich der Betrag auf 9.000 ISK.
Das Bußgeld für illegales Parken beträgt 10.000 ISK und wird fällig, wenn du bei einem Halteverbotsschild, auf Gehwegen, in Fußgängerzonen, zu nah an einem Zebrastreifen oder in anderen verbotenen Bereichen parkst.
Bei Zahlung innerhalb von drei Werktagen gibt es einen Rabatt von 1.100 ISK. Wird das Bußgeld nicht innerhalb von 14 Tagen beglichen, steigt es auf 15.000 ISK.
Nach 28 Tagen erhöht sich der Betrag auf 20.000 ISK. Wer auf einem Behindertenparkplatz ohne Berechtigung parkt, zahlt das Doppelte.
- Siehe auch: 24 Dinge, die du in Island nicht tun solltest
So bezahlst du einen Strafzettel in Island
Wenn du einen Strafzettel bekommen hast, kannst du ihn am einfachsten in einer isländischen Bank begleichen. Bei Mietwagen kann der Anbieter den Strafzettel zuordnen und dir die Gebühr berechnen, falls du das Land verlässt, ohne zu zahlen.
Die Gebühren steigen schnell – also lieber zügig bezahlen. Wenn du glaubst, der Strafzettel wurde zu Unrecht ausgestellt, findest du hier Infos dazu, wie du Einspruch einlegen kannst.
Parken außerhalb von Reykjavik
Auch außerhalb der Hauptstadt gibt es Orte in Island, an denen Parkgebühren anfallen. In der nördlichen Stadt Akureyri gibt es Parkautomaten in bestimmten Bereichen des Zentrums. Wenn du in einer Unterkunft in Akureyri übernachtest, kannst du die Apps EasyPark und Parka nutzen.
In ländlichen Regionen sind einige Parkplätze an beliebten Naturattraktionen privat und gebührenpflichtig, zum Beispiel am Seljalandsfoss oder am Kerid-Krater. Die Parka-App ist hier die beliebteste Zahlungsmethode.
Die Gebühren sind meist moderat und dienen oft der Instandhaltung der Anlagen und Wanderwege.
Auch wenn es verlockend ist: Parke niemals einfach am Straßenrand, um Fotos zu machen. Das ist verboten! Nutze immer die ausgewiesenen Parkplätze – meist sind sie nur wenige Meter von deinem Fotospot entfernt.
So holst du das Beste aus deinem Reykjavik-Aufenthalt heraus

Das Parken in Reykjavik kann etwas knifflig sein, aber mit den richtigen Infos vermeidest du Bußgelder und genießt deinen Aufenthalt in Islands lebendiger Hauptstadt. Oder du entscheidest dich für geführte Tagestouren ab Reykjavik – dann musst du dich gar nicht ums Parken kümmern.
Weitere hilfreiche Tipps für deine Islandreise findest du in unserem Guide zur Innenstadt von Reykjavik oder bei unseren besten Reisepaketen. Mit guter Planung holst du das Maximum aus deiner Zeit in Reykjavik und ganz Island heraus – ganz ohne Parkstress.
Wie viel kostet das Parken in Reykjavik?
Spielt es eine Rolle, in welche Richtung ich in Island parke?
Gibt es in Reykjavik kostenlose Parkplätze?
Gibt es in Reykjavik Ladestationen für Elektroautos?
Das ist alles, was du zum Parken in Island wissen musst. Welche Erfahrungen hast du beim Parken in Island gemacht? Hast du noch Fragen? Schreib uns gerne unten in die Kommentare!

Hi, I’m Arnar Tómas, a storyteller with a background in journalism and content creation. I’ve worked with top Icelandic media and travel organizations, and I’m into fantasy football, pro wrestling, and travel.








