
In Island herrscht Rechtsverkehr, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h und das Abblendlicht muss rund um die Uhr eingeschaltet sein. Dieser Reiseführer behandelt die Verkehrsregeln, Straßenverhältnisse, Kosten und örtlichen Gewohnheiten, die du für einen sicheren Roadtrip kennen musst – mit Tipps vom Leiter für Sicherheit und Bildung der isländischen Verkehrsbehörde.
Mietwagenreisen gehören zu den besten Möglichkeiten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der isländischen Ringstraße und darüber hinaus zu erkunden. Du kannst flexibel anhalten, wo du möchtest, an spannenden Aktivitäten mit Treffpunkt vor Ort teilnehmen und in deinem eigenen Tempo reisen.
Das Autofahren gehört zu den häufigsten Fragen zu Island. Bevor du dich in Island ans Steuer setzt, solltest du einige Dinge beachten.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die mit Island bestens vertraut sind. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und zuverlässige Reiseinformationen verlassen.
Du kannst zu jeder Jahreszeit ein Mietauto in Island buchen, doch Zugänglichkeit und Bedingungen unterscheiden sich je nach Jahreszeit. Der Sommer bietet lange helle Tage und einen leichteren Zugang zu abgelegenen Regionen, während der Winter wegen vereister Straßen und unvorhersehbaren Wetters zusätzliche Vorbereitung erfordert.
Damit Reisende sicher auf Islands Straßen unterwegs sind, haben wir mit Gunnar Geir Gunnarsson, dem Leiter für Sicherheit und Bildung bei der isländischen Verkehrsbehörde, gesprochen. Im gesamten Reiseführer teilt er Expertenwissen über Straßenverhältnisse und Fahrsituationen, die ausländische Fahrer am häufigsten überraschen.
Lies weiter und erfahre praktische Tipps, wie du Islands Straßen sicher befährst, die örtlichen Verkehrsbedingungen verstehst und das Beste aus deinem Roadtrip durch Island herausholst.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Autofahren in Island ist im Allgemeinen sicher und unkompliziert, wenn du jeden Morgen Wetter- und Straßenverhältnisse prüfst.
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In Island herrscht Rechtsverkehr. Abblendlicht und Sicherheitsgurte müssen jederzeit angelegt bzw. eingeschaltet sein.
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Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen auf asphaltierten Straßen bei 90 km/h, auf Schotterstraßen bei 80 km/h und in Ortschaften bei 50 km/h oder weniger. Geschwindigkeitskameras sind häufig, und Bußgelder werden über den Mietwagenanbieter von deiner Karte abgebucht.
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Das Fahren abseits ausgewiesener Straßen ist überall in Island illegal und wird mit hohen Bußgeldern geahndet.
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Laut unserer 26-jährigen Wetterstudie sperren Stürme Islands Straßen deutlich häufiger als Schneefall allein. Plane daher bei jedem Roadtrip von Dezember bis März einen zusätzlichen Tag ein.
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In zweispurigen Kreisverkehren hat die innere Spur Vorfahrt.
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Wähle für Polizei, medizinische Notfälle oder Rettung die 112.
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Die meisten Tankstellen funktionieren im Selbstbedienungsbetrieb. Du benötigst eine Karte mit PIN, eine kontaktlose Zahlungsmöglichkeit oder eine vorausbezahlte Tankkarte.
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Kleinwagen eignen sich im Sommer gut für Reykjavik und die Ringstraße. Allradfahrzeuge werden im Winter empfohlen und sind auf den F-Straßen im Hochland vorgeschrieben.
Die folgende Infografik fasst Regeln, Kosten und Kontrollen für das Autofahren in Island übersichtlich zusammen.
Island akzeptiert jeden gültigen Führerschein in lateinischer Schrift, darunter Führerscheine aus den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Australien und der EU. Einen Internationalen Führerschein benötigst du nur, wenn dein Führerschein eine andere Schrift verwendet, etwa Arabisch, Chinesisch, Kyrillisch oder Japanisch. In diesem Fall musst du ihn zusammen mit deinem Originalführerschein mitführen. Die meisten Mietwagenanbieter verlangen außerdem, dass du deinen Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzt.
Das richtige Mietauto für Island auswählen
Die Wahl deines Mietwagens in Island prägt deine gesamte Reise, denn sie bestimmt, welche Straßen, Regionen und Sehenswürdigkeiten du besuchen kannst. Welches Auto am besten geeignet ist, hängt von der Jahreszeit und deiner geplanten Route ab.
Wenn du Island im Sommer besuchst und nur auf asphaltierten Straßen fahren möchtest, ist ein günstiger Mietwagen wie ein Toyota Yaris eine budgetfreundliche Option. Bedenke, dass Kleinwagen wie dieser nur begrenzten Stauraum bieten und für mehr als zwei Reisende eng werden können.
Wenn du abgelegenere Gebiete besuchen möchtest, empfiehlt sich ein Allrad-Mietwagen wie ein Dacia Duster oder ein Subaru- bzw. Toyota-SUV. Wenn du Island im Winter besuchst, ist ein Allradfahrzeug wegen vereister Straßen, starkem Schneefall und unvorhersehbarem Wetter ideal.
Reisende, die auf den Hochlandstraßen – den sogenannten F-Straßen Islands – fahren möchten, müssen ein Allradfahrzeug nutzen. Diese Strecken können holprig und steil sein und umfassen teilweise Flussdurchquerungen. Eine Fahrt ins Hochland wird nur gut informierten und erfahrenen Fahrern empfohlen.
Wenn du unsicher bist, welches Auto du in Island mieten solltest, ist ein Allradfahrzeug normalerweise die bevorzugte Wahl, da es sich bei Islands schnell wechselndem Wetter meist stabiler und sicherer anfühlt.
Die beliebtesten Mietwagenarten in Island
| Fahrzeugtyp | Ideal für |
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| Kleinwagen | Günstige Fahrten auf asphaltierten Straßen, darunter der Goldene Kreis, die Südküste und Fahrten in der Stadt. |
| SUVs & Allradfahrzeuge | Die meisten Reisen und Reisenden: stabileres Fahrverhalten bei Wind und auf Schotter, zusätzlicher Platz sowie die Bodenfreiheit und Traktion, die für F-Straßen, das Hochland und winterliche Bedingungen erforderlich sind. |
| Luxusautos | Mehr Komfort und Leistung für Reisende, die die besten Ausstattungsmerkmale genießen und eine unvergessliche Reise erleben möchten. |
| Campervans | Abenteuerliche und flexible Roadtrips, bei denen Transport und Unterkunft kombiniert werden. |
| Wohnmobile | Längere Reisen für Gruppen oder Familien, die maximale Freiheit und zugleich vollständige Wohnmöglichkeiten wünschen. |
Wenn du weitere Informationen benötigst, um zu entscheiden, welcher Fahrzeugtyp für deine Reise geeignet ist, findest du zusätzliche Details zu jeder Option in unserem vollständigen Ratgeber zu Mietwagengrößen in Island.
Wo du deinen Mietwagen in Island abholen kannst
Du kannst in jeder Region Islands einen Mietwagen abholen und deinen Roadtrip somit überall beginnen. Für die meisten Reisenden ist es am bequemsten, den Mietwagen direkt bei der Ankunft am internationalen Flughafen Keflavik abzuholen. Es gibt jedoch auch mehrere andere Möglichkeiten.
Die besten Orte zur Abholung eines Mietwagens in Island:
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Internationaler Flughafen Keflavik (KEF): Er ist das wichtigste internationale Tor des Landes und der beliebteste Ort zur Mietwagenabholung. Reykjavik ist etwa 45 Autominuten entfernt.
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Reykjavik: Wenn du vor deiner Reise einige Tage in der Hauptstadt verbringst, ist die Abholung deines Autos dort besonders praktisch.
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Akureyri: Die größte Stadt im Norden Islands ist das wichtigste Zentrum zur Erkundung der Region und ein idealer Ausgangspunkt für Routen im Norden.
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Egilsstadir: Die wichtigste Versorgungsstadt im Osten Islands ist ein praktischer Ausgangspunkt, um die östliche Region und ihre Fjorde zu erkunden.
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Höfn: Diese Stadt im Südosten liegt nahe dem Vatnajökull und der Gletscherlagune Jökulsarlon und ist daher ein guter Ausgangspunkt für die Umgebung.
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Isafjördur: Die größte Stadt der Westfjorde ist der richtige Ort zur Mietwagenabholung, wenn du dich auf diese abgelegene Region im Nordwesten konzentrierst.
Die größte Auswahl an Mietwagen gibt es in Keflavik. Auch in Reykjavik und Akureyri stehen jedoch zahlreiche Fahrzeuge zur Verfügung. Unabhängig vom Abholort lohnt es sich, früh zu buchen, um dir besonders in der nachfragestarken Sommersaison den besten Preis zu sichern.
Mietwagenversicherung in Island
Mietwagen in Island beinhalten normalerweise standardmäßig eine Basis-Haftungsbeschränkung für Schäden (Collision Damage Waiver, CDW). Damit bist du jedoch nicht vollständig versichert. Die Versicherung begrenzt lediglich den Betrag, den du bei einer Beschädigung des Autos zahlen müsstest – bis zu einer sogenannten Selbstbeteiligung. Diese kann dennoch mehrere Tausend Euro betragen, weshalb die meisten Reisenden zusätzlichen Versicherungsschutz wählen, um sie zu reduzieren.
Islands Straßen bergen einige besondere Risiken, die von der Basisversicherung nicht ausreichend abgedeckt werden. Die wichtigsten Zusatzversicherungen sind:
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Schotterschutz: Deckt Steinschläge und Risse an Windschutzscheibe, Scheinwerfern und Karosserie ab, die durch auf Schotterstrecken aufgewirbelte Steine entstehen können.
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Sand- und Ascheschutz: Deckt Schäden an Lack und Scheiben ab, die durch Sandstürme und Vulkanasche an der Südküste entstehen können.
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Diebstahlschutz: Deckt dich ab, wenn das Fahrzeug gestohlen wird. Diebstahl ist in Island zwar selten, und dieser Schutz ist ohnehin meist in umfangreicheren Versicherungspaketen enthalten.
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Super-CDW oder Premiumschutz: Reduziert deine Selbstbeteiligung auf den niedrigsten Betrag, manchmal sogar auf null, und sorgt so für maximale Sicherheit.
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Vollkaskoversicherung: Viele Mietwagenanbieter verkaufen ein umfassendes Versicherungspaket, das Super-CDW, Schotterschutz, Sand- und Ascheschutz sowie Diebstahlschutz kombiniert – häufig ohne Selbstbeteiligung. Das ist die einfachste Möglichkeit, dich gegen die typischen Risiken Islands abzusichern. Prüfe jedoch, was ausgeschlossen ist. Wasserschäden durch Flussdurchquerungen sind fast nie abgedeckt. Auch Schäden am Unterboden und an den Reifen sowie alle durch Fahren abseits der Straßen verursachten Schäden sind normalerweise ausgeschlossen.
Beachte außerdem, dass Versicherungen Wasserschäden durch Flussdurchquerungen, die auf einigen F-Straßen vorkommen können, unabhängig vom gewählten Paket fast nie abdecken. Dasselbe gilt häufig für Schäden am Unterboden und an den Reifen. Abschlepp- und Bergungskosten sind normalerweise ebenfalls nicht im Versicherungsschutz enthalten. Prüfe daher immer deinen konkreten Mietvertrag.
Prüfe vor der Buchung, ob deine Kreditkarte eine CDW-Versicherung beinhaltet. So kannst du möglicherweise zusätzliche Versicherungskosten sparen.
Verkehrsregeln und Straßenverhältnisse
Autofahren in Island bringt besondere Herausforderungen mit sich – vom unvorhersehbaren Wetter bis hin zu strengen Verkehrsregeln, die Fahrer und Umwelt schützen. Bevor du losfährst, solltest du einige Regeln kennen.
Wichtige Verkehrsregeln in Island
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Fahre auf der rechten Straßenseite.
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Lass das Abblendlicht jederzeit eingeschaltet, tagsüber und nachts.
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Der Fahrer und alle Mitfahrer im Auto müssen Sicherheitsgurte anlegen.
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Kinder unter 135 cm müssen in einem Kindersitz mitfahren, der ihrer Größe und ihrem Gewicht entspricht. Kinder unter 150 cm dürfen nicht auf einem Vordersitz mit aktivem Airbag sitzen. Das Bußgeld für die Verwendung eines ungeeigneten Kindersitzes beträgt 30.000 ISK. Mietwagenanbieter vermieten Kindersitze – buche daher einen zusammen mit dem Auto.
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Trinke niemals Alkohol und fahre anschließend. Die Promillegrenze in Island liegt bei 0,2, sodass bereits ein Getränk zu viel sein kann. Die Strafen sind streng.
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Die Nutzung eines Mobiltelefons in der Hand während der Fahrt ist verboten. Verwende ausschließlich eine Freisprecheinrichtung.
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Das Fahren abseits ausgewiesener Straßen ist überall illegal und wird mit hohen Bußgeldern geahndet, da es Islands Natur nachhaltig schädigt.
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Hochlandpisten, die als F-Straßen bezeichnet werden, sind nur im Sommer geöffnet und erfordern ein Allradfahrzeug. Du musst auf der markierten Route bleiben.
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Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt in Ortschaften normalerweise 50 km/h, auf Schotterstraßen 80 km/h und auf asphaltierten Straßen 90 km/h.
Als wir Gunnar nach dem wichtigsten Rat für jeden Besucher fragten, antwortete er sofort. Bei Unfällen, bei denen das Fahrzeug von der Straße abkommt oder sich überschlägt und die unter ausländischen Fahrern häufiger vorkommen, sind Sicherheitsgurte sehr oft der Unterschied zwischen einer geprellten Schulter und verheerenden Verletzungen, erklärt er.
Wenn ich mit jedem ausländischen Fahrer nur 10 Sekunden hätte, würde ich diese Sekunden nutzen, um ihm zu sagen, ausnahmslos den Sicherheitsgurt anzulegen.
Er empfiehlt ausländischen Fahrern außerdem, sich 10–15 Minuten mit den isländischen Fahrbedingungen vertraut zu machen und zu lernen, wie sie auf häufige Gefahren im Straßenverkehr reagieren. Du kannst beispielsweise die SafeTravel-Website des isländischen Rettungsverbands nutzen, um dir schnell einen Überblick über sicheres Fahren zu verschaffen. Du kannst außerdem deinen Reiseplan registrieren, damit du im Notfall leichter gefunden werden kannst.
Diese zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen machen das Autofahren in Island sicherer und angenehmer – ganz gleich, ob du die Ringstraße erkundest oder in abgelegene Regionen fährst.
Für einen visuellen Überblick über diese Situationen und andere häufige Herausforderungen im Straßenverkehr empfehlen wir, das Video oben anzusehen. Es behandelt viele Überraschungen, mit denen ausländische Fahrer auf Islands Straßen konfrontiert werden, und bietet praktische Tipps für einen sicheren Umgang damit.
Deine tägliche Checkliste vor der Fahrt in Island
Die Bedingungen in Island können sich über Nacht ändern. Mache diese kurzen Kontrollen daher jeden Morgen vor der Abfahrt zu einem festen Bestandteil deiner Routine.
Tägliche Checkliste vor der Fahrt auf Roadtrips in Island
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Prüfe die Straßenverhältnisse. Auf der Website der isländischen Straßen- und Küstenverwaltung (IRCA) findest du aktuelle Informationen zu Sperrungen, Eis und Schotter. Alternativ kannst du für Unterstützung auf Englisch die 1777 anrufen.
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Prüfe die Wettervorhersage. Sieh dir die Vorhersage des isländischen Wetteramts für den Tag an und achte besonders auf die Windgeschwindigkeit, die hier zu den größten Gefahren für Autofahrer gehört.
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Achte auf Reisewarnungen. Prüfe SafeTravel auf Warnungen. Wenn deine Route an diesem Tag in eine abgelegene Gegend führt, hinterlasse einen Reiseplan, damit die Rettungskräfte wissen, wo sie dich finden können.
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Plane Tank- oder Ladestopps. Sieh dir an, wohin du an diesem Tag fährst, und merke dir die nächste Tankstelle bzw. Ladestation, da diese in abgelegenen Regionen seltener sind.
Diese wenigen Minuten jeden Morgen sind die beste einzelne Gewohnheit, um auf Islands Straßen sicher unterwegs zu sein.
Geschwindigkeitsbegrenzungen in Island
Die üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen in Island lauten:
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50 km/h in Ortschaften, sofern keine anderen Schilder gelten; auf vielen Straßen in Reykjavik sind 30 bis 40 km/h vorgeschrieben
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80 km/h auf unbefestigten und Schotterstraßen
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90 km/h auf asphaltierten Straßen, einschließlich der Ringstraße
Wir fragten Gunnar nach isländischen Verkehrsschildern, die Besucher häufig falsch verstehen. Eines fällt besonders auf: ein blaues rechteckiges Schild mit einer weißen Zahl, das oft mit dem europäischen Zeichen für die Mindestgeschwindigkeit verwechselt wird.
In Island bedeutet es das Gegenteil. Ein blau-weißes Schild mit einer Zahl zeigt eine empfohlene Geschwindigkeit an, die immer unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit liegt. Ein Schild für die Mindestgeschwindigkeit gibt es im Land nicht.
Auch wenn du auf den Straßen nicht häufig Polizeiautos siehst, sind an vielen Stellen aktive Geschwindigkeitskameras versteckt. Einige werden durch ein Schild etwa 100 Meter vorher angekündigt, andere sind so positioniert, dass sie dich überraschen.
Wenn eine Kamera dich beim Rasen erwischt, geht das Bußgeld an deinen Mietwagenanbieter, der es zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von deiner Karte abbucht. Auch Polizeistreifen halten Fahrer an.
Je stärker du die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreitest, desto höher fällt das Bußgeld aus.Autofahren in Reykjavik und isländischen Ortschaften

Das Autofahren in Reykjavik und Islands Ortschaften ist im Allgemeinen unkompliziert: Der Verkehr ist gering und Autobahnen gibt es nicht. Auf den meisten Straßen in Städten und Ortschaften gilt eine niedrige Geschwindigkeitsbegrenzung von normalerweise 30 bis 50 km/h. In Wohngebieten und Bereichen mit vielen Fußgängern, etwa im Stadtzentrum, sinkt sie auf 20 bis 30 km/h.
Auf größeren Straßen in Reykjavik wie Miklabraut und Kringlumyrarbraut gilt mit 60 bis 80 km/h eine höhere Geschwindigkeit. Dort gibt es einige mehrspurige Kreuzungen, dennoch sind sie einfach zu befahren. In Reykjavik nimmt der Verkehr eigentlich nur zu den Stoßzeiten zu, ungefähr zwischen 8 und 9 Uhr morgens sowie zwischen 16 und 18 Uhr.
In Reykjaviks Innenstadt solltest du vor allem auf Fußgänger und Radfahrer achten. Beachte, dass einige Straßen im Zentrum, darunter Teile von Austurstraeti, Laugavegur und Skolavordustigur, Fußgängerzonen und für Autos gesperrt sind.
Parken in Reykjavik ist ein weiterer Punkt, den du planen solltest, da du in den meisten zentralen Bereichen bezahlen musst und Parkplätze begrenzt sein können. Parkplätze und Parkhäuser sind in der Hauptstadt normalerweise am einfachsten zu finden.
Auch in Akureyri gibt es entlang der Hauptstraßen im Stadtzentrum kostenpflichtige Parkplätze. Achte beim Fahren durch Akureyri auf die berühmten herzförmigen roten Ampeln – eine fröhliche lokale Besonderheit, die zu einer der beliebtesten Eigenheiten der Stadt geworden ist. In anderen kleineren Ortschaften Islands ist das Parken normalerweise kostenlos.

Abgesehen davon solltest du beim Fahren in isländischen Ortschaften wie Reykjavik vor allem auf Einbahnstraßen, zweispurige Kreisverkehre und Busspuren achten.
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Einbahnstraßen: Im Zentrum von Reykjavik gibt es mehrere Einbahnstraßen, und es ist leicht, in eine solche einzubiegen. Du kannst falsch abbiegen, wenn du nicht auf die Schilder achtest. Sieh dir deine Route an, bevor du in die Stadt fährst, und folge dort den Fahrbahnmarkierungen und Pfeilen sorgfältig.
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Kreisverkehre mit zwei Fahrspuren: In Island gibt es mehrere Kreisverkehre mit zwei Fahrspuren. Die wichtigste Regel lautet, dass die innere Spur immer Vorfahrt hat und die äußere Spur warten muss. Du musst nur beim Verlassen eines Kreisverkehrs blinken, nicht beim Einfahren.
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Busspuren: In Reykjavik gibt es einige spezielle Busspuren, die mit dem Wort „Strætó“ oder „BUS“ gekennzeichnet sind. Diese sind Bussen vorbehalten. Als Privatfahrer solltest du daher die regulären Fahrspuren nutzen. Du darfst eine Busspur nur dort überqueren, wo die Markierungen dies erlauben, etwa beim Abbiegen in eine Seitenstraße.
Fahren auf der Ringstraße in Island

Die Ringstraße oder Route 1 ist Islands wichtigste Fernstraße und die Strecke, der die meisten Roadtrips folgen. Die Straße verläuft auf einer Länge von etwa 1.300 Kilometern in einer Schleife rund um die Insel und verbindet die meisten der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands.
Wie beliebt es ist, Island mit dem Auto zu umrunden, zeigt die Umfrage von 2026 zu den von Tourismusfachleuten empfohlenen Top-Erlebnissen in Island. Bei der Auswahl aus einer Liste von Erlebnissen entschieden sich 20,2 % der Tourismusfachleute für Roadtrips entlang der Ringstraße. Damit belegte dieses Erlebnis insgesamt den vierten Platz.
Die Ringstraße ist seit 2019 vollständig asphaltiert, hat auf dem größten Teil ihrer Strecke eine Fahrspur pro Richtung und wird gut instand gehalten. Daher kann im Sommer jedes Auto auf ihr fahren. Im Winter ist ein Allradfahrzeug mit Winterreifen die sicherere Wahl. Außerhalb der Ortschaften ist der Verkehr in Island gering und das Fahren entspannt.
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Ringstraße sind niedriger, als viele Besucher erwarten, und werden streng kontrolliert. Auf asphaltierten Landstraßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, auf Schotter sinkt sie auf 80 km/h. Auf Teilen der Ringstraße gibt es Geschwindigkeitskameras, und die Bußgelder sind hoch. Achte daher unbedingt auf die Schilder.
Die Niederschlagsmenge entlang der Ringstraße unterscheidet sich von Küste zu Küste. Unsere Untersuchung der Niederschlagsmengen in ganz Island ergab, dass die Südküste der feuchteste Abschnitt der Route ist. Akureyri in Nordisland verzeichnet in jedem Monat des Jahres weniger Regen als Reykjavik.
In Vik an der Südküste gibt es von Dezember bis März durchschnittlich an 12 oder 13 Tagen im Monat starken Regen. Wer im Winter fährt, sollte für diese Küste zwei Tage einplanen, damit starker Regen höchstens einen Stopp und nicht die gesamte Küste zunichtemacht. Eine nasse Wettervorhersage für die Südküste bedeutet nicht, dass es im Norden ebenfalls regnet.
In der isländischen Landschaft gibt es einige Besonderheiten, die viele Besucher vielleicht noch nicht kennen. Keine davon ist schwierig zu bewältigen, wenn du weißt, was dich erwartet:
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Einspurige Brücken und Tunnel: Auf dem Land kannst du auf einspurige Brücken oder Tunnel stoßen. Laut Gunnar ist die Regel einfach: Das Auto, das die Brücke zuerst erreicht, hat Vorfahrt. Wenn sich ein anderes Fahrzeug nähert, bremse ab und verständigt euch, wer zuerst fährt. Du kannst mit den Scheinwerfern aufblenden, um dem entgegenkommenden Auto zu signalisieren, dass es zuerst fahren soll.
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Unübersichtliche Kuppen und Kurven: Landstraßen haben oft unübersichtliche Kuppen, die mit einem „Blindhæð“-Schild gekennzeichnet sind. Dort kannst du den Gegenverkehr erst sehen, wenn du den Scheitelpunkt erreichst. Bremse bei der Annäherung ab, halte dich weit auf deiner eigenen Straßenseite und sei auf ein entgegenkommendes Auto vorbereitet. Dasselbe gilt für unübersichtliche Kurven, in denen ein entgegenkommendes Fahrzeug näher an der Straßenmitte sein kann, als du erwartest.
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Schotterstraßen: Viele Nebenstraßen der Ringstraße sind nicht asphaltiert, sondern bestehen aus Schotter, und der lose Untergrund kann rutschig sein. Wenn du dort, wo der Asphalt endet und der Schotter beginnt, stark bremst, kann das Auto ins Schleudern geraten. Werde daher vor dem Wechsel langsamer. Halte beim Überholen entgegenkommender Autos zusätzlichen Abstand und reduziere die Geschwindigkeit, da aufgewirbelte Steine die Windschutzscheibe und Scheinwerfer beschädigen können.
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Mautstraßen: Island hat zwei Mautstraßen: den Vadlaheidi-Tunnel bei Akureyri und den neuen Abschnitt der Ringstraße durch Hornafjordur im Südosten. Beide haben keine Mautstation, da Kameras das Kennzeichen erfassen. Preise und Zahlungsinformationen findest du unter Was das Autofahren in Island kostet.
Gunnars allgemeiner Rat gilt für alles Unbekannte auf isländischen Straßen:
Wenn du in eine Situation kommst, in der du dich nicht wohlfühlst, werde einfach langsamer und schätze die Situation ein.
Abstecher von der Ringstraße in Island
Mehrere der beliebtesten Regionen Islands liegen etwas abseits der Ringstraße. Einige sind genauso einfach zu befahren wie die Route 1, während andere mehr Vorsicht und das passende Fahrzeug erfordern.
Fahrbedingungen auf beliebten Abstechern von der Ringstraße:
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Der Goldene Kreis ist der am einfachsten zu fahrende Abstecher von Islands Ringstraße. Die Straßen des Goldenen Kreises sind vollständig asphaltiert (Routen 36, 365, 37 und 35), werden instand gehalten und ganzjährig geräumt. Das Fahren ist daher nicht anspruchsvoller als auf der Ringstraße selbst. Unter normalen Bedingungen reicht ein gewöhnliches Fahrzeug mit Zweiradantrieb aus. Ein Allradfahrzeug ist im Winter nur wegen Schnee, Eis und Seitenwind eine Überlegung wert.
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Die Halbinsel Snaefellsnes ist ein beliebter Abstecher von der Ringstraße. Die Hauptstrecke (Routen 54 und 574) ist asphaltiert und ganzjährig geöffnet, auch wenn die Bergpässe über die Halbinsel im Winter verschneit sein können. Im Sommer lässt sich Snaefellsnes mit einem gewöhnlichen Fahrzeug mit Zweiradantrieb erkunden. Von November bis März wird ein Allradfahrzeug empfohlen.
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Die Westfjorde sind anspruchsvoller zu befahren. Viele Straßen in den Westfjorden sind nicht asphaltiert, sondern bestehen aus Schotter. Einige verengen sich auf eine Spur mit Ausweichstellen, und mehrere Bergpässe sind steil, haben scharfe Abhänge und nur wenige Leitplanken. Durch den Winterschnee sind manche dieser Strecken unpassierbar. Daher besuchen die meisten Reisenden die Westfjorde zwischen Juni und September.
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Das Hochland ist eine Region im zerklüfteten Landesinneren Islands, die nur im Sommer zugänglich ist. Du erreichst sie ausschließlich über F-Straßen, die normalerweise zwischen Juni und Anfang Juli geöffnet werden, sobald der Schnee schmilzt, und bis in den September hinein geöffnet bleiben. Sie sind nicht für jeden Reisenden geeignet und bringen eigene Herausforderungen und Anforderungen mit sich. Informiere dich daher vor der Fahrt gründlich. Laut Gesetz dürfen F-Straßen nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Bedenke beim Fahren im Hochland außerdem, dass Mietwagen häufig nicht gegen Schäden durch Flussdurchquerungen versichert sind. Prüfe daher vorher unbedingt deinen Versicherungsschutz. Wenn du unsicher bist, kannst du stattdessen geführte Hochlandtouren in Betracht ziehen.
Was F-Straßen und Flussdurchquerungen betrifft, rät Gunnar Geir Gunnarsson Autofahrern zu äußerster Vorsicht. Er weist darauf hin, dass nicht alle Fahrzeuge Flüsse sicher durchqueren können und größere Furten im Allgemeinen nur für entsprechend ausgestattete Allrad-SUVs sowie für Fahrer geeignet sind, die Erfahrung mit dieser Art von Gelände haben.
Es gibt auch Durchquerungen sehr kleiner Bäche, bei denen die Route gut erkennbar ist. In solchen Fällen empfiehlt Gunnar, nicht zu langsam zu fahren, damit du nicht mitten im Bach stecken bleibst.
Außerdem rät er Reisenden, vor der Abfahrt beim Mietwagenunternehmen zu bestätigen, was das jeweilige Fahrzeug sicher bewältigen kann.
Gefahren beim Autofahren in Island
Autofahren in Island bringt besondere Herausforderungen mit sich – vom unberechenbaren Wetter bis zum schwierigen Gelände. Gunnar erklärte uns, dass der häufigste Unfall überraschend einfach zu beschreiben ist: Fahrer kommen auf einem geraden, offenen Straßenabschnitt von der Fahrbahn ab.
Islands Straßen sind oft schmal und lassen wenig Raum für Fehler. Die beeindruckende Landschaft kann Autofahrer außerdem leicht ablenken, während loser Schotter, starke Winde und winterliches Eis unerwartete Gefahren darstellen können.
Die häufigste Unfallart bei ausländischen Fahrern ist, auf einer geraden Straße auf der rechten Seite von der Fahrbahn abzukommen.
Auch wenn das einfach klingt, kann die Kombination aus Straßenverhältnissen, Wetter und einer ungewohnten Fahrumgebung schnell zu gefährlichen Situationen führen.
Wichtige Risiken, auf die du beim Autofahren in Island achten solltest:
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Zu niedriger Reifendruck oder beschädigte Reifen: Islands Schotterflächen und gelegentliche Schlaglöcher setzen den Reifen zu. Reifenpannen sind nicht durch die Versicherung abgedeckt. Prüfe daher vor jeder Fahrt, ob deine Reifen in gutem Zustand sind.
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Vereiste Straßen: Die Winter in Island bringen im ganzen Land Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Selbst im Sommer können viele Bergpässe von Eis bedeckt sein. Sei daher am Steuer besonders aufmerksam und miete ein Allradfahrzeug, wenn du mit solchen Bedingungen rechnest.
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Schafe: Im Sommer streifen Hunderttausende Schafe frei durch Island. Wenn sie erschrecken, laufen sie bekanntermaßen plötzlich auf die Straße. Werde daher langsamer, sobald du Schafe am Straßenrand siehst, und rufe die 112 an, um den Vorfall zu melden, falls du eines anfährst.
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Starker Wind: In Islands offener, baumloser Landschaft können sich Böen schnell aufbauen. Unsere Untersuchung zum windigsten Monat in Island zählt einen Tag mit Sturmböen ab 90 km/h. Das ist stark genug, um eine Autotür aus den Angeln zu reißen oder dich über eine Fahrspur zu schieben. Öffne und halte deine Türen bei stürmischem Wetter gut fest und reduziere auf offenen Strecken die Geschwindigkeit, sobald der Wind zunimmt.
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Starker Regen: An der Südküste bei Vik gibt es etwa 114 Tage mit starkem Regen pro Jahr, wobei an jedem dieser Tage mindestens 10 mm Niederschlag fallen. Starker Regen kann auf Schotterstraßen stehendes Wasser hinterlassen. Werde daher langsamer und halte mehr Abstand zum vorausfahrenden Auto.
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Schotterstraßen: Lose Steine bieten wenig Halt und können ein Auto schnell ins Schleudern bringen, wenn der Asphalt in Schotter übergeht. Nimm daher vor dem Wechsel allmählich die Geschwindigkeit heraus, fahre langsam und werde beim Begegnen mit entgegenkommenden Autos noch langsamer.
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Schneestürme: Schneestürme können die Sicht in Island drastisch auf wenige Meter reduzieren. Zwar räumen Schneepflüge die Straßen und leuchtend gelbe Markierungen helfen bei der Orientierung, dennoch kann man leicht stecken bleiben oder einen Unfall riskieren. Wenn ein Sturm vorhergesagt ist, solltest du an diesem Tag möglichst nicht fahren.
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Zu schnelles Fahren: Islands wechselnde Straßenverhältnisse und das schnell umschlagende Wetter lassen wenig Spielraum für Fehler. Schon eine geringfügig höhere Geschwindigkeit kann ausreichen, um auf einer rutschigen oder unebenen Oberfläche die Kontrolle zu verlieren. Halte dich daher an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und werde noch langsamer, sobald sich die Bedingungen verschlechtern.
Das Wichtigste, was du tun kannst, ist, vor der Abfahrt die örtlichen Wetterbedingungen zu prüfen – besonders außerhalb der Sommersaison, wenn Eis und Schnee zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen. Entscheidend ist, deine Bewegungen sanft auszuführen und die Geschwindigkeit niedrig zu halten.
Wenn du spürst, dass das Auto zu rutschen beginnt, nimm vorsichtig die Geschwindigkeit heraus, statt abrupt zu bremsen. Wenn das Heck ausbricht, lenke sanft in die Richtung, in die es rutscht, und werde dabei langsamer.
Reisende, die sich beim Fahren unter eisigen Bedingungen unwohl fühlen, können stattdessen Wintertouren und Reisepakete buchen, um die Höhepunkte des Landes zu sehen, ohne selbst am Steuer sitzen zu müssen.
Was das Autofahren in Island kostet
Zusätzlich zum Mietpreis hat ein Roadtrip in Island vier laufende Kosten: die Straßenabgabe, Kraftstoff, Maut und Parkgebühren. Hier erfährst du, wie viel die einzelnen Posten 2026 kosten und wie du sie bezahlst.
Die Straßenabgabe
Am 1. Januar 2026 führte Island eine kilometerabhängige Straßenabgabe für alle Fahrzeuge ein, einschließlich Benzin-, Diesel- und Elektroautos. Für Pkw und SUVs bis 3,5 Tonnen beträgt sie 6,95 ISK pro Kilometer.
Als Mieter musst du sie nicht selbst bezahlen. Einige Mietwagenunternehmen rechnen sie in einen pauschalen Tagessatz ein, während andere die tatsächlich gefahrene Strecke berechnen. Wenn du einen Mietwagen über Guide to Iceland buchst, ist die Straßenabgabe im Preis enthalten.
Die Abgabe ersetzte den Großteil der bisherigen isländischen Kraftstoffsteuern. Um dies auszugleichen, sanken die Preise an den Tankstellen über Nacht um etwa 95 ISK pro Liter. Daher kosten die meisten Roadtrips ungefähr genauso viel wie zuvor. Der Haushaltsgesetzentwurf der Regierung für 2027 sieht vor, die Abgabe ab Januar 2027 auf etwa 8,1 ISK pro Kilometer zu erhöhen.
Kraftstoffpreise
Im September 2026 kostet ein Liter Benzin in der Hauptstadtregion etwa 225 ISK und auf dem Land 240 bis 250 ISK oder mehr. Diesel ist teurer und kostet etwa 265 ISK pro Liter. Die Preise stiegen am 1. September 2026 um etwa 24 ISK pro Liter, als eine vorübergehende Mehrwertsteuersenkung auf Kraftstoff auslief.
Tanke nach Möglichkeit in Reykjavik oder größeren Ortschaften, da Tankstellen auf dem Land höhere Preise verlangen. In unserem Guide zu Tankstellen in Island erfährst du mehr über die wichtigsten Ketten und Zahlungsmöglichkeiten.
Mautstraßen
Island hat zwei Mautstraßen. Bei beiden wird die Gebühr automatisch über das Kennzeichen abgerechnet:
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Der Vadlaheidi-Tunnel bei Akureyri kostet für Pkw 2.216 ISK pro Durchfahrt. Bezahle online bis zu 24 Stunden vor oder nach der Durchfahrt.
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Der neue Abschnitt der Ringstraße durch Hornafjordur im Südosten Islands kostet für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen seit dem 1. September 2026 1.500 ISK pro Durchfahrt. Einzelne Durchfahrten kannst du auf spolur.is bezahlen.
Der Hvalfjordur-Tunnel nördlich von Reykjavik ist kostenlos. Frage dein Mietwagenunternehmen, wie es mit Mautgebühren umgeht, da eine unbezahlte Maut später mit einer zusätzlichen Gebühr bei dir eingehen kann.
Parken in Island
Außerhalb größerer Ortschaften und touristischer Sehenswürdigkeiten ist das Parken in Island im Allgemeinen kostenlos. Im Zentrum von Reykjavik und Akureyri sowie an beliebten Orten wie dem Wasserfall Seljalandsfoss und dem Nationalpark Thingvellir kann jedoch eine Gebühr anfallen.
Es wird dringend davon abgeraten, im ländlichen Raum vorübergehend am Straßenrand anzuhalten oder zu parken, da dies für dich und andere Reisende gefährlich sein kann. Wenn du anhalten musst, suche einen Parkplatz oder Rastplatz neben der Straße. Falls du keine andere Möglichkeit hast, als am Straßenrand anzuhalten, stelle sicher, dass dein Auto aus allen Richtungen sichtbar ist und den Verkehr nicht behindert.
Wenn es draußen dunkel oder neblig ist oder die Sicht aus einem anderen Grund schlecht ist, schalte die Warnblinkanlage ein, damit andere Fahrer dich leichter sehen. Entferne dich bei schlechter Sicht nicht zu weit von deinem Auto. Man kann sich leichter verirren, als du vielleicht denkst.
Parkgebühren an Islands wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten Islands verlangen inzwischen Parkgebühren, normalerweise zwischen 750 und 1.110 ISK für ein normales Auto. Mit der Gebühr werden Toiletten, Wege und das Personal vor Ort finanziert. Betrachte sie daher als Eintrittspreis. An kleineren Stopps entlang der Ringstraße ist das Parken weiterhin kostenlos.
Fast jeder kostenpflichtige Parkplatz erfasst dein Kennzeichen mit einer Kamera. Du musst daher keinen Parkschein ins Armaturenbrett legen. Bezahlen kannst du an einem Automaten vor Ort, auf der Website des Betreibers oder in einer App: Parka gilt für die meisten Sehenswürdigkeiten, Kirkjufell nutzt EasyPark und Thingvellir sowie Seljalandsfoss verwenden checkit.is. Bei Zahlungen über die Parka-App oder deren Website fällt eine Gebühr von 89 ISK an.
Bezahle am Tag deines Besuchs. Auf den meisten Parka-Parkplätzen hast du 24 Stunden Zeit, online zu bezahlen. Danach wird ein Zuschlag von 1.960 ISK berechnet. Bei Kirkjufell fällt ein Zuschlag von 4.500 ISK an, wenn du nicht am selben Tag bezahlst. Unbezahlte Gebühren werden dem Fahrzeughalter in Rechnung gestellt. Bei einem Mietwagen werden sie daher über das Mietwagenunternehmen an dich weitergeleitet, normalerweise zuzüglich einer eigenen Bearbeitungsgebühr.
| Sehenswürdigkeit | Normales Auto | Zahlungsweise und wichtige Informationen |
|---|---|---|
| Goldener Kreis | ||
| Nationalpark Thingvellir | 1.000 ISK | Automaten vor Ort oder checkit.is. Eine Gebühr gilt für alle Parkplätze im Park am jeweiligen Tag. Autos mit 6 bis 9 Sitzplätzen zahlen 1.200 ISK. |
| Geysir | 1.080 ISK | Parka. Gilt für 8 Stunden. |
| Gullfoss | 1.080 ISK | Parka. Gilt für 4 Stunden. |
| Krater Kerid | 700 ISK pro Person | Eintrittsgebühr, am Eingang zu bezahlen |
| Bruarfoss | 750 ISK | Parka. Gilt für 4 Stunden, danach 2.000 ISK für jede weitere Stunde. |
| Südküste | ||
| Seljalandsfoss | 900 ISK | Automaten vor Ort oder checkit.is. Gilt den ganzen Tag, kostenlos bei Stopps unter 10 Minuten, Toiletten inbegriffen. |
| Skogafoss | 1.000 ISK | Parka. Gilt für 5 Stunden. |
| Gletscher Solheimajokull | 750 ISK | Parka. Gilt den ganzen Tag. |
| Flugzeugwrack von Solheimasandur | 750 ISK | Parka. Gilt den ganzen Tag. |
| Dyrholaey | 750 ISK | Parka. Autos mit 6 bis 9 Sitzplätzen zahlen 1.000 ISK. |
| Strand Reynisfjara | 1.000 ISK | Parka. Gilt für 3 Stunden. |
| Schlucht Fjadrargljufur | 1.000 ISK | Parka. Gilt den ganzen Tag. |
| Südosten | ||
| Skaftafell | 1.110 ISK | Parka. Gilt bis Mitternacht. |
| Jokulsarlon und Diamond Beach | 1.110 ISK | Parka. Eine Zahlung gilt bis Mitternacht für die Lagune und beide Parkplätze am Diamond Beach. |
| Norden und Osten | ||
| Krater Hverfjall | 1.200 ISK | Parka. Gilt den ganzen Tag, Toiletten inbegriffen. |
| Schlucht Studlagil | 1.000 ISK | Parka. Inzwischen verlangen beide Seiten der Schlucht eine Gebühr: Grund im Westen und Klaustursel im Osten. |
| Westisland und die Westfjorde | ||
| Kirkjufell | 1.400 ISK | EasyPark oder der Automat vor Ort. Bezahle am selben Tag, um den Zuschlag von 4.500 ISK zu vermeiden. |
| Dynjandi | 1.110 ISK | Parka. Autos mit 6 bis 9 Sitzplätzen zahlen 1.440 ISK. |
Die Preise gelten für Autos mit bis zu fünf Sitzplätzen. Das umfasst die meisten Mietwagen und SUVs. Siebensitzer, Vans und Wohnmobile zahlen häufig den nächsthöheren Preis.
Du besuchst Skaftafell und Jokulsarlon am selben Tag? Der zweite Parkplatz kostet nur die Hälfte, sofern du beide Zahlungen mit derselben Zahlungsmethode vornimmst.
Die Gebühren in Thingvellir, Geysir und Gullfoss können sich 2027 ändern. Ein im September 2026 veröffentlichter Gesetzentwurf würde einen Naturpass für Besucher ab 18 Jahren einführen, die nicht in Island leben. Er soll 4.500 ISK für 12 Monate oder 3.000 ISK für Besuche zwischen dem 1. November und dem 31. Mai kosten. Die staatliche Parkgebühr in Thingvellir würde entfallen, während private Parkplätze bei Geysir und Gullfoss weiterhin Gebühren verlangen könnten. Die öffentliche Konsultation endete am 7. Oktober. Der Gesetzentwurf soll am 1. Mai 2027 in Kraft treten.
Wo du in Reykjavik parken kannst
In Reykjavik gibt es vier Parkzonen, die sich hauptsächlich rund um die Innenstadt befinden. Die Grundregel für kostenpflichtiges Parken in Reykjavik lautet: Je näher du an der wichtigsten Einkaufsstraße, der Laugavegur, bist, desto höher ist der Preis. Die Gebühren für das Parken am Straßenrand in Reykjavik liegen zwischen 240 und 660 ISK pro Stunde.
Um herauszufinden, in welcher Zone du dich befindest, achte auf die P-Schilder an den Laternen in der Stadt. Auch die Parkuhren und Parkscheinautomaten zeigen die Zone an. Du kannst die Zonen auch in der Parka-App prüfen und dort die Parkgebühr bezahlen.
In der Innenstadt von Reykjavik gibt es außerdem mehrere Parkhäuser. Die sieben Parkhäuser der Stadt sind täglich von 7 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Die Stadt hat beschlossen, sie rund um die Uhr zu öffnen, aber noch keinen Starttermin festgelegt. Das Parkhaus bei Harpa ist 24 Stunden am Tag geöffnet und unterirdisch mit dem Parkhaus Hafnartorg verbunden.
In unserem vollständigen Guide zum Parken in Reykjavik erfährst du mehr darüber, wo du dein Auto abstellen kannst.
Wo du Campervans und Wohnmobile in Island parken kannst

Das Übernachten mit einem Campervan oder Wohnmobil auf einem Parkplatz ist in Island nur auf registrierten Campingplätzen in Island erlaubt.
Seit einer Änderung des isländischen Naturschutzgesetzes im Jahr 2015 ist das Übernachten in einem Camper außerhalb eines organisierten Campingplatzes verboten. Du darfst daher nicht über Nacht an Straßenparkplätzen, auf Parkplätzen von Sehenswürdigkeiten oder irgendwo in der freien Natur parken. Die einzige Ausnahme ist ein Aufenthalt auf Privatgrund mit Erlaubnis des Grundstückseigentümers. Am sichersten ist es, diese Erlaubnis schriftlich einzuholen.
In Island gibt es mehr als 150 registrierte Campingplätze im ganzen Land, sodass du nur selten weit von einem legalen Übernachtungsplatz entfernt bist. Die meisten Campingplätze sind nur im Sommer geöffnet, ungefähr von Juni bis August oder September. Eine kleinere Anzahl bleibt ganzjährig geöffnet. Wenn du im Winter reist, solltest du daher jede Etappe anhand der Campingplätze planen, die tatsächlich geöffnet sind.
Diese Regeln dienen dem Schutz der empfindlichen Landschaft Islands, in der Reifenspuren und zertrampelte Vegetation Jahrzehnte brauchen können, um sich zu erholen. Auf ausgewiesenen Campingplätzen stehen dir außerdem Toiletten, Duschen und Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung, die es an Straßenparkplätzen nicht gibt.
Mehr über Übernachtungen, Gebühren und Ausstattung erfährst du in unserem umfassenden Reiseführer zum Camping in Island.
Die beste Jahreszeit für einen Roadtrip durch Island
Es gibt nicht den einen besten Zeitpunkt für einen Roadtrip durch Island, aber manche Jahreszeiten sind einfacher und andere anspruchsvoller zum Autofahren. Der Sommer ist die unkomplizierteste Reisezeit für eine Autofahrt durch Island: Es gibt lange Tageslichtphasen, die Mitternachtssonne und auf den meisten Straßen bessere Bedingungen.
Der Winter ist die Jahreszeit der Polarlichter, verschneiten Landschaften und Eishöhlen. Gleichzeitig ist das Autofahren dann wegen Schnee, Eis, starkem Wind und plötzlichen Straßensperrungen am anspruchsvollsten.
Nach unserer Untersuchung der wärmsten und kältesten Monate in Island kommt der Frost im Norden im Oktober und erreicht bis November das ganze Land. Im tiefsten Winter friert es in Reykjavik in etwa der Hälfte aller Nächte und im Norden in den meisten Nächten. Entferne jeden Morgen das Eis vom Auto und plane für die erste Fahrstunde eine kurze Strecke ein.
Mietwagen für den Winter sind mit Winterreifen ausgestattet, viele davon auch mit Spikes. Spikereifen sind vom 1. November bis zum 14. April erlaubt und außerhalb dieses Zeitraums nur dann, wenn Schnee oder Eis auf der Straße sie erforderlich machen. Spikes bieten auf Eis zusätzlichen Halt, ersetzen aber kein langsames und vorsichtiges Fahren.
Frühling und Herbst liegen dazwischen: Es gibt weniger Menschen als im Sommer, dafür aber wechselhaftere Straßenverhältnisse und mehr Wetterwarnungen.
Behalte außerdem im Hinterkopf, dass die Jahreszeit auch den Preis bestimmt. Unsere Analyse der Preise für Mietwagenreisen nach Monat zeigt für April einen Median von 22.422 ISK pro Person und Tag – der niedrigste Wert des Jahres.
Die folgende Tabelle vergleicht die Jahreszeiten auf einen Blick und hilft dir bei der Entscheidung.
| Jahreszeit | Tageslicht | Temperatur | Hochland & F-Straßen | Besucheraufkommen | Höhepunkte |
|---|---|---|---|---|---|
| Sommer (Juni bis August) |
14 bis 21 Stunden | 10 bis 15 °C (50 bis 59 °F) |
Geöffnet | Am höchsten | Mitternachtssonne, das Hochland, die gesamte Ringstraße und Papageientaucher |
| Herbst (September bis Oktober) |
8 bis 14 Stunden | 3 bis 9 °C (37 bis 48 °F) |
Zu Beginn der Jahreszeit mit ersten Schließungen | Mittel | Herbstfarben, die Rückkehr der Polarlichter und ruhigere Straßen |
| Winter (November bis März) |
4 bis 13 Stunden (im Dezember am kürzesten) | -2 bis 4 °C (28 bis 39 °F) |
Geschlossen | Außerhalb der Feiertage am niedrigsten | Polarlichter, Eishöhlen und schneebedeckte Landschaften |
| Frühling (April bis Mai) |
13 bis 20 Stunden | 1 bis 9 °C (34 bis 48 °F) |
Meist geschlossen | Niedrig bis mittel | Länger werdende Tage, niedrigere Preise und neugeborene Lämmer |
Wenn du eine zur Jahreszeit passende Route und einen einfachen Einstieg in die Planung suchst, buchen viele Reisende eine Mietwagenreise. Jede Reise umfasst einen Mietwagen, Unterkünfte und einen fertigen Reiseplan, den du an dein eigenes Tempo und deine Interessen anpassen kannst:
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Mietwagenreisen im Sommer: Reisepläne, mit denen du die Mitternachtssonne sowie den vollständigen Zugang zum Hochland und zur Ringstraße optimal nutzt.
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Mietwagenreisen im Herbst: Routen, die angenehme Fahrbedingungen im frühen Herbst mit Herbstfarben und der Rückkehr der Polarlichter verbinden.
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Mietwagenreisen im Winter: Reisen, die auf kürzere Tageslichtphasen und Winteraktivitäten abgestimmt sind und Stopps an Orten vorsehen, an denen die Chancen auf Polarlichter besonders gut sind.
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Mietwagenreisen im Frühling: Reisepläne für längere Tage, ruhigere Straßen und niedrigere Preise, während das Land wieder zum Leben erwacht.
Wenn du deine Reise selbst planen möchtest, solltest du daran denken, den richtigen Mietwagen für die jahreszeitlichen Bedingungen und deine Route zu buchen und deine Unterkunft in Island im Voraus zu reservieren.
So bereitest du dich auf einen Roadtrip durch Island vor
Du hast deinen Mietwagen ausgewählt, deine Route geplant und dich mit den Verkehrsregeln und Gefahren Islands vertraut gemacht. Ein paar letzte praktische Details sorgen dafür, dass deine Reise reibungslos verläuft.
Hier sind einige wichtige Punkte, die du bei der Vorbereitung auf deinen Roadtrip durch Island beachten solltest!
Halte deinen Reiseplan für Island flexibel
Auch wenn es verlockend ist, möglichst viele Aktivitäten in deinen Reiseplan zu packen, solltest du Raum für spontane Erlebnisse und unerwartete Wetteränderungen lassen. Island verbirgt zahlreiche Naturwunder, und ein Teil des Zaubers eines Roadtrips besteht darin, sie unterwegs zu entdecken.
Die genaue Anzahl der Tage, die du für eine Reise nach Island brauchst, hängt davon ab, was du sehen möchtest. Unsere Untersuchung dazu, wie viele Tage du in Island brauchst, kommt zu dem Ergebnis, dass du für die Ringstraße sieben bis acht Tage und für eine vollständige Mietwagenreise im Sommer neun bis zehn Tage oder im Winter zehn Tage einplanen solltest.
Plane deine wichtigsten Stopps und Aktivitäten für Selbstfahrer und buche deine Unterkunft im Voraus. Lass zwischen den einzelnen Aktivitäten jedoch etwas Spielraum.
Versuche zum Beispiel nicht, die gesamte Ringstraße in vier Tagen zu bewältigen, denn dann wirst du die meiste Zeit mit Fahren verbringen und weniger Zeit haben, die Stopps und Abstecher unterwegs zu genießen. Wenn du nur vier Tage zur Verfügung hast, konzentrierst du dich besser auf eine oder zwei Regionen und planst für die Zukunft eine weitere Reise, um mehr zu sehen.
Halte den Tank voll oder die Batterie geladen
Ein wichtiger Punkt während deiner Reise ist das Tanken beziehungsweise Aufladen deines Autos. In Reykjavik musst du dir kaum Gedanken darüber machen, eine Tankstelle zu finden. Außerhalb der Hauptstadtregion kann das jedoch schwieriger sein, insbesondere in Regionen wie den Westfjorden, den Ostfjorden und im Nordosten Islands.
Einige Tankstellen in Island auf dem Land bieten rund um die Uhr Selbstbedienungssäulen an und sind daher praktische Stopps auf langen Fahrten. Einige größere Servicestationen bieten außerdem wichtige Dinge wie Lebensmittel und einfache Mahlzeiten an, zum Beispiel Sandwiches, Burger und Hotdogs.
Die meisten Zapfsäulen in Island funktionieren im Selbstbedienungsbetrieb und verlangen eine Karte mit einer vierstelligen PIN. Die Zapfsäulen von N1 akzeptieren auch kontaktlose Karten und Apple Pay, ältere Zapfsäulen in ländlichen Gebieten lesen jedoch möglicherweise nur den Chip. Wenn deine Karte keine PIN hat, wie es bei nordamerikanischen Kreditkarten häufig der Fall ist, kannst du in einer besetzten N1- oder Olís-Tankstelle eine vorausbezahlte Tankkarte kaufen und sie an den Zapfsäulen dieser Kette verwenden. Wähle an der Zapfsäule einen festen Betrag statt „volltanken“, da beim Volltanken eine vorübergehende Reservierung von bis zu 22.000 ISK auf deiner Karte vorgenommen wird.
Überprüfe vor dem Tanken die Zapfpistole. Benzin ist mit „Bensín“ und Diesel mit „Dísel“ gekennzeichnet. Bei N1 ist die Benzin-Zapfpistole grün und die Diesel-Zapfpistole schwarz. Wenn du einen Mietwagen mit dem falschen Kraftstoff betankst, wird dies nur selten von der Versicherung übernommen.
Wenn du Island mit einem Elektrofahrzeug bereist, musst du deine Route anhand der Standorte von Ladestationen planen. Zwar gibt es überall in Island Ladestationen für Elektrofahrzeuge, doch ihr Netz ist weniger dicht als das der Tankstellen. Eine sorgfältige Planung ist daher notwendig, damit dir der Strom nicht ausgeht.
Die meisten Tankstellen entlang der Ringstraße verfügen über Ladestationen. Prüfe bei der Planung deines Roadtrips jedoch immer die Verfügbarkeit und den Ladestationstyp, den dein Fahrzeug benötigt.
Ganz gleich, ob du ein benzinbetriebenes oder ein elektrisches Fahrzeug fährst: Am besten tankst beziehungsweise lädst du immer dann, wenn sich die Gelegenheit bietet – besonders bevor du in abgelegenere Regionen aufbrichst.
Notdienste und Pannenhilfe in Island
Beim Autofahren in Island ist es aufgrund des abwechslungsreichen Geländes und der abgelegenen Regionen besonders wichtig zu wissen, wie du Notdienste und Pannenhilfe erreichst.
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Wähle im Notfall die 112, die offizielle Notrufnummer Islands. Sie ist rund um die Uhr für medizinische Hilfe, Feuerwehr, Polizei oder Rettungseinsätze erreichbar.
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Wenn du eine Autopanne hast, wende dich zuerst an deinen Mietwagenanbieter. Dieser bietet möglicherweise grundlegende Pannenhilfe an, wobei sich der Umfang je nach Unternehmen unterscheidet.
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Wenn du mit einem anderen Auto zusammenstößt, rufe die 112, falls jemand verletzt wurde. Wenn niemand verletzt ist, fotografiere beide Autos, tausche die Daten mit dem anderen Fahrer aus und rufe deinen Mietwagenanbieter an. Dieser wird dich auffordern, seinen Unfallbericht auszufüllen. Ein Polizeibericht ersetzt dieses Formular nicht. In der Hauptstadtregion kann Árekstur.is (+354 578 9090) zum Unfallort kommen und den Bericht für dich aufnehmen.
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Wenn du ins Hochland oder in abgelegene Gebiete fährst, übermittle deinen Reiseplan an SafeTravel, damit im Notfall schneller Hilfe geleistet werden kann.
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Prüfe vor deiner Reise, welche Pannenhilfe in deinem Mietwagen enthalten ist, und erwäge einen zusätzlichen Versicherungsschutz, wenn du in abgelegenen Gebieten unterwegs bist.
Lies unseren Reiseführer zu den besten Apps für deine Islandreise, um weitere nützliche Dienste in Island kennenzulernen, darunter Essenslieferungen, Elektroroller, Polarlichtvorhersagen und vieles mehr.
Hol dir eine eSIM und bleib mit mobilen Daten verbunden
Während eines Roadtrips durch Island ist eine zuverlässige Verbindung besonders wichtig, damit du problemlos navigieren, lokale Informationen finden und in Notfällen Hilfe organisieren kannst.
Am besten besorgst du dir dafür eine lokale SIM-Karte oder eSIM für dein Smartphone. So hast du während der gesamten Reise zuverlässigen Zugang zu mobilen Daten und Kommunikationsdiensten. Das ist besonders wichtig, wenn du abgelegenere Regionen des Landes erkundest.
SIM-Karten kannst du online, am Flughafen Keflavik, in Convenience-Stores, an ausgewählten Tankstellen und in größeren Orten kaufen. Du kannst außerdem je nach Bedarf verschiedene Datentarife auswählen und so problemlos online bleiben, ohne dir Gedanken über hohe Roaming-Gebühren machen zu müssen.
Die Einrichtung einer SIM-Karte in Island ist unkompliziert. Sobald sie aktiviert ist, hast du sofort eine isländische Telefonnummer und Internetzugang. Das erleichtert die Kommunikation mit lokalen Dienstleistern, den Erhalt von Buchungsbestätigungen sowie aktuelle Informationen zu Wetter- und Straßenverhältnissen.
Plane den Rest deines Roadtrips

Bevor du aufbrichst, lies unseren Reiseführer dazu, was du für Island einpacken solltest. Die richtigen Kleidungsschichten und Ausrüstungsgegenstände machen einen großen Unterschied, wenn das Wetter umschlägt. Außerdem hilft es, darüber nachzudenken, wie viele Tage du in Island verbringen möchtest, damit deine Route zur verfügbaren Zeit passt.
Wenn deine Route feststeht, stöbere in unserer Auswahl an Mietwagen in Island oder sieh dir eine fertige Mietwagenreise an und beginne mit der Planung deines Roadtrips fürs Leben.
Natürlich ist ein Mietwagen nicht die einzige Möglichkeit, Island zu erkunden. Die Entscheidung zwischen einer geführten Tour und einem Mietwagen hängt von deinen Plänen ab. Wenn du lieber nicht selbst fahren möchtest, hilft dir unser Reiseführer dazu, wie du Island ohne Auto bereisen kannst, bei der Planung deines perfekten Urlaubs.
Was sollte ich über das Autofahren in Island wissen (Tanken, Parken, Blitzer)?
Seit Januar 2026 muss jedes Auto eine kilometerabhängige Straßennutzungsgebühr zahlen (6,95 ISK/km für Standardfahrzeuge), die Mietwagenfirmen entweder pro Kilometer oder als Tagessatz berechnen. Zum Ausgleich ist der Kraftstoff günstiger. Bezahle an der Zapfsäule mit einer Chip-&-PIN-Karte oder kontaktlos. Wenn deine Karte keine PIN hat, kannst du an einer besetzten Tankstelle eine vorausbezahlte Tankkarte kaufen. Verwende zum Parken in Reykjavik die Parka-App. Unsere Ratgeber zu Tankstellen und zum Parken in Reykjavik enthalten alle wichtigen Details.
Ist es schwierig, in Island Auto zu fahren?
Auf welcher Straßenseite fährt man in Island?
Darf ein US-amerikanischer Staatsbürger in Island Auto fahren?
Wie hoch ist die Geschwindigkeitsbegrenzung in Island?
Brauche ich einen SUV, um in Island Auto zu fahren?
Ist es für Touristen sicher, in Island Auto zu fahren?
Sollte ich in Island ein Auto mieten?
Brauche ich eine Vollkaskoversicherung für einen Mietwagen in Island?
Wie alt muss man sein, um in Island ein Auto zu mieten?
Wie viel kostet Benzin in Island?
Muss ich an Sehenswürdigkeiten in Island für das Parken bezahlen?
Gibt es derzeit Straßensperrungen in Island?
Was sollte ich tun, wenn ich beim Autofahren auf Blitzeis treffe?
• Bremse nicht plötzlich. Nimm stattdessen vorsichtig den Fuß vom Gaspedal.
• Lenke sanft in Rutschrichtung, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
• Halte ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen und reduziere die Geschwindigkeit.
Was sollte ich tun, wenn ich beim Autofahren in Island auf einen Sandsturm oder extreme Winde treffe?
Was sollte ich tun, wenn mein Mietwagen in Island im Schnee oder Sand stecken bleibt?
1. Lass die Räder nicht stark durchdrehen, da dies die Reifen oder den Motor beschädigen kann.
2. Rufe deine Mietwagenfirma wegen Pannenhilfe an (viele bieten eine 24/7-Helpline an).
3. Wenn du dich in einer abgelegenen Gegend befindest, rufe unter 112 den isländischen Notdienst zu Hilfe.
4. Wenn es die Bedingungen zulassen, grabe die Räder frei und verwende, falls vorhanden, Traktionsmatten.
Was sollte ich tun, wenn ich beim Autofahren in Island ein Tier anfahre?
• sofort anhalten und prüfen, ob jemand verletzt ist;
• unter 112 den isländischen Notdienst anrufen und den Unfall melden;
• deinen Mietwagenanbieter informieren, damit die Schäden am Fahrzeug begutachtet werden können.
Wenn du einen Zusammenstoß mit einem Tier nicht meldest, kann dies zu einer Geldstrafe führen.
Sind die Verkehrsschilder in Island auf Englisch?
Darf man in Island bei Rot rechts abbiegen?
Was sollte ich tun, wenn mein Mietwagen beschädigt oder aufgebrochen wurde?
• Rufe sofort die Polizei unter 112 an und erstatte Anzeige.
• Kontaktiere deine Mietwagenfirma und befolge deren weitere Anweisungen.
• Lass keine Wertsachen über Nacht im Auto. Ein Diebstahlschutz ist in der Regel eher in umfassenderen Versicherungspaketen als in der einfachen CDW enthalten. Prüfe daher vor deiner Reise deinen Versicherungsschutz.
Kann ich beim Autofahren in Island das Licht ausschalten?
Muss ich beim Autofahren in Island bestimmte Dokumente mitführen?
Warum sollte ich in Island ein Fahrzeug mit Allradantrieb mieten?
Bist du bereit, dich auf den Weg zu machen und Islands atemberaubende Landschaften zu erkunden? Was ist der erste Stopp auf deinem Traum-Roadtrip durch Island? Teile deine Pläne und Gedanken unten in den Kommentaren – wir freuen uns, von dir zu hören!
I was the Content Manager at Guide to Iceland from 2013 to 2018, and now run the creative studio Huldufugl while working as a freelance writer. I’m passionate about storytelling, Icelandic culture, and creating thoughtful experiences through words and visuals.

