
Mietwagenreisen sind eine der besten Möglichkeiten, die vielfältigen Landschaften Islands zu entdecken. Sie geben dir die Freiheit, überall anzuhalten und in deinem eigenen Tempo zu reisen. Die Wahl des richtigen Mietwagens in Island ist entscheidend – ganz gleich, ob du ein kompaktes Fahrzeug für die Stadt oder ein 4x4-Fahrzeug für Hochlandstraßen und F-Straßen suchst.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.
Auch die Wahl der Jahreszeit hat großen Einfluss auf dein Reiseerlebnis. Mietwagenreisen im Sommer bieten lange Tage und einen leichteren Zugang zu abgelegenen Regionen. Mietwagenreisen im Winter hingegen erfordern zusätzliche Vorbereitung auf vereiste Straßen und unvorhersehbares Wetter.
Eine zweiwöchige Mietwagenreise entlang der Ringstraße und durch die Westfjorde zählt zu den schönsten Möglichkeiten, Islands Gletscher, schwarze Sandstrände, Wasserfälle und charmante Küstenorte zu entdecken. Lies weiter und erfahre alles Wichtige zu Straßenverhältnissen, Sicherheit und wie du das Beste aus deinem Roadtrip-Abenteuer herausholst.
Wichtige Fakten auf einen Blick
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Autofahren in Island ist generell sicher und unkompliziert.
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Kleine Autos eignen sich gut für Reykjavik, den Goldenen Kreis und die Südküste.
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Ein 4x4-Fahrzeug wird für längere Winterfahrten empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich.
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Im Winter sind alle Mietwagen mit Spikereifen ausgestattet.
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Für das Hochland ist im Sommer ein 4x4-Fahrzeug vorgeschrieben. Im Winter sind die Hochlandstraßen unzugänglich.
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In Island fährt man auf der rechten Straßenseite.
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Scheinwerfer müssen immer eingeschaltet und Sicherheitsgurte immer angelegt sein.
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Im Kreisverkehr hat die innere Spur Vorfahrt, Fahrer auf der äußeren Spur müssen warten.
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Prüfe vor jeder Fahrt die aktuellen Straßeninfos. Starker Wind, Regen und Schnee können Warnungen auslösen.
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Wähle im Notfall die 112, um Pannenhilfe, die Polizei oder medizinische Hilfe zu erreichen.
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Seit dem 1. Januar 2026 gibt es in Island eine neue Kilometersteuer. Mietwagen beinhalten diese meist als durchschnittlichen Tagespreis, der oft schon bei der Buchung gezahlt wird. Die Steuer wird durch niedrigere Spritpreise ausgeglichen.
Mietwagen in Island
Island bietet eine große Auswahl an Mietwagen für verschiedene Reisebedürfnisse. Wenn du in Reykjavik bleibst oder nur auf asphaltierten Straßen fährst, ist ein günstiger Kleinwagen wie ein Toyota Yaris eine preiswerte Option – allerdings mit begrenztem Stauraum.
Die Ringstraße (Route 1) umrundet die Insel und verbindet die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Sie ist gut ausgebaut und für alle Fahrzeuge geeignet, mit je einer Spur pro Richtung und wenig Verkehr außerhalb der Städte.
Im Sommer ist das Fahren mit einem Kleinwagen unkompliziert. Wenn du jedoch in abgelegenere Regionen oder im Winter reisen möchtest, empfiehlt sich ein Allradfahrzeug (4x4) – wie ein SUV von Subaru oder Toyota –, das sich für schwieriges Gelände und anspruchsvolle Bedingungen eignet.
Für Hochlandstraßen (die sogenannten F-Straßen) ist ein 4x4 Pflicht, da diese Strecken oft rau, steil und mit Flussdurchquerungen verbunden sind. Im Winter ist ein 4x4 ebenfalls sehr zu empfehlen, da die Straßen vereist oder stark verschneit sein können und das Wetter unberechenbar ist.
Warum ein 4x4-Fahrzeug mieten?
Ein Kleinwagen reicht im Sommer auf asphaltierten Straßen aus, aber ein 4x4 bietet dir die Flexibilität und Sicherheit, die du für anspruchsvollere Strecken und Bedingungen brauchst.
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Pflicht für Hochlandstraßen (F-Straßen)
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Im Winter wegen vereister Straßen sehr zu empfehlen
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Besser für unwegsames Gelände und mehr Gepäck
Flexibilität bei der Mietwagenbuchung in Island
Die meisten Mietwagenfirmen in Island sind flexibel bei Abhol- und Rückgabedaten sowie den Standorten. Bei einem guten Anbieter ist Flexibilität selten ein Problem.
In der Regel kannst du dein Auto am Flughafen Keflavik abholen, der nur etwa 50 Kilometer von Reykjavik entfernt liegt, und dort gegen eine kleine Gebühr auch wieder abgeben.
Wenn du dir nicht sicher bist, wie lange du das Auto brauchst, frage die Mietwagenfirma nach ihrer Flexibilität, bevor du dich entscheidest.
Wenn du ein bestimmtes Auto möchtest, vor allem in der Sommersaison, solltest du frühzeitig buchen. In Island kannst du allerdings meist auch kurzfristig – mit einem oder wenigen Tagen Vorlauf – ein Auto mieten.
Die Auswahl kann dann jedoch eingeschränkt sein und es bleiben oft nur teurere Fahrzeuge übrig, die vielleicht nicht optimal zu deinen Bedürfnissen passen. Wir empfehlen daher immer, frühzeitig zu buchen, um sich die besten Optionen zu sichern.
Beachte bei der Buchung: Es gibt in Island nur eine mautpflichtige Straße, den Vadlaheidi-Tunnel bei Akureyri. Die Gebühr für einen Pkw beträgt etwa 1.990 ISK. Du kannst die Tunnelmaut online bezahlen – bis zu 24 Stunden vor oder nach der Durchfahrt.
Verkehrsregeln und Straßenverhältnisse
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Autofahren in Island bringt besondere Herausforderungen mit sich – von unvorhersehbarem Wetter bis zu strengen Verkehrsregeln, die Fahrer und Umwelt schützen.
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Prüfe immer die Straßenverhältnisse, bevor du losfährst. Besuche die Website der isländischen Straßen- und Küstenverwaltung (IRCA) oder rufe die Nummer 1777 an, um englischsprachige Auskünfte zu erhalten.
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Das Abweichen von den Straßen ist verboten und wird wegen der Gefahr von Umweltschäden streng bestraft.
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Hochlandpisten (F-Straßen) dürfen befahren werden, aber nur auf den markierten Routen.
Informiere dich vor jeder Fahrt über aktuelle Straßenbedingungen und gesetzliche Vorgaben.
Wissenswertes zur neuen Straßensteuer ab 2026 in Island
https://youtu.be/TGfePqVJE-U?si=VrlDT8i5_qUZGLskIn Island gilt seit dem 1. Januar 2026 eine kilometerbasierte Straßenbenutzungsgebühr für alle Fahrzeugtypen, egal ob mit Benzin-, Diesel- oder Elektromotor. Für Pkw und SUVs bis 3,5 Tonnen beträgt die Gebühr 6,95 ISK pro Kilometer.
Die Steuer ersetzt das bisherige System der Spritbesteuerung. Wenn du ein Auto mietest, musst du dich nicht selbst um die Gebühr kümmern, da sie im Mietpreis enthalten ist. Die Abrechnung erfolgt je nach Anbieter unterschiedlich.
Einige Vermieter berechnen die Steuer nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern, meist ist sie aber als pauschaler Tagespreis im Mietpreis enthalten, damit du besser planen kannst.
Bei Buchungen über Guide to Iceland ist diese verpflichtende Straßensteuer bereits im Preis enthalten – zu deiner Bequemlichkeit.
Auch wenn eine neue Gebühr zunächst abschreckend klingt, müssen die meisten Reisenden keine höheren Gesamtkosten erwarten. Die Kilometersteuer ersetzt die alte Spritsteuer, und die Spritpreise sind seit Januar 2026 deutlich gesunken. Für die meisten Roadtrips bleibt der Gesamtpreis also ähnlich – nur die Struktur ist anders.
Unterwegs auf Islands Straßen und an Kreuzungen
Islands Straßen haben meist nur eine oder zwei Spuren. Im Zentrum und Westen von Reykjavik gibt es jedoch einige Einbahnstraßen, was das Autofahren dort anfangs etwas verwirrend machen kann.
Wenn du in einer Unterkunft wie dem Hotel Reykjavik Centrum wohnst, solltest du dich mit den Einbahnstraßen und Kreisverkehren der Stadt vertraut machen, um dich leichter zurechtzufinden.
Auf dem Land triffst du gelegentlich auf einspurige Brücken oder Tunnel. Die Regel: Das Fahrzeug, das näher an der Brücke ist, hat Vorfahrt. Bei Unsicherheit kannst du mit Lichthupe signalisieren, dass das entgegenkommende Auto zuerst fahren darf.
Vor einspurigen Tunneln zeigt ein Schild die Vorfahrtsregel an. Fahre langsam, damit du bei glatter Straße rechtzeitig anhalten kannst.

In Island gibt es einige Kreisverkehre, vor allem an der Einfahrt nach Reykjavik oder in größeren Orten. Wichtig: Die innere Spur hat immer Vorfahrt. Du musst nur beim Verlassen des Kreisverkehrs blinken, nicht beim Einfahren.
Wenn du den Kreisverkehr an der zweiten, dritten oder vierten Ausfahrt verlässt, nutze die innere Spur. Die äußere Spur ist für die erste Ausfahrt gedacht.
Wenn du an der zweiten, dritten oder vierten Ausfahrt von der äußeren Spur abfahren willst, musst du den Fahrzeugen auf der inneren Spur Vorfahrt gewähren. Das heißt, du hältst am Kreisverkehr an und lässt die Autos auf der inneren Spur zuerst abbiegen.
Wenn du auf der äußeren Spur in den Kreisverkehr fährst, aber nicht sofort abfährst, dann blinke in Richtung der inneren Spur (ohne die Spur zu wechseln), bis du abbiegen möchtest.
Wechsle dann den Blinker in Richtung deiner Ausfahrt und prüfe, ob du einem anderen Auto auf der inneren Spur Vorfahrt gewähren musst. Ein Spurwechsel im Kreisverkehr ist nicht erlaubt und es gibt in Island nie mehr als zwei Spuren pro Kreisverkehr.
Außerdem gilt: Die Scheinwerfer müssen immer eingeschaltet sein – Tag und Nacht. Das erhöht die Sichtbarkeit und sorgt für mehr Sicherheit.
Geschwindigkeitsbegrenzungen in Island
Die Standard-Geschwindigkeitsbegrenzungen in Island sind:
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30 bis 40 km/h innerhalb von Reykjavik
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80 km/h auf Schotter- und unbefestigten Straßen
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90 km/h auf asphaltierten Landstraßen, inklusive der Ringstraße
Auch wenn du nur selten Polizeiautos siehst, gibt es viele versteckte Blitzer. Einige werden etwa 100 Meter vorher mit einem Schild angekündigt, andere überraschen dich ohne Vorwarnung.
Wirst du beim Überschreiten des Tempolimits erwischt, drohen hohe Bußgelder – und die Polizei kann dich direkt anhalten.
Mietwagenversicherung in Island

Die meisten Mietwagen in Island verfügen über eine Vollkaskoversicherung (CDW). Um jedoch rundum abgesichert zu sein, empfiehlt es sich, zusätzliche Versicherungen abzuschließen. Besonders wichtig ist ein Steinschlagschutz für die rauen Schotterstraßen Islands, da Schäden an Reifen und Unterboden meist nicht abgedeckt sind.
Winterreifen sind Standard, du kannst aber auch Spikereifen anfordern, wenn du mit Eis rechnest. Beachte außerdem: Abschleppkosten und Schäden auf F-Straßen sind meist nicht versichert. Prüfe vor der Buchung, ob deine Kreditkarte eine CDW-Versicherung bietet – das spart oft Zusatzkosten.
Parken in Island
Parken ist in Island außerhalb größerer Orte und Sehenswürdigkeiten meist kostenlos. In Reykjavik, Akureyri und an beliebten Spots wie dem Seljalandsfoss oder dem Thingvellir-Nationalpark kann jedoch eine Gebühr anfallen.
Das kurzfristige Halten oder Parken am Straßenrand auf dem Land ist nicht zu empfehlen, da es gefährlich sein kann – besonders bei Eis oder Nässe. Wenn du anhalten musst, such dir einen Platz abseits der Hauptstraße, achte auf gute Sichtbarkeit und darauf, dass du den Verkehr nicht behinderst.
Bei Dunkelheit, Nebel oder schlechter Sicht solltest du die Warnblinkanlage einschalten, damit andere dich sehen. Gehe bei schlechter Sicht nicht zu weit vom Auto weg – zu deiner eigenen Sicherheit und der anderer.
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Siehe auch: Top 14 Sehenswürdigkeiten in Reykjavik
Parken in Reykjavik: Zonen und Preise
In Reykjavik gibt es nur vier Parkzonen, die sich hauptsächlich um das Stadtzentrum gruppieren. Die Grundregel beim Parken in Reykjavik: Je näher du an der Haupteinkaufsstraße Laugavegur parkst, desto teurer wird es.
Welche Zone du gerade nutzt, erkennst du an den P-Schildern an den Laternen. Auch die Parkautomaten zeigen die Zone an. Bezahlen kannst du bequem per Parka-App.
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P1 (Rot und Pink): Die zentralste und teuerste Parkzone. Hier kostet das Parken etwa 600 ISK pro Stunde – werktags und samstags von 9 bis 21 Uhr, sonntags von 10 bis 21 Uhr.
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P2 (Blau): Die blaue Zone ist deutlich günstiger: 220 ISK pro Stunde – werktags und samstags von 9 bis 21 Uhr, sonntags von 10 bis 21 Uhr.
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P3 (Grün): In der grünen Zone kostet die erste und zweite Stunde je 220 ISK, danach 65 ISK pro Stunde – werktags und samstags.
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P4 (Orange): In der orangefarbenen Zone zahlst du 220 ISK pro Stunde, aber nur werktags zwischen 8 und 16 Uhr.
Im Zentrum von Reykjavik gibt es außerdem sechs Parkhäuser, die temporäres Parken erlauben. Sie sind täglich von 7 bis 24 Uhr geöffnet. Auch die Harpa-Konzerthalle bietet praktische Parkmöglichkeiten – ideal, um die Stadt zu erkunden.
Brauche ich ein Auto in Island?
Ob du eine Tour buchst oder ein Auto mietest, hängt von deinen Reiseplänen ab. Mietwagenreisen, besonders auf der Ringstraße oder in abgelegenen Regionen, sind ideal für alle, die Freiheit und Flexibilität suchen. Willst du Islands Natur intensiv erleben und unabhängig unterwegs sein, ist ein Mietwagen sehr zu empfehlen.
Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, das Land zu entdecken:
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Öffentliche Verkehrsmittel: Das Busnetz Straeto fährt das ganze Jahr über ausgewählte Orte an – Ausfälle gibt es meist nur bei extremem Wetter oder an Feiertagen. Außerhalb der Großräume Reykjavik und Akureyri stehen jedoch keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung, wenn du dein Ziel erreicht hast.
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Reykjavik City Card: Wer die Hauptstadtregion günstig erkunden möchte, kann eine City Card kaufen. Damit können alle Busse in und um Reykjavik 24, 48 oder 72 Stunden lang genutzt werden.
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Taxis: Taxis sind teuer und fahren nur selten weit außerhalb der Stadt. Dienste wie Uber sind in Island nicht verfügbar.
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Geführte Touren: Wer nicht selbst fahren möchte, kann die besten Exkursionen buchen – von Sightseeing-Touren bis hin zu Abenteuern wie Tauchen oder Gletscherwanderungen. Pauschalreisen sind ebenfalls eine gute Wahl, wenn du ein komplett geplantes Reiseerlebnis bevorzugst.
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Trampen: Trampen in Island ist relativ sicher, aber wenig verlässlich und für Gruppen oder viel Gepäck ungeeignet. Außerhalb des Sommers ist Trampen wegen des Wetters nicht zu empfehlen.
Fazit: Wenn du Island außerhalb von Reykjavik entdecken möchtest, ist ein Mietwagen die beste Wahl. Wenn du nur in der Hauptstadt bleibst oder wenige, gut angebundene Orte besuchst, reichen öffentliche Verkehrsmittel oder geführte Touren.
Die besten geführten Touren in Island für Reisende ohne Auto
Diese geführten Mehrtagesreisen finden das ganze Jahr über statt und beinhalten Unterkunft, Frühstück und einen professionellen Guide:
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8-tägige geführte Rundreise um die Ringstraße & Snaefellsnes – Entdecke mit einer kleinen Gruppe eine Woche lang Islands Wasserfälle, Gletscher, Vulkane und abgelegene Ostfjorde.
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7-tägige Tour um Islands Ringstraße & Snaefellsnes – Reise eine Woche durch Islands spektakulärste Landschaften, mit Extra-Zeit auf der Snaefellsnes-Halbinsel.
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6-tägiges Abenteuer rund um Islands komplette Ringstraße – Umrunde in weniger als einer Woche das ganze Land: von den Wasserfällen und schwarzen Stränden der Südküste bis zu den geothermischen Highlights im Norden.
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5-tägige geführte Südküstentour mit Goldenem Kreis & Snaefellsnes – Verbringe fünf Tage auf Islands berühmtesten Routen, inklusive Gletscherwanderung in Skaftafell, Besuch der Jökulsarlon-Lagune und Tour zur blauen Eishöhle.
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4-tägige geführte Tour: Südküste, Blaue Eishöhle & Snaefellsnes – Genieße eine kompakte Einführung zu Islands Highlights: Südküste, Goldener Kreis, Snaefellsnes und eine Gletscherhöhle in nur vier Tagen.
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Siehe auch: Reise-Etikette in Island
Welche Jahreszeit ist am besten für deinen Island-Roadtrip?
Der Sommer ist ideal für eine Mietwagenreise durch Island: Die Tage sind lang, das Wetter mild und perfekt, um die Landschaften des Landes zu erkunden. Wer Island von seiner schönsten Seite erleben möchte, kann mit der ultimativen 10-tägigen Ringstraßen-Tour maximale Flexibilität genießen und Wasserfälle, Gletscher und Vulkane im eigenen Tempo entdecken.
Für ein ganz anderes Erlebnis bietet der Winter die Chance, Islands verschneite Schönheit zu bestaunen. Die 7-tägige Nordlichter-Mietwagenreise entlang der Südküste führt dich zu Eishöhlen, Gletschern und winterlichen Landschaften – in ruhiger Atmosphäre und mit weniger Andrang.
Wähle das perfekte Mietauto für deine Bedürfnisse (inklusive 4x4-Optionen für F-Straßen und Winterreisen) und buche deine Unterkunft.
Wissenswertes für Roadtrips in Island
Für eine reibungslose und angenehme Mietwagenreise durch Island ist etwas Planung erforderlich.
Von den besonderen Fahrbedingungen bis hin zum wechselhaften Wetter – es ist wichtig, gut vorbereitet zu sein.
Überlege dir, wann die beste Reisezeit ist, welches Fahrzeug zu deiner Route passt und wie du sicher durch das isländische Straßennetz navigierst. Auch die Kenntnis der lokalen Verkehrsregeln und das Mitführen wichtiger Utensilien können deinen Trip deutlich angenehmer machen.
Hier sind einige wichtige Punkte, die du für dein Mietwagen-Abenteuer beachten solltest!
Halte deinen Island-Reiseplan flexibel
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Es ist verlockend, so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich in deinen Reiseplan zu packen – aber lass Raum für Spontanität und unerwartete Wetterumschwünge. Island birgt viele Naturwunder, und ein Teil des Zaubers eines Roadtrips besteht darin, diese unterwegs zu entdecken.
Lege die wichtigsten Stopps fest, plane Aktivitäten für deine Mietwagenreise und buche deine Unterkünfte im Voraus – aber gönn dir zwischen den Programmpunkten ausreichend Zeit.
Versuche beispielsweise nicht, die gesamte Ringstraße in vier Tagen zu umrunden – du würdest die meiste Zeit nur im Auto verbringen und weniger genießen. Nimm dir lieber mehr Zeit für einzelne Regionen, bleibe länger an einem Ort oder plane gleich einen zweiten Besuch!
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Erfahre alles darüber, wie viele Tage du in Island verbringen solltest
Halte den Tank voll oder den Akku geladen
Ein wichtiger Punkt auf deiner Reise ist das Tanken deines Mietwagens. Während du in Reykjavik kaum Probleme hast, eine Tankstelle zu finden, kann es außerhalb der Hauptstadtregion – besonders in den Westfjorden, den Ostfjorden und im Nordosten – schwieriger werden.
Einige Tankstellen auf dem Land bieten rund um die Uhr Selbstbedienung an. Das macht sie zu praktischen Zwischenstopps auf langen Autofahrten. Einige der größeren Servicestationen haben auch Lebensmittel, Autoladegeräte und Snacks wie Sandwiches oder Hot Dogs im Angebot.
Wenn du mit einem Elektroauto unterwegs bist, solltest du deine Route nach den Standorten der Ladestationen planen. Die Ladeinfrastruktur wächst zwar, ist aber noch nicht so dicht wie das Tankstellennetz – daher ist eine gute Planung wichtig, um nicht mit leerem Akku dazustehen.
In den meisten größeren Orten entlang der Ringstraße findest du Ladestationen, oft auch an N1-Tankstellen. Prüfe aber immer vorab, ob der passende Steckertyp für dein Fahrzeug verfügbar ist, und plane entsprechend.
Ob Benziner oder Elektroauto: Tanke oder lade immer, wenn du die Gelegenheit hast – besonders, bevor du in abgelegenere Regionen aufbrichst.
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Mehr Infos: Tankstellen in Island: Der ultimative Guide
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Siehe auch: Lebensmittel einkaufen in Island
Notfall- und Pannenhilfe in Island
Wenn du in Island unterwegs bist, ist es wichtig zu wissen, wie du im Notfall Hilfe bekommst – gerade wegen des abwechslungsreichen Geländes und der abgelegenen Regionen.
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Im Notfall wähle 112 – die offizielle Notrufnummer Islands, die rund um die Uhr für medizinische Hilfe, Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienste erreichbar ist.
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Bei einer Panne kontaktiere zuerst deine Autovermietung. Viele bieten einen Basis-Pannendienst an, das Angebot variiert jedoch je nach Anbieter.
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Wenn du ins Hochland oder in abgelegene Gebiete fährst, melde deinen Reiseplan bei SafeTravel an – so kann im Notfall schneller geholfen werden.
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Prüfe vorab, welchen Pannenschutz deine Autovermietung bietet, und erwäge zusätzlichen Schutz, wenn du in entlegene Regionen fährst.
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Siehe auch: Der beste Guide zu Mietwagen-Größen in Island
Bleib verbunden mit gutem Internet und mobilem Datenvolumen
Während eines Roadtrips in Island ist eine stabile Internetverbindung wichtig – für Navigation, lokale Infos und im Notfall.
Am besten besorgst du dir eine lokale SIM-Karte oder eSIM für dein Handy. So hast du während der gesamten Reise zuverlässigen Zugang zu mobilen Daten und bleibst erreichbar – besonders wichtig, wenn du abgelegenere Gegenden erkundest.
SIM-Karten bekommst du online, am Flughafen Keflavik, an Kiosken, in ausgewählten Tankstellen und in größeren Orten. Es gibt verschiedene Datentarife, sodass du flexibel und ohne hohe Roaming-Gebühren online bleibst.
Die Einrichtung einer SIM-Karte in Island ist unkompliziert. Nach der Aktivierung hast du sofort eine isländische Nummer und Internetzugang – ideal für die Kommunikation mit lokalen Anbietern, Buchungsbestätigungen und aktuelle Wetter- oder Straßeninfos.
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Mehr Infos: Guide zu SIM-Karten in Island
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Siehe auch: Top 10 Apps für Island-Reisen
Risiken beim Autofahren in Island
Autofahren in Island bringt besondere Herausforderungen mit sich – von unberechenbarem Wetter bis zu rauem Gelände. Wer die Risiken kennt, reist sicherer.
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Zu geringer Luftdruck oder beschädigte Reifen: Die Straßenbeläge in Island sind sehr unterschiedlich. In ländlichen Gegenden gibt es viele Schotterstraßen oder Schlaglöcher. Achte daher immer auf gute Reifen – Reifenschäden sind nicht versichert.
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Glatte Straßen: Im Winter herrschen in Island landesweit Minusgrade – erhöhte Vorsicht ist geboten. Auch im Sommer können Gebirgspässe vereist sein. Wenn du mit solchen Bedingungen rechnest, buche unbedingt ein Allradfahrzeug.
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Schafe auf der Straße: Die Hunderttausenden Schafe Islands laufen im Sommer frei herum und rennen oft panisch auf die Straße. Fahre langsam, wenn du Schafe am Straßenrand siehst. Falls du ein Schaf anfährst, rufe unbedingt die Nummer 112 an und melde den Vorfall.
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Starker Wind: Islands kräftige Winde können sogar parkende Autos beschädigen. Öffne bei Sturm die Autotüren langsam und halte sie gut fest, damit sie nicht vom Wind aufgerissen werden.
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Traktionsverlust auf Schotterstraßen: Viele abgelegene Regionen Islands erreichst du nur über Schotterpisten. Wenn der Belag von Asphalt auf Schotter wechselt, bremse nicht abrupt, sondern reduziere langsam die Geschwindigkeit und fahre vorsichtig weiter.
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Schneestürme: Schneestürme können die Sichtweite auf wenige Meter reduzieren. Ist ein Sturm angekündigt, solltest du an diesem Tag nicht fahren. Zwar räumen Schneepflüge die Straßen und gelbe Markierungen helfen bei der Orientierung, dennoch besteht die Gefahr, stecken zu bleiben oder einen Unfall zu riskieren. Prüfe vor jeder Fahrt – besonders im Winter – die aktuellen Wetterbedingungen.
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Zu schnelles Fahren: Angesichts von Eis, Schotter und wechselhaftem Wetter solltest du dich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und bei schlechten Bedingungen das Tempo weiter reduzieren.
Wenn du vor der Fahrt Wetter- und Straßenberichte prüfst, bist du sicherer und entspannter unterwegs.
Sicherheitstipps fürs Autofahren in Island
Das Autofahren in Island bringt besondere Herausforderungen mit sich. Mit ein paar zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen sorgst du jedoch für eine sichere und entspannte Reise.
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Behalte das Wetter im Blick. Plötzliche Wetterumschwünge können Sicht und Straßenverhältnisse schnell verändern – besonders in abgelegenen Regionen.
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Nutze Straßenmarkierungen und Schilder. Bei Schnee oder Nebel helfen dir die gelben Markierungen, auf der Straße zu bleiben.
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Achte auf Kuppen und scharfe Kurven. Viele Straßen bieten nur eingeschränkte Sicht – reduziere das Tempo vor Kurven oder Hügelkuppen.
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Bereite dich auf Flussdurchquerungen im Hochland vor. Im Hochland sind Mietwagen oft nicht gegen Schäden durch Flussquerungen versichert. Prüfe deinen Versicherungsschutz oder buche alternativ eine geführte Hochlandtour.
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Richtiges Verhalten bei Notstopps. Wenn du aufgrund von Wetter oder Straßenverhältnissen anhalten musst, fahre vollständig von der Straße ab und stelle das Auto an einer gut sichtbaren und sicheren Stelle ab.
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Anschnall- und Kindersitzpflicht beachten. In Island gilt Anschnallpflicht für alle Insassen in Autos und Bussen. Kinder müssen in altersgerechten Kindersitzen sitzen – so sind alle sicher unterwegs.
Mit diesen Tipps wird das Autofahren in Island sicherer und entspannter – ganz gleich, ob du die Ringstraße erkundest oder abgelegene Regionen entdeckst.
Wichtig: Das Telefonieren mit dem Handy am Steuer ist in Island verboten. Nutze eine Freisprecheinrichtung oder halte an einem sicheren Ort an, wenn du telefonieren musst.
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Mehr Infos: Sicher Autofahren in Island
Dein Island-Roadtrip wartet auf dich
Autofahren ist die beste Möglichkeit, die spektakulären Landschaften Islands zu erleben – von der berühmten Ringstraße bis ins wilde Hochland.
Mit der Freiheit, dein eigenes Tempo zu bestimmen, kannst du Islands Naturwunder ganz individuell entdecken. Wenn du die Verkehrsregeln, die Straßenverhältnisse und die wichtigsten Vorbereitungen aus diesem Guide beachtest, steht einer sicheren und unvergesslichen Reise nichts im Weg.
Ist es schwierig, in Island Auto zu fahren?
Auf welcher Straßenseite fährt man in Island?
Darf man als EU-Bürger in Island Auto fahren?
Brauche ich einen SUV, um in Island Auto zu fahren?
Ist es sicher, als Tourist in Island Auto zu fahren?
Sollte ich in Island ein Auto mieten?
Wie schnell darf man in Island fahren?
Brauche ich in Island einen internationalen Führerschein (IDP)?
Wie viel kostet Benzin in Island?
Wie alt muss man sein, um in Island ein Auto zu mieten?
Gibt es derzeit Straßensperrungen in Island?
Bist du bereit, Islands atemberaubende Landschaften auf eigene Faust zu erkunden? Was ist dein erster Stopp auf deinem Traum-Roadtrip durch Island? Teile deine Pläne und Gedanken unten in den Kommentaren – wir sind gespannt auf deine Ideen!
I was the Content Manager at Guide to Iceland from 2013 to 2018, and now run the creative studio Huldufugl while working as a freelance writer. I’m passionate about storytelling, Icelandic culture, and creating thoughtful experiences through words and visuals.







