
Erlebe Islands faszinierende Landschaften und unberührte Wildnis hautnah – beim Camping in Island. Lies weiter und erfahre, wie einfach Camping in Island sein kann, wo du Ausrüstung mietest, welche Regeln du beachten musst und wo du die schönsten Plätze zum Zelten findest.
Mit seiner einzigartigen Wildnis und zahlreichen abgelegenen Orten steht Island ganz oben auf der Wunschliste vieler Campingfans. Auch für Camping-Anfänger bieten zahlreiche Anbieter Camping-Touren und -Ausrüstung an – darunter die beliebte 4-tägige Laugavegur-Wander- und Campingtour ab Reykjavik.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.
Für alle, die nicht zelten möchten, sind Camper-Vans eine weitere beliebte Möglichkeit, Islands Natur zu entdecken.
Islands außergewöhnliche Landschaft ist ein Traum für Camper. Sehenswürdigkeiten zu besuchen ist das eine – aber morgens mit Blick auf einen Fjord aufzuwachen, ist etwas ganz anderes. Wenn du bereit bist, dein Zelt im Land aus Feuer und Eis aufzuschlagen, bist du hier genau richtig.
Hier findest du Antworten auf alle Camping-Fragen und Insider-Tipps, wie du die besten Camping-Erlebnisse in Island findest.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Buche Campingplätze im Voraus und ziehe die Iceland Camping Card in Betracht – besonders in der Hochsaison.
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Übernachte nur auf ausgewiesenen Plätzen und halte dich an die Leave-No-Trace-Prinzipien.
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Packe für alle Wetterlagen und informiere dich täglich über Wetter- und Straßenverhältnisse.
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Plane Campingplatzgebühren, Transport und mögliche Ausrüstungsmiete ein.
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Genieße die Gemeinschaft auf den Plätzen und nimm Rücksicht auf andere Camper.
- Mehr erfahren über Wetter & Temperaturen in Island
- Entdecke die wichtigsten Tipps fürs Backpacking in Island
Darf man in Island campen?
In Island gibt es zahlreiche Orte, an denen du mit Zelt oder Fahrzeug campen kannst. Hier sind die wichtigsten Regeln, die du beachten solltest.
Wildcampen in Island ist eingeschränkt
Da Island immer beliebter wird, hat die Regierung festgelegt, dass du auf unbewirtschaftetem Land nicht ohne Erlaubnis des Landbesitzers campen darfst. Das gilt auch für das Parken am Straßenrand und Übernachten im Auto.
Ganz gleich, ob du mit Zelt, Van oder auf andere Weise unterwegs bist: Übernachten ist nur auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt.
Kein Camping in Schutzgebieten
In Nationalparks wie Thingvellir, Vatnajökull und Snaefellsjökull darfst du ausschließlich auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten. Es ist wichtig, die Leave-No-Trace-Prinzipien einzuhalten – also kein Offroad-Fahren und keine Beschädigung empfindlicher Natur wie Moos.
Auch in vielen Städten, an Naturwundern und Sehenswürdigkeiten ist das Campen verboten. Zum Beispiel ist das Zelten außerhalb ausgewiesener Plätze in Alafoss, Dimmuborgir, Dyrholaey, Fjallabak, Hverfjall, Kirkjugolf, Myvatn und Jökulsargljufur verboten. Eine vollständige Liste findest du auf der hilfreichen Seite der isländischen Umweltbehörde.
- Siehe auch: 24 Dinge, die du in Island nicht tun solltest
Campingplatz vorab buchen
Isländische Campingplätze sind meist unkompliziert. Die meisten funktionieren nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ – es ist selten, dass Plätze komplett ausgebucht sind.
Trotzdem empfiehlt es sich, besonders in der Hochsaison und in beliebten Regionen wie der Südküste oder am Goldenen Kreis, die Campingplätze vorab zu buchen. Das geht zum Beispiel über die Parka-App für Android und Apple unter Parka.is.
Eine Iceland Camping Card lohnt sich ebenfalls: Sie ermöglicht dir für 28 Tage Zugang zu vielen teilnehmenden Campingplätzen und gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder unter 16 Jahren. So hast du immer einen Platz sicher und bleibst trotzdem flexibel.
Geführte Mehrtages-Camping-Touren
Wer das Abenteuer unter freiem Himmel sucht, aber nicht alles selbst planen möchte, kann an geführten Mehrtagestouren teilnehmen, bei denen Camping Teil des Programms ist. Diese Touren führen dich zu Islands spektakulärsten Orten und sorgen dafür, dass du immer auf erlaubten Plätzen übernachtest.
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3-tägige Wander- & Glamping-Tour: Über 35 Kilometer Wanderwege im Hornstrandir-Naturreservat.
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4-tägige Laugavegur-Wander- & Campingtour: Erlebe den berühmten Laugavegur auf dieser einmaligen Wanderreise.
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4-tägige Eldgja-Trekking-Expedition durchs Hochland: Entdecke die spektakulären Landschaften von Landmannalaugar, den Langisjor-See und die Eldgja-Spalte auf dieser 4-tägigen Expedition.
Wo kann man in Island campen?
Trotz der Einschränkungen gibt es im ganzen Land zahlreiche offizielle Campingplätze.
Thakgil-Campingplatz

Foto von Wikimedia, Creative Commons, von Wojciech Strzelecki "Wojtrix".
Etwa 21 Kilometer von Vik entfernt liegt der Thakgil-Campingplatz – mit viel Platz, spektakulärer Landschaft und Zugang zu tollen Wanderungen. Wie viele Campingplätze in Island bietet Thakgil gepflegte Einrichtungen, die deinen Aufenthalt angenehm machen: Selbstbedienungs-Grills, Picknicktische, Duschen, Toiletten und Stromanschluss.
Thakgil ist für alle Altersgruppen geeignet. Mit Highlights wie der Remundargil-Schlucht, dem Maelifell-Vulkan und dem Austurafrettur-Trail kommen erfahrene Wanderer auf ihre Kosten. Für Familien gibt es einen Spielplatz direkt vor Ort.
Hinweis: Thakgil ist von Juni bis Mitte September geöffnet. Die Zufahrtsstraße kann holprig sein – bring am besten ein gut ausgestattetes 4x4-Mietfahrzeug mit und fahre vorsichtig.
Plane auch Tagesausflüge in der Umgebung ein:
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Reittour am schwarzen Sandstrand ab Vik: Erkunde einen der berühmten schwarzen Strände der Südküste auf einem unvergesslichen einstündigen Ausritt.
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Katla-Eishöhlentour: Erlebe ein magisches Eishöhlen-Abenteuer in Island – eine spannende und unkomplizierte Möglichkeit, Islands Gletscher zu entdecken.
Svinafell-Campingplatz
Direkt an der Ringstraße im Südosten Islands gelegen, bietet der Svinafell-Campingplatz fantastische Ausblicke auf Berge und Gletscher. Er ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge in den Skaftafell-Nationalpark und zum Vatnajökull-Gletscher.
Svinafell bietet mehrere Zeltbereiche und sechs beheizte Hütten für jeweils bis zu vier Personen in Etagenbetten. Zusätzlich gibt es Schlafsackplätze in Zimmern für bis zu drei Personen mit Gemeinschaftsbad und -küche. Alle Gäste nutzen das Servicezentrum „Skáli“ mit Koch-, Ess-, Dusch-, Wasch- und Toilettenmöglichkeiten.
Für Zeltcamper ist Svinafell von Mai bis September geöffnet. Die Schlafsackzimmer sind ganzjährig verfügbar, außer an bestimmten Feiertagen.
Möchtest du den Nationalpark und die Gletscher auf einer Tour erleben? Hier einige Optionen:
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Eishöhlentour im Vatnajökull-Gletscher: Entdecke eines der spektakulärsten Naturwunder Islands – die Kristall-Eishöhle im Vatnajökull-Nationalpark, Startpunkt ist die Gletscherlagune Jökulsarlon.
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Einsteigerfreundliche Gletscherwanderung in Skaftafell auf dem Vatnajökull: Erklimme neue Höhen auf einer geführten Wanderung durch das Naturschutzgebiet Skaftafell.
Asbyrgi-Campingplatz
Im hufeisenförmigen Asbyrgi-Canyon in Nordisland gelegen, bietet dieser Platz eine ruhige Umgebung mit üppiger Vegetation und imposanten Felswänden. Perfekt, um die Region Asbyrgi und die Jökulsargljufur-Schlucht zu erkunden.
Die Schlucht gehört zum Vatnajökull-Nationalpark und beherbergt die Wasserfälle Dettifoss, Hafragilsfoss und Selfoss. Von Asbyrgi aus gibt es Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade – vom gemütlichen Botnstjörn-Trail bis zum mehrtägigen Canyon-Trail zum Dettifoss.
Der Asbyrgi-Campingplatz ist von Mitte Mai bis Oktober geöffnet. Es gibt Stromanschluss, Duschen und Toiletten, Waschmaschinen und einen Spielplatz. Zelte, Faltcaravans und Wohnwagen sind willkommen.
Unternimm einen Tagesausflug zu Vulkanen und Wasserfällen in der Umgebung:
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9-stündige Diamond-Circle-Tour mit Myvatn & Asbyrgi-Canyon: Erlebe die vulkanischen Landschaften und mächtigen Wasserfälle des Nordens.
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4-stündige private Geologie-Tour durch Nordisland mit Asbyrgi-Canyon: Entdecke die Schönheit der Region auf dieser privaten Tour ab Husavik.
Hellissandur-Campingplatz
An der äußersten Westküste Islands, mitten im Snaefellsjokull-Nationalpark auf der Snaefellsnes-Halbinsel, liegt der Campingplatz von Hellissandur mit Blick auf den Atlantik und einen nahen Gletscher.
Vom Platz aus erreichst du zahlreiche Wanderwege durch die einzigartigen Lavafelder und an Sandstränden entlang. Die Sonnenuntergänge hier sind spektakulär!
Der Hellissandur-Campingplatz ist von Mai bis September geöffnet. Es gibt Duschen, eine Gemeinschaftsküche, Waschmaschine und einen Spielplatz.
Entdecke die Umgebung mit diesen Tagesausflügen:
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Kleingruppen-Tour auf der Snaefellsnes-Halbinsel: Erlebe die vielfältigste Region Islands mit Vulkanstränden, schwarzen Kirchen und dem berühmten Kirkjufell.
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Snaefellsnes-Nationalpark-Bustour: Entdecke „Island en miniature“ auf dieser Bustour über die Snaefellsnes-Halbinsel.
Hallormsstadaskogur-Campingplätze
Im Osten des Landes, in den Ostfjorden, bietet der Hallormsstadaskogur-Nationalwald zwei Campingplätze am malerischen Lagarfljot-See. Von hier aus hast du Zugang zu über 40 Kilometern markierter Wanderwege, einem Arboretum und vielen Freizeitmöglichkeiten.
Die Ausstattung ist hier besonders komfortabel: Neben Duschen, Strom, Entsorgungsstation, Grillplatz und Spielplatz gibt es ein Hotel mit Restaurant in der Nähe.
Die Hallormsstadaskogur-Campingplätze sind von Mitte Mai bis September geöffnet.
Campingplätze in ganz Island
Dies sind nur einige der vielen Campingplätze, die über ganz Island verteilt sind. Manche sind sogar im Winter geöffnet, andere nur im Sommer. Informiere dich am besten vorab über die Möglichkeiten. Eine vollständige Liste aller Campingplätze in Island findest du hier.
- Siehe auch: 18 Dinge, die du in Island tun & sehen solltest
Wann solltest du deine Island-Campingreise buchen?
Foto von Sonali Deo
Beim Camping in Island solltest du Wetter und Besucherandrang gut abwägen. Die Hauptreisezeit dauert von Ende Mai bis August. Dann sind die Campingplätze zwar voller, aber das Wetter ist besser – wärmer, mit längeren Tagen und weniger Regen, Wind und Schnee. Wer das Beste aus beiden Welten möchte, bucht seine Campingplätze am besten schon im April (Saisonbeginn) oder im September (Saisonende). Auch dann kann es aber deutlich kälter werden.
Camping-Kosten & -Budget in Island
Camping ist eine tolle Möglichkeit, Island günstig zu entdecken. Dennoch gibt es einige Kosten, die du einplanen solltest. Bitte beachte, dass Preise und Wechselkurse schwanken können.
Campingplatzgebühren in Island
Die meisten Campingplätze in Island berechnen pro Person meist zwischen 10 und 13 Euro (1.500 und 2.000 ISK) pro Nacht. Für Extras wie Strom, Waschmaschine oder Dusche können weitere 3 bis 7 Euro (500 bis 1.000 ISK) pro Nacht anfallen.
Transportkosten in Island
Wenn du in Island zelten möchtest, brauchst du einen Plan für die Fortbewegung.
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Ein Mietwagen ist meist die flexibelste Lösung, da du so jeden Campingplatz in deinem Tempo erreichst. Kleinwagen kosten ab etwa 40 bis 50 Euro pro Tag, SUVs rund 70 Euro, größere Fahrzeuge wie Minivans ca. 170 Euro pro Tag. Die Versicherung schlägt mit rund 15 bis 35 Euro pro Tag zu Buche.
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Der Hochland-Campingbus fährt in der Hauptsaison viele große Campingplätze an, vor allem entlang der Ringstraße. Mit mehreren Optionen unter 100 Euro ist das eine günstige und stressfreie Alternative.
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Camper-Vans sind sehr beliebt, da sie besseren Schutz vor dem wechselhaften Wetter bieten und für Wärme, Strom und Komfort sorgen. Kleine bis mittlere Camper-Vans kosten bis zu 120 Euro pro Tag, ohne Versicherung und Sprit.
Campingausrüstung mieten in Island
Um bei Islands Wetter und Bedingungen komfortabel zu campen, lohnt sich das Mieten von Ausrüstung. Neben warmen Schlafsäcken und Kochsets können diese Extras bis zu 50 Euro pro Tag kosten.
Du musst deine Campingausrüstung nicht nach Island schleppen – diese Anbieter helfen weiter:
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Bleib trocken im Leichtzelt für 1–2 Personen.
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Ein 4-Jahreszeiten-Schlafsack hält dich zu jeder Jahreszeit warm.
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Schlafe bequem auf einer selbstaufblasenden Isomatte.
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Stelle dich jedem Wetter mit wasserdichter Jacke & Hose.
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Halte deine Füße glücklich mit robusten Wanderschuhen.
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Bleib auch auf steinigem Untergrund stabil mit Wanderstöcken zur Miete.
Islands Campingkultur
Island ist berühmt für seine Natur. Die meisten Besucher kommen, um genau diese zu erleben. Die Campingkultur macht es leicht, neue Leute kennenzulernen – zumal viele Reisende und Platzbetreiber Englisch als Zweitsprache sprechen.
Auf den meisten Campingplätzen gibt es Gemeinschaftsküchen, Essbereiche und Außenflächen – so kommst du schnell ins Gespräch. Oft werden Tipps zu Rezepten, Wanderungen und Routen ausgetauscht.
Camper-Van-Reisende tauschen sich über Routen aus und helfen sich gegenseitig bei kleinen Fahrzeugproblemen. Fotografen und Besucher jagen die besten Aurora-Sichtungen und teilen ihre Techniken und Erfahrungen. Im Sommer sorgt die Mitternachtssonne dafür, dass die Menschen bis spät in die Nacht aktiv und gesellig bleiben – mit Gesprächen und sogar Wanderungen.
Wenn du lieber deine Ruhe hast, ist das auch kein Problem. Reisende, die in Island campen, sind sehr rücksichtsvoll und halten den Geräuschpegel – besonders nachts – niedrig.
- Siehe auch: Reise-Etikette in Island
Sicherheitstipps fürs Camping in Island
Island ist ein dünn besiedeltes Land mit riesigen, unbewohnten Flächen. Das macht den Zauber Islands aus, kann dich aber auch in Schwierigkeiten bringen, wenn du unvorbereitet bist.
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Mach dich mit deiner Campingausrüstung vertraut.
Wenn du neu beim Campen bist oder neue Ausrüstung zum ersten Mal benutzt, übe vor deiner Islandreise ein paar Mal, wie du dein Zelt aufbaust und den Campingkocher benutzt. -
Sei realistisch bei langen Strecken zwischen den Campingplätzen.
Sorge dafür, dass du genug Essen und Wasser dabeihast. Halte dein Handy geladen. Achte darauf, dass du genug Treibstoff hast, um dein Ziel zu erreichen. -
Bereite dich auf jedes Wetter vor.
Auch im Sommer können die Temperaturen in Island nahe dem Gefrierpunkt liegen. Nimm daher einen Vier-Jahreszeiten-Schlafsack und Thermounterwäsche mit, um warm zu bleiben. Der Wind in Island kann sehr stark sein – benutze ein stabiles, windfestes Zelt mit robusten Heringen. Sichere deine Ausrüstung nachts, damit sie nicht wegweht. Das Wetter kann sich schnell ändern, also prüfe vor jedem Aufbruch die Wettervorhersage für Island für aktuelle Updates.
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Beachte die begrenzten Tageslichtstunden.
Im Winter gibt es weniger Tageslicht. Plane deine Aktivitäten so, dass du nicht im Dunkeln wandern musst.
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Respektiere Straßen und Wanderwege.
Das Wetter kann die Straßenverhältnisse stark beeinflussen, besonders im Winter. Prüfe daher regelmäßig die Straßenbedingungen. Einige Campingplätze erreichst du nur über Hochlandstraßen (F-Straßen), für die du ein 4x4-Fahrzeug brauchst. Wenn du in der Nähe von Gletschern, Wasserfällen oder heißen Quellen wanderst, bleib immer auf den markierten Wegen, um gefährliches Gelände zu vermeiden.
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Bereite dich auf Notfälle vor und sorge für deine Sicherheit.
Packe unbedingt wasserdichte und winddichte Kleidung, Stirnlampen und Taschenlampen sowie Powerbanks zum Laden deiner Geräte ein. Speichere die isländische Notrufnummer (112) in deinem Handy. -
Du kannst auch einen persönlichen Notfallsender, ein Garmin GPS-Gerät mieten oder die SafeTravel-App für Sicherheitsupdates nutzen, um einen Reiseplan zu hinterlassen – besonders bei längeren Touren. Informiere immer jemanden über deine Pläne, vor allem, wenn du in abgelegenen Gebieten campst.
Camping in Island – das Abenteuer deines Lebens
Camping in Island ist ein unvergessliches Erlebnis. Die wunderschönen Fjorde, majestätischen Berge, Lavafelder und schwarzen Sandstrände sind einzigartig auf der Welt.
Gleichzeitig ist Camping in Island mit etwas Planung ganz unkompliziert. Selbst in der Hochsaison sind die Plätze nicht überlaufen und die Navigation von einem Campingplatz zum nächsten ist ziemlich einfach. Egal, wie du deinen Campingtraum verwirklichst – Camping in Island bietet dir ein Wunder nach dem anderen.
Ist Wildcampen in Island erlaubt?
Wann ist die beste Zeit zum Campen in Island?
Muss ich Campingplätze im Voraus buchen?
Was ist die Iceland Camping Card und lohnt sie sich?
Was kostet Camping in Island?
Welche Ausrüstung sollte ich fürs Camping in Island mitbringen?
Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte ich beim Campen treffen?
Gibt es auf isländischen Campingplätzen Einrichtungen?
Darf man in Island mit einem Campervan überall übernachten?
Hast du Fragen zum Camping in Island? Dann schreib sie gerne in die Kommentare! Bist du schon Camping-Experte? Teile deine Island-Camping-Erfahrungen mit uns!

Hi, I’m Richard. I lived in Iceland for a decade, during which I traveled the country extensively and worked as a guide for several leading travel companies. I’m passionate about writing and sharing the best travel experiences Iceland has to offer so visitors can discover and enjoy the magic of this incredible country just like I did.







