Wie ist das Wetter in Island? Wann ist die beste Reisezeit für Island? Wie sind die Jahreszeiten in Island? Wann kann man Polarlichter sehen? Wann kann man Papageientaucher beobachten? Wann sieht man die Mitternachtssonne?

Dies sind einige der meist gestellten Fragen, die uns erreichen, wenngleich „Wann ist die beste Reisezeit für Island?“ die populärste und gleichzeitig schwerste Frage ist. Islands Natur und Tierwelt ist vielfältig und das Wetter unvorhersehbar. Also haben wir versucht, so viele Information wie möglich über das Klima und saisonale Attraktionen zusammenzufassen!

Inhalt

 

Wie ist das Wetter in Island? 

In Island gibt es vier Jahreszeiten, obwohl es sich oftmals nicht so anfühlt, da das Wetter oft schwankt. Während deines Aufenthalts hörst du vielleicht den Spruch „Wenn du das Wetter nicht magst, dann warte fünf Minuten!“. Viele Leute denken, dass es in Island konstant kalt ist - dies ist aber nicht der Fall.

Tatsächlich ist das Klima in Island milder, als der Name vermuten lässt. Das liegt hauptsächlich am Golfstrom, der westlich und südlich entlang Islands Küste fließt und die Wärme der Karibik mit sich bringt. Leider bedeutet dies auch, dass sich die milde Luft des Atlantik mit der kalten Luft der Arktik mischt. Durch dieses Phänomen entstehen die vielen und plötzlichen Wetterumschwünge. Es ist häufig windig bis stürmisch im Land und im südlichen Teil fällt oft mehr Niederschlag als im Norden.



Wann ist die beste Reisezeit für Island? Hier siehst du den Geysir Strokkur im Winter!

Ein weiterer Grund für das warme Klima in Island ist der Fakt, dass sich die Insel direkt auf einem der „Hot Spots“ der Erde befindet. Island ist ein Land mit unglaublicher geothermaler Aktivität und voller heißer Quellen, Geysire, Schlammpools, Vulkane und unregelmäßiger Erdbeben. 

Es ist einer der wenigen Orte weltweit, wo du die Möglichkeit hast, zwei aufeinander treffende tektonische Platten zu besichtigen, da dies normalerweise unter dem Meeresgrund geschieht. Eigentlich ist Island in zwei Teile geteilt, die eurasische Platte und die amerikanische Platte. Die Teilung verläuft durch die Mitte des Landes und ist besonders gut im Nationalpark Þingvellir sichtbar. Dort befindet sich die Silfra-Spalte, wo du zwischen zwei Kontinenten tauchen oder schnorcheln kannst. In ein paar Millionen Jahren wird Island aus zwei Teilen bestehen.

Der Vulkanausbruch bei Bardarbunga, Holuhraun

Lass dich nicht von den vulkanischen Aktivitäten oder den Erdbeben verunsichern. Wann immer ein Vulkan ausbricht, laufen die Leute nicht weg, sondern funktionieren dies zu einer nationalen Attraktion um. Erdbeben sind meist von geringer Stärke und kommen selten vor. In den letzten Jahren gab es keine großartigen Schäden durch Erdbeben, bis auf viele stornierte Flüge auf Grund einer Aschewolke im Jahr 2010. Vulkanausbrüche sind einzigartig und atemberaubend mit anzusehen und bringen dir die Kraft der Natur noch näher.



Wie ist die Temperatur in Island? 

Obwohl die Temperaturen in Island milder sind, als du erwartet hast, ist es immer noch recht kalt!

Die Durchschnittstemperatur in Reykjavík beträgt 1-2°C im Winter und um die 12°C im Sommer. Im Winter können die Temperaturen auf bis zu -10°C heruntergehen oder auf +10°C steigen, während es sich im Sommer zwischen den Extremen 7°C und 25°C bewegt.

Reykjavík befindet sich in Südisland, und je weiter du dich nach Norden bewegst, desto größer werden die Temperaturunterschiede. In Akureyri, der größten Stadt des Nordens, gibt es im Sommer mehr warme Tage (der Durchschnitt ist jedoch niedriger, 11°C) und im Winter ist es ein bisschen kälter (um die 0°C) und die Schneewahrscheinlichkeit ist höher.

Die Stadt Ísafjörður in den Westfjorden kann, wie andere Gebiete in den West- oder Ostfjorden sowie im Norden, im Winter aufgrund von Schnee komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein.

Von dem Temperaturen her ist Islands Winter also nicht so kalt wie in Kanada oder Russland - oder sogar New York und den baltischen Ländern! In den Sommermonaten gibt es aber auch keine richtig heißen Tage (der Hitzerekord liegt bei 30,5°C, gemessen 1939 in den Ostfjorden) und die Temperaturen sind das ganze Jahr über relativ mild. Es gibt keine so drastischen Unterschiede zwischen Sommer und Winter wie in anderen Städten oder Ländern.

Dieses Pferd genießt die Sommerzeit

Dieses „milde“ Wetter ist nach wie vor unvorhersehbar. Du kannst an einem schönen, sonnigen Morgen aufwachen und zu der Zeit, wenn du angezogen bist, herrscht draußen ein tobender Schneesturm. Oder du durchfährst ein Tal, mit nichts außer strahlend blauem Himmel, überquerst einen Berg und befindest dich inmitten von Nebel und Regen.

Es gibt auch Temperaturunterschiede zwischen den verschiedenen Landschaften und Teilen des Landes, z.B. der Kontrast zwischen einem windgeschützten Tal, einer ebenen Fläche oder einem Gletscher. Außerdem fühlt es sich leider auch aufgrund des Windes immer kühler an, als das Thermometer anzeigt. Die Luft ist jedoch eher trocken, also kann es sich an einem sonnigen Sommertag, an einem windgeschützten Ort, auch ziemlich heiß anfühlen!

Nebel in Island

Isländer sind an die Wetterumschwünge gewöhnt und wenn du eine Tour buchst, die anschließend auf Grund von schlechtem Wetter abgesagt wirst, erhälst du entweder eine volle Rückerstattung oder wirst auf eine Tour an einem anderen Tag umgebucht. 

Wir glauben, dass jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat. Hier bekommst du einen Eindruck über die verschiedenen Jahreszeiten und kannst anschließend selbst entscheiden, was für dich und deine Vorlieben die beste Reisezeit für Island ist!

Die Sommerzeit ist die Hochzeit des Tourismus. Das Wetter ist milder, die Tage sind lang und es ist eine der besten Reisezeiten, um ganz Island zu bereisen. Wenn du das erste Mal nach Island reist, empfehlen wir dir, in einem der Sommermonate zu kommen.

Kommst du bereits das zweite oder dritte Mal, empfehlen wir dir eine der anderen Jahreszeiten ins Auge zu fassen. Die Preise der Unterkünfte sind günstiger (mit der Ausnahmen von Weihnachten und Neujahr!), da dies als "off-season" gilt. Die Landschaft bietet einen eindrucksvollen Kontrast zur Sommerlandschaft.

Manche Attraktionen sind nur in den Wintermonaten möglich, wie beispielsweise die schwer fassbaren Nord- und Polarlichter sowie die spektakulären Eishöhlen in einem der vielen Gletscher Islands. Oder du findest dich auf einem einzigartigen Abenteuer wieder, das eine Fahrt in einem unserer großen Superjeeps sowie Schneestürme beinhaltet - und nimmst eine unvergessliche Erinnerung mit nach Hause. Allerdings gibt es nichts, was eine Silvesternacht in Reykjavík schlagen könnte!

Wann ist die beste Reisezeit für Island? Versuch es zu Silvester!


Für aktuelle Informationen über das Klima und Wetter in Island, kannst du die Seite des isländischen Wetteramts besuchen. Bitte bedenke, dass das Wetter in Island auch im Sommer unvorhersehbar ist - alle Vorhersagen sollten daher mit Vorsicht genossen werden!


Frühling in Island 

Im Frühling erwacht die Natur in Island zum Leben

Im April und Mai ist Frühling in Island. Isländer feiern am ersten Donnerstag nach dem 18. April den ersten Tag des Sommers, es ist der erste "offizielle" Tag des Sommers und ein nationaler Feiertag. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es an diesem Tag schneit. Obwohl es der erste Tag des Sommers ist, wäre es angemessener zu sagen, dass dies der erste Tag des Frühlings ist. Während der Monate April und Mai kann es gelegentlich noch schneien, doch dann meist in den Bergen und dem Hochland, und kaum noch Reykjavík und der Küste, wo bereits die ersten Pflanzen blühen. 

Der Frühling ist außerdem die Zeit in der die Zugvögel, wie die populären Papageientaucher, nach Island zurückkehren. Meist können die ersten Papageientaucher im April gesichtet werden und verweilen den ganzen Sommer bis Ende September. Doch eigentlich bringt ein andere Vogel den Sommer nach Island, der Goldregenpfeiffer. Die ersten seiner Art können meist ab Ende März beobachtet werden.


  • Erfahre hier mehr über die isländische Vogelwelt

Papageientaucher siehst du in Island im Sommer

Frühling in Reykjavík kann alles bedeuten, von Schnee und Schneeregen bis hin zu strahlendem Sonnenschein. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 0- 10°C. Die Frühlingszeit ist ziemlich regnerisch im südlichen Teil des Landes, aber trockener (und kälter) im nördlicheren Teil (um Akureyri). Im Hochland kann es bis zu 10°C kälter werden als an der Küste und Hochlandstraßen sind für den Verkehr geschlossen. 

Die Natur fängt an ihre Farbe zurück zu gewinnen, das Gras ist noch nicht hoch gewachsen und grün, doch die Blätter der Bäume fangen schon langsam an zu sprießen. Die ersten Frühlingsblumen, wie Krokus und Osterlilien fangen an zu blühen und an den Bäumen befinden sich bereits die ersten Knospen. Die allgemeine Stimmung erhebt sich nach dem Winter und die Vorfreude auf den bevorstehenden Sommer liegt in der Luft.

Der Frühling ist eine ausgezeichnete Zeit um Island zu bereisen. Vielleicht siehst du in der ein oder anderen Nacht noch Polarlichter, das Wetter ist recht mild und die Hauptsaison hat noch nicht angefangen, du wirst weniger Touristen begegnen und die Preise sind tiefer. Es wird einfacher sein freie Unterkünfte zu finden und viele der saisonalen Touren sind schon verfügbar.

Sommer in Island 

Die isländische Sommerzeit ist vom späten Mai bis zum September. Es ist die populärste Reisezeit für Island. Die Mitternachtssonne tritt während des Sommers in Island auf, das bedeutet, dass die Tage unwahrscheinlich lang und die Leute voller Energie sind.

Im Sommer ist es bunt auf Island

Die Tage werden länger und länger bis hin zum längsten Tag des Sommers, welcher am 21. Juni ist. Nach der Sommerwende werden die Tage anschließend wieder kürzer, aber nur ein bis zwei Minuten täglich! Der Sonnenuntergang geht in einen Sonnenaufgang über und zeigt ein einzigartiges Farbenspiel, das für mehrere Stunden anhält. Island ist ein Paradies für Fotografen, besonders für Naturaufnahmen während der "goldenen Stunde".



Die Mitternachtssonne in Island siehst du im Sommer

Besonders für Reisende sind diese langen Tage von Vorteil, du kannst dich nicht im Dunkeln verirren oder musst deine Unterkunft vor Dunkelheit erreichen. Es gibt keine Dunkelheit! Keine Sorge, du wirst dennoch schlafen können, verwende einfach Vorhänge. :) 

Zahlreiche Touren sind im Sommer verfügbar und du hast die Möglichkeiten viele verschiedene Orte zu besichtigen. Wie zum Beispiel Berge, Gletscher, Vulkane und Wasserfälle, viele davon erscheinen in vielfältigen Farbvariationen. 

Der Wasserfall Háifoss

Dennoch ist das Wetter nach wie vor unvorhersehbar und in manchen Jahren scheint es, als wenn der Sommer nicht kommt. Die Temperaturen können von 5°C bis zu 25°C schwanken. Die durchschnittliche Temperatur liegt zwischen 10° und 15°C. Die Sommer sind nicht so nass, wie die Frühlingszeit, jedoch regnet es gelegentlich. Der größte Faktor ist die Windstille, da Island normalerweise ein recht windiges Land ist. Mit etwas Glück kannst du einen windstillen und warmen Sommertag in Island erleben. Wenn du dich in der Stadt befindest, wirst du miterleben, wie die ganze Stadt vor Leben sprüht!

Während des Sommers gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zum Campen und zahlreiche Musikfestivals finden statt. Viele Leute, sowohl Einheimische, als auch Touristen bereisen das Land und übernachten auf einem der vielen Campingplätze. Das bekannte Secret Solstice Festival findet natürlich auch im Sommer statt, zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende.

Das isländische Hochland zeigt sich farbenfroh

Die Hochlandstraßen öffnen meist Ende Juni oder Anfang Juli das erste mal, nachdem sie den gesamten Winter gesperrt gewesen sind. Dies ist die einzige Zeit des Jahres, in der du das bekannte Tal von Landmannalaugar und das Tal von Þórsmörk besuchen kannst (außer du nimmst an einer Landmannalaugar Superjeep Wintertour teil). Also, falls du davon träumst einmal im isländischen Hochland wandern zu gehen, zum Beispiel entlang der populärsten Wanderstrecken Laugavegurinn und Fimmvörðuháls, dann ist der Juli oder August die beste Reisezeit für dich.



Herbst in Island 

Herbstfarben im Nationalpark Þingvellir

Der Herbst in Island beginnt meist Ende August und hält bis Ende Oktober oder Anfang November an. Die Herbstzeit ist eine gute Reisezeit für Island, im August ist es noch relativ warm und es wird täglich kälter! Im September und Oktober sinken bereits die ersten Preise für Unterkünfte und du hast die Möglichkeit die einzigartigen Herbstfarben der Natur zu genießen. Mit ein wenig Glück zeigen sich schon die ersten Polarlichter am Himmel!

Im Herbst ist es allerdings oft windig, nass und es könnte bereits kälter sein. Diese Jahreszeit verhält sich sehr ähnlich zum Frühling mit Temperaturen zwischen 0°und 10°C, jedoch fühlt sich der Herbst meist weitaus windiger an. Vielleicht liegt dies an den Blättern, die von den Bäumen fallen und durch die Luft gewirbelt werden. Natürlich gibt es auch wunderschöne, malerische Herbsttage, wie im obigen Bild vom Þingvellir-Nationalpark zu sehen ist. 

Wenn sich der erste Neuschnee auf die herbstlich gefärbten Blätter der Bäume und das Moos der Lava legt, hast du die Möglichkeit, einzigartige Farbkombinationen, wie die auf diesem Bild der Hraunfossar Lava-Wasserfälle, zu sehen.

Wann ist die beste Reisezeit für Island? Im Herbst siehst du tolle Kontraste

Im Herbst verlassen die Zugvögel die Insel und einige saisonale Touren, wie das River Rafting und Hochland Touren, sind nicht länger verfügbar. Andererseits ist dies die Saison um Pilze und verschiedene Beeren zu sammeln. Du kannst wilde Blaubeeren, Krähenbeeren und Erdbeeren in Island pflücken. Außerdem kannst du mit ein wenig Glück rote Johannisbeeren finden, obwohl diese meist gepflanzt wurden und sich in den Gärten der Anwohner befinden.

Vergiss nicht, den Himmeln nach Polarlichtern abzusuchen!

Winter in Island 

Winter in Island ist von den Monaten November bis März. Dies sind die dunkelsten Monate des Jahres, und der kürzeste Tag des Jahres ist kurz vor den Weihnachtsfesttagen, am 21. Dezember. An diesem Tag zeigt sich das Tageslicht für nur vier bis fünf Stunden. Glücklicherweise sind während der Feiertage alle Straßen und Häuser ausgiebig mit bunten Lichtern geschmückt!

Winter in Island

Die Winterzeit ist perfekt, um es sich drinnen mit einer Tasse heißer Schokolade gemütlich zu machen. Oder du nimmst ein entspannendes Bad in einem der vielen Hot Pots und heißen Quellen!  In machen heißen Quellen kannst du das ganze Jahr über baden - aber die Winterzeit ist einmalig.

Wann ist die beste Reisezeit für Island? Eishöhlen siehst du im Winter

Der isländische Winter ist vor allem für die Nordlichter und die natürlichen Eishöhlen bekannt. Die meisten Eishöhlen befinden sich unterhalb des Vatnajökull-Gletschers, Europas größtem Gletscher. Während der Sommerzeit beginnt das Eis zu schmelzen und bildet Gletscherflüsse unterhalb des Gletschers. Aus diesem Grund können die Höhlen im Sommer nicht besichtigt werden. Wenn die Temperaturen wieder zu sinken beginnen und das Wasser erneut gefriert, bilden sich neue, faszinierende kristallblaue Eishöhlen, die es zu entdecken lohnt.

Winteransicht des Snæfellsjökull

Die Gletscher kannst du das ganze Jahr über bewundern. Besonders im Kontrast zu den Sommerfarben bieten sie ein einzigartiges Bild, aber besonders im Winter ist die Szenerie spektakulär. Obwohl viele Leute glauben, dass Island im Winter konstant schneebedeckt ist, ist dies nicht der Fall. Der Schnee hat die Tendenz zu schmelzen und dann wieder zu erscheinen, sodass du dennoch einen guten Eindruck über Kontrast und Farben bekommst, sowie über die unglaubliche Größe der Gletscher. 

Eisige Landschaft rund um Kirkjufell

Die Wintersaison ist die unberechenbarste Zeit um Island zu bereisen, wenn es um das Wetter geht. Wenn du dich im Süden, wie Reykjavík, aufhältst, liegt die durchschnittliche Temperatur bei 0°C. Die Temperaturen können bis auf -5°C fallen oder auf +5°C steigen, es wird selten kälter oder wärmer. Dies berücksichtigt nicht den Wind!

Je weiter du dich Richtung Norden begibst, wie zum Beispiel Akureyri oder Ísafjörður, desto mehr Schnee und Kälte werden dir begegnen. Keine Extreme, aber es ist wahrscheinlicher, dass die Temperaturen auf bis zu - 10°C fallen. Teilweise kannst du malerische Winterlandschaften, voller Schnee, Eis und Eiszapfen bewundern.



Isländischer Wasserfall im Winter

Das Hochland ist zu dieser Zeit geschlossen, allerdings sind die Gletscher zugänglich. Die Touren sind von Wetter und Sichtweite abhängig und können kurzfristig abgesagt werden. Falls dies der Fall ist, bekommst du eine volle Rückerstattung oder kannst dich auf eine andere Tour umbuchen lassen. Folglich wirst du dich nicht in einem Schneesturm auf einem Gletscher befinden, falls du dies doch tust, dann sei dir bewusst, dass die Temperaturen auf bis zu -20°C fallen können. Ein guter Rat ist daher, ausreichend warme Kleidung mitzubringen, bestehend aus verschiedenen Schichten. Am besten geeignet sind Wolle und Fleece. Auf diese Weise kannst du noch ein Kleidungsstück anziehen oder ausziehen, damit du weder schwitzt, noch frierst. Hier erfährst du mehr über das richtige Reisegepäck für Island. 

Die Nordlichter 

Wann ist die beste Reisezeit für Island? Im Winter siehst du die Nordlichter

Die Polarlichter sind nur zwischen den Monaten September und März sichtbar. Es ist unmöglich, Polarlichter in den Sommermonaten (Juni/Juli) zu entdecken. Um die Nordlichter für uns sichtbar zu machen, muss es dunkel werden - und zu dieser Zeit des Jahres sind die Nächte, auf Grund der Mitternachtssonne, hell. Im August werden die Nächte langsam dunkler und die Nordlichtersaison beginnt. Die „Saison“ geht von September bis März, wenn die Nächte wesentlich dunkler sind.

Von Zeit zu Zeit sind die Lichter besonders aktiv, wie zum Beispiel in 2013. In diesem Jahr gab es ein Sonnenmaximum, wodurch die Nordlichter noch stärker erscheinen. 

Polarlichter über Jökulsárlón

Im Jahr 2012 hat das isländische Wetteramt eine Nordlichtervorhersage für Island veröffentlicht. Mit dieser kannst du im Voraus sehen, wie stark die Aurora-Aktivität ist. Die Vorhersage ist in Zeiten und Orte eingeteilt. Halte nach den weißen Stellen Ausschau, da dir diese die wolkenlosen Plätze in Island zeigen. Nordlichter können am Besten in vollkommener Dunkelheit und bei klarem Himmel beobachtet werden. Die Vorhersage ist keine 100%ige Garantie und es kann vorkommen, dass die Aktivität auf der Skala sehr hoch ist (Stufe 7 von 9) und du dennoch keine Lichter entdecken kannst. Genauso kann es vorkommen, dass du fantastische Auroras beobachtest, obwohl die Vorhersage wenig Aktivität anzeigt (1 oder 2 auf der Skala). 



Bunte Nordlichter in Island

Also, was glaubst du: Wann ist die beste Reisezeit für Island?