Hast du vor, in Island zu wandern? Wo finden sich die schönsten und anspruchsvollsten Wander- und Trekkingrouten Islands? Sind alle Wanderwege das ganze Jahr über geöffnet und was sollte für eine lange Wanderung eingepackt werden? Gibt es einfache Wanderpfade in der Nähe von Reykjavík? Lies weiter, um alles zu erfahren, was du über Wandern und Trekking in Island wissen musst. 



Die isländische Natur ist wie für Wanderer geschaffen: Jede Region des Landes bietet fantastische, einzigartige Wanderwege; manche davon sind für Anfänger geeignet, während andere auch erfahrenste Felsenkletterer vor schwierige Aufgaben stellen. Island – und insbesondere sein Hochland – präsentiert sich als Wildnis mit einer Unmenge an rauschenden Flüssen, Bergschluchten und mystischen Tälern. 



Diese Fülle an Möglichkeiten macht das Wandern in Island so spannend, dass viele Besucher Jahr für Jahr zurückkehren, um den nächsten Weg auf ihrer Checkliste abzuhaken. Beim Wandern in Island entdeckst du, dass keine Strecke wie die andere ist, und ganz gleich, welche Route du nimmst – ob im Norden, Osten, Süden oder Westen – sie bietet mit Sicherheit ein einzigartiges Erlebnis, das es nirgendwo sonst gibt.

Das wunderschöne Innere von Islands zentralem Hochland

Island als Nation ist sich dieses Segens zum Glück nur allzu bewusst. Das Land verfügt über drei ausgedehnte Nationalparks, unzählige Naturschutzgebiete und jedes Jahr werden sowohl von der Regierung als auch von der Bevölkerung Anstrengungen unternommen, um weitere Maßnahmen zur Erhaltung der einzigartigen Flora und Fauna der Insel zu ergreifen.

Selbst die Stadtbewohner verstehen das: Fünf Minuten in Reykjavíks Innenstadt reichen, um Zweifler schnell von der puren Hingabe der Isländer an ihre herrliche Natur zu überzeugen!

Icewear66°North und Cintamani sind Outfitter im Stadtzentrum, die alles bieten, was ein angehender Wanderer braucht – von winddichten Regenmänteln bis hin zu Drei-Mann-Zelten.

Die Kunstgalerien der Stadt zeigen Fotografien, Gemälde und Skulpturen, die eine Hommage an die überwältigende Landschaft der Insel – von zerklüfteten Berggipfeln bis hin zu kriechenden Gletschern – darstellen. Und auch die berühmtesten Wahrzeichen – zum Beispiel die Hallgrímskirkja oder das Nationaltheater Thjódleikhúsid – sind stark von der atemberaubenden natürlichen Ästhetik Islands inspiriert.

Doch wir wollen der Stadt entkommen..... Lasst uns also ohne weitere Umschweife die Besonderheiten des Wanderns in der freien Natur Islands erkunden. 

 Inhaltsverzeichnis

 1 Packliste für Wandern und Trekking in Island

 2 - Gefahren auf Islands Wanderwegen

 3 Die besten Wander- & Trekkingwege in Island

         3.1 - Wandern in Landmannalaugar

         3.2 Die Wanderwege Laugavegur & Fimmvörduháls  

         3.3 - Hornstrandir-Naturreservat in den Westfjorden

         3.4 Víknaslódir-Wanderwege in den Ostfjorden

 4 Kürzere Wanderungen in Islands Nationalparks

 5 - Wanderungen rund um Reykjavík

         5.1 Wandern auf der Reykjanes-Halbinsel

         5.2 Wandern zum Warm-Fluss-Tal Reykjadalur

         5.3 - Wandern zum Glymur-Wasserfall

         5.4 - Wandern zum Berg Esja

         5.5 - Wandern zum Helgafell-Berg

 6 Weitere Wandergebiete in Island

Packliste für Wandern und Trekking in Island                   

Wie kann man das Erlebnis des Wanderns in Island am besten beschreiben? Wo sind die besten und anspruchsvollsten Wege?

Wandern in Island, wie überall, erfordert Voraussicht, Vorbereitung und ein wenig Mut, bevor es losgeht.

Wie lange wirst du wandern? Weiß noch jemand, außer dir, über deine Pläne Bescheid und wann kommst du voraussichtlich zurück? Kennst du die Telefonnummern der isländischen Rettungsdienste und hast du die entsprechenden Geräte dabei, um sie anzurufen?

Sich zu vergewissern, dass man alles Nötige eingepackt hat, ist der erste Schritt auf einer erfolgreichen Wanderung.Foto von: Wandern am Ende der Welt | 5-tägige Tour in Nordost-Island

Dies sind nur einige der Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du die Schnürsenkel an deinen Wanderschuhen zubindest. Überlege dir simple Fragen, die jedes mögliche Szenario abdecken, das eintreten könnte, und prüfe, ob du dafür ausgerüstet wärest. 



Zuerst solltest du die Entfernung der Wanderung ermitteln, deine eigene körperliche Fitness bewerten und schätzen, wie lange die Tour deiner Meinung nach dauern wird. Eine einfache Methode, dies zu tun, ist eine kleine Vorab-Recherche – entweder online oder in speziellen Büchern über isländische Wanderwege. Es gibt sehr viele auf dem Markt, die in zahlreichen Touristeninformationszentren im ganzen Land erhältlich sind.

So bekommst du schnell Infos über die zu erwartenden Höhenmeter, das Gelände und die Dauer deiner geplanten Wanderung – und weißt somit, worauf du dich einlässt. Die Fotografen unter den Reisenden müssen zusätzlich abwägen, welche spezielle Ausrüstung sie mitnehmen: Was eignet sich für die Strecke am besten und was schafft man zu tragen?

Die notwendige Ausrüstung ist für jede komfortable Wanderung unerlässlich.

Quelle: Max Pixel 

In jedem Fall solltest du nach diesen Überlegungen ungefähr wissen, welche restliche Ausrüstung du für die Wanderung benötigst. Wer zum Beispiel nur ein paar Kilometer zurückzulegen möchte, braucht nicht viel mehr als seine Kamera, einige warme Kleidungsstücke, stabile Boots und eine Flasche Wasser.

Beachte, dass es entlang der meisten Strecken in Island Zugang zu Trinkwasser gibt (allerdings nicht an allen) und isländisches Quellwasser ohne Bedenken genießbar ist – du kannst deine Fasche also fast immer unterwegs nachfüllen.

Wer dagegen plant, den größten Teil des Tages zu wandern und anschließend Übernachtungsstopps einzulegen, muss viel mehr mitnehmen – auch einen großen Rucksacks, in dem man alles Notwendige verstauen kann.

Bis heute sind Karten äußerst nützlich und sollten ein wesentlicher Bestandteil des Gepäcks sein. Es scheint vielleicht nicht so, aber es kann schnell passieren, dass man sich in der zerklüfteten, offenen Weite der isländischen Wildnis verliert und verirrt – besonders wenn sich das Wetter mitten während der Wanderung ändert.

Eine Karte in der Tasche sorgt zumindest für etwas Sicherheit bei der Navigation durch unvorhergesehenes Terrain. Sie hilft zudem bei der Orientierung, der Planung der nächsten Etappen der Wanderung und der Bestimmung der genauen Position von Sehenswürdigkeiten.

Eine strukturierte Reiseroute für deine Wanderung ist ein sicherer Weg, um sich nicht zu verirren.

Jeder gute Wanderer weiß, dass ein Erste-Hilfe-Set im Rucksack niemals fehlen darfIn Island ist dies besonders wichtig, denn die weitläufige Wildnis erschwert den Rettungskräften das Durchkommen. Wenn man sich (Gott bewahre!) verletzt, sollte man sofort die isländische Notrufnummer 112 anrufen.

Es gibt zusätzlich eine App zum Herunterladen, die es den Rettungsdiensten ermöglicht, über GPS deinen Standort zu lokalisieren; so kannst du leichter gefunden werden, wenn eine Rettung erforderlich ist. Die App ist für Android, Windows und iPhone verfügbar und gilt als unverzichtbar für Wanderungen in Island.

Und da wir gerade beim Thema Selbstschutz sind: Es ist auch wichtig, dass du jemanden über deine Pläne informierst, bevor du aufbrichst. Du kannst deinen Reiseplan hier bei Safetravel.is hinterlegen, damit die isländischen Such- und Rettungsteams im Falle eines Falles schnell reagieren können. 



Gefahren auf Islands Wanderwegen     

Wandern in Island ist so sicher wie überall sonst auf der Welt. Dennoch ist es dringend notwendig, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein, während man die Wildnis erkundet.

Es kann viel getan werden, um dieses Gefahrenpotenzial zu mindern; achte dabei vor allem darauf, dass du alles eingepackt hast, was du für unterwegs brauchst (z. B. medizinische Ausrüstung, Karten, Kleidung usw.) Wer gut vorbereitet ist, wandert viel sicherer! 



Die erste zu erwähnende Gefahr ist natürlich die offensichtliche: das Wetter. Islands Witterungsablauf ist bekanntermaßen unberechenbar; in einem Moment bräunt man sich unter den herrlichen Sonnenstrahlen, im nächsten rennt man mit einer feuchten Zeitung über dem Kopf zum nahegelegensten Unterschlupf, während Hagelkörner wie winzige weiße Meteoriten auf die Erde prasseln.

Innerhalb der komfortablen, geschützten Stadtgrenzen ist ein solches Wetter kein großes Problem, aber auf den isländischen Wanderwege – draußen in der freien Natur – kann es sehr gefährlich werden und sogar tödlich sein.

Ob es sich nun um Regenfälle handelt, die den Weg unbegehbar machen, um Nebel, der die Umgebung verhüllt, oder um einen hereinbrechenden Schneesturm – das isländische Wetter ist eine Naturgewalt, die es zu respektieren gilt. Versuche nicht, unter unzumutbaren Bedingungen zu wandern; dies würde dich ernsthaft in Gefahr bringen und die Rettungsdienste zu Maßnahmen zwingen, die sehr gut hätten vermieden werden können. 

Wer sich selbst in Gefahr bringt, gefährdet auch die Rettungsdienste. Wandere im Rahmen deiner Möglichkeiten!

Wikimedia. Creative Commons. Quelle: Sgt Anthony W. Lusi 

Bei längeren Wanderungen kann auch die Dehydrierung ein Problem sein. Obwohl viele der isländischen Flüsse glazial sind und somit Trinkwasser führen, wird dennoch empfohlen, Wasserflaschen mitzunehmen. Informiere dich vor der Abreise über die geplante Route, um zu wissen, wie viele Wasserquellen auf dem Weg liegen. Müdigkeit kann auch ein Risikofaktor sein; pack also zahlreiche Energieriegel ein, damit du genügend Ausdauer hast, um die Wanderung zu Ende zu bringen. 

In Bezug auf deine körperliche Fitness solltest du etwas Spielraum nach oben lassen, wenn es um die Auswahl des Schwierigkeitsgrades geht. Du solltest deine Fähigkeit nicht überschätzen und dich nicht zu einer 12 km langen Wanderung aufmachen, nur um auf halbem Wege erschöpft aufzugeben. Eines der größten Vergnügen beim Wandern in Island ist, dass die Aktivität selbst meist an zweiter Stelle rangiert – hinter der wunderschönen Landschaft. Nimm dir Zeit, genieße den Spaziergang und komm sicher wieder zurück! 

Und schließlich... die Tiere. Zum Glück gibt es hier keine Bären, Wildkatzen, Berglöwen oder Wildschweine, mit denen man sich herumschlagen muss. Der einzige pelzige Schurke, auf den du stoßen könntest, ist der Polarfuchs; es ist allerdings fast unmöglich, dass dir eine Begegnung mit ihm gefährlich werden könnte, und in der Regel verzieht er sich ganz schnell wieder. Außer natürlich du stolperst über seinen buschigen Schwanz…

Die besten Wander- & Trekkingwege in Island             

In Island gibt es eine fast unbegrenzte Anzahl von Wanderwegen, aus denen man wählen kann.

Foto von: 5-tägige Wandertour durchs Hochland | vulkanischer Weg Teil 2

Jetzt, da du alles für dein Abenteuer eingepackt hast und bestens über die möglichen Gefahren informiert bist, musst du den genauen Ort der Wanderung auswählen. Wie bereits erwähnt, gibt es in jeder Region Islands Wege, die ebenso einzigartig wie malerisch sind. So ist schon die Entscheidung über das Ausflugsziel eine wahre Herausforderung...

Und manche wandern sogar durch das ganze Land! Eine Tour von der Nordküste zur Südküste Islands dauert etwa 18 bis 20 Tage und sollte nur von erfahrenen Wanderern in Angriff genommen werden. Denk daran, dass du deine gesamte Ausrüstung tragen musst.

Die meisten wählen jedoch weitaus kürzere Strecken, die immer noch als lang (1 bis 6 Tage) und anspruchsvoll, aber auch als machbar für den durchschnittlichen Wanderer gelten. Die beliebtesten darunter sind der Laugavegurinn und der Fimmvörduháls; die Regionen Hornstrandir in den Westfjorden und Víknaslódir in den Ostfjorden locken ebenfalls viele Hiker an. Kürzere Halbtagestouren sind überall im Land möglich, auch rund um Reykjavík. 

In jedem Nationalpark und auf den meisten Campingplätze werden Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vorgeschlagen. Oftmals findest du die besten und aktuellsten Informationen auf den Campingplätzen, frag also am besten das Campingplatzpersonal nach Tipps und studiere die Karten in den Nationalparks.

Unten findest du eine Liste der beliebtesten Wanderungen im Land, die wir hier bei Guide to Iceland zusammengestellt haben; die Entscheidung, welche Gegend du erkunden möchtest, liegt aber natürlich ganz bei dir.

Wandern in Landmannalaugar     

Landmannalaugar („das Bad der Leute“) gilt als beliebtestes Wanderziel in Island. Wie der Name schon andeutet, sorgt die geothermische Aktivität in der Region dafür, dass die Flüsse und Bäche von Landmannalaugar warm und ideal zum Baden sind – sie bieten die optimale Gelegenheit, sich nach einem Tagesausflug zu entspannen. 

Außerdem präsentieren die Rhyolithberge hier ein kaleidoskopisches Wunder – Orange-, Grün-, Lila- und Rottöne rollen elegant hinab wie Wellen auf einem bunten Ozean. Diese Farben haben Landmannalaugar längst zu einem Muss für Fotografen aus aller Welt gemacht. Das zentrale Hochland, in dem sich Landmannalaugar befindet, ist nur im Sommer zugänglich (von Ende Juni oder Anfang Juli bis Ende September, je nach Wetterlage).

Landmannalaugar gilt weithin als das beste Wandergebiet Islands.

Es gibt drei große Wanderungen, die du in Landmannalaugar unternehmen kannst; die erste ist eine 2-stündige Tour vom rabenschwarzen Lavafeld Laugahraun – an dessen Rand Landmannalaugar liegt – zum Mt. Brennisteinsalda („Schwefelwelle“).

Der Brennisteinsalda ist ein 855 Meter hoher Vulkan, dessen Name sich von den großen Schwefelflecken ableitet, die die Seite des Berges bedecken. Das Rot des Eisens, das dunkle Blau der Vulkanasche und das Grün des Mooses machen Brennisteinsalda zum buntesten Berg in Island. 



Der zweite Ausflug führt zum 940 Meter hohen Gipfel des Mt. Bláhnjúkur („blaue Spitze“). Während dieser einstündigen Wanderung wirst du fasziniert sein von den dunklen Schwarz- und Blautönen der umliegenden Lavaströme und abgelagerten Asche. Der Berg befindet sich neben dem Brennisteinsalda, und an klaren Tagen sieht man von seinem Gipfel aus fünf verschiedene Gletscher – ein absolutes Muss für begeisterte Landschaftsfotografen! 

Laugavegur ist Islands beliebtester Wanderweg.

Wikimedia. Creative Commons. Quelle: Oliagust

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, eine 4-stündige Wanderung zum Kratersee Ljótipollur zu unternehmen, dessen Name übersetzt etwa „hässliche Pfütze“ bedeutet. Lass dich jedoch davon nicht abschrecken – diese Wanderung offenbart die ganze atemberaubende Vielfalt der Landschaft von Landmannalaugar! Und auch die „Pfütze“ selbst hat den Namen keineswegs verdient: Dieser tiefe, schöne, mit Forellen gefüllte See ist von allen Seiten von schrägen roten Dämmen umgeben, die einen starker Kontrast zum dunklen Kies bilden.



Die Wanderwege Laugavegur & Fimmvörduháls   

Landmannalaugar mit seinen bunten Bergen ist ein beliebtes Wandergebiet in Island.

Die beliebtesten Strecken in Island können entweder einzeln oder kombiniert zurückgelegt werden. Zwischen Landmannalaugar und Thórsmörk liegt der Wanderweg Laugavegurinn, der nach Reykjaviks Haupteinkaufsstraße benannt wurde. Von Thórsmörk nach Skógar führt die Fimmvörduháls-Route („Hals der fünf Steinmänner“). 

Entlang des Laugavegurinn gibt es allerdings keine Souvenirläden, Bars, Cafés, Kleidergeschäfte oder Galerien – nur spektakuläre Landschaften! Das kann Verwirrung unter den Urlaubern stiften: Echte Pechvögel, die ihrem SatNav vorbehaltlos vertrauen, könnten in Richtung zentrales Hochland unterwegs sein, obwohl sie eigentlich ein Hotel in der Hauptstadt suchen. 

Wer dagegen nach den Wanderpfaden sucht, musst sich entscheiden: Du fährst mit dem Bus entweder nach Landmannalaugar oder nach Thórsmörk, um deinen 55 km langen Marsch zu beginnen. Traditionell dauert die Wanderung 2 bis 4 Tage, mit Übernachtungen auf den Berghütten Hrafntinnusker, Hvanngil, Emstrur und Álftavatn. Zudem gibt es Berghütten am Anfang und Ende der Strecke, in Landmannalaugar und Thórsmörk. Wer keine Hütte im Voraus gebucht hat, kann auch neben den Hütten campen (du musst aber dein eigenes Zelt mitbringen).

Laugavegur ist in der ganzen Welt als Islands Wanderweg Nummer 1 bekannt.

Foto von: Landmannalaugar nach Thorsmork | 4-tägige Campingtour

Wenn dir 55 km nicht reichen und du noch Lust auf mehr hast, kannst du die Tour um einen Tag verlängern und anschließend den Pfad Fimmvörduháls entlangwandern, eine besonders malerische Strecke zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull. Die Route beginnt in Thórsmörk und führt über 22 km an unzähligen Wasserfällen, Eisdecken und Vulkanspalten vorbei nach Skógar.

Wenn du nur den Fimmvörduháls, aber nicht den Laugavegurinn zurücklegen möchtest, ist es üblicher, in Skógar zu starten und in Thórsmörk anzukommen. Die gesamte Wanderung dauert etwa 10 bis 12 Stunden, und einige beschließen, sie über zwei Tage zu verteilen und eine Nacht in einer Hütte auf dem Weg zu verbringen.

Wanderer entlang der Fimmvörduháls-Strecke klettern bis auf 1000 Meter Höhe, bevor sie zum Ende des Wegs gelangen. 

Buche die Berghütten über die Iceland Tour Association und besorge dir hier einen Hochland Buspass für eine problemlose Fahrt zu bzw. von deinem Start- / Zielort.

Wenn du selbst fährst, gibt es die Möglichkeit, das Auto in Hvolsvöllur abzustellen und per Superjeep eine Tagestour nach Thórsmörk zu unternehmen – es sind nämlich einige schwierige unüberbrückte Flüsse zu durchqueren, um dahin zu gelangen. Dort kannst du den Tag mit kurzen Wanderungen in Thórsmörk genießen. 



Hornstrandir-Naturreservat in den Westfjorden      

Hornstrandir in den Westfjorden ist wohl die abgelegenste Region Islands.

Wikimedia. Creative Commons. Quelle: Evgeniy Metyolkin



Das Hornstrandir-Naturreservat in den Westfjorden ist eine der abgelegensten Regionen des Landes, bekannt für ihre hoch aufragenden Vogelklippen, ihre völlige Unerschlossenheit und ihre neugierige Population von Polarfüchsen.

Beim Wandern durch Hornstrandir präsentiert sich die isländische Natur auf einzigartige Weise; die Authentizität, die eine so unberührte Umgebung ausstrahlt, ist atemberaubend und bietet ein Erlebnis, das sich sonst nirgendwo auf der Insel findet. 



Wanderungen in Hornstrandir erfordern weit mehr Vorbereitung als Touren in anderen Gegenden Islands. In dieser Region gibt es keine Geschäfte, keine Straßen und keine festen Einwohner. Alles, was du für den Fußmarsch und Campingplatz brauchst (in Hornstrandir ist mindestens eine Übernachtung notwendig), muss vom Festland mitgebracht werden. 

Hornstrandir ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt eine große Population von Polarfüchsen; der Polarfuchs ist Islands einziges einheimisches Säugetier.

Quelle: 12019. Pixabay. 

Um nach Hornstrandir zu gelangen, musst du entweder von Ísafjördur oder alternativ von dem kleinen Fischerdorf Bolungarvík aus ein Boot nehmen. Am kleinen Hafen von Hesteyri angekommen, begeben sich die meisten auf eine 15 km lange Wanderung in Richtung der malerischen Bucht Hlöduvík. Je nach Tempo dauert diese in der Regel etwa 4 bis 6 Stunden. Es gibt eine Reihe von Hütten an der Bucht, sodass man hier gut übernachten kann. 

An deinem zweiten Tag erklimmst du die steilen Hänge des Skálarkambur; von diesem Küstenberg aus eröffnet sich ein unglaublicher Panoramablick auf die umliegenden Fjorde. Nachdem du die andere Seite des Bergs erreicht hast, wanderst du ein paar Kilometer hinab zur Bucht Rekavík.

Von hier aus geht es weiter nach Hornvík, wo du dein Lager für die Nacht aufschlagen kannst. Wenn in deiner Gruppe viel überschüssige Energie vorhanden ist, lohnt es sich, noch ein paar Stunden zum Gehöft Horn zu wandern, wo man ebenfalls campen kann. So positionierst du dich näher an den unglaublichen Hornbjarg-Vogelklippen (dem Juwel des Hornstrandir-Reservats). 

Wandern in Island ist authentisch, preiswert und voller Abenteuer. Verpasse nicht die Chance, während deiner Reise zu wandern.

Foto von: Sommer im Hornstrandir-Naturreservat

Hornbjarg wird dich sofort verzaubern! Die Landschaft präsentiert sich in sattem Grün und wird oftmals von einer fantastischen Wolkendecke geziert. Wer (sehr vorsichtig) nach vorne an den Klippenrand kriecht, blickt 500 Meter senkrecht nach unten aufs Meer. Die Hunderttausende von Seevögeln, die um die Felswand herum fliegen und nisten, lassen die Kulisse noch surrealer wirken.

Am Hornbjarg solltest du natürlich deinen gesunden Menschenverstand  gebrauchen –  schließlich geht es hier ganz tief hinunter! Die auf den Bildern zu sehende Felswand ist bekannt als Kálfatindar.

An deinem letzten Tag in Hornstrandir wanderst du über einen Bergpass von der Hornvík-Bucht in den Fjord Veidileysufjördur. Von hier aus nimmst du ein Boot zurück zum Festland, wo wir ein Fisch-Essen im berühmten Tjöruhúsid Restaurant in Ísafjördur empfehlen.



Víknaslódir-Wanderwege in den Ostfjorden   

Zwischen den Städten Borgarfjördur Eystri und Seydisfjördur liegt eine spektakuläre Strecke von 55 km (gleiche Länge wie Laugavegurinn), die meist in 4 Tagen zurückgelegt wird. Es gibt aber auch noch einige andere Wanderwege in der Gegend, die Víknaslódir oder „Pfade der Buchten“ genannt werden; es wird empfohlen, 5 bis 10 Tage in der Gegend einzuplanen. 

Eine detaillierte Wanderkarte für die verschiedenen Routen ist in den Buchhandlungen auf der Insel erhältlich. Die Gegend wird in einen nördlichen und einen südlichen Bereich unterteilt, aber es ist auch möglich, in 5 Tagen einen schnellen Überblick über das gesamte Gebiet zu erlangen. Insgesamt gibt es in der Region rund 150 Kilometer Wanderwege – sie gilt somit als eines der besten Wanderziele Islands.

Freu dich auf dramatische Berge, spektakuläre Meeresblicke, atemberaubende Strände, schöne Fjorde, farbenfrohe Berge, grüne Täler, versteckte Elfen und Trolle und azurblaues Wasser.

Beachte, dass Wanderungen in dieser Gegend nur in der Sommersaison zu empfehlen sind, da die Straßen nach Borgarfjördur Eystri (oder generell in den Osten Islands) im Winter aufgrund von starkem Schneefall gesperrt sein können. So kommst du nicht einmal zu deinem Startpunkt; außerdem sind die Hütten entlang des Wegs im Winter nicht geöffnet, um dir einen warmen Unterschlupf zu bieten. 



Kürzere Wanderungen in Islands Nationalparks   

Die isländische Landschaft bietet natürlich auch viele kürzere Wanderoptionen. Wie bereits erwähnt, gibt es von den meisten Campingplätzen des Landes aus Wandermöglichkeiten; hier empfiehlt es sich, die Einheimischen nach den besten Strecken zu fragen.

Zudem finden sich in den drei Nationalparks Islands ebenfalls schöne und zugängliche Wanderwege. Hier sind sie, geordnet nach Schwierigkeitsgrad.

Öxarárfoss-Wasserfall im Thingvellir-Nationalpark in Island

Im Thingvellir-Nationalpark wandert fast jeder Island-Urlauber durch die gewaltige Schlucht Almannagjá. Allerdings ist das Wort „Wanderung“ nicht unbedingt angemessen – es handelt sich eher um einen Spaziergang! Hier gibt es breite Wege, von denen viele mit Holzlatten versehen und somit auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind.

Oben auf der Spitze von Almannagjá eröffnet sich ein Blick über Islands größten See, den Thingvallavatn; und nach einem ca. 15-minütigen Fußmarsch die Schlucht hinunter erreichst du den Wasserfall Öxarárfoss.

Der Gatklettur-Felsen ist auf einer Wanderung zwischen Arnarstapi und Hellnar in Island zu sehen.

Im Snaefellsjökull-Nationalpark gibt es eine beliebte, sehr einfache 30-minütige Wanderung zwischen den Örtchen Arnarstapi und Hellnar auf der Halbinsel Snaefellsnes (1 Stunde hin und zurück). Diese führt dich an der wunderschönen Küste mit ihren zahlreichen Felsbögen, Säulen und Basaltnadeln entlang; während der gesamten Strecke genießt du einen Blick auf den Snaefellsjökull-Gletscher. Das Gelände ist größtenteils flach und es geht auf einem schmalen Pfad nur wenig auf und ab.

Svartifoss-Wasserfall im Vatnajökull-Nationalpark in Island

Im Vatnajökull-Nationalpark gibt es einen wunderschönen Wasserfall namens Svartifoss („schwarzer Wasserfall“), der vom Besucherzentrum in Skaftafell in ca. 45 Minuten zu Fuß erreichbar ist; die Wanderung hin und zurück gilt als relativ einfach.

Sie führt bergauf zum Wasserfall und wieder bergab, wenn man den gleichen Weg (oder einen ähnlichen) zurücknimmt. Von Skaftafell aus gibt es zudem Dutzende von anspruchsvolleren Wanderungen, darunter Gletscherwanderungen und die vielleicht schwierigste Strecke in der Region, die zu Islands höchstem Berg – dem Hvannadalshnúkur – führt.

Für die Wanderung zum Hvannadalshnúkur braucht man nicht viel Erfahrung, aber viel Ausdauer und einen Guide, da man mit Gurtzeug und Seil losziehen muss. Die Wanderung dauert insgesamt ca. 10-15 Stunden. 



Wanderungen rund um Reykjavík  

Wenn du nur einen kurzen, halbtägigen Wanderausflug von Reykjavík aus unternehmen möchtest, hast du viele Möglichkeiten. Nachfolgend sind nur einige Beispiele aufgeführt, und wir empfehlen, auch nach weiteren Optionen zu suchen.

Wandern auf der Reykjanes-Halbinsel            

Fast alle, die in Island ankommen, besuchen auf ihrem Trip – früher oder später – die Reykjanes-Halbinsel. Hier befinden sich schließlich der Internationale Flughafen Keflavik, das weltberühmte Blaue Lagune Spa, „die Brücke zwischen den Kontinenten“, das Geothermalgebiet Krýsuvík und zahlreiche andere kulturelle Attraktionen und Städte.

Die Hafnaberg-Vogelklippen sind bei Vogelbeobachtern und Wanderern gleichermaßen beliebt.

Foto von: Goldene Off-Route - Reykjanes

Die Halbinsel Reykjanes ist eine der besten Optionen für alle, die eine Wanderung in der Nähe von Reykjavik unternehmen möchten. Die Landschaft hier ist dunkel, vielfältig, zerklüftet und bietet viele interessante Sehenswürdigkeiten: z. B. große Flächen mit geothermischer Aktivität, versteckte Höhlensysteme, hoch aufragende Berge und malerische Küstenlinien.

Eine der beliebtesten und am leichtesten zugänglichen Wanderungen auf der Halbinsel Reykjanes führt hinauf zum Gipfel des kegelförmigen, hyaloklastischen Bergs Keilir. Der Berg ist 390 Meter hoch und hat steile, geschwungene Seitenhänge, die für weniger fitte und unvorbereitete Wanderer eine ziemliche Herausforderung darstellen können. Viele entscheiden sich aufgrund der steilen Hänge sogar, den Keilir zu erklimmen, solange noch Frost auf dem Boden liegt – um so ein Rutschen auf Schlamm und losem Kies zu vermeiden. 

Der Keilir ist in Island für seine sofort erkennbare Form bekannt.

Wikimedia. Creative Commons. Quelle: Soffias 

Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung von dem verschlafenen Fischerdorf Hafnir zu den tief gelegenen Klippen Hafnaberg. Diese sind bei Vogelbeobachtern sehr beliebt, und die Besucher können hier unter anderem nistende Tordalken, Eissturmvögel, Lummen und Dreizehenmöwen sehen. 



Die Hafnaberg-Klippen sind zudem ein bekannter Aussichtspunkt für die Beobachtung von Walen, Delfinen und Robben, die sich vor der Küste von Reykjanes im Wasser tummeln. Begib dich allerdings nicht zu nahe an den Klippenrand: Die Felsen sind bekanntermaßen instabil, sodass man besser ein paar Meter zurückbleibt, um unangenehme Unfälle zu vermeiden. 

Wer an der Hafnir-Hafnaberg-Wanderung teilnimmt, hat noch Gelegenheit, zwei weitere bedeutende Attraktionen der Reykjanes-Halbinsel zu besuchen. Die erste ist die „Brücke zwischen den Kontinenten“, auch bekannt als Midlína oder „Leif the Lucky Bridge“, ein 15 Meter langer Laufsteg zwischen den exponierten Kontinentalplatten von Nordamerika und Eurasien. Auf der einen Seite der Brücke steht eine Tafel mit der Aufschrift „Welcome to America“, auf der anderen eine Tafel mit der Aufschrift „Welcome to Europe“.

Wanderung zum Warm-Fluss-Tal Reykjadalur  

Das Reykjadalur-Tal gilt als mittelschwere Wanderroute, etwa zwei Stunden pro Weg, ca. 7 km lang.

Foto von: Heiße Quellen-Wanderung | Mit Abholung von Reykjavik

Das Reykjadalur-Tal („Dampftal“) ist eine weitere Option für diejenigen, die die Region um Reykjavík ausgiebig erkunden möchten. Wie der Name schon sagt, ist Reykjadalur ein Geothermalgebiet; es begeistert sowohl Wanderer als auch Besucher, die sich in den natürlichen heißen Pools und Flüssen entspannen möchten. Aber warum sich nur für eines von beidem entscheiden? Der Stressabbau in einem heißen Pool ist wahrscheinlich die beste und einfachste Methode, um die Muskeln nach dem Wandern zu entspannen. 

Das Reykjadalur-Tal gilt als mittelschwere Wandergegend und eignet sich ideal für einen Halbtagesausflug: Für den Hin- und Rückweg musst du jeweils 2 Stunden einplanen. Die Wanderung ist ca. 7 km lang und führt vorbei an zahlreichen Naturattraktionen – wie dampfenden Schluchten, dramatischen Berglandschaften und rauschenden Wasserfällen.

Wandern zum Glymur-Wasserfall   

Glymur ist Islands zweithöchster Wasserfall – nach dem Morsárfoss, der sich viel weiter abgelegen im Hochland befindet. Der Glymur dagegen ist einfacher zu erreichen: Man muss nur von Reykjavík eine Stunde nach Norden zum Fuße des Hvalfjördur-Fjords fahren und von dort noch ein paar Stunden wandern.

Die Wanderung hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad und führt durch eine natürliche Höhle, über einen Fluss (auf einem Baumstamm) und schließlich einen ziemlich steilen Berg hinauf. Die Landschaft ist atemberaubend und abwechslungsreich, und wem der Aufstieg zu anstrengend ist, muss nicht ganz bis zum Gipfel des Wasserfalls klettern – man kann den herrlichen Anblick des Glymur auch schon nach ca. einer Stunde Fußmarsch genießen.

Du kannst auf beiden Seiten des Flusses zur Spitze des Wasserfalls wandern und den Fluss dann oben (je nach Bedingungen) überqueren – nur wenige Meter von der Stelle entfernt, wo das Wasser in die Tiefe stürzt!

Insgesamt dauert die Wanderung ca. 3 bis 3,5 Stunden. Um zum Ausgangspunkt zu gelangen, musst du ein Auto mieten und zum nahegelegenen Parkplatz in Botnsdalur fahren, da dort keine Buslinien verkehren.

Eine weitere, viel längere Wanderung (19 km) namens Leggjabrjótur (Beinbrecher) beginnt an derselben Stelle und endet in Thingvellir. Diese Wanderung dauert ca. 6 bis 6,5 Stunden und geht nur in eine Richtung. 



Wandern zum Berg Esja   

Esja ist der Hausberg Reykjavíks; direkt vom Stadtrand aus bietet er einen Blick über die Hauptstadt. Um zum Fuße des Bergs und dem Beginn der Wanderung zu gelangen, kannst du einfach einen Innenstadt-Bus, Straetó Nummer 57 oder 29, nehmen. Die Bushaltestelle heißt „Esjuraetur – Wanderzentrum“.

Der Berg ist mit 914 Metern nicht sehr hoch, aber lass dich nicht täuschen – die Wanderung nach oben ist ziemlich anspruchsvoll, vor allem nahe dem Gipfel, wo etwas Klettern notwendig wird. Als Hilfe gibt es hier Seile und Stufen.

Es ist natürlich auch möglich, nur kurze Teilstrecken zurückzulegen: Der Aufstieg unterteilt sich in 6 Abschnitte, wobei sich der oberste auf dem Thverfellshorn (780 m) findet. Dies ist der übliche Wanderweg zum Esja-Gipfel, es gibt aber auch noch andere Routen.

Die Aussicht vom Mt Esja Richtung Reykjaví­k

Bild von 1001 Pas

Ein Aufstieg bis zum Gipfel ist im Winter außer für erfahrene Wanderer nicht empfehlenswert, und die Bedingungen sollten Tag für Tag genaustens beobachtet werden – es gab hier schon Todesfälle, wenn sich zu schneereichen Zeiten eine Lawine löste.

Andererseits ist die Route auch für Kleinkinder geeignet, die Aussicht ist großartig, sie ist das ganze Jahr über zugänglich (wetterabhängig) und die Wanderung zum Gipfel dauert nur etwa 2 Stunden – und nach unten geht’s sogar noch schneller! Insgesamt braucht man für die Tour ca. 3 bis 4 Stunden. 



Wandern zum Helgafell-Berg   

Weniger als 30 Autominuten von Reykjavíks Zentrum entfernt befindet sich der niedrige Berg Helgafell. Er liegt in der Nähe der Stadt Hafnarfjördur und ist ein beliebtes Wanderziel für Einheimische.

Der Berg ist nur 338 Meter hoch und die Wanderung dauert lediglich eine bis eineinhalb Stunden (perfekt, um Kinder mitzunehmen); oben angekommen wird man mit einem beeindruckenden Blick auf Reykjavík und die Halbinsel Reykjanes belohnt.

Die meisten starten von Kaldárbotnar aus, wo sich ein bekannter Pfad befindet. Der erste Teil des Wegs führt entlang flacher Lava zur nordöstlichen Seite des Bergs; von dort kannst du den Berghang hinauf wandern, bis zum Gipfel. 



Weitere Wandergebiete in Island             

Wandern in Kerlingarfjöll im isländischen Hochland

Bild vom Wandergebiet in Kerlingarfjöll im isländischen Hochland

Die oben genannten Regionen sind nur ein Vorgeschmack auf die fantastischen Wandermöglichkeiten in Island. Wer hier ankommt, kann sich darüber freuen, dass fast alle Reiseziele auf der Insel – auf die eine oder andere Weise – großartige Orte zum Wandern sind.

Andere bemerkenswerte Regionen sind das Gebiet um den Mývatn-See mit u. a. Dimmuborgir und Hverfjall, verschiedene Orte in Südisland, die Küstenlinien des südlichen Teils der Ostfjorde, die Snaefellsnes-Halbinsel und weitere Gegenden im isländischen Hochland, wie z. B. Kerlingarfjöll oder Hveravellir.

Also warte nicht lange! Es ist an der Zeit, die weniger ausgetretenen Pfade zu nehmen und die majestätische Schönheit der isländischen Wanderstrecken persönlich zu erleben!

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