
Die Westfjorde im Nordwesten Islands sind bekannt für ihre imposanten Berge, tief eingeschnittenen Fjorde, ruhigen Fischerdörfer und ihre reiche isländische Folklore, die eng mit Magie und Hexerei verbunden ist. Am besten erkundest du die Region mit dem Mietwagen, denn der öffentliche Nahverkehr in den Westfjorden ist sehr begrenzt und saisonabhängig.
Die Region zählt zu den am wenigsten besuchten Teilen des Landes. Lange Straßen führen durch abgelegene Küstenlandschaften und dünn besiedelte Fjorde. Aufgrund dieser Abgeschiedenheit ist eine sorgfältige Reiseplanung besonders wichtig.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf aktuelle, genaue und verlässliche Reisetipps verlassen.
Wenn du im Sommer nach Island reist und die Westfjorde erkunden möchtest, empfiehlt es sich, mehrere Tage in der Region zu verbringen. Es gibt eine große Auswahl an Hotels und Unterkünften in den Westfjorden. Um das Beste aus deiner Reise herauszuholen, kannst du geführte Touren durch die Westfjorde buchen oder eine flexible Mietwagenreise durch Island planen.
Hier erfährst du, welche Highlights dich erwarten, was du unternehmen kannst und welche Tipps es für deine Reise in die Westfjorde Islands gibt.
Westfjorde, Island – auf einen Blick
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Lage: Nordwestlicher Zipfel Islands, eine der abgelegensten Regionen
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Landschaft: Dramatische Fjorde, steile Berge, tiefe Täler und zerklüftete Küstenklippen
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Atmosphäre: Ruhig, wenig besucht und weit entfernt von den Haupttouristenrouten Islands
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Bevölkerung: Dünn besiedelt mit kleinen Fischerdörfern wie Isafjördur, Patreksfjördur und Thingeyri
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Erreichbarkeit: Kaum öffentlicher Nahverkehr; am besten erkundet man die Region im Rahmen von Mietwagenreisen.
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Straßenverhältnisse: Lange Fahrstrecken, Schotterstraßen und Gebirgspässe in einigen Bereichen
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Top-Highlights: Dynjandi-Wasserfall, Latrabjarg-Klippen und Hornstrandir-Naturschutzgebiet
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Tierwelt: Papageientaucher, Polarfüchse, Robben und eine reiche Vogelwelt an den Klippen
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Beste Erfahrung: Slow Travel, am besten auf einer 2-wöchigen Mietwagenreise über die Ringstraße & Westfjorde
Wie du in die Westfjorde Islands gelangst
Schon die Anreise in die Westfjorde ist ein Abenteuer für sich. Da die Region abgelegen und weniger erschlossen ist als andere Teile Islands, gibt es nur wenige Hauptwege dorthin. Die meisten Reisenden kommen mit dem Auto, der Fähre oder per Inlandsflug an – je nach Route, Zeit und Reisestil.
Mit dem Auto in die Westfjorde
Die beliebteste Art, die Westfjorde zu erreichen und zu erkunden, ist mit dem Auto – ideal für alle, die flexibel unterwegs sein möchten.
Von Reykjavik aus gibt es mehrere Zufahrtsrouten, je nachdem, welchen Teil der Westfjorde du ansteuern möchtest. Die meisten fahren zunächst auf der Ringstraße nach Norden und biegen dann auf die Straße 60 in Richtung Westfjorde ab. Beliebte Einstiegspunkte sind Holmavik und Patreksfjördur.
In den Westfjorden sind viele Straßen Schotterpisten statt asphaltiert, besonders abseits der größeren Orte. Die Straßenverhältnisse können stark variieren, und die Fahrzeiten sind oft länger als auf der Karte angegeben. Die Straßen sind in der Regel gut befahrbar, dennoch solltest du dich gut vorbereiten, wenn du in Island Auto fährst.
Für die Westfjorde wird ein 4x4-Mietwagen empfohlen, da dieser mehr Stabilität, Komfort und Sicherheit auf Gebirgsstraßen bietet. Er ist besonders praktisch, wenn du abgelegene Sehenswürdigkeiten besuchen oder längere Strecken zwischen den Orten zurücklegen möchtest.
Mit der Baldur-Fähre in die Westfjorde
Die Fähre ist eine landschaftlich reizvolle und praktische Alternative zu langen Autofahrten rund um die Fjorde – besonders für alle, die ihre Westfjorde-Reise von Süden oder Westen aus starten.
Die Baldur-Fähre verkehrt zwischen Stykkisholmur auf der Snaefellsnes-Halbinsel und Brjanslaekur in den südlichen Westfjorden. Die Überfahrt dauert in der Regel etwa 2–3 Stunden und führt durch die Breidafjördur-Bucht.
Mit einem Baldur-Fährtransfer über die Insel Flatey kannst du einen Zwischenstopp auf der charmanten, autofreien Insel Flatey einlegen, bevor du weiter in die Westfjorde reist.
Einer der größten Vorteile dieser Fähre ist, dass du deinen Mietwagen mitnehmen kannst – ideal für Roadtrips durch Island. Die Fähre unterbricht zudem lange Fahrstrecken, sodass du dich unterwegs erholen kannst.
Nach der Ankunft am Hafen von Brjanslaekur bist du bereits in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde und kannst direkt mit der Erkundung dieser abgelegenen Region beginnen.
Inlandsflüge in die Westfjorde
Für alle, die nur wenig Zeit haben, ist das Fliegen die schnellste und bequemste Möglichkeit, um in die Westfjorde Islands zu gelangen.
Flüge vom Inlandsflughafen Reykjavik nach Isafjördur dauern etwa 40–45 Minuten. Sie bieten eine schnelle und landschaftlich reizvolle Verbindung direkt ins Herz der Region. Von Isafjördur aus erreichst du bequem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde, darunter Wanderwege, heiße Quellen und umliegende Fischerdörfer.
Die besten Aktivitäten in den Westfjorden Islands

Von dramatischen Wasserfällen und spektakulären Wanderwegen bis hin zu abgelegenen heißen Quellen und Tierbeobachtungen – in den Westfjorden Islands gibt es unzählige Möglichkeiten für alle, die Islands ruhigere und wildere Seite entdecken möchten.
1. Besuche die schönsten Naturwunder der Westfjorde
Die Westfjorde Islands beherbergen einige der eindrucksvollsten Naturlandschaften des Landes. Diese Highlights sind Pflichtstopps auf jeder Westfjorde-Reise und zeigen die wilde, unberührte Schönheit der Region.
Dynjandi-Wasserfall

Dynjandi, oft als das „Juwel der Westfjorde“ bezeichnet, gilt als einer der schönsten Wasserfälle Islands. Anders als Wasserfälle mit nur einem Fall besteht der Dynjandi aus mehreren Kaskaden, die sich stufenförmig den Berghang hinabziehen und eine fast theatralische Kulisse bieten.
Oben befindet sich der Hauptwasserfall, der etwa 100 Meter in die Tiefe stürzt und sich nach unten hin auffächert – so entsteht die charakteristische, fächerförmige Silhouette. Das Wasser breitet sich wie ein weißer Schleier über das dunkle Vulkangestein aus und erinnert an einen Brautschleier oder einen fließenden Vorhang.
Auf dem kurzen Wanderweg passierst du außerdem eine Reihe kleinerer Wasserfälle unterhalb des Dynjandi. Sie sind zwar weniger mächtig, tragen aber zur Gesamtwirkung bei und lassen das gesamte Areal wie eine natürliche Treppe aus Wasserfällen erscheinen, die sich ins Tal hinabziehen.
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Lokaler Tipp: Wenn du in Isafjördur übernachtest, kannst du den Dynjandi im Rahmen einer Tour zum Dynjandi-Wasserfall mit Bauernhofbesuch bestaunen. So verbindest du landschaftliche Highlights mit Einblicken ins Landleben der Westfjorde.
Hornstrandir-Naturschutzgebiet

Das Hornstrandir-Naturschutzgebiet ist eines der abgelegensten und unberührtesten Gebiete der Westfjorde. Hier gibt es keine ständigen Bewohner und der menschliche Einfluss ist kaum spürbar – ideal, um Islands Natur in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben.
Das größte Highlight ist der Polarfuchs, das einzige heimische Landtier Islands. Während er im Rest des Landes selten zu sehen ist, hast du in Hornstrandir die besten Chancen, ihn aus nächster Nähe zu beobachten. Oft sieht man, wie er über die offenen Flächen streift oder neugierig Besucher aus der Ferne beobachtet.
Entlang der Küste leben außerdem Robben und verschiedene Meeressäuger wie Buckelwale, Weißschnauzendelfine und gelegentlich Orcas. Besonders im Sommer ist die Vogelwelt beeindruckend: Klippen wie Hornbjarg werden dann zu Nistplätzen für Tausende Seevögel.
Bemerkenswert ist auch die arktische Flora, die hier – ohne Weidetiere – besonders gut gedeiht.
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Lokaler Tipp: Hornstrandir ist nur per Boot erreichbar. Am bequemsten erkundest du das Naturschutzgebiet auf einer geführten Wanderung ab Isafjördur – inklusive Speedboot-Transfer und ortskundigem Guide, der dabei hilft, Tiere zu entdecken und die Landschaft sicher zu genießen.
Latrabjarg-Klippen

Die Latrabjarg-Klippen zählen zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde. Sie erstrecken sich über rund 14 Kilometer und ragen bis zu 440 Meter aus dem Meer auf. Im Sommer verwandeln sie sich in eine der größten Vogelklippen Europas – ein absolutes Muss für jeden Westfjorde-Besuch.
Latrabjarg gilt als einer der besten Orte, um Papageientaucher in Island zu beobachten – besonders während der Brutsaison im Sommer, wenn Tausende von ihnen entlang der grasbewachsenen Klippen nisten.
Papageientaucher sind für viele Besucher das Highlight und lassen sich oft überraschend nah an den Wegen beobachten. Sei jedoch vorsichtig: Die Klippenränder sind durch die Bauten der Papageientaucher instabil und der Abgrund ist extrem steil. Halte deshalb immer ausreichend Abstand und stelle dich nie zu nah an den Rand – zu deiner eigenen Sicherheit und zum Schutz der Vögel.
Weitere Vogelarten, die hier nisten: Tordalken, Trottellummen, Eissturmvögel, Alken und Basstölpel. Latrabjarg ist damit eines der vogelreichsten Gebiete Islands.
Auch geschichtlich ist Latrabjarg bemerkenswert: An dieser Stelle fand eine spektakuläre Rettungsaktion statt, als der britische Trawler Dhoon an den Klippen zerschellte. Ortsansässige Bauern, die geübt im Klettern an den Steilwänden waren, seilten sich ab und retteten alle zwölf Überlebenden.
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Lokaler Tipp: Latrabjarg ist mit dem Auto erreichbar, aufgrund der Schotterstraßen und wechselnden Bedingungen in den Westfjorden wird jedoch ein 4x4-Fahrzeug empfohlen. Der nächste Ort ist Patreksfjördur, der als Ausgangspunkt für einen Besuch dient.
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Für ein entspanntes Erlebnis kannst du auch eine Jeep-Tour zu den Latrabjarg-Klippen und zum Raudisandur-Strand buchen – so entdeckst du beide Highlights der Westfjorde mit einem ortskundigen Guide.
Raudisandur-Strand

Raudisandur ist einer der ungewöhnlichsten Strände Islands und ein echtes Highlight der Westfjorde. Während Island sonst für seine schwarzen Strände bekannt ist, überrascht diese Küste mit warmen, rötlich-goldenen Tönen – ein echter Geheimtipp.
Die besondere Farbe entsteht durch zerriebene rote und rosa Muschelschalen, die sich mit dem Sand vermischen. Je nach Licht, Gezeiten und Wetter verändert sich der Farbton: An sonnigen Tagen wirkt der Sand golden, bei Wolken erscheinen die Farben tiefer rot und kupfern.
Der Strand liegt in der Nähe der berühmten Latrabjarg-Klippen und ist ein lohnender Stopp im Süden der Westfjorde. Hier kannst du in Ruhe picknicken oder spazieren gehen. Wer den gesamten Strand entlanglaufen möchte, muss einen seichten Bach überqueren – also am besten Gummistiefel mitbringen, wenn du länger bleiben willst.
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Lokaler Tipp: Eine 6-stündige geführte Wanderung am Raudisandur ist ideal, um diese einzigartige Küste intensiv zu erleben. Unterwegs erfährst du von einem erfahrenen Guide spannende Geschichten und mehr über die Folklore der Westfjorde.
Insel Flatey

Flatey ist eine charmante und geschichtsträchtige Insel in der Breidafjördur-Bucht vor der Küste der Westfjorde und der Snaefellsnes-Halbinsel. Du erreichst Flatey mit der Baldur-Fähre ab Stykkisholmur oder auf dem Rückweg mit derselben Fähre von Brjanslaekur nach Stykkisholmur.
Ein Stopp im Dorf auf Flatey ist ein echtes Erlebnis: Die alten, liebevoll restaurierten, bunten Häuser sorgen für eine ruhige und einladende Atmosphäre. Du kannst entspannt auf den Spazierwegen der Insel flanieren, zahlreiche Seevögel beobachten und abseits des Trubels auf dem Festland die Stille genießen.
Die Insel blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht. Damals war Flatey ein bedeutendes kulturelles und religiöses Zentrum Islands. Eines der wichtigsten mittelalterlichen Manuskripte Islands – das Flateyjarbók – ist nach der Insel benannt, da der ursprüngliche Besitzer hier lebte.
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Lokaler Tipp: Eine 10-tägige Sommer-Mietwagenreise durch die Westfjorde, Snaefellsnes & Flatey ist perfekt, um die Highlights West- und Nordwestislands entspannt zu erleben. Die Route beinhaltet einen Stopp auf Flatey mit einer Übernachtung in einem gemütlichen Gästehaus.
2. Entspanne in den schönsten heißen Quellen der Westfjorde
Ein Bad in den geothermischen Pools der Westfjorde Islands gehört zu den schönsten Erlebnissen – besonders nach langen Fahrten oder Wanderungen durch die abgelegene Natur. Über die ganze Region verteilt findest du natürliche und lokale Bäder, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat.
Hellulaug Hot Spring
Foto von Regína Hrönn Ragnarsdóttir.
Die Hellulaug Hot Spring ist ein kleiner Naturpool nahe Flokalundur im Süden der Westfjorde – direkt an der Küste mit Blick aufs Meer. Sie ist eine der am leichtesten zugänglichen heißen Quellen der Region und nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt.
Das Baden ist kostenlos und das ganze Jahr über möglich. Besonders schön ist der Pool bei Sonnenuntergang. Am Parkplatz gibt es eine Spendenbox für kleine Beiträge zur Instandhaltung.
Diese preiswerte 13-tägige Mietwagenreise entlang der Ringstraße und durch die Westfjorde ist ideal, um die heiße Quelle Hellulaug und weitere Highlights in Island zu besuchen.
Reykjafjardarlaug Hot Spring
Die Reykjafjardarlaug Hot Spring liegt im Reykjafjördur im Norden der Westfjorde, etwa 19 Kilometer von Bildudalur entfernt. Diese heiße Quelle befindet sich direkt an der Straße 63 und ist daher ein leicht erreichbarer Stopp für alle, die die Westfjorde mit dem Auto erkunden.
Das kleine Geothermalbad besteht aus einem künstlichen Hot Pot und einem kleinen Schwimmbecken, beide werden von natürlichem Thermalwasser gespeist. Der Eintritt ist frei, einfache Umkleiden sind vorhanden.
Pollurinn Hot Spring
Die Pollurinn Hot Spring befindet sich in der Nähe des Dorfs Talknafjördur. Es handelt sich um einen einfachen, typisch isländischen Hot Pot mit Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge.
Der Pool ist kostenlos zugänglich und bei Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen beliebt. Durch die Nähe zu Isafjördur ist er einer der am bequemsten erreichbaren Hot Pots, wenn du die Sehenswürdigkeiten der Westfjorde erkundest.
Krossneslaug-Geothermalbad

Foto von Alda Sigmundsdóttir.
Das Krossneslaug-Geothermalbad ist eine der abgelegensten heißen Quellen Islands. Es liegt an der Strandir-Küste im Norden der Westfjorde nahe dem kleinen Ort Nordurfjördur. Das Becken grenzt direkt an den Atlantik und bietet einen spektakulären Ausblick: Hier treffen Meer und Himmel aufeinander.
Für die Nutzung wird in der Regel ein kleiner Eintritt verlangt, der zur Instandhaltung beiträgt. Schon die lange Anfahrt ist Teil des Erlebnisses. Krossneslaug zählt zu den echten Geheimtipps in den Westfjorden Islands.
Ideal, um Krossneslaug zu erleben, ist eine private Tagestour nach Strandir ab Reykjavik – inklusive abgelegener Küstenlandschaften, kleiner Dörfer und der rauen Schönheit dieser Region.
Drangsnes Hot Pots

Foto von Regína Hrönn Ragnarsdóttir.
Die Drangsnes Hot Pots befinden sich im kleinen Küstendorf Drangsnes im Osten der Westfjorde. Drei kleine, geothermal beheizte Hot Pots stehen direkt am Ufer und bieten Ausblicke auf den Fjord und die vorgelagerten Inseln.
Die Pools sind kostenlos und das ganze Jahr über geöffnet – ein beliebter Zwischenstopp auf jeder Westfjorde-Route. Nachts sind sie zudem ein großartiger Ort, um in den kälteren Monaten die Nordlichter zu beobachten.
3. Erlebe die besten Tierbegegnungen in den Westfjorden

Die Westfjorde Islands zählen zu den besten Regionen des Landes für Tierbeobachtungen.
Von Papageientauchern, die an steilen Klippen nisten, bis hin zu Polarfüchsen, die durch abgelegene Landschaften streifen – die Region bietet spannende Möglichkeiten, Islands Tierwelt in einer natürlicheren und weniger überlaufenen Umgebung zu bewundern.
Beobachtung von Polarfüchsen in den Westfjorden

Das Hornstrandir-Naturschutzgebiet zählt zu den besten Orten in Island, um Polarfüchse in freier Wildbahn zu beobachten. Aufgrund der abgelegenen Lage, der geringen menschlichen Aktivität und der fehlenden ständigen Bewohner sind die Polarfüchse hier oft weniger scheu und lassen sich leichter beobachten als in anderen Teilen des Landes.
Generell ist der Sommer die beste Zeit für Sichtungen, besonders bei geführten Wanderungen durch die offenen Landschaften und entlang der Küstenklippen des Reservats.
Eine der besten Möglichkeiten, dieses Naturerlebnis zu genießen, ist eine Polarfüchse-Tour im Hornstrandir-Naturschutzgebiet ab Isafjördur. Auf dieser Tour helfen lokale Guides dabei, das Gebiet sicher zu erkunden und erhöhen die Chancen, Füchse und andere Wildtiere zu entdecken.
Walbeobachtungstouren in den Westfjorden
Die Küstengewässer der Westfjorde sind die Heimat einer Vielzahl von Meereslebewesen. Daher zählt die Walbeobachtung zu den spannendsten Aktivitäten in dieser Region. Im Sommer können Besucher Buckelwale, Zwergwale, Weißschnauzendelfine und mit etwas Glück auch Orcas entlang der Fjorde und der Küstenlinie beobachten.
Eine beliebte Option ist die Walbeobachtungstour ab Holmavik, bei der du die ruhigeren Gewässer der Strandir-Küste erkundest und mehr über die Meeresfauna in diesem abgelegenen Teil Islands erfährst.
Papageientaucher & Vogelbeobachtung in den Westfjorden
Die Latrabjarg-Klippen in den Westfjorden zählen zu den bekanntesten Orten zur Vogelbeobachtung in Island. Im Sommer beherbergen sie Millionen von Seevögeln. Besonders berühmt sind die Klippen für Papageientaucher, die sich oft überraschend nah an den grasbewachsenen Klippenrändern zeigen. Weitere häufig gesichtete Vogelarten sind Tordalke, Trottellummen, Eissturmvögel und Basstölpel.
Für ein noch intensiveres Erlebnis kannst du an einer Wander- und Vogelbeobachtungstour auf Latrabjarg teilnehmen, die landschaftlich reizvolle Küstenwanderungen mit der Beobachtung von Seevögeln in einer der spektakulärsten Landschaften der Westfjorde verbindet.
4. Entdecke die schönsten Städte und Dörfer der Westfjorde
Verstreut über dramatische Fjorde und Küstenlandschaften bieten die Städte und Dörfer der Westfjorde eine Mischung aus lokaler Kultur, Geschichte und isländischem Alltagsleben. Jeder Ort in den Westfjorden hat seinen eigenen Charakter – es lohnt sich also, mehrere Stopps einzuplanen und die Vielfalt zu entdecken.
Isafjördur

Isafjördur wird oft als „Hauptstadt der Westfjorde“ bezeichnet und zählt rund 2.700 Einwohner. Trotz ihrer überschaubaren Größe ist sie das Zentrum der Westfjorde und bietet die größte Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Dienstleistungen der Region.
Um mehr über das Erbe der Region zu erfahren, bietet sich ein Besuch des Westfjorde-Schifffahrtsmuseums an, das in einem der ältesten Häuser der Stadt untergebracht ist. Für Kultur und lokale Kunst sorgen das Edinborg-Kulturzentrum und das Alte Krankenhaus, die das ganze Jahr über Ausstellungen, Aufführungen und Veranstaltungen bieten.
Isafjördur zeichnet sich zudem durch seine gut erhaltenen historischen Gebäude aus. Einige von ihnen stammen aus dem 18. Jahrhundert und verleihen der Stadt ein besonderes, historisches Flair.
Dank seiner Lage am Fjord ist Isafjördur ein perfekter Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten aller Art. Besonders beliebt ist die geführte Kajaktour auf dem ruhigen Fjord, die eine einzigartige Perspektive auf die umliegenden Berge bietet und die Chance, Seevögel und Meereslebewesen entlang der Küste zu beobachten.
Alternativ kannst du die Umgebung bei einer malerischen Fahrradtour rund um Isafjördur und zu nahegelegenen Aussichtspunkten erkunden – eine entspannte und angenehme Art, die Landschaft und das lokale Leben kennenzulernen.
Holmavik
Holmavik ist die größte Ortschaft der abgelegenen Region Strandir in den Westfjorden und dennoch ein kleines, ruhiges Küstendorf. Es ist bekannt für seine dramatische Küstenlinie, die offenen Fjorde und die enge Verbindung zur isländischen Folklore und Hexengeschichte.
Holmavik eignet sich auch gut als Ausgangspunkt, um die umliegenden Orte in Strandir zu erkunden. Drangsnes ist berühmt für seine geothermischen Hot Pots direkt am Meer, die einen Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge eröffnen.
Djupavik bietet mit seiner verlassenen Heringsfabrik einen spannenden Kontrast. Weiter nördlich liegt in Nordurfjördur das Krossneslaug – eines der abgelegensten Schwimmbäder Islands, direkt am Atlantik.
Für Tierliebhaber ist Holmavik auch Ausgangspunkt für maritime Abenteuer. Bei einer Walbeobachtungstour ab Holmavik hast du die Möglichkeit, Wale, Delfine und andere Meeresbewohner in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.
Patreksfjördur

Patreksfjördur ist ein kleiner Fischerort im Süden der Westfjorde und einer der praktischsten Ausgangspunkte, um die wichtigsten Naturattraktionen der Region zu erkunden. Die Lage ist ideal: Der Raudasandur-Strand ist nur etwa eine Stunde und der Dynjandi-Wasserfall weniger als zwei Stunden entfernt.
Der Ort bietet ein Schwimmbad und Zugang zu nahegelegenen Geothermalgebieten – perfekt für eine entspannte Pause nach langen Fahrt- und Sightseeing-Tagen.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist das Schiffswrack Gardar BA 64, das älteste Stahlschiff Islands. Das ehemalige Walfang- und Fischereischiff wurde 1912 gebaut (im selben Jahr wie die Titanic) und liegt heute eindrucksvoll am Ufer in der Nähe des Ortes.
Patreksfjördur ist auch ein guter Ausgangspunkt für Vogelbeobachtung und Tiererlebnisse. Die umliegende Küste beherbergt zahlreiche Seevögel, und im Sommer lassen sich in der Umgebung Papageientaucher beobachten.
Eine beliebte Option ist die Papageientaucher- & Vogelbeobachtungstour im Jeep ab Patreksfjördur. Sie erkundet abgelegene Küstenabschnitte und ermöglicht intensive Begegnungen mit der reichen Vogelwelt der Region.
Reykholar
Reykholar ist eine kleine Siedlung mit etwa 120 Einwohnern am Rande der Westfjorde. Sie bietet einige einzigartige Gründe für einen Zwischenstopp. Die flache, von starken Gezeiten geprägte Küste ist ein Paradies für Vogelbeobachter und macht Reykholar zu einem der besten Orte für Birdwatching in den Westfjorden.
Das Dorf ist außerdem für seine Verbindung zur Algenproduktion bekannt: In einer lokalen Fabrik werden Algen für Lebensmittel, Hautpflegeprodukte und andere Naturprodukte verarbeitet. Ein besonderes Highlight sind die „Reykholar Sea Baths”, in denen du in mineralreichem Meerwasser und Algen baden kannst – ein ganz besonderes Wellness-Erlebnis in den Westfjorden.
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Erfahre hier mehr: 3 Tage voller Erlebnisse in Reykholar in den Westfjorden
Flateyri

Flateyri ist ein kleines, ruhiges Dorf in den Westfjorden. Es ist von markanten, flachen Bergen umgeben und bietet einen weiten Blick über den Fjord. Es herrscht eine entspannte, lokale Atmosphäre, und es gibt grundlegende Einrichtungen wie ein Restaurant, einen Pub, ein Schwimmbad und neu hinzugekommene Hot Pots.
Eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten des Ortes ist die „Alte Buchhandlung”, Islands älteste Originalbuchhandlung. Sie wurde 1914 gegründet und ist seitdem nahezu unverändert geblieben. Das Geschäft wird noch immer von einem Nachfahren des ersten Besitzers geführt.
5. Entdecke spannende Museen in den Westfjorden
Die Westfjorde beherbergen eine kleine, aber faszinierende Auswahl an Museen, die lokale Geschichte, Folklore und maritime Traditionen beleuchten. Diese Museen bieten einen tieferen Einblick in das Leben in dieser abgelegenen Region.
Museum für isländische Zauberei und Hexerei

Im Dorf Holmavik findest du das Museum für isländische Zauberei und Hexerei – eines der außergewöhnlichsten Kulturziele der Westfjorde. Das Museum präsentiert Islands Hexerei, Folklore und Magiegeschichte anhand von Ausstellungen mit Runenstäben, Manuskripten und nachgebildeten Artefakten aus der Tradition der „dunklen Künste“.
Du kannst Exponate bestaunen, die verraten, wie Aberglaube und Erzähltradition das Landleben in den Westfjorden geprägt haben – einige davon bieten einen ungewöhnlichen und leicht schaurigen Blick auf die isländische Geschichte.
Nach dem Museumsbesuch lohnt sich ein Stopp im hauseigenen Café „Kaffi Galdur”, das traditionelle isländische Gerichte aus regionalen Zutaten serviert. Es ist ein entspannter Ort zum Verweilen, bevor du deine Reise durch die Westfjorde fortsetzt
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Erfahre hier mehr: Das Museum für isländische Hexerei und Zauberei in Holmavik
Isländisches Seemonstermuseum

Hier gibt es Drachen!
„Hier“ ist in diesem Fall das Dorf Bildudalur, die Heimat des Isländischen Seemonstermuseums. Wie der Name schon sagt, widmet sich dieses spannende Museum den Monstern, die laut Mythologie die Gewässer rund um Island bewohnten.
Bei einem Rundgang durch die gruselig gestalteten und düster beleuchteten Räume erfährst du alles über die Kreaturen, die Bauern und Fischer angeblich im Laufe der Jahrhunderte in Angst und Schrecken versetzt haben. Das Museum blickt auf den Arnarfjördur, der als der Fjord mit den meisten Seemonstern Islands gilt.
Westfjorde-Heimatmuseum

Das Westfjorde-Heimatmuseum in Isafjördur gibt Einblicke in Geschichte, Kultur und Traditionen der Westfjorde. Ein besonderer Fokus liegt auf der maritimen Geschichte der Region, dem Leben der Fischer, ihren Booten und den Herausforderungen auf See.
Eine der Hauptausstellungen widmet sich der Restaurierung von Booten, damit diese wieder seetüchtig werden. Im Rahmen dieses Projekts wurden über 15 Boote verschiedener Größe restauriert, von denen jedes seine eigene Geschichte hat.
Du kannst die erhaltenen, traditionellen Eichenboote sehen, die im letzten Jahrhundert in den umliegenden Fjorden unterwegs waren, und mehr über die Entwicklung der lokalen Fischerei erfahren.
Das Museum beherbergt außerdem eine umfangreiche und stetig wachsende Sammlung von Akkordeons, von denen viele einst berühmten isländischen Musikern gehörten.
Arctic Fox Center
Das Arctic Fox Center im Dorf Sudavik widmet sich dem Schutz und der Erforschung der Polarfüchse. Es möchte das Bewusstsein für die Bedeutung des Erhalts dieser einzigartigen Tierart und ihres Lebensraums stärken.
Die Ausstellung des Zentrums gibt Einblicke in Biologie, Verhalten und Geschichte der Polarfüchse in Island. Du erfährst, wie sich diese Tiere an die raue arktische Umgebung angepasst haben und welche Rolle sie im Ökosystem spielen.
White-Tailed Eagle Center

In dem kleinen Ort Krokfjardarnes befindet sich das White-Tailed Eagle Center, ein kleines Museum, das sich dem Schutz des Seeadlers – des größten Vogels Islands – widmet. Die Art war im späten 19. Jahrhundert in Europa fast ausgestorben, doch dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen steigt der Bestand wieder stetig an.
Im Zentrum können Besucher anhand von Ausstellungen und Infotafeln mehr über den Seeadler erfahren und sich eine Videopräsentation ansehen, die spannende Einblicke in das Leben dieser majestätischen und heute geschützten Greifvögel bietet.
Karte der Naturwunder und Museen in den Westfjorden
Nachdem du nun weißt, welche Natur- und Kulturhighlights du besuchen solltest, findest du hier eine praktische Karte, die dir bei der Orientierung in den Westfjorden hilft.
Beste Reisezeit für die Westfjorde
Bei der Planung deiner Reise in die Westfjorde spielen Wetter und Straßenverhältnisse eine große Rolle. Die Wahl der richtigen Jahreszeit ist wichtig, da sich die Zugänglichkeit, die Fahrtrouten und die verfügbaren Sehenswürdigkeiten im Laufe des Jahres stark verändern können.
Besuch der Westfjorde im Sommer
Der Sommer (Mai bis September) ist die beste und beliebteste Reisezeit für die Westfjorde. Dann sind die meisten Straßen vollständig geöffnet, die Wetterbedingungen stabiler und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Westfjorde zugänglich – auch abgelegene Gebiete wie das Hornstrandir-Naturschutzgebiet.
Die langen Tage mit viel Tageslicht geben dir mehr Zeit zum Erkunden – ideal für eine Tour oder Mietwagenreise durch die Westfjorde. Auch Wanderwege, heiße Quellen und kleine Fischerdörfer sind dann leichter erreichbar.
Besuch der Westfjorde im Winter

Ein Besuch der Westfjorde ist im Winter generell nicht zu empfehlen: Starker Schneefall, heftige Winde und häufige Straßensperrungen machen viele Routen schwierig oder unpassierbar und führen dazu, dass Teile der Region zeitweise komplett vom Rest Islands abgeschnitten sind.
Aufgrund dieser Bedingungen sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde im Winter nur schwer erreichbar oder gar nicht zugänglich. Es empfiehlt sich daher, die Reise in die Westfjorde auf den Sommer zu legen, wenn die Straßen offen und die Bedingungen deutlich sicherer sind.
Die besten Unterkünfte in den Westfjorden
In den Westfjorden gibt es eine große Auswahl an Hotels und Unterkünften. Da die Fahrstrecken in den Westfjorden lang sein können, ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend für eine angenehme und komfortable Reise.
Hier findest du die besten Übernachtungsmöglichkeiten in den Westfjorden.
Isafjördur
Isafjördur ist die größte Stadt der Westfjorde und das wichtigste Zentrum für die Erkundung der Region. Umgeben von steilen Bergen und einem tiefen Naturfjord bietet sie die beste Auswahl an Restaurants, Cafés, Geschäften und kulturellen Attraktionen.
Isafjördur ist auch der wichtigste Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten und Touren in den Westfjorden, darunter Bootsausflüge, Wanderungen und Tierbeobachtungen – ideal als Basis für deine Westfjorde-Rundreise.
Empfohlene Unterkünfte in Isafjördur:
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Hotel Isafjördur Torg – Modernes, zentral gelegenes Hotel im Herzen von Isafjördur, nahe Restaurants, Cafés und Hafen.
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Hotel Isafjördur Torfnes – Komfortables Hotel in ruhiger Lage, mit guter Anbindung an die wichtigsten Einrichtungen und dennoch zentrumsnah.
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Country Hotel Heydalur – Landhotel außerhalb von Isafjördur mit eigenem Geothermalpool, umgeben von Bergen und Fjordlandschaft.
Patreksfjördur

Patreksfjördur ist ein kleiner Fischerort im Süden der Westfjorde. Er liegt besonders günstig zu den Latrabjarg-Klippen und dem Raudasandur-Strand und ist daher ein beliebter Ausgangspunkt für Erkundungstouren in diesem Teil der Westfjorde. Der Ort bietet alle wichtigen Dienstleistungen und Unterkünfte für eine angenehme Zwischenstation auf längeren Mietwagenreisen.
Empfohlene Unterkünfte in Patreksfjördur:
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Stekkabol Guesthouse – Gemütliches Gästehaus im Grünen mit herrlicher Bergkulisse und entspannter Atmosphäre.
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Hotel Flokalundur – Praktisch gelegen nahe der Hellulaug-Quelle und der Baldur-Fährroute – idealer Zwischenstopp auf einer Westfjorde-Rundreise.
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Fosshotel Westfjords – Modernes Hotel direkt am Wasser mit Fjordblick und komfortabler Ausstattung im Ortszentrum.
Holmavik

Holmavik ist ein kleines Küstendorf an der Strandir-Küste, bekannt für seine enge Verbindung zur isländischen Folklore und Hexengeschichte. Es ist ein ruhiger, atmosphärischer Stopp im Osten der Westfjorde mit grundlegenden Dienstleistungen, einem Museum und schöner Küstenlandschaft.
Die Region ist außerdem für die Beobachtung von Meereslebewesen bekannt. Im Sommer kann man in den umliegenden Gewässern Wale beobachten.
Empfohlene Unterkünfte in Holmavik:
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Hotel Laugarholl – Landhotel mit Geothermalpool in ruhiger Lage außerhalb des Dorfes.
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Hvammur Cottages – Gemütliche Cottages mit Privatsphäre und schönem Küstenblick nahe Holmavik.
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Broddanes HI Hostel – Preiswerte Unterkunft direkt an der Küste mit entspannter Atmosphäre.
Bildudalur
Bildudalur ist ein kleines, charmantes Dorf am Arnarfjördur im Süden der Westfjorde. Es ist bekannt für seine ruhige Lage und die schöne Küstenlandschaft und ein guter Ausgangspunkt für Besuche des Dynjandi-Wasserfalls und der Reykjafjardarlaug-Quelle.
Eine beliebte Unterkunft in Bildudalur ist das Harbour Inn Guesthouse – eine einfache, komfortable Unterkunft nahe dem Hafen mit schönem Fjordblick und guter Anbindung an die Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Ideal für Reisende, die diesen Teil der Westfjorde erkunden möchten.
Reisetipps für die Westfjorde
Ein Besuch der Westfjorde erfordert etwas mehr Planung als Reisen in andere Regionen Islands, da sie sehr abgelegen sind und die Fahrstrecken lang sein können. Mit diesen wichtigen Reisetipps bist du bestens vorbereitet und kannst deinen Aufenthalt optimal genießen.
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Plane zusätzliche Fahrzeit zwischen den Zielen ein – Die Straßen in den Westfjorden sind kurvenreich, führen über Fjorde und Gebirgspässe, und die Fahrt dauert oft länger als vom Navi berechnet. Immer mehr Zeit einplanen als erwartet.
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Prüfe täglich die Straßenverhältnisse – Das Wetter in den Westfjorden kann schnell umschlagen. Prüfe vor jeder Fahrt die offiziellen Straßenmeldungen, besonders bei Schotter- oder Bergstraßen.
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Miete ein geeignetes Auto – Ein 4x4-Mietwagen wird für Komfort und Sicherheit dringend empfohlen, besonders wenn deine Westfjorde-Route abgelegene Gebiete oder Schotterpisten umfasst.
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Tanke, wann immer es möglich ist – Die Tankstellen in den Westfjorden sind begrenzt und liegen weit auseinander. Lass deinen Tank nie zu leer werden, bevor du größere Orte wie Ísafjörður oder Patreksfjörður verlässt.
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Unterkünfte im Voraus buchen – Die Auswahl an Hotels und Unterkünften in den Westfjorden ist begrenzt, besonders im Sommer. Eine frühzeitige Buchung ist daher wichtig.
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Snacks und Proviant mitnehmen – Auf manchen Strecken gibt es über weite Distanzen keine Geschäfte oder Restaurants, vor allem in den abgelegeneren Teilen der Westfjorde.
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Auf Schotterstraßen vorbereitet sein – Viele Sehenswürdigkeiten in den Westfjorden erreichst du nur über unbefestigte Straßen. Fahre langsam und achte auf loses Geröll und enge Kurven.
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Wildtiere und Natur respektieren – In den Westfjorden leben Papageientaucher, Polarfüchse und Seehunde. Halte ausreichend Abstand und störe keine Nistplätze.
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Nur ausgewiesene Parkplätze nutzen – Halte nicht auf schmalen Straßen für Fotos an, sondern nutze offizielle Aussichtspunkte, um sicher zu bleiben.
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Für wechselhaftes Wetter packen – Selbst im Sommer kann das Wetter schnell umschlagen. Nimm wasserdichte Kleidung, winddichte Jacken und festes Schuhwerk für Wanderungen und Ausflüge mit. In unserem Packratgeber für Island findest du weitere Tipps.
Dein Westfjorde-Abenteuer in Island – Fazit
Die Westfjorde Islands zählen zu den abgelegensten, aber auch zu den lohnendsten Regionen des Landes. Dich erwarten dramatische Landschaften, kleine, ruhige Dörfer und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die deutlich weniger besucht sind als die bekannten Routen des Landes.
Ob du ein Auto mietest oder ein Mietwagenreise-Paket buchst – diese Region bietet dir eine besondere Möglichkeit, Islands unberührte Natur hautnah zu erleben. Für noch mehr Komfort kannst du auch ein geführtes Island-Reisepaket wählen, das die Westfjorde mit weiteren Highlights des Landes kombiniert.
Lohnt sich ein Besuch der Westfjorde in Island?
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Westfjorde?
Wie viele Tage brauche ich für die Westfjorde?
Kann ich die Westfjorde an einem Tag erkunden?
Kann ich mit dem Auto in die Westfjorde Islands fahren?
Wie lange dauert die Fahrt von Reykjavik in die Westfjorde?
Brauche ich in den Westfjorden einen Geländewagen (4x4)?
Sind die Straßen in den Westfjorden schwer zu befahren?
Was sind die schönsten Aktivitäten in den Westfjorden?
Was sind die schönsten Orte in den Westfjorden?
Kann ich in den Westfjorden Papageientaucher sehen?
Lohnt sich ein Besuch des Hornstrandir-Naturreservats?
Gibt es in den Westfjorden heiße Quellen?
Wo sollte ich in den Westfjorden übernachten?
Ist Isafjördur ein guter Ausgangspunkt, um die Westfjorde zu erkunden?
Kann ich die Westfjorde im Winter besuchen?
Wie komme ich von Reykjavik in die Westfjorde?
Welche Wildtiere kann ich in den Westfjorden sehen?
Sind die Westfjorde stark von Touristen besucht?
Das war unser Guide zu den Westfjorden in Island! Haben wir einen deiner Lieblingsorte vergessen? Hast du besondere Erinnerungen an deine Zeit in den Westfjorden? Oder bist du noch in der Planungsphase? Teile deine Highlights und Wünsche gerne unten in den Kommentaren – wir sind gespannt, was auf deiner Westfjorde-Bucketlist steht!

Hi, I’m Arnar Tómas, a storyteller with a background in journalism and content creation. I’ve worked with top Icelandic media and travel organizations, and I’m into fantasy football, pro wrestling, and travel.














