
Was sind die Top-Sehenswürdigkeiten an Islands Südküste? Welche Aktivitäten kannst du in dieser atemberaubenden Region unternehmen? Wie weit ist sie von Reykjavik entfernt? Kannst du sie das ganze Jahr über erkunden? Entdecke alles, was du wissen musst, in diesem ultimativen Guide zur Südküste Islands.
Die Erkundung der faszinierenden Südküste Islands ist ein absolutes Muss für Reisende – und es ist leicht zu verstehen, warum. Diese beeindruckende Region beherbergt einige der bekanntesten und atemberaubendsten Naturwunder des Landes. Dazu zählen die weltberühmte Gletscherlagune Jökulsarlon, der weite schwarze Sandstrand Reynisfjara und der spektakuläre Vatnajökull-Nationalpark.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform in Island und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.
Entdecke die unendliche Naturschönheit und die spannenden Erlebnisse, die dich bei den zahlreichen geführten Touren entlang der Südküste erwarten. Jede Tour bietet dir eine einzigartige Möglichkeit, die beeindruckenden Landschaften und berühmten Sehenswürdigkeiten der Region zu entdecken. So kannst du Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang bleiben.
Wenn du ein unvergessliches Winterabenteuer erleben möchtest, solltest du unbedingt die beste Eishöhlentour im Vatnajökull buchen. Tauche ein in eine funkelnde Welt aus kristallblauem Eis, die sich unter dem größten Gletscher Islands verbirgt. Fantastische Fotomotive sind garantiert!
Im Sommer kannst du eine unvergessliche Bootstour auf der Jökulsarlon-Gletscherlagune unternehmen und an riesigen Eisbergen vorbeigleiten, die in der Lagune treiben. Ob du eine geführte Tour bevorzugst oder lieber auf eigene Faust mit dem Mietwagen unterwegs bist – die Südküste bietet unzählige atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse.
Denke daran, deine Unterkunft an der Südküste frühzeitig zu buchen, denn Hotels in dieser beliebten Region sind besonders in den Sommermonaten schnell ausgebucht. Lies weiter und entdecke unsere Expertentipps, damit dein Südküsten-Trip zum Highlight deiner Islandreise wird!
Wissenswertes zur Erkundung der Südküste Islands
Die Südküste Islands zählt zu den faszinierendsten und abwechslungsreichsten Regionen des Landes und bietet eine beeindruckende Mischung aus dramatischen Landschaften, spannenden Aktivitäten und reichem kulturellem Erbe. Mit imposanten Wasserfällen, weiten Gletschern, schwarzen Sandstränden und charmanten Fischerdörfern ist diese Region voller unvergesslicher Erlebnisse.
Die Fahrt von Reykjavik zur berühmten Gletscherlagune Jökulsarlon an der Südküste dauert in der Regel vier bis fünf Stunden – vorausgesetzt, das Wetter und die Straßenverhältnisse sind gut und du legst keine Stopps ein.
Die Strecke erstreckt sich über etwa 380 Kilometer und die Fahrzeit kann je nach Wetter, Straßenverhältnissen und Anzahl der Stopps variieren. Aufgrund der vielen Highlights an der Südküste entscheiden sich viele Reisende dafür, die Tour auf zwei oder mehr Tage zu verteilen, um die Schönheit der Region in vollen Zügen zu genießen.
Wenn du eine Mietwagen-Rundreise ab Reykjavik planst, solltest du die Rückfahrt und ausreichend Zeit für Erkundungen einplanen. Alternativ kannst du dein Abenteuer verlängern und entlang der Ringstraße weiter Richtung Osten fahren, um noch mehr unvergessliche Erlebnisse zu sammeln.
Neben dem berühmten Goldenen Kreis ist die Südküste eine der beliebtesten Regionen Islands. Ob du Abenteuer suchst, ein Naturfreund bist oder einfach nur spektakuläre Landschaften entdecken möchtest – der Süden Islands begeistert jeden Reisenden.
Lies weiter und erfahre alles, was du wissen musst, um deine perfekte Reise an die Südküste zu planen – inklusive der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Top-Aktivitäten sowie der schönsten Orte und Dörfer. Mach dein Abenteuer zu etwas ganz Besonderem!
Die Highlights der Südküste Islands
Die Südküste Islands ist voller beeindruckender Sehenswürdigkeiten, die jeder Islandreisende entdecken sollte. Ob du an einer geführten Südküstentour teilnimmst oder mit dem eigenen Mietwagen auf der Ringstraße unterwegs bist – diese landschaftlich reizvolle Strecke steckt voller beeindruckender Highlights. Hier findest du die wichtigsten Stopps entlang der Route:
Seljalandsfoss-Wasserfall

Der Seljalandsfoss gilt als ikonischer Stopp auf der Südküsten-Route, denn Besucher können hinter dem herabstürzenden Wasser entlanggehen. Besonders Naturfotografen lieben dieses Motiv und nutzen die Gelegenheit, den Wasserfall von hinten zu fotografieren.
Mit einer beeindruckenden Höhe von 60 Metern zählt der Seljalandsfoss zu den bekanntesten Wasserfällen Islands. Sein Wasser stammt vom Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch 2010 weltweit für Schlagzeilen sorgte. Dieses Ereignis legte nicht nur den europäischen Flugverkehr lahm, sondern trug auch maßgeblich zum Tourismusboom in Island bei.
Wer den Seljalandsfoss besucht, wandert oft weiter Richtung Norden und entdeckt den Gljufrabui. Dieser kleine Wasserfall liegt versteckt in einer Schlucht in den uralten Klippen. Auch hier kommen Fotografen voll auf ihre Kosten.
Unternimm eine Südküsten-Kleingruppentour ab Reykjavik und besuche dieses Wahrzeichen sowie weitere Highlights im Süden. Alternativ kannst du den Wasserfall auch auf eigene Faust im Rahmen einer einwöchigen Winter-Mietwagenreise durch Südisland erkunden.
- Siehe auch: Die 20 schönsten Wasserfälle Islands
Skogafoss-Wasserfall

Der Skogafoss ist einer der größten Wasserfälle Islands, mit einer Fallhöhe von 60 Metern und einer Breite von 15 Metern. Er zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Südküste.
Am Skogafoss kannst du direkt bis an den Fuß des Wasserfalls gehen, wo das Wasser mit voller Kraft auf den Boden trifft – ein fantastisches Fotomotiv! Besonders beeindruckend sind die riesigen Sprühnebel, die durch den Wasserfall entstehen und bei Sonnenschein Regenbögen zaubern.
So nah am Wasserfall spürst du die gewaltige Kraft dieses Naturwunders. Im Winter solltest du jedoch vorsichtig sein, denn die Steine am Fuß des Skogafoss werden durch Eis und Sprühnebel extrem rutschig und der Zugang kann gefährlich sein.
Du kannst den Wasserfall auch von oben bestaunen, wenn du die Treppe neben dem Wasserfall hinaufsteigst. Im Winter ist diese jedoch oft verschneit und schwer zu bewältigen.
Da der Skogafoss nur wenige Kilometer vom Seljalandsfoss entfernt liegt, werden die beiden Wasserfälle oft gemeinsam in Reiseführern genannt und als „Geschwister“ betrachtet. Wie der Seljalandsfoss war auch der Skogafoss schon in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen, zum Beispiel in der Serie „Vikings“ und dem Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“.
- Entdecke Filmdrehorte in Island: Die komplette Liste
- Siehe auch: Die spannendsten Aktivitäten für Adrenalinjunkies in Island
Solheimajökull-Gletscher
Eine kurze Fahrt über eine Schotterstraße auf der linken Seite der Ringstraße führt dich zum Solheimajökull. Hier starten die beliebten Wanderungen auf diesem beeindruckenden Gletscher, der ein Ausläufer des Myrdalsjökull ist.
Eine Gletscherwanderung ist eine aufregende Möglichkeit, Islands Natur hautnah zu erleben – und sollte immer mit einem zertifizierten Guide unternommen werden. Gletscher sind faszinierende, aber anspruchsvolle Landschaften mit versteckten Spalten und besonderen Herausforderungen, die Fachwissen erfordern.
Alle Teilnehmer einer Gletscherwanderung werden mit der nötigen Ausrüstung wie Steigeisen, Helm und Eispickel ausgestattet, damit das Abenteuer sicher und unvergesslich bleibt.
Wenn du diese spannende Aktivität noch nie ausprobiert hast, solltest du unbedingt eine Gletscherwanderung für Einsteiger buchen – die perfekte Gelegenheit, Islands eisige Welt sicher und eindrucksvoll zu erkunden.
Ein Besuch lohnt sich auch, wenn du nicht auf dem Gletscher wandern möchtest: Vom Parkplatz aus erreichst du in etwa 15 Minuten zu Fuß die Gletscherzunge. Unterwegs kannst du beeindruckende Berge und die kleine Gletscherlagune davor bewundern.
Dyrholaey-Halbinsel
Dyrholaey war ursprünglich eine vom Festland getrennte Vulkaninsel. Heute ist sie mit Island verbunden und bildet eine kleine Halbinsel.
Die Steilküste ist vor allem für ihre spektakulären Ausblicke auf die Südküste und die dort nistende Vogelwelt bekannt. Besonders auffällig ist das riesige Felsentor, das die Landschaft dominiert.
Wer wegen der Aussicht nach Dyrholaey kommt, wird nicht enttäuscht: Im Norden siehst du den Myrdalsjökull, im Osten und Westen blickst du auf die Reynisdrangar und die Südküste bis nach Selfoss.
Beachte, dass Teile von Dyrholaey im Mai und Juni zum Schutz der brütenden Vögel gesperrt sind. Vogelfreunde können hier viele Arten beobachten, darunter Papageientaucher. Aber Vorsicht vor der Küstenseeschwalbe, die ihre Nester energisch verteidigt und Angriffe fliegt.
- Siehe auch: Dyrholaey – Das Tor mit dem Loch
- Mehr über Islands Tierwelt: Der komplette Guide
Schwarzer Sandstrand Reynisfjara
Reynisfjara liegt zwischen dem Ort Vik und der Halbinsel Dyrholaey, etwa 180 Kilometer von Reykjavik entfernt. Bekannt für seine eindrucksvolle Vulkanlandschaft, ist er einer der beliebtesten Stopps auf Sightseeing-Touren entlang der Südküste.
Hier kannst du eine uralte, mystische Landschaft bestaunen, geprägt von fernen Bergen, dramatischen Klippen und markanten Felsformationen. 1991 wurde Reynisfjara von National Geographic zu einem der zehn schönsten nicht-tropischen Strände der Welt gewählt.
Besonders auffällig sind die 15 Meter hohen Felsnadeln Reynisdrangar, die direkt vor der Küste aus dem Meer ragen. Um diese Felsen ranken sich viele Legenden: Manche sagen, es seien versteinerte Trolle, die beim Versuch, ein Schiff an Land zu ziehen, vom Sonnenlicht überrascht wurden. Andere glauben, es sei das steinerne Abbild eines gesunkenen Dreimasters.
Laut einer weiteren Geschichte ist Reynisdrangar alles, was von einem Troll übrig blieb, nachdem er von einem rachsüchtigen Ehemann versteinert wurde – weil er dessen Frau getötet hatte.
Wie auch immer: Reynisdrangar ist ein Paradies für Seevögel wie Papageientaucher, Eissturmvögel und Trottellummen. Beim Spaziergang entlang der Küste entdeckst du außerdem die sechseckigen Basaltsäulen, die die Klippen von Reynisfjara – genannt Gardar – schmücken.

Der Reynisfjara-Strand ist atemberaubend schön, aber du solltest ihn mit Vorsicht genießen. Er ist berüchtigt für seine mächtigen und unberechenbaren Wellen, die als „Sneaker Waves“ oder „Rogue Waves“ bekannt sind und plötzlich weit den Strand hinaufrollen können.
Aufgrund dieser Wellen – kombiniert mit den starken Strömungen und dem eiskalten Wasser – ist es besonders wichtig, aufmerksam zu bleiben. Achte auf die Warnschilder und halte ausreichend Abstand zum Wasser, damit du diesen spektakulären Ort sicher genießen kannst.
Im Februar 2026 kam es am Strand zu einer beispiellosen Erosion. Durch den gestiegenen Meeresspiegel sind Teile des Strandes nun unzugänglich, aber du kannst weiterhin die beeindruckenden Basaltsäulen und die Reynisdrangar-Felsnadeln bestaunen. Mehr dazu findest du in unserem Reynisfjara-Reiseführer.
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Skaftafell-Naturreservat

Skaftafell ist ein Schutzgebiet in der Region Öraefi im Südosten Islands. Ursprünglich war Skaftafell ein eigenständiger Nationalpark, der 1967 gegründet wurde. Seit Juni 2008 gehört das Gebiet zum erweiterten Vatnajökull-Nationalpark.
Skaftafell wurde schon kurz nach der ersten Besiedlung Islands als Bauernhof genutzt und war sogar Schauplatz wichtiger Treffen zwischen verschiedenen Häuptlingen.
Der Ausbruch des Öraefajökull im Jahr 1362 zerstörte die Siedlung vollständig und machte das Gebiet für lange Zeit unbewohnbar. Seitdem wird die Region auch als „das Ödland“ oder „Oraefi“ bezeichnet.
Immer wieder wurden neue Höfe gegründet, doch die Herausforderungen blieben: Unfruchtbare Böden, häufige Gletscherläufe und Aschewolken des nahegelegenen Vulkans Grimsvötn machten das Leben schwer. 1988 wurde die Landwirtschaft in der Region endgültig aufgegeben.
Heute ist das Gebiet für seine spektakuläre Natur bekannt, zu der unter anderem der höchste Berg Islands, der Hvannadalshnukur, gehört. Außerdem findest du hier den höchsten Wasserfall des Landes, den Morsarfoss. Der Kontrast zwischen den grünen Birkenwäldern und dem riesigen Vatnajökull-Gletscher macht Skaftafell zu einem der beliebtesten Wandergebiete Islands.
Ein kurzer Spaziergang vom Besucherzentrum führt zum Svartifoss, doch die beliebtesten Aktivitäten sind die Gletscherwanderungen. Skaftafell bietet zudem einen beliebten Campingplatz, ein einladendes Besucherzentrum und ein gemütliches Café für Reisende.
Vatnajökull-Nationalpark

Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Islands und Europas, mit einer Gesamtfläche von 8.100 Quadratkilometern. Die maximale Eisdicke beträgt etwa 1.000 Meter und der Gletscher besitzt über 30 verschiedene Auslassgletscher.
Der Vatnajökull-Nationalpark bedeckt etwa 11 % der Fläche Islands und umfasst Canyons, Berge und sogar Vulkane. Damit ist er ein Paradebeispiel dafür, warum Island als „Land aus Feuer und Eis“ bekannt ist.
Einige der aktivsten Vulkane der Insel liegen unter dem Gletscher, darunter Grimsvötn, Öraefajökull und Bardarbunga. Wissenschaftler erwarten in den nächsten Jahrzehnten eine hohe vulkanische Aktivität im Vatnajökull.
Der Vatnajökull ist einer von drei Nationalparks in Island, aber mit Abstand der größte, da er sowohl den historischen Skaftafell-Nationalpark als auch die Jökulsargljufur-Schlucht umfasst.
Die anderen Nationalparks des Landes sind der Thingvellir-Nationalpark (Teil des Goldenen Kreises) und der Snaefellsjökull-Nationalpark.
Der Vatnajökull-Nationalpark wurde 2008 gegründet, um die Tierwelt der Region zu schützen. Er ist so riesig, dass es dort unzählige Dinge zu sehen und zu genießen gibt! Besonders beliebt sind Eishöhlentouren im Winter und Gletscherwanderungen das ganze Jahr über. Ein Großteil des Parks liegt im Hochland, weshalb du für die abgelegenen Gebiete ein Allradfahrzeug benötigst.
- Siehe auch: Nationalparks in Island
- Alles über Die Top 5 Orte im isländischen Hochland
Gullfoss-Wasserfall
Gullfoss ist ein atemberaubender, zweistufiger Wasserfall im Süden Islands und eines der Highlights entlang der berühmten Golden-Circle-Route.
Der Hvita stürzt über zwei dramatische Stufen insgesamt 32 Meter tief in eine enge Schlucht, die über Jahrhunderte von Gletscherfluten geformt wurde. An sonnigen Tagen entstehen durch den Sprühnebel oft farbenfrohe Regenbögen, die das ohnehin schon surreale Panorama noch magischer erscheinen lassen.
Besucher können auf markierten Wegen verschiedene Aussichtspunkte erkunden und dabei sowohl weite Panoramablicke als auch spektakuläre Nahaufnahmen des tosenden Wassers genießen. Die oberen und unteren Plattformen sind in den wärmeren Monaten sicher zugänglich und machen den Gullfoss zu einem der meistfotografierten und unvergesslichsten Naturwunder des Landes.
Im Winter verwandelt sich die Landschaft in ein eisiges Wunderland: Mit schneebedeckten Klippen und vereisten Felsen präsentiert sich der Wasserfall von einer ganz anderen Seite. Ob du im Sommerlicht oder unter dem frostigen Winterhimmel kommst – der Gullfoss verkörpert die rohe, ungezähmte Kraft, die die Natur Islands ausmacht.
- Siehe auch: Spannende 3-stündige Kajaktour auf dem Hvita
Jökulsarlon-Gletscherlagune
Die Jökulsarlon-Gletscherlagune zählt zu den spektakulärsten Landschaften Islands. In dieser ruhigen Gegend treiben Eisberge und es gibt verspielte Robbenkolonien. Auch die Panoramablicke auf die Eiskappen und Berge des Vatnajökull-Nationalparks sind atemberaubend. Kein Wunder, dass Jökulsarlon oft als „Kronjuwel Islands“ bezeichnet wird.
Die Lagune wächst ständig, da der Gletscher immer größere Eisbrocken ins Wasser kalbt. Durch den Klimawandel hat sich dieses Phänomen in den letzten Jahren stark beschleunigt.
Die Fahrt von Reykjavik hierher dauert ohne Zwischenstopps etwa viereinhalb Stunden, für die Hin- und Rückfahrt solltest du also rund neun Stunden einplanen. Aber du wirst unterwegs sicher viele Stopps einlegen wollen.
Jökulsarlon ist heute die tiefste Lagune Islands und erreicht Tiefen von bis zu 248 Metern. Sie entstand zwischen 1934 und 1935 und bedeckt mittlerweile eine Fläche von etwa 18 Quadratkilometern. Seit den 1970er Jahren hat sie sich auf das Vierfache ihrer ursprünglichen Größe ausgedehnt.
Die meisten Besucher übernachten in Unterkünften entlang der Südküste, entweder in Höfn, Vik oder Hvolsvöllur.
Einige legen die Strecke jedoch auch an einem einzigen Tag zurück. Besonders im Sommer ist die Fahrt atemberaubend, wenn die Mitternachtssonne fast 24 Stunden lang für helles Sightseeing sorgt.
Beachte jedoch, dass es eine sehr lange Strecke ist, die du an einem Tag zurücklegen würdest. Unterwegs warten unzählige weitere Highlights. Wenn Jökulsarlon das „Kronjuwel“ ist, dann ist dieser Ort der „Hauptgewinn“ – das Gold am Ende des kurvenreichen Regenbogens, den wir Islands Südküste nennen.
Im Sommer kannst du eine Bootstour über die atemberaubende Jökulsarlon-Gletscherlagune unternehmen und zwischen den majestätischen, treibenden Eisbergen hindurchgleiten.
Im Winter starten die besten Eishöhlentouren in Island ab Jökulsarlon – so kannst du bei einem Besuch gleich mehrere Naturwunder erleben. Auf dieser Eishöhlentour im Vatnajökull entdeckst du die unglaublichen Kristalleis-Formationen und das blaue Leuchten der Westlichen Eishöhle. Außerdem kannst du auch die beeindruckende Östliche Eishöhle bestaunen, die für ihre Größe bekannt ist!
Zu jeder Jahreszeit erwarten dich in der Umgebung unvergessliche Erlebnisse. Entdecke eine Vielzahl an Jökulsarlon-Touren, die die Schönheit der Gletscherlagune und ihrer Umgebung in Szene setzen.
- Erfahre mehr über Gletscherlagunen in Island
Diamond Beach

Nur fünf Gehminuten von der Jökulsarlon-Gletscherlagune entfernt liegt der faszinierende Diamond Beach – ein Küstenabschnitt, an dem glitzernde Eisberge auf dem pechschwarzen Vulkansand angespült werden.
Dieser magische Ort ist ein Paradies für Fotografen, die den atemberaubenden Kontrast zwischen dem schimmernden blauen Eis und der dunklen, dramatischen Küstenlinie lieben. Die Szenerie ist einfach märchenhaft!
Die natürliche Form der Eisberge sorgt dafür, dass kein Foto dem anderen gleicht. Die Brandung bietet zudem fantastische Möglichkeiten für Zeitraffer-Aufnahmen. So entstehen surreale Bilder, die die einzigartige, ätherische Atmosphäre dieses Ortes perfekt einfangen.
Lass dir dieses magische Highlight nicht entgehen und plane beim Erkunden der Südküste Islands einen Stopp am beeindruckenden Diamond Beach ein. Eine unvergessliche Erfahrung!
- Mehr entdecken: Südküste & Jökulsarlon-Gletscherlagune
Verborgene Schätze entlang der Südküste
Die Südküste Islands hat weit mehr zu bieten als nur ihre berühmten Sehenswürdigkeiten – hier warten auch unglaubliche Geheimtipps darauf, entdeckt zu werden. Hier sind einige der bestgehüteten Geheimnisse und schönsten Landschaften der Südküste, die du in deinen Reisplan aufnehmen solltest:
Reykjadalur-Tal
Übersetzt bedeutet Reykjadalur „Dampftal“ – bekannt ist es vor allem für seinen wohltuenden heißen Fluss, ein Naturwunder, das durch die reiche geothermische Aktivität der Region entstanden ist. Doch auch das Tal selbst ist absolut sehenswert.
Saftig grüne Hänge, plätschernde Bäche und rauschende Wasserfälle prägen die Landschaft. Außerdem findest du hier zahlreiche heiße Quellen und geothermische Pools – ein echtes Paradies für Naturliebhaber.
Reykjadalur liegt in der Nähe des charmanten Städtchens Hveragerdi, das etwa 2.500 freundliche Einwohner zählt, die Besuchern gerne weiterhelfen. Nur 40 Minuten südwestlich von Reykjavik gelegen, ist Hveragerdi das perfekte Tor zu diesem geothermischen Naturparadies.

Nach der Ankunft in Hveragerdi fährst du geradewegs durch den Ort, bis du zur Schotterstraße gelangst, die ins Reykjadalur-Tal führt. Am Ende dieser Straße befindet sich der Parkplatz, von dem aus du etwa 3 Kilometer bergauf wanderst, bis du die ersten Badestellen erreichst.
Beachte, dass die Temperatur des Flusses je nach Abschnitt variiert – laufe also ein Stück auf und ab, um den perfekten Badeplatz zu finden.
Ein Bus fährt zwar nach Hveragerdi, aber nicht bis zum Parkplatz am Startpunkt der Wanderung. Am besten erreichst du Reykjadalur daher mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer Tour, zum Beispiel bei diesem Reitausflug mit Wanderung ab Reykjavik.
- Siehe auch: Top 9 Aktivitäten in Hveragerdi
Seljavallalaug-Freibad

Nur 23 Kilometer östlich des berühmten Seljalandsfoss-Wasserfalls liegt eines der versteckten Juwelen der Südküste: das Seljavallalaug-Bad. Das Becken wurde 1923 erbaut und ist eines der ältesten Schwimmbäder Islands – ein echtes Stück Landesgeschichte.
Früher war Seljavallalaug mit 10 Metern Breite und 25 Metern Länge das größte Schwimmbad Islands und hielt diesen Titel bis 1936. Trotz seiner heute eher bescheidenen Größe ist das malerische Becken ein beliebter Stopp an der Südküste – und der Eintritt ist kostenlos.
Beachte, dass das Baden auf eigene Gefahr erfolgt, da das Wasser, das von natürlichen Rinnsalen aus dem Berghang gespeist wird, meist nur lauwarm ist. Dennoch ist Seljavallalaug aufgrund seines besonderen Charmes und seiner ruhigen Lage ein unvergesslicher Abstecher für alle, die die Region erkunden.
Viele Besucher wundern sich über die grünliche Farbe des Wassers. Sie entsteht durch Algen, die an den Beckenwänden und am Boden wachsen.
Bitte nimm deinen Müll wieder mit und hinterlasse keinen Abfall. Es gibt keine Duschen oder Toiletten, aber ein kleines Häuschen, in dem du dich umziehen und bei schlechtem Wetter Schutz suchen kannst. Auch hier gilt: Bitte hinterlasse alles ordentlich.
Die Anfahrt erfolgt über einen Abzweig von der Ringstraße auf die Straße 242 bis zum Parkplatz. Von dort aus sind es etwa 15–20 Minuten zu Fuß auf einem unbefestigten Pfad bis zum Schwimmbad.
- Siehe auch: Die besten Schwimmbäder Islands
DC-3-Flugzeugwrack in Solheimasandur

Seit vielen Jahren liegt das US Navy DC-3-Flugzeugwrack verlassen und den Elementen ausgesetzt auf dem schwarzen Sand von Solheimasandur, zwischen Hvolsvöllur und dem Fischerort Vik. Im Jahr 1973 stürzte das Flugzeug vermutlich wegen Treibstoffmangels ab – zum Glück gab es keine Todesopfer.
Seitdem liegt das Wrack dort, rau und exponiert, und bildet einen starken Kontrast zur Landschaft: Die abblätternde weiße Farbe des Flugzeugs hebt sich deutlich vom dunklen Vulkansand ab. Auch der Gegensatz zwischen der technischen, menschengemachten Maschine und der unberührten Natur macht diesen Ort so besonders.
- Siehe auch: Das verlassene DC-Flugzeug von Solheimasandur
Obwohl das Flugzeugwrack bereits seit den 1970er Jahren dort liegt, beginnen manche Isländer erst jetzt, es als Besucherattraktion zu akzeptieren. Bis vor Kurzem galt es eher als Schandfleck. Erst durch die Augen ausländischer Besucher wurde es zu einem echten Highlight.
Um dorthin zu gelangen, musst du dich ein wenig anstrengen: Das Wrack ist von der Ringstraße aus nicht zu sehen, und es ist verboten, mit dem Auto dorthin zu fahren.
Am bequemsten erreichst du das DC-3-Flugzeugwrack mit einer ATV-Tour ab der Myrdalsjökull-Basis – das ist abenteuerlich und praktisch zugleich. Alternativ kannst du auch mit dem Shuttle zum Wrack fahren und dir so den langen, anstrengenden Fußmarsch sparen.
- Siehe auch: Das Wrack des verlassenen Flugzeugs von Solheimasandur ist zur Sehenswürdigkeit geworden
Fjadrargljufur-Canyon
Der Fjadrargljufur-Canyon ist eine zwei Kilometer lange und etwa 100 Meter tiefe Schlucht im Süden Islands mit steilen Wänden und schmalen Pfaden. Der Name „Fjadrargljufur” ist für Ausländer kaum auszusprechen. So klingt er: [Fyath-raor-glyu-fur].
Die Fjadrargljufur-Schlucht hat sich in den letzten 9.000 Jahren stark verändert. Heute kannst du auf dem Wanderweg oberhalb der Schlucht entlanggehen und sie bestaunen. Das Betreten der Schlucht selbst ist zum Schutz der Natur streng verboten.
Das Gestein der Fjadrargljufur-Schlucht besteht aus Palagonit und stammt aus kühlen Phasen der letzten Eiszeit vor etwa 2 Millionen Jahren. Ihre eigenwillige, gewundene Form verdankt die Schlucht dem Fluss Fjadra, der am Berg Geirlandshraun entspringt.
Bitte bleib unbedingt auf dem markierten Weg oberhalb der Schlucht – das empfindliche Gras und Moos wird durch Abkürzungen schnell zerstört.
- Siehe auch: Top 11 der beeindruckenden Schluchten in Island
Dverghamrar („Zwergenklippen“)

Dverghamrar („Zwergenklippen“) ist ein Gebiet mit sechseckigen Basaltsäulen im Süden Islands, etwa 10 Kilometer östlich von Kirkjubaejarklaustur. Dverghamrar ist ein geschütztes Naturdenkmal.
Dverghamrar ist ein Paradebeispiel für die geheimnisvolle und rätselhafte Natur Islands – das spiegelt sich auch im mythischen Namen wider. Laut isländischer Folklore lebten hier einst Zwerge, Elfen, verborgene Wesen und andere übernatürliche Gestalten.
Rutshellir-Höhle

Die Rutshellir-Höhle ist eine überraschend geräumige, von Menschenhand geschaffene Höhle nahe dem Dorf Skogar. Sie diente vermutlich schon vor langer Zeit als Unterschlupf oder Lagerraum.
In der Rutshellir-Höhle findest du einen in den Fels gehauenen Tunnel mit einer Länge von 20 Metern und einer Breite von bis zu 5 Metern.
Diese Höhle ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich für Sagen und die frühe Siedlungsgeschichte Islands interessieren. Der Legende nach wurde sie zuerst von einem Mann namens Rutur bewohnt – die Überlieferungen dazu sind jedoch sehr unterschiedlich.
Skogar Museum

Das Skogar Museum befindet sich im gleichnamigen Dorf an der Südküste. Das Museum besteht aus drei Bereichen mit unterschiedlichen Schwerpunkten – darunter Werkzeuge, historische Gegenstände und Torfhäuser in Island. Hier erfährst du, wie die Menschen in Südisland vor Jahrhunderten lebten.
Die Sammlung umfasst über 18.000 Exponate und bietet tiefe Einblicke in lokale Traditionen und Handwerkskunst. Das Skogar Museum zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten für alle, die authentische Kultur erleben möchten.
- Mehr entdecken: Die besten Museen Islands
- Siehe auch: Die besten Kulturtouren Islands
Thorsmörk-Tal
Thorsmörk ist ein grünes Bergtal im Süden Islands, das von Gletschern und Vulkanen umgeben ist. Hier kannst du auf spektakulären Wegen wandern, Gletscherflüsse überqueren und raue Landschaften erkunden. Das Tal ist nur mit Hochlandfahrzeugen erreichbar, was den Ausflug noch abenteuerlicher macht.
Thorsmörk liegt zwischen drei Gletschern und ist besonders beliebt für mehrtägige Trekkingtouren, zum Beispiel auf dem Laugavegur-Wanderweg. Thorsmörk ist für Outdoor-Fans und Wanderer eines der absoluten Highlights an der Südküste.
- Mehr erfahren: Thorsmörk-Superjeep- & Hochland-Wandertour
Raufarholshellir-Lavatunnel

Der Raufarholshellir-Lavatunnel ist eine der längsten Lavahöhlen an der Südküste Islands. Im Inneren wanderst du durch farbenfrohe Gesteinsformationen, die bei früheren Vulkanausbrüchen entstanden sind. Bei geführten Touren erhältst du einen Helm und eine Stirnlampe, damit du die Höhle sicher erkunden kannst.
Der etwa 1.400 Meter lange Tunnel ist im Winter mit Eisformationen geschmückt. Er zählt zu den beeindruckendsten Naturwundern in Südisland.
- Siehe auch: Raufarholshellir-Lavatunnel-Tour ab Reykjavik
Kirkjugolf („Kirchenboden“)

Kirkjugolf („Kirchenboden“) ist eine 80 Quadratmeter große Fläche aus Basaltfelsen, die östlich von Kirkjubaejarklaustur im Grasland liegt. Trotz des Namens ist Kirkjugolf ein reines Naturphänomen: Die sechseckigen Säulen entstanden, als eine Lavaschicht abkühlte, sich zusammenzog und in einzelne Säulen zerbrach.
Hier stand also nie eine Kirche – der Name ist nur eine Anspielung. Dennoch ist die Gegend von Mystik geprägt: So heißt es, dass der Ort für die ersten christlichen Siedler so heilig war, dass Heiden ihn nicht betreten konnten.
- Siehe auch: Basaltsäulen in Island – Wunder der Natur
Charmante Orte entlang der Südküste
Die Südküste Islands ist gespickt mit charmanten Orten, die dir einen Einblick in die reiche Kultur und Geschichte der Region geben. Diese einladenden Stopps sind ideal für eine Pause vom Roadtrip: Genieße lokale Spezialitäten, entspanne in geothermischen Bädern oder finde gemütliche Unterkünfte für die Nacht.
Hier sind einige Orte, die du entlang der Südküste unbedingt besuchen solltest:
Selfoss New Old Town

Selfoss ist der größte Ort an der Südküste und ein beliebter Zwischenstopp auf der Reise. Du kommst automatisch durch Selfoss, wenn du auf der Ringstraße unterwegs bist – und auch als Ergänzung zum Goldenen Kreis ist der Ort ideal. Perfekt für ein Mittag- oder Abendessen, aber auch als eigenständiges Ausflugsziel!
Das Zentrum von Selfoss, die New Old Town, bietet Restaurants, Cafés, Bars, Shops und die beliebte Skyrland-Ausstellung – ein tolles Extra für deinen Erkundungstag. Viele historische Häuser aus ganz Island, die es sonst nicht mehr gibt, wurden hier originalgetreu wieder aufgebaut und bilden ein malerisches Stadtzentrum.

Das Herzstück des Selfoss Centers ist die Old Dairy Food Hall, die in einer wunderschönen, historischen Molkerei untergebracht ist. Hier findest du eine große Auswahl an Restaurants und Bars – ideal für ein schnelles, leckeres Essen.
Wenn du Lust auf ein klassisches Restaurant hast, gibt es in der New Old Town ebenfalls mehrere Optionen. Eines der besten Restaurants an der Südküste ist das Mar Seafood, wo du frischen Fisch in maritimer Atmosphäre genießen kannst.
Wer gerne nascht, sollte einen Stopp bei der legendären Eisdiele Ísbúð Huppu einlegen – sie ist berühmt für ihre kreativen Eis-Variationen.
Schlendere durch die charmanten Läden und genieße das lebendige Flair. Das Stadtzentrum ist eine tolle Ergänzung für jede Mietwagenreise entlang der Südküste oder des Goldenen Kreises. Außerdem findest du in Selfoss tolle Unterkünfte – perfekt als Ausgangspunkt für deine Erkundungstouren!
- Entdecke die 9 besten Aktivitäten in Selfoss
- Siehe auch: Die 14 besten Restaurants an der Südküste Islands
Vestmannaeyjar (Westmännerinseln)

Vestmannaeyjar, die Westmännerinseln, sind ein Archipel vor der Südküste Islands. Der Name geht auf die ersten Siedler zurück – irische Mönche, die „Männer aus dem Westen“.
Vestmannaeyjar besteht aus 15 Inseln sowie rund 30 Felsen und Schären. Sie entstanden vor etwa 10.000–12.000 Jahren und sind damit geologisch gesehen noch recht jung.
Die größte Insel, Heimaey, ist die einzige bewohnte Insel des Archipels und zählt etwa 4.600 Einwohner. Die übrigen Inseln sind entweder völlig unberührt oder beherbergen nur eine einzelne Jagdhütte – und sind nur im Sommer zugänglich.

Ein besonderes Highlight der Westmännerinseln ist ihre reiche Tierwelt: Hier findest du viele isländische Seevogelarten. Zu Islands Vögeln zählen Lummen, Skua, Küstenseeschwalben, Papageientaucher und Dreizehenmöwen.
Dank des besonderen Mikroklimas nisten im Frühjahr Millionen Vögel an den Klippen der Inseln und verlassen sie erst am Ende des Sommers wieder. Der Papageientaucher ist das Wahrzeichen der Westmännerinseln und sogar offizielles Symbol des Archipels. Bei einer einstündigen Bootstour ab dem Hafen von Heimaey kannst du diese faszinierende Vogelwelt hautnah erleben.
Die Fähre zu den Westmännerinseln startet in Landeyjahöfn. Du kannst auch dein Auto mitnehmen, brauchst es auf Heimaey aber nicht, da die Insel gut zu Fuß erkundet werden kann.
Die Überfahrt dauert etwa 35 Minuten pro Strecke, eine Reservierung wird empfohlen. Alternativ kannst du auch vom Inlandsflughafen in Reykjavik nach Vestmannaeyjar fliegen – der Flug dauert etwa eine Stunde.
- Entdecke die Top-Highlights der Westmännerinseln (Vestmannaeyjar)
- Alles über Papageientaucher in Island
Vik i Myrdal
Vik i Myrdal ist ein kleines Küstendorf an Islands Südküste. Auf Sightseeing-Touren wird es oft für eine Mittagspause und zum Souvenirshopping genutzt. Manche entscheiden sich auch, in Vik zu übernachten – so kann man das Angebot des Ortes in Ruhe genießen.
Das Dorf zählt etwa 320 Einwohner und ist dennoch die größte Siedlung im Umkreis von 70 Kilometern. Deshalb gilt Vik i Myrdal als wichtiger Versorgungs- und Verwaltungspunkt zwischen Skogar und der Myrdalssandur-Gletscherfläche.
Vik i Myrdal liegt direkt südlich des Myrdalsjökull-Gletschers und ist somit ständig der Bedrohung durch den Vulkan Katla ausgesetzt, der unter der Eiskappe schlummert. Katla ist seit 1918 nicht mehr ausgebrochen – doch laut Wissenschaftlern steigt die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs mit jedem Tag. Es kann allerdings noch viele Jahre dauern, bis es wieder so weit ist.
- Entdecke die 9 besten Aktivitäten in Vik
- Siehe auch: Gletscher in Island
Der Vulkan Katla, eine der mächtigsten Naturgewalten Islands, verleiht dem malerischen Ort Vik i Myrdal eine besondere Faszination. Dank ihrer erhöhten Lage gilt die ikonische Vik-Kirche mit dem roten Dach als sicherer Zufluchtsort im unwahrscheinlichen Fall einer Gletscherflut.
Die Gemeinde ist auf solche Notfälle bestens vorbereitet und führt regelmäßig Evakuierungsübungen durch, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Gäste, die in den Hotels von Vik übernachten, werden über die Geschichte des Vulkans informiert und können beruhigt sein: Seit über 100 Jahren gab es keinen Ausbruch mehr.
Bislang ist der Katla ruhig geblieben, sodass Besucher die einzigartige Gelegenheit haben, das ganze Jahr über Exkursionen zu unternehmen und die Gegend rund um den Vulkan zu erkunden. Zu den Höhepunkten zählen atemberaubende natürliche Eishöhlen im Gletscher, der den Katla krönt. Mit anderen Worten: Jeder Besuch in Vik ist ein unvergessliches Abenteuer!
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Kirkjubaejarklaustur

Kirkjubaejarklaustur, oft einfach „Klaustur“ genannt, ist ein kleines Dorf an Islands Südküste östlich von Vik i Myrdal in der Gemeinde Skaftarhreppur.
Das Dorf mit etwa 200 Einwohnern ist der einzige Ort zwischen Vik und Höfn. Reisende finden hier verschiedene Annehmlichkeiten wie eine Tankstelle, einen Supermarkt, Restaurants und ein Schwimmbad.
Kirkjubaejarklaustur blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte in der isländischen Kultur zurück. Es wird vermutet, dass bereits irische Mönche hier lebten, bevor die Nordmänner kamen. Im Jahr 1186 wurde dann ein bedeutendes Benediktinerinnenkloster gegründet, das bis zur Reformation im 16. Jahrhundert bestand.
Kirkjubaejarklaustur ist umgeben vom beeindruckenden Eldhraun, dem größten Lavafeld der Welt. Es entstand während des Ausbruchs der Lakagigar von 1783 bis 1784. Der Legende nach wurde der Ort durch die berühmte „Eldmessa“ oder „Feuerpredigt“ vor der Zerstörung bewahrt.
Diese Eldmessa wurde vom örtlichen Pfarrer Jón Steingrímsson gehalten, der darin um göttlichen Beistand bat, damit die Lava den Ort verschonte. Heute können Besucher die im Jahr 1924 erbaute Gedenkkapelle besichtigen, die an dieses außergewöhnliche Ereignis erinnert.
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Höfn i Hornafjördur

Höfn i Hornafjördur (oft einfach „Höfn“ genannt) ist ein Fischerdorf im Südosten Islands am Hornafjördur. Zwischen 1994 und 1998 trug der Ort offiziell den Namen Hornafjardarbaer, bevor er seinen heutigen Namen erhielt, der „Hafen“ bedeutet.
Das Dorf ist derzeit die zweitgrößte Siedlung im Südosten Islands und bietet einen fantastischen Blick auf den Vatnajökull-Gletscher und den beeindruckenden Berg Vestrahorn. Die umliegende Landschaft ist geprägt von wandernden Sandbänken und Gletscherflüssen. Östlich des Ortes liegen zudem mehrere kleine Inseln wie Mikley und Krokalatur.
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Höfn i Hornafjördur wird häufig als Übernachtungsstopp auf Touren entlang der Südküste genutzt. Besonders beliebt ist der Ort bei Reisenden, die bis zur Gletscherlagune Jökulsarlon oder weiter in den Osten fahren, statt zurück in die Hauptstadt.
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Erkunde die Südküste noch weiter
Die Südküste ist schon für sich genommen ein unvergessliches Reiseziel und bildet zudem das Herzstück vieler der besten Island-Rundreisen. Diese Touren führen entlang der Südküste und verbinden die Höhepunkte des Südens mit Zielen entlang der Ringstraße, der Snaefellsnes-Halbinsel und darüber hinaus.
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6-tägige geführte Abenteuerreise rund um Islands Ringstraße – Entdecke Islands berühmteste Highlights, von der Südküste und der Gletscherlagune bis zum Myvatn-See, während ein erfahrener Guide sich um alles kümmert.
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8-tägige geführte Tour entlang der gesamten Ringstraße & Snaefellsnes-Halbinsel – Genieße die Ringstraße in entspanntem Tempo mit viel Zeit für die Südküste, die abgelegenen Ostfjorde und die beeindruckenden Landschaften von Snaefellsnes.
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1-wöchige Mietwagenreise durch West- & Südisland mit dem Goldenen Kreis – Kombiniere die Südküste mit dem Goldenen Kreis und Snaefellsnes auf diesem sommerlichen Roadtrip inklusive Mietwagen und Unterkünften.
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7-tägige Nordlichter-Mietwagenreise: Südisland, Goldener Kreis & Snaefellsnes – Jage das Nordlicht auf einer winterlichen Mietwagenreise entlang der Südküste und darüber hinaus. Eine fertige Reiseroute und eine 24/7-Helpline sind inklusive.
Plane dein Südküsten-Abenteuer
Islands Südküste steckt voller ikonischer Sehenswürdigkeiten und versteckter Schätze – von Wasserfällen und Gletschern bis hin zu schwarzen Sandstränden und Küstendörfern. Ob du mit dem Mietwagen unterwegs bist oder eine geführte Tour buchst: Eine gute Planung sorgt für eine entspannte und lohnende Reise.
Buche frühzeitig, nimm dir Zeit und freu dich auf ein unvergessliches Abenteuer in einer der atemberaubendsten Regionen Islands.
Warst du schon einmal an der malerischen Südküste Islands? Welcher Ort hat dir am besten gefallen? Hast du Tipps für zukünftige Reisende nach Südisland? Teile deine Erfahrungen und Fragen gerne unten in den Kommentaren!
I was the Content Manager at Guide to Iceland from 2013 to 2018, and now run the creative studio Huldufugl while working as a freelance writer. I’m passionate about storytelling, Icelandic culture, and creating thoughtful experiences through words and visuals.






