Der ultimative Guide zu Eishöhlen in Island

Eishöhlen gehören zu den faszinierendsten Orten Islands und ziehen Reisende aus aller Welt an. Im Inneren erwarten dich leuchtend blaue Eisschichten und Formen, die über Jahrhunderte durch die Bewegung der Gletscher entstanden sind. Der Besuch einer Eishöhle ist ein echtes Highlight jeder Islandreise.

Die meisten Eishöhlen in Island sind nur im Winter zugänglich, wenn die kälteren Temperaturen das Eis stabil genug machen, um es zu erkunden. Die Saison 2026 hat bereits wunderschöne neue Eishöhlen im Vatnajökull-Gletscher hervorgebracht – ein perfekter Zeitpunkt, um Island zu besuchen.

Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst

Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform Islands und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.

Eishöhlen in Island kannst du nur im Rahmen geführter Eishöhlentouren mit zertifizierten Gletscherexperten besuchen. Die Guides sorgen für deine Sicherheit und wählen je nach Wetter und Gletscherbedingungen die besten Höhlen aus.

Eishöhlen entstehen, wenn Wasser durch das Gletschereis fließt und langsam Tunnel und Kammern formt. Deshalb sieht jede Höhle anders aus. Die Wände können tiefblau, klar oder von Vulkanasche durchzogen sein – je nach Geschichte des Gletschers und Lichteinfall.

 

In diesem Guide erfährst du, wo du die schönsten Eishöhlen Islands findest, wann die beste Reisezeit ist und wie du deinen perfekten Trip planst.

10 schnelle Fakten über Eishöhlen in Island

Infografik zu Eishöhlen in Island, aktualisiert für 2025 / 2026

  1. Die Kristall-Eishöhle nahe der Jökulsarlon-Gletscherlagune ist Islands berühmteste Eishöhle.

  2. Die beliebten Eishöhlen des Vatnajökull-Gletschers liegen etwa fünf Autostunden von Reykjavik entfernt.

  3. Die Gletscher Myrdalsjökull und Langjökull bieten Eishöhlen, die das ganze Jahr über zugänglich sind.

  4. Die Fahrt zu den Eishöhlen im Myrdalsjökull und Langjökull dauert etwa drei Stunden ab Reykjavik.

  5. Du solltest niemals eine Gletscher-Eishöhle ohne professionellen Guide betreten – Alleingänge sind lebensgefährlich.

  6. Eishöhlen verändern sich jede Saison, da die Gletscher sich bewegen und schmelzen.

  7. Die Farben des Eises reichen von tiefblau über weiß bis schwarz – je nach Licht und Asche.

  8. Wetterbedingungen beeinflussen die Zugänglichkeit der Eishöhlen stark.

  9. Aus Sicherheitsgründen können Touren abgesagt werden. In diesem Fall werden Alternativen oder volle Rückerstattungen angeboten.

  10. Der Besuch einer Eishöhle ist eines der unvergesslichsten Winterabenteuer in Island.

Die besten Eishöhlen in Island im Winter 2026

Manche Eishöhlen in Island sind riesig! Die Kraft der Natur ist beeindruckend...

Islands Gletscher beherbergen zahlreiche Eishöhlen. Aber wo genau liegen sie und wie besuchst du sie am besten? Die kurze Antwort: Die meisten Eishöhlentouren in Island starten an der Südküste. Die beliebtesten Eishöhlen findest du im größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull.

Hier findest du eine vollständige Liste der Eishöhlen in Island, die in der Reisesaison 2026 zugänglich sind.

1. Kristall-Eishöhle im Vatnajökull

Eine Person in roter Jacke steht in Islands Kristall-Eishöhle, umgeben von tiefblauen Gletscherwänden und durchscheinenden Eisformationen, die im natürlichen Licht leuchten.Lage: Südostisland, nahe der Jökulsarlon-Gletscherlagune.

Details: Die Kristall-Eishöhle ist bekannt für ihr leuchtend blaues Eis und zählt zu den meistbesuchten Natur-Eishöhlen Islands. Sie ist von Mitte Oktober bis März geöffnet und ein Muss für Winterreisende in der Saison 2026. Die Erkundung dieser außergewöhnlichen Eishöhle bietet atemberaubende Anblicke und einen einzigartigen Einblick in Islands Gletscherwelt.

Die besten Touren zur Kristall-Eishöhle:

Wenn du keine geführte Mehrtagestour machen möchtest, kannst du den Startpunkt der 3-stündigen Tour zur Eishöhle auch bequem mit dem Mietwagen erreichen und in Hotels nahe der Gletscherlagune übernachten.

Viele Winterreise-Pakete beinhalten ebenfalls Eishöhlentouren. Die Kristall-Eishöhle zu deiner Winter-Mietwagenreise hinzuzufügen, ist eine einfache und clevere Möglichkeit, bei deiner Islandreise zu sparen.

2. Katla-Eishöhle im Myrdalsjökull

Lage: Südisland, nahe Vik, dem südlichsten Ort Islands.

Details: Eine ganzjährig zugängliche Eishöhle unter dem Katla-Vulkan, die sich durch einzigartige schwarze Ascheschichten im Eis auszeichnet. Die Formationen verändern sich durch die Gletscherbewegung ständig, sodass jeder Besuch ein wenig anders ist. Der berühmte Bogen ist zwar kürzlich eingestürzt, doch die Eishöhle bleibt beeindruckend – ebenso wie die umliegende Landschaft.

Die besten Touren zur Katla-Eishöhle:

Wenn du die Südküste mit dem Auto erkundest, ist Katla eine der am einfachsten erreichbaren Eishöhlen Islands. Es gibt auch tägliche Abfahrten ab Reykjavik. Alle Touren beinhalten Superjeep-Transfers zum Gletscher.

Die Fahrt von Reykjavik nach Vik dauert etwa drei Stunden – ideal für einen Tagesausflug oder als Teil einer mehrtägigen Südküstenreise.

3. Skaftafell-Eishöhlen im Vatnajökull

Das Naturschutzgebiet Skaftafell ist die Heimat des beeindruckenden Vatnajökull-Gletschers.Lage: Südostisland nahe dem Skaftafell-Nationalpark.

Details: Die saisonalen Eishöhlen von Skaftafell sind meist von November bis März zugänglich. Sie entstehen jedes Jahr an unterschiedlichen Stellen und werden oft mit Gletscherwanderungen kombiniert – das ultimative Abenteuer! Die Eishöhle in Skaftafell, die aktuell besucht wird, ähnelt einer schluchtartigen Höhle ohne Dach – ideal, wenn du dich in engen Räumen unwohl fühlst.

Die besten Touren zu den Eishöhlen in Skaftafell:

Skaftafell ist für Selbstfahrer an der Südküste gut erreichbar – etwa 4 Stunden und 20 Minuten von Reykjavik und nur eine Stunde von der Jökulsarlon-Gletscherlagune entfernt.

Alle Eishöhlentouren in Skaftafell starten am Besucherzentrum im Skaftafell-Nationalpark. Die Region ist ideal für alle, die Gletscherwanderungen und aktive Touren bevorzugen.

4. Eishöhlen & künstliche Eistunnel im Langjökull-Gletscher

Into-the-Glacier-EishöhlentunnelLage: Westisland, die Startpunkte für die künstlichen und natürlichen Höhlen sind jedoch unterschiedlich.

Details: „Into the Glacier“ ist ein System künstlicher Eistunnel im Langjökull und bietet ein faszinierendes, ganzjähriges Erlebnis mit spannenden Infos zu Gletscherformationen. Neu sind verbesserte Beleuchtung und erweiterte Tunnelabschnitte für ein noch intensiveres Erlebnis.

Natürliche Eishöhlen im Langjökull sind nur per Schneemobil erreichbar.

Die besten Touren zu den Eishöhlen im Langjökull:

Das Into-the-Glacier-Erlebnis ist einfach erreichbar und liegt etwa zwei Stunden Fahrt von Reykjavik entfernt. Die Touren starten entweder am Langjökull-Basislager oder beinhalten Transfers ab der Hauptstadt – ein ganzjähriges Highlight. Die Schneemobiltour zu den natürlichen Eishöhlen lässt sich perfekt mit Goldener Kreis-Touren kombinieren.

5. Eishöhle im Perlan-Museum

Das Perlan-Museum bietet eine künstliche Eishöhle – ein Spaß für kleine Kinder

Lage: Reykjavik, die Hauptstadt Islands.

Details: Eine künstliche Eishöhle im Perlan-Museum ist das ganze Jahr über zugänglich und bietet ein lehrreiches und eindrucksvolles Erlebnis. Die Ausstellung „Wonders of Iceland“ ist ideal für alle, die eine Eishöhle erleben möchten, ohne einen echten Gletscher zu betreten.

So besuchst du das Perlan-Museum:

Das Perlan-Museum liegt nur zehn Autominuten vom Stadtzentrum Reykjaviks entfernt und ist leicht mit dem Wagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Es ist das ganze Jahr über geöffnet – perfekt für Familien, Wintergäste bei schlechtem Wetter oder alle, die mehr über Islands Gletscher erfahren möchten, bevor sie diese in der Natur erkunden.

Wann ist die beste Zeit, um Eishöhlen in Island zu besuchen?

Kristallhöhle: Eine der Gletscherhöhlen Islands.Wir haben mit Steinunn Hödd Hardardottir, der Parkmanagerin des Vatnajökull-Nationalparks, gesprochen. Sie sagt:

„Die absolut beste Zeit für einen Besuch ist zwischen November und März, wenn das Wetter kalt ist. Die konstanten Minusgrade machen das Eis stabiler und die Formationen noch eindrucksvoller.“

Die meisten Eishöhlentouren im Vatnajökull, darunter auch die Kristall-Eishöhlentour, starten im November. Das heißt: Wer Island im Winter besucht, hat die besten Chancen, diese Gletscherwunder sicher zu erleben.

Zwar ist der Winter die Hauptsaison für natürliche Eishöhlen, es gibt jedoch auch einige ganzjährige Optionen: Dazu zählen die Katla-Eishöhle an der Südküste und die künstlichen Eistunnel im Langjökull. Auch die einzigartige Lofthellir-Höhle in Nordisland ist das ganze Jahr über zugänglich, auch wenn sie technisch gesehen keine Eishöhle ist.

Das Wetter in Island spielt eine große Rolle bei der Zugänglichkeit der Eishöhlen. Touren können abgesagt werden, wenn die Bedingungen unsicher sind. Aber keine Sorge: Wird deine Tour abgesagt, kannst du sie auf einen anderen Tag verschieben oder erhältst eine volle Rückerstattung.

Buche deine Tour am besten früh während deiner Reise – so hast du die größte Flexibilität, falls du umplanen musst.

Wie plane ich einen Trip zu den Eishöhlen in Island?

Spektakuläre Nordlichter leuchten grün über der Gletscherlagune Fjallsarlon im Südosten Islands. Sie spiegeln sich auf den treibenden Eisbergen, während im Hintergrund der Vatnajökull und ein sternenklarer Nachthimmel zu sehen sind.Eishöhlen und verschneite Landschaften zu erkunden, gehört zu den besten Winteraktivitäten in Island. Eine Reise, um dies und alles, was der isländische Winter sonst noch zu bieten hat, zu erleben, ist einfacher zu organisieren, als viele denken.

Egal, ob du eine komplett organisierte Reise bevorzugst oder alles selbst planen möchtest – es gibt für jeden die passende Option.

Komplett organisierte Winterreisen in Island

Wenn du alles im Voraus geregelt haben möchtest, wähle eines unserer Reisepakete für Island. Diese beinhalten individuell anpassbare Unterkünfte, Transport, geführte Touren und Aktivitäten – alles sorgfältig abgestimmt auf Tageslichtstunden und das isländische Wetter. Die meisten Winterpakete bieten auch die Möglichkeit, Eishöhlen zu besuchen.        

  • Winter-Mietwagenreisen – Perfekt, wenn du flexibel und unabhängig unterwegs sein möchtest, aber trotzdem alles – von der Unterkunft bis zu den Aktivitäten – vorab gebucht sein soll.

  • Winter-Reisepakete – Ideal, wenn du ein komplettes Rundum-sorglos-Paket mit Transfers, Touren und Unterkünften für eine entspannte Winterreise nach Island suchst.

Deine eigene Winterreise in Island planen

Wenn du lieber unabhängig reist, kannst du deine Islandreise ganz einfach selbst planen. Organisiere zuerst die wichtigsten Dinge und füge dann Aktivitäten wie Eishöhlen-Touren als unvergessliches Highlight hinzu.

FAQs zu Eishöhlen in Island

Höhlen wie diese sind voller faszinierender und komplexer Eisskulpturen.

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu Islands Eishöhlen und spannende Einblicke in diese faszinierenden Naturwunder.

1. Muss man zu den Eishöhlen in Island wandern?

Das kommt auf die Höhle an. Manche Eishöhlen erreichst du nach einer kurzen Gletscherwanderung, andere per Superjeep, Schneemobil oder Gletschertruck.

  • Kristall-Eishöhle (Vatnajökull): Superjeep, danach eine kurze, einfache Gletscherwanderung.

  • Skaftafell-Eishöhle (Vatnajökull): Mittelschwere Wanderung ab dem Skaftafell-Besucherzentrum.

  • Katla-Eishöhle (Myrdalsjökull): Superjeep ab Vik, dann ein kurzer, leichter Fußweg.

  • Into-the-Glacier-Eistunnel (Langjökull): Schneemobil oder Gletschertruck, kein Wandern nötig.

  • Eishöhle im Perlan-Museum (Reykjavik): Indoor-Erlebnis, komplett barrierefrei.

Jede Tour beinhaltet die passende Sicherheitsausrüstung und wird von zertifizierten Gletscherguides geleitet, die für einen sicheren Zugang sorgen.

2. Sind Eishöhlen in Island sicher?

Ja, mit zertifizierten Guides sind Eishöhlen in Island in der Regel sehr sicher. Die Touren werden sorgfältig an Wetter- und Gletscherbedingungen angepasst, und du erhältst Helm, Steigeisen und weitere Ausrüstung. Die Nationalparkverwaltung und lokale Anbieter führen strenge tägliche Sicherheitskontrollen durch, damit alle Touren nur bei stabilen Bedingungen stattfinden.

3. Kann ich eine Eishöhle in Island alleine besuchen?

Nein, Eishöhlen dürfen nur mit zertifizierten Gletscherguides betreten werden. Alleingänge sind extrem gefährlich, da Gletscher viele versteckte Spalten haben und das Eis sich jederzeit verschieben oder einstürzen kann. Auch die Zufahrtswege können durch schmelzendes „totes Eis“ instabil sein. Nimm immer an einer geführten Eishöhlentour teil – die Experten stellen die Ausrüstung und sorgen für sichere Bedingungen.

4. Dürfen Kinder Eishöhlen in Island besuchen?

Ja, viele Touren sind familienfreundlich, aber es gibt Altersbeschränkungen. In der Regel dürfen Kinder ab sechs Jahren teilnehmen.

5. Kann man Eishöhlen in Island auch im Sommer besuchen?

Ja, einige Optionen stehen das ganze Jahr über zur Verfügung, zum Beispiel die Katla-Eishöhlentour, der „Into the Glacier“-Eistunnel im Langjökull und das Perlan-Museum in Reykjavik. Die Kristall-Eishöhle und andere Eishöhlen im Vatnajökull sind hingegen meist nur im Winter zugänglich.

6. Kann ich meine Eishöhlentour stornieren?

Ja, du kannst jede Eishöhlentour bis zu 24 Stunden vor Abfahrt kostenlos stornieren und erhältst eine volle Rückerstattung. Bitte informiere uns mindestens 24 Stunden vor Tourbeginn, damit wir die Rückerstattung sicherstellen können. Sobald du die Stornierung bestätigst, leiten wir die Rückzahlung ein – das Geld ist in wenigen Tagen auf deinem Konto.

7. Was passiert, wenn meine Eishöhlentour wegen schlechten Wetters abgesagt wird?

Wenn deine Eishöhlentour wetterbedingt abgesagt wird, hast du mehrere Möglichkeiten: Du kannst eine alternative Aktivität für den Tag wählen, die Tour auf einen späteren Termin verschieben oder die Buchung stornieren – im letzteren Fall erhältst du eine volle Rückerstattung. Die Entscheidung liegt ganz bei dir.

8. Was ist mit der Askur-Eishöhle im Myrdalsjökull passiert?

Die Askur-Eishöhle im Myrdalsjökull ist derzeit wegen Schäden durch Überschwemmungen und Gletscherbewegungen geschlossen. Starke Schmelzwasserströme haben die Struktur der Höhle verändert, sodass sie für Touren nicht mehr sicher ist.

Wie bei allen natürlichen Gletscherhöhlen in Island können sich die Bedingungen von Saison zu Saison schnell ändern. Vor jeder Tour sind daher Sicherheitskontrollen erforderlich. Lokale Guides beobachten die Lage weiterhin. Vielleicht öffnet Askur in einer künftigen Saison wieder, wenn das Eis stabil genug ist, um einen sicheren Zugang zu gewährleisten.

9. Wo liegt die nächste natürliche Eishöhle zu Reykjavik?

Die Katla-Eishöhle ist die natürliche Eishöhle, die am nächsten an Reykjavik liegt. Sie befindet sich im Myrdalsjökull-Gletscher in Südisland, etwa 331 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Die Fahrt dauert rund 3,5 Stunden – ideal für alle, die ein Eishöhlen-Abenteuer ohne lange Anreise suchen.

10. Was sind Eishöhlen und wie entstehen sie?

Eishöhlen sind natürliche Formationen im Gletscher, die durch Schmelzwasser, Wind und Temperaturschwankungen entstehen. Schmelzwasser gräbt Tunnel und Kammern ins Eis, während die Kälte diese beeindruckenden Strukturen erhält – oft in leuchtenden Blautönen.

11. Was ist der Unterschied zwischen Eishöhlen und Gletscherhöhlen?

Die Begriffe „Eishöhle“ und „Gletscherhöhle“ werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber technisch gesehen unterschiedliche Formationen. Eishöhlen sind alle Höhlen, die Eis enthalten, müssen aber nicht komplett aus Eis bestehen. Sie kommen häufig in Felsformationen vor, in denen das ganze Jahr über Eis erhalten bleibt. Gletscherhöhlen sind hingegen spezifisch für Gletscher und bestehen aus Tunneln oder Kammern, die vollständig im Eis gebildet werden.

12. Welche Farbe haben Eishöhlen?

Je nach Bedingungen erscheinen Eishöhlen in verschiedenen Farben: Weiß, Blau, Türkis, Grau oder sogar Schwarz, wenn vulkanische Asche, Schnee oder Schatten mit dem Eis vermischt sind. Diese faszinierenden Farben machen die Eishöhlen Islands zu einem der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt.

13. Warum sind Eishöhlen blau?

Eishöhlen erscheinen blau aufgrund der besonderen Eigenschaften von Gletschereis. Über Jahrhunderte wird das Eis extrem dicht, Luftblasen werden herausgepresst und das Eis absorbiert alle Farben des Lichts – außer Blau. Deshalb sehen wir diese Farbe.

14. Sind alle Eishöhlen in Island blau?

Nicht alle Eishöhlen in Island sind blau. Während viele Gletscherhöhlen durch das dichte, blasenfreie Eis in leuchtenden Blautönen schimmern, kann ihr Aussehen sehr unterschiedlich sein. Die Farbe des Eises hängt von Faktoren wie Luftblasen, Lichtverhältnissen und eingeschlossenen Materialien im Gletscher ab.

Manche Höhlen wirken weiß oder türkis, wenn Schnee und Luft das Licht streuen, andere erscheinen grau oder schwarz durch vulkanische Asche und Sedimente. Da viele isländische Gletscher auf vulkanischem Untergrund liegen, sind dunkle Schichten häufig – so erhält jede Eishöhle ihr ganz eigenes Aussehen.

15. Wie wirkt sich der Klimawandel auf Islands Eishöhlen aus?

Steigende globale Temperaturen verändern Islands Gletscher schneller als je zuvor – und das wirkt sich direkt auf die Entstehung und Stabilität der Eishöhlen aus. Wärmere Winter und kürzere Frostperioden erschweren die Bildung natürlicher Eishöhlen und verkürzen ihre Stabilitätsphase. Einige Höhlen entstehen heute erst später in der Saison oder schmelzen früher als bisher.

Gletscher-Guides und die Nationalparkverwaltung beobachten diese Veränderungen genau und passen jedes Jahr die Tourrouten und Saisonzeiten an, um Reisende zu schützen. Der Klimawandel bringt zwar Herausforderungen mit sich, macht aber auch deutlich, wie wichtig es ist, diese außergewöhnlichen Naturwunder verantwortungsvoll zu erleben.

Einer von Islands vielen majestätischen Gletschern.

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