Wie teuer ist Island? Wie sieht es mit der Währung in Island aus? Erfahre, was eine Reise nach Island kostet, um dein Budget besser planen zu können. Lies weiter und entdecke unseren Guide zu Ausgaben und Sparmöglichkeiten in Island.
Island ist bekannt für seine atemberaubenden Landschaften und hohen Reisekosten, wird aber zunehmend erschwinglicher und konkurriert mittlerweile mit anderen nordeuropäischen Reisezielen.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform in Island und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.
Dieser Wandel ist auf jüngste Entwicklungen zurückzuführen: Eine abgekühlte Nachfrage, eine verbesserte Infrastruktur und eine niedrigere Inflation haben die Reisekosten wettbewerbsfähiger gemacht. Zwar liegen die Lebenshaltungskosten in Island immer noch etwa 15,8% über denen der USA, doch preisbewusste Reisende können mit kluger Planung sparen.
Heute findest du günstige Flüge nach Reykjavik und preiswerte Unterkünfte. Touren mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis erleichtern die Erkundung des Landes, ohne dass du zu viel ausgeben musst. Für noch mehr Flexibilität sind Mietwagenreisen mit günstigen Mietwagen eine weitere tolle Option.
Eine weitere clevere Möglichkeit zu sparen ist der VIP Club von Guide to Iceland, der spezielle Rabatte in Restaurants, Bars und Geschäften im ganzen Land bietet und allen Kunden offensteht.
Im Durchschnitt kostet eine Reise nach Island etwa 100 bis 200 EUR pro Tag, je nach Ausgabeverhalten und Reisestil. Auch wenn die Ausgaben schnell steigen können, gibt es viele Möglichkeiten, Kosten zu senken, ohne auf Erlebnisse zu verzichten.
In diesem Blog erfährst du, wann du nach Island reisen solltest, um die besten Ersparnisse zu erzielen, und was dich bei den Preisen für Essen, Shopping und Sehenswürdigkeiten erwartet. Lies weiter und erfahre, wie du das Beste aus deinem Island-Abenteuer herausholst – ganz gleich, welches Budget dir zur Verfügung steht!
Das Wichtigste auf einen Blick
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Island kann teuer sein: Unterkunft, Essen und Aktivitäten sind oft kostspieliger als in vielen anderen Ländern, aber mit guter Planung kannst du deine Ausgaben steuern.
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Reise in der Nebensaison: Um Geld zu sparen, solltest du im späten Frühling oder frühen Herbst reisen, wenn Flüge und Unterkünfte günstiger sind und das Wetter trotzdem angenehm ist.
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Entdecke günstige Essensmöglichkeiten: Auswärts essen kann teuer sein, aber preiswerte Alternativen wie isländische Hot Dogs und günstige Supermärkte helfen, die Essenskosten niedrig zu halten.
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Touren bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: An Island-Touren teilzunehmen ist eine kosteneffiziente Möglichkeit, die Top-Attraktionen zu erleben und dabei bei Transport und Eintritt zu sparen.
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Die Mehrwertsteuer ist im Preis enthalten: In Island sind die Preise inklusive Steuern angegeben, d. h., die Mehrwertsteuer ist bereits im ausgewiesenen Preis enthalten. Nichtansässige können sich die reguläre Mehrwertsteuer in Höhe von 24 % auf physische Waren ab einem Einkaufswert von 12.000 ISK (ca. 80 EUR) zurückerstatten lassen, sofern sie diese bei der Ausreise aus dem Land mitnehmen.
- Entdecke Tipps, wie du in Island Geld sparen kannst
- Erfahre, wie du die 9 schlimmsten Touristenfallen in Island vermeidest
Wann du Island besuchen solltest, um Geld zu sparen
Um Geld zu sparen, ist die beste Reisezeit für Island die Nebensaison. Flüge und Unterkünfte sind dann deutlich günstiger als im Sommer. Überlege, im Frühling (Mai bis Juni) oder im Herbst (September bis Oktober) nach Island zu reisen, um von besseren Preisen zu profitieren.
Das Wetter ist dann immer noch angenehm und du triffst auf weniger Touristen. So kannst du beliebte Sehenswürdigkeiten ohne Menschenmassen und hohe Preise erkunden. Island galt lange als teures Reiseziel, doch aktuelle Trends zeigen, dass die Preise wettbewerbsfähiger werden.
„Wir beobachten einen Wandel im isländischen Tourismussektor. Die Preise sind inzwischen wettbewerbsfähiger als in den letzten Jahren“, sagt Oddný Arnardóttir, Leiterin des Nordamerika-Tourismus bei Islandsstofa, der isländischen Handels- und Investitionsförderungsagentur.
„Eine leichte Abkühlung der Nachfrage, verbesserte Infrastruktur, mehr Verfügbarkeit und niedrigere Inflationsraten haben dazu beigetragen, die Preise zu senken.
Viele touristische Dienstleistungen in Island sind inzwischen auf dem Niveau oder sogar günstiger als in anderen nordeuropäischen Ländern – es ist also eine fantastische Zeit für einen Besuch.“
Island im Winter (November bis März) kann ebenfalls erhebliche Einsparungen bringen, besonders bei Flügen und Hotelpreisen. Zwar sind manche Sehenswürdigkeiten wetterbedingt schwerer erreichbar, aber dafür sind die Reisekosten niedriger.
Außerdem bietet der Winter die einzigartige Chance, die Nordlichter zu sehen und Islands Landschaften in ruhiger, budgetfreundlicher Atmosphäre zu genießen. Mit guter Planung kann der Winter somit eine lohnende und günstige Reisezeit sein.
Unterkunfts- und Transportkosten in Island
Wie viel du für Unterkünfte in Island zahlst, hängt stark von der gewählten Unterkunftsart ab. Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir alle Preise von ISK in Euro umgerechnet.
Beachte jedoch, dass Wechselkurse ständig schwanken. Die hier genannten Preise können also leicht variieren, und du zahlst immer den tatsächlichen ISK-Betrag.
Von isländischen Ferienhäusern und günstigen Hostels bis zu landestypischen Gästehäusern gibt es eine große Preisspanne und für jeden Bedarf die passende Option.
Auch wenn isländische Hotels oft teuer sind, gibt es nur wenige echte Luxusunterkünfte – die meisten Hotels sind Drei-Sterne-Häuser. Es kann dennoch sein, dass du Preise zahlst, die mit denen in New York oder London vergleichbar sind.
Die Preise für Drei- oder Vier-Sterne-Hotels liegen zwischen günstigen 50 und 850 EUR pro Nacht, wobei die meisten Häuser kostenloses WLAN anbieten. Frühstück ist meist verfügbar, aber nicht immer im Preis enthalten.
- Finde heraus, wo du in Island übernachten kannst
- Siehe auch: Top 10 Hotels in Reykjavik
Reykjavik steht vor einer wachsenden Wohnungsnot: Ein kleiner Teil der Bevölkerung kontrolliert den Mietmarkt, während viele sich weder Eigentum noch eine Mietwohnung leisten können.
Ein Hauptgrund dafür ist die hohe Zahl an Wohnungen, die über Airbnb vermietet werden. Wenn du diese Option in Betracht ziehst, denke bitte an die Auswirkungen auf die Einheimischen und versuche, das Problem nicht zu verschärfen.
Besser ist es, offizielle Unterkünfte zu buchen – auch Ferienwohnungen kannst du in Island mieten.
Im ländlichen Raum bieten gemütliche Sommerhäuser Nähe zur Natur, Ruhe und Exklusivität. Sie verfügen oft über einen privaten Hot Pot und sind trotzdem sehr erschwinglich.
Niemand möchte den ganzen Urlaub im Hotel verbringen – plane also Aktivitäten und Erkundungen ein. Selbst wenn du die günstigste Unterkunft buchst, können die Kosten für Touren, Transport und Essen schnell steigen.
Du kannst aber sparen, indem du Reisepakete oder günstige Mietwagenreisen buchst, die Erlebnisse, Unterkunft und Transport kombinieren. Das ist günstiger, als alles einzeln zu buchen.
Wenn du in Island campst, brauchst du trotzdem ein Transportmittel, um deine Wunschorte zu erreichen. Hier lohnt sich ein Mietwagen oder eine Mietwagenreise ganz besonders.
Du bekommst ein Fahrzeug mit Dachzelt oder einen Campervan und eine detaillierte Reiseroute, sodass du selbst zum Guide wirst und die Insel auf eigene Faust erkunden kannst.
Beachte, dass Island am Rande des Polarkreises liegt – Camping ist daher im Sommer viel einfacher.
Wintercamping in Island ist nur etwas für erfahrene Trekking-Fans. Informiere dich unbedingt beim Isländischen Wetterdienst über die Wetterlage und packe die richtige Ausrüstung ein.
- Mehr Infos: Was du für Island zu jeder Jahreszeit einpacken solltest
- Siehe auch: Wetter, Klima und Nordlichter in Island
Wenn du abenteuerlustig bist, kannst du auch per Anhalter durch Island reisen – das ist sehr sicher. Wenn du selbst einen Mietwagen hast, kannst du Anhalter mitnehmen und sie bitten, sich an den Spritkosten zu beteiligen – eine gute Möglichkeit, Benzingeld zu sparen.
Für den innerstädtischen Verkehr in Island gilt: Nimm ein Taxi nur, wenn es unbedingt nötig ist und du kurze Strecken in der Stadt zurücklegst – Taxis sind extrem teuer. Das Stadtzentrum von Reykjavik ist sehr fußgängerfreundlich.
Außerdem gibt es den öffentlichen Busservice Straeto, bei dem das Einzelticket etwa 4,50 EUR kostet und eine Stunde lang gilt. Tages- und Monatskarten sind ebenfalls erhältlich und lohnen sich, wenn du die Stadtbusse in Reykjavik häufiger nutzt.
Außerhalb der Hauptstadt ist der öffentliche Nahverkehr in Island allerdings nicht so gut ausgebaut. Wenn du außerhalb der Stadt unterwegs bist, ist ein kleiner Mietwagen fast immer günstiger als der Bus.
Viele Island-Neulinge machen den Fehler, ein Taxi vom Flughafen Keflavik in die Stadt zu nehmen – das ist extrem teuer. Stattdessen solltest du ein Auto mieten oder den Flybus-Transfer nach Reykjavik buchen – so lässt sich viel Geld sparen.
Wie viel kosten Essen und Getränke in Island?
In den letzten Jahren hat Islands lokale Food-Szene einen Boom erlebt: Überall in der Hauptstadt entstehen Weltklasse-Restaurants, einige davon sogar mit Michelin-Sternen oder -Erwähnungen!
Die Möglichkeiten zum Ausgehen sind endlos. Traditionelle isländische Küche wird mit anderen Einflüssen kombiniert oder mit exotischen Zutaten verfeinert – so entstehen Fine-Dining-Lokale, die international mithalten können.
Aber wie teuer ist Essen in Island? Auswärts essen ist relativ teuer (ein Hauptgericht kostet im Schnitt zwischen 15 und 40 Euro), daher ist ein Restaurantbesuch für die Einheimischen eher ein besonderer Anlass als Alltag.
Wenn du jeden Abend auswärts isst, steigen deine Ausgaben schnell.
Es gibt aber auch einige günstige Restaurants in Reykjavik, die einen Besuch wert sind. Food Halls, die besten Bäckereien oder ein legendärer isländischer Hot Dog helfen dir ebenfalls, Geld zu sparen und trotzdem lokale Spezialitäten zu genießen.
- Hier findest du die besten Restaurants in Reykjavik
- Lies unseren Vegan- und Veggie-Guide für Reykjavik
Spare mit günstigen Lebensmitteln

Sei vorsichtig beim Kauf von Fast Food wie Pizza, Burger oder Sandwiches. Auch wenn du denkst, das sei günstiger, liegen die Preise für Snacks in Reykjavik oft auf dem Niveau von gehobenen Restaurants.
Eine Pizza kostet meist zwischen 12 und 30 EUR – praktisch genauso viel wie ein Gericht in einem guten Restaurant.
Auswärts essen in Reykjavik ist teuer. Am besten sparst du, wenn du die Mittagszeit nutzt: Viele Restaurants bieten dann reduzierte Preise oder 2-für-1-Angebote auf ausgewählte Gerichte.
Am günstigsten isst du in Island, wenn du selbst kochst. Beim Einkaufen von Lebensmitteln solltest du die Supermarktketten 10-11 und Krambudin meiden – das sind die teuersten Läden Islands.
Dort einzukaufen kann deine Rechnung sogar verdoppeln! Gehe stattdessen direkt zu den günstigen Supermärkten, in denen auch die Einheimischen einkaufen.
Setze auf günstige Läden wie Krónan, die viele Filialen in und außerhalb der Hauptstadt haben und mit die niedrigsten Lebensmittelpreise Islands bieten.
Dort findest du eine große Auswahl an hochwertigen und umweltfreundlichen Produkten zum kleinen Preis – so wird deine Islandreise deutlich günstiger.
Krónan eignet sich perfekt, um sich vor dem Aufbruch ins Abenteuer mit Proviant einzudecken – besonders, wenn du ein einfaches Sandwich, Gebäck oder einen schnellen Snack für unterwegs brauchst.
So kannst du die teuren Straßenkioske meiden, die Burger und Hot Dogs oft zu Restaurantpreisen verkaufen!
Kaufe Alkohol an den richtigen Orten
Islands Verhältnis zu Alkohol ist etwas kompliziert. Das Bierverbot wurde erst 1989 aufgehoben, und Alkohol ist hier immer noch weniger zugänglich als in den meisten anderen Ländern.
Alkohol gibt es nur im staatlichen Spirituosenladen Vinbudin (die Isländer nennen ihn „Rikid“, was einfach „Der Staat“ bedeutet). Die Öffnungszeiten sind begrenzt – sonntags und an Feiertagen ist immer geschlossen.
Wenn du also ausgehen oder auch nur zu Hause etwas trinken möchtest, solltest du dich vorher eindecken. Allerdings sind die Steuern in diesen Läden sehr hoch – am günstigsten kaufst du daher direkt bei der Ankunft im Duty-Free-Shop am Flughafen ein!
Vorsicht auch bei vermeintlichem Bier in den Supermärkten – das ist keins. In Supermärkten dürfen nur Getränke mit maximal 2,25% Alkohol verkauft werden.
Trotzdem solltest du dir das Nachtleben nicht entgehen lassen: Reykjavik bietet fantastische, hochwertige Bars und Pubs, die einen Besuch wert sind.
Die Preise sind zwar hoch (etwa 7–9 EUR für ein Bier), aber in Reykjaviks Bars gibt es Happy Hours – wenn du zur richtigen Zeit kommst, kannst du günstig trinken.
Jetzt, wo du weißt, wie teuer Island ist: Rechne nicht damit, bei Schnäpsen, Mixgetränken oder Cocktails zu sparen – die sind selten im Happy-Hour-Angebot. Die meisten Happy Hours umfassen die hauseigenen Rot- und Weißweine sowie manchmal einen süßen Apfelwein für den Fall, dass Bier nicht dein Favorit ist.
Und wie sieht es mit Kaffeepreisen in Island aus?

Wie viel kostet eine Tasse Kaffee in Island? Ein Latte oder Cappuccino kostet etwa 4,60 EUR, ein Tee rund 2,80 EUR (in der Regel mit kostenlosem Nachfüllen von heißem Wasser) und ein normaler Filterkaffee liegt zwischen 2,30 EUR und 3,70 EUR. Wie überall ist Filterkaffee meist am günstigsten, oft gibt es Nachschub gratis.
Ein weiterer Spartipp: Verzichte auf abgefülltes Wasser. Das Leitungswasser in Island gehört zu den saubersten und mineralreichsten der Welt und ist absolut trinkbar. Bring einfach eine Flasche mit – in jedem Lokal wird sie dir gerne aufgefüllt.
Sightseeing und Eintrittsgelder in Island
Man sagt, die besten Dinge im Leben seien kostenlos. Islands Natur bietet Wunder, die ihresgleichen suchen. Hier treffen geothermisch aktive Landschaften mit den besten heißen Quellen und Geysiren auf ländliche Küstendörfer und das wilde, unbewohnte Hochland.
Auch wenn der Anblick dieser Naturwunder nichts kostet, brauchst du dennoch Transport, Unterkunft und die richtige Ausrüstung – und oft auch einen Guide. Die Natur ist nicht nur zum Anschauen da: Du solltest die angebotenen Aktivitäten nutzen, um sie wirklich zu erleben.
Besuchst du beispielsweise den Thingvellir-Nationalpark, den Treffpunkt zweier tektonischer Platten, kannst du dieses Erlebnis durch Schnorcheltouren in der faszinierenden Silfra-Spalte noch intensivieren.
Im Skaftafell-Nationalpark, wo du die größte Eiskappe Europas bestaunen kannst, hast du die Möglichkeit, an Gletscherwanderungen teilzunehmen. Weiter südöstlich an der Jökulsarlon-Gletscherlagune kannst du die kristallblaue Eishöhle erkunden.
Glücklicherweise bietet Island zahlreiche geführte Touren an, die diese Aktivitäten für Besucher zugänglich machen. Das gilt sogar für ein himmlisches Phänomen: die Nordlichter in Island.
Zwar erscheinen sie am Winterhimmel von selbst, doch einige Menschen arbeiten rund um die Uhr daran, ihre Ankunft mithilfe von Sonnenwindmessungen und Wettervorhersagen zu berechnen. Falls das nicht gelingt, bieten die meisten Anbieter eine Kompensation für die Tour an.
In der Regel kannst du mit dieser Kompensation die gleiche Tour an einem anderen Abend wiederholen. Informiere dich dazu bei deinem gewählten Anbieter. Die bequemste Möglichkeit, die Polarlichter zu sehen, ist es daher, Nordlichter-Touren gleich zu Beginn deines Aufenthalts zu buchen.
Die Preise für Touren variieren stark, aber wir empfehlen dir, Pakete zu buchen, denn ein Abenteuer macht garantiert Lust auf mehr. Wenn du deine Touren einzeln buchst, summieren sich die Kosten viel schneller, als wenn du die Experten mehrere Erlebnisse kombinieren lässt.
Island bietet außerdem unzählige Möglichkeiten zum Wandern und Trekking. Du kannst die Weite des Hochlands über mehrere Tage hinweg erkunden und zwischendurch in Hütten übernachten.
Wandern in Island ist eine Sommeraktivität, aber du brauchst trotzdem warme Kleidung, gute Wanderschuhe und Proviant, da es unterwegs keine Einkaufsmöglichkeiten gibt.
Für längere Touren solltest du immer einen Reiseplan auf der SafeTravel-Website einreichen, damit du im Notfall geortet und gerettet werden kannst. Die Natur Islands sollte nicht unterschätzt werden, aber wenn du die richtigen Hinweise beachtest, bist du auf der sicheren Seite.
Neben wilden Abenteuern gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, innerhalb der Stadtgrenzen auf Sightseeing-Tour zu gehen. Reykjavik, die Hauptstadt, bietet viele Museen und Sehenswürdigkeiten – einige davon sind kostenlos, andere bieten mit einem Pass Ermäßigungen.
Für die Erkundung der Hauptstadt ist die Reykjavik City Card eine günstige und hervorragende Möglichkeit, das Beste aus deinem Aufenthalt herauszuholen. Sie bietet Zugang zu einer großen Auswahl an Galerien und Museen, zu allen Schwimmbädern in Reykjavik sowie zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Der Pass gewährt dir außerdem Rabatte auf zahlreiche Touren und Services, wenn du die Stadt verlassen möchtest – du sparst also nicht nur, wenn du in Reykjavik bleibst. Du kannst eine 24-, 48- oder 72-Stunden-Reykjavik-Card kaufen, je nachdem, was am besten zu deinen Plänen passt.
- Siehe auch: Top 15 Sehenswürdigkeiten in Reykjavik
- Siehe auch: Geheime Orte & verborgene Schätze in Reykjavik
Shopping in Island
Beim Einkaufen in Island hängt der Preis letztlich davon ab, was du suchst und wie viel du ausgeben möchtest. Auch wenn Island nicht nur etwas für Reiche ist, kann Shopping hier schnell teuer werden.
Modeartikel sind in Island stark besteuert. Ein Paar Levi’s-Jeans kostet zum Beispiel rund 40% mehr als in Skandinavien, Großbritannien oder den USA.
Die meisten Einheimischen kaufen daher lieber online oder im Ausland ein und verbinden das mit Reisen nach Kopenhagen oder Berlin.
Isländer lieben es, nach Rabatten und Sonderangeboten zu suchen – die beiden Einkaufszentren von Reykjavik, Kringlan und Smaralind, sind die Top-Adressen.

Die Stadt bietet viele lokale Designläden mit einzigartigen, handgemachten Kleidungsstücken zu attraktiven Preisen. Auch Vintage-Shopping ist eine Option: Auf der Laugavegur gibt es viele Secondhand-Läden, in denen du sogar einen echten Lopapeysa günstiger ergattern kannst.
Oder besuche den Kolaportid-Flohmarkt – den einzigen Ort in Reykjavik, an dem du feilschen kannst. Der Markt ist nur am Wochenende geöffnet und bietet Schnäppchen bei isländischer Wolle, Briefmarken, Postkarten und Vintage-Mode.

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Die sogenannten „Puffin Shops“, die die Straßen säumen, versprechen zwar günstige Souvenirs, sind aber reine Touristenfallen mit Massenware aus fernen Ländern.
Diese Läden verdrängen zudem lokale Geschäfte. Suche lieber nach authentischen Souvenirs im Souvenirshop des Nationalmuseums, bei der Handknitting Association of Iceland oder auf dem Kolaportid-Flohmarkt.
Die schönsten Erinnerungen sind ohnehin die Abenteuer, die du erlebst, und die atemberaubende Natur, die du siehst. Vergiss deine Kamera nicht – so kannst du die besten Erinnerungen mit nach Hause nehmen.
Hol dir die Mehrwertsteuer auf Waren zurück, die du mit nach Hause nimmst

In allen ausgeschriebenen Preisen ist die isländische Mehrwertsteuer von 24 % bereits enthalten. Nichtansässige können sich die Mehrwertsteuer auf physische Waren zurückerstatten lassen, die sie bei der Ausreise aus Island mitnehmen. Voraussetzung ist ein Einkaufswert von mindestens 12.000 ISK (ca. 80 EUR) auf einem einzelnen Kassenbon in einem Geschäft.
Beliebte Mitbringsel wie Wollpullover, Schmuck, isländische Designprodukte und Outdoor-Ausrüstung sind erstattungsfähig. Hotels, Restaurants, Touren und Kraftstoff sind hingegen von der Rückerstattung ausgeschlossen.
Bitte an der Kasse um ein Tax-Free-Formular und bringe dieses anschließend vor dem Aufgabegepäck-Check-in zum Tax-Refund-Schalter in der Ankunftshalle des Flughafens Keflavik. Dort musst du deinen Reisepass, den Kassenbon und die unbenutzten Waren vorlegen, damit das Formular bestätigt werden kann.
Auf der Website der isländischen Steuer- und Zollbehörde findest du eine vollständige Anleitung dazu.
Wöchentliche und tägliche Budgets: Was du in Island ausgibst
Wir hoffen, dieser Artikel hat dir einen guten Überblick über die verschiedenen Ausgaben und Möglichkeiten während einer Islandreise verschafft. Nun fehlen nur noch die geschätzten Budgets, damit du deine Traumreise besser planen kannst.
Backpacker
Die Backpacker-Variante für Islandreisen verzichtet auf eigene Transportmittel, außer dem günstigen Flughafenshuttle nach Reykjavik. Ansonsten wird getrampt.
Übernachtet wird auf dem Campingplatz in der Stadt, wo die günstigste Option bei etwa 21 EUR pro Person liegt. Hinzu kommen eventuell Kosten für Strom oder die Nutzung der Waschmaschine.
Gekocht wird selbst, und mit rund 65 EUR kommt man eine Woche lang mit Lebensmitteln aus. Mit zwei 72-Stunden-Reykjavik-City-Cards sind die Duschen durch tägliche Besuche in einem der geothermischen Schwimmbäder Reykjaviks abgedeckt.
Die Backpacker können die Stadt erkunden, den Berg Esja besteigen und zu nahegelegenen Orten wie dem Reykjadalur-Tal mit heißen Quellen in Hveragerdi oder zum schwarzen Sandstrand Reynisfjara bei Vik trampen.
Bei dieser Variante kommt man auf etwa 275 EUR pro Woche oder 39 EUR pro Tag.
Extra: Backpacker-Luxus
Mit einem Abend in der Stadt, einem Restaurantbesuch und einer günstigen Tour, zum Beispiel einer Goldener-Kreis-Minibus-Tour für eine Person, steigt die Schätzung auf etwa 400 EUR pro Woche oder rund 57 EUR pro Tag.
Minimalisten
Die Minimalisten übernachten im Hostel für etwa 50 EUR pro Nacht, wo Kochmöglichkeiten vorhanden sind; Lebensmittel für die Woche kosten rund 65 EUR. Für etwa 15 EUR gibt es noch einen Kasten isländisches Bier für den Kühlschrank dazu!
Sie gehen ein paar Mal ins Café, essen einmal auswärts und gönnen sich eine Kombitour, zum Beispiel eine Walbeobachtung mit dem Goldenen Kreis für etwa 185 EUR.
Der günstige Flughafentransfer ab Keflavik kostet rund 34 EUR, ansonsten nutzt man den öffentlichen Nahverkehr oder mietet für einen Tag einen Kleinwagen für etwa 42 EUR.
Minimalisten können einen Tag an der Südküste oder auf der Snaefellsnes-Halbinsel verbringen. Im Sommer reicht ein kleiner Mietwagen für die Straßen vollkommen aus.
Bei dieser Variante kommt man auf etwa 525 EUR pro Woche oder 75 EUR pro Tag.
Extra: Minimalisten-Luxus
Mit dem Eintritt in die luxuriöse Sky Lagoon und einem guten Abend in Reykjavik steigt die Schätzung auf etwa 620 EUR pro Woche oder 88 EUR pro Tag.
Traveler

Traveler buchen Hotels oder ein Gästehaus für etwa 78 EUR pro Nacht und mieten einen Geländewagen für die ganze Woche, wobei der Benzinpreis bei etwa 2,10 EUR pro Liter liegt.
Dreimal geht es ins Café, viermal wird auswärts gegessen, und für 57 EUR werden zusätzliche Lebensmittel gekauft. Dazu kommen ein paar Touren mit Treffpunkt vor Ort, zum Beispiel ein Reitausflug in schöner Landschaft bei Hveragerdi für etwa 86 EUR und das Silfra-Schnorchelabenteuer im Thingvellir für 167 EUR.
Mit dem Geländewagen erkunden Traveler die Hochlandstraßen, erleben Islands wilde Natur und übernachten mehrere Nächte außerhalb von Reykjavik.
So kommt man auf etwa 1.170 EUR pro Woche oder 180 EUR pro Tag.
Extra: Traveler-Luxus
Mit einer Bier- und Schnapsverkostungstour in Reykjavik für 110 EUR und dem Eintritt in die weltberühmte Blaue Lagune steigen die Kosten für die Woche auf etwa 1.465 EUR, also rund 209 EUR pro Tag.
Big Spender
Big Spender buchen ein schönes Hotel für 215 EUR pro Nacht und ein Ferienhaus auf dem Land für 108 EUR pro Nacht. So genießen sie sowohl die atemberaubende Natur als auch die Hauptstadt.
Dazu mieten sie einen Luxuswagen für sieben Tage zu 87 EUR pro Tag und nehmen an drei Kombitouren für 450 EUR teil.
Fünfmal geht es ins Café, jeden Abend wird auswärts gegessen. Zu den Mahlzeiten gibt es Wein und Craft-Bier, was die Restaurantkosten verdoppelt.
Big Spender könnten natürlich viel mehr ausgeben, doch dieser Guide soll die günstigen Varianten der verschiedenen Reisearten aufzeigen.
So kommt man auf etwa 2.500 EUR pro Woche oder 355 EUR pro Tag.
Extra: Big-Spender-Luxus
Wer richtig auf den Putz hauen will, dem sind keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit Helikoptertouren über Island? Du könntest auf einem Gletscher landen und eine Eishöhle besuchen oder über einen Vulkan fliegen!
Vergleich von Island-Reisepaketen
Jetzt, wo du die verschiedenen Budget-Varianten kennst, kannst du die Preise mit Mietwagenreisen und All-inclusive-Paketen vergleichen.
Die Kosten für diese 7-tägige Mietwagenreise entlang der kompletten Ringstraße inklusive Auto, Unterkunft, Frühstück und Voucher für die Blaue Lagune beginnen bei etwa 642 EUR. Mit zusätzlichen Ausgaben für Essen und Benzin liegt der Tagespreis bei etwa 120 EUR.
Das übertrifft das Traveler-Modell, bietet aber mehr Komfort und deutlich mehr Sehenswürdigkeiten. Es gibt auch günstige Mietwagenreisen, wie diese budgetfreundliche Goldener-Kreis- & Südküsten-Tour für ca. 632 EUR – ideal für Minimalisten!
Eine Option wie das anpassbare Icelandic-Wonders-Paket bietet fünf Übernachtungen in Reykjavik, eine Nacht im Landhotel und zwei Bustouren ab ca. 1.384 EUR.
Mit ein paar Abenden in der Stadt liegt die Schätzung bei etwa 180 EUR pro Tag – das entspricht dem Traveler-Modell und ist deutlich günstiger als die Big-Spender-Variante. Die Möglichkeiten sind endlos, aber das gibt dir einen guten Überblick.
Die isländische Währung

Es mag überraschen, dass ein Land mit nur rund 390.000 Einwohnern eine eigene Währung hat. Die Währung Islands heißt Isländische Krone (ISK). Sie blickt auf eine lange Geschichte unabhängiger Geldpolitik zurück, zu der auch Bindungen an die dänische Krone und den Euro gehörten.
Die Geschichte der Krone ist komplex und die Isländer diskutieren regelmäßig über die Vor- und Nachteile ihrer Beibehaltung. Die Krone hat außerhalb Islands kaum Wert. Ihre Kurse werden von der Zentralbank Islands festgelegt und nur wenige Banken außerhalb Islands führen sie oder tauschen sie.
Du kannst Geld am Flughafen wechseln, aber Banken in Reykjavik bieten meist bessere Wechselkurse. Übrige isländische Kronen solltest du vor der Abreise zurücktauschen, da die meisten Banken im Ausland die isländische Währung nicht annehmen.
Am häufigsten zahlen Reisende und Einheimische in Island mit Kredit- oder Debitkarte – auch mit EC-Karte ist das Bezahlen in Island in vielen Fällen problemlos möglich. Von kleinen Imbissbuden bis zu großen Einkaufszentren – überall werden Kartenzahlungen akzeptiert. Es lohnt sich also, mit leichtem Gepäck zu reisen und einfach mit Karte zu bezahlen.
Das Beste aus deinem Island-Abenteuer machen – mit jedem Budget
Auch wenn Island für höhere Reisekosten bekannt ist, kannst du mit der richtigen Planung trotzdem günstig reisen. Mit dem VIP Club von Guide to Iceland, Mietwagenreisen oder günstigen Unterkünften genießt du die Schönheit des Landes, ohne zu viel auszugeben.
Eine geführte mehrtägige Tour kann ebenfalls ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. So holst du das Beste aus deiner Zeit in Island heraus und bleibst trotzdem im Budget. Mit den richtigen Tipps und Ressourcen ist dein Traumabenteuer in Island zum Greifen nah!
BITTE BEACHTE, dass alle genannten Preise Änderungen unterliegen. Wir bemühen uns, sie stets aktuell zu halten. Wenn du weitere Fragen zu den Reisekosten in Island hast, stelle sie gerne unten in den Kommentaren!
Ist Island teuer?
Warum ist Island so teuer?
Wie viel kostet eine Mahlzeit in Island?
Wie viel kostet eine Dose Cola in Island?
Wie teuer ist eine fünftägige Reise nach Island?
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Born on the west side of Reykjavík and raised in the heart of downtown, I’ve spent most of my life surrounded by Iceland’s beauty. I’m a proud father of two and an avid traveler who has visited five continents—but Iceland remains, without a doubt, the most breathtaking place I know. I’ve traveled extensively throughout the country, exploring its hidden gems and natural wonders. My passion for Iceland and for helping others experience it led me to co-found Guide to Iceland, where we focus on connecting travelers with unique, local services and unforgettable adventures.






