Island fühlt sich oft wie ein einziger großer Nationalpark an – mit weiten, offenen Landschaften, die größtenteils unberührt geblieben sind. Dennoch gibt es einige Gebiete, die sich durch ihre Geologie, Geschichte und kulturelle Bedeutung besonders auszeichnen. Sie haben den offiziellen Status als Nationalpark erhalten und bieten einen tieferen Einblick in das, was Island so einzigartig macht.
Da die Nationalparks außerhalb der Städte liegen, solltest du eine Unterkunft in Island buchen, wenn du in der Nähe übernachten möchtest. Für maximale Flexibilität empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten. Alternativ kannst du die Nationalparks auch auf einer Mietwagenreise durch Island erkunden. Wer lieber geführt unterwegs ist, kann auch Island-Reisepakete buchen, die mehrere Parks abdecken.
Warum du unseren Inhalten vertrauen kannst
Guide to Iceland ist die vertrauenswürdigste Reiseplattform in Island und hilft jedes Jahr Millionen von Besuchern. Alle unsere Inhalte werden von lokalen Experten verfasst und geprüft, die Island bestens kennen. Du kannst dich auf genaue, aktuelle und verlässliche Reisetipps verlassen.
Die Isländer haben großen Respekt vor der Natur, und diese Einstellung prägt den Schutz dieser Orte. Auch außerhalb der Nationalparks wird die gesamte Landschaft mit Sorgfalt behandelt – beim Erkunden sollten Besucher das immer berücksichtigen.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Island hat drei Nationalparks: Thingvellir, Vatnajökull und Snaefellsjökull, die jeweils Landschaften schützen, die von Geologie, Geschichte und Kultur geprägt sind.
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Thingvellir besticht durch seine UNESCO-geschützte Geschichte und die sichtbaren tektonischen Platten – ein kulturelles und geologisches Wahrzeichen.
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Vatnajökull ist der größte Nationalpark Islands (etwa 14 % der Landesfläche) und bekannt für Gletscher, Eishöhlen, Wasserfälle und vulkanisches Terrain.
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Snaefellsjökull bietet eine kompakte Mischung aus Küstenlandschaft, Lavafeldern und einem gletscherbedeckten Vulkan – oft als „Island im Miniaturformat“ bezeichnet.
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Du kannst alle Parks auf eigene Faust entdecken, aber für Aktivitäten wie Eishöhlenerkundungen, Gletscherwanderungen und bestimmte Höhlenerlebnisse sind geführte Touren Pflicht.
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Respektiere die Natur: Bleib auf markierten Wegen, vermeide Offroad-Fahren und halte dich an die Parkregeln, um die empfindlichen Landschaften zu schützen.
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Die beste Reisezeit hängt von deinen Interessen ab: Der Sommer ist ideal zum Wandern, der Winter für Eishöhlen und Nordlichter.
Kurzüberblick: Islands Nationalparks
Die drei Nationalparks verteilen sich auf verschiedene Regionen Islands – wer alle drei besuchen möchte, sollte entweder eine mehrtägige Mietwagenreise oder ein längeres Reisepaket in Betracht ziehen.
Thingvellir-Nationalpark
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Region: Südwestisland
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Entfernung von Reykjavik: 49 Kilometer
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Größe: 230 Quadratkilometer
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Am besten geeignet für: Geschichte, Geologie, Schnorcheln/Tauchen
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Highlight: Schnorcheln in der Silfra-Spalte
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UNESCO-Status: Ja (seit 2004)
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Gründungsjahr: 1928/1930
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Eintritt: Kostenlos (Parkgebühren an einigen Stellen)
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Beste Reisezeit: Ganzjährig
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Besucherandrang: Hoch (Goldener Kreis)
Vatnajökull-Nationalpark
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Region: Südost-/Nordostisland
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Entfernung von Reykjavik: 325 Kilometer
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Größe: 14.141 Quadratkilometer
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Am besten geeignet für: Gletscher, Eishöhlen, Wandern
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Highlight: Eishöhlentour im Vatnajökull-Gletscher
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UNESCO-Status: Ja (seit 2019)
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Gründungsjahr: 2008
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Eintritt: Kostenlos (Parkgebühren an einigen Stellen)
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Beste Reisezeit: Ganzjährig (Eishöhlen: November bis März)
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Besucherandrang: Mittel bis hoch (Südküste)
Snaefellsjökull-Nationalpark
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Region: Westisland
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Entfernung von Reykjavik: 190 Kilometer
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Größe: 170 Quadratkilometer
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Am besten geeignet für: Küstenlandschaft, Lavahöhlen, Vulkan
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Highlight: Erkundung der Vatnshellir-Lavahöhle
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UNESCO-Status: Nein
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Gründungsjahr: 2001
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Eintritt: Kostenlos (Parkgebühren an einigen Stellen)
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Beste Reisezeit: Ganzjährig (Sommer zum Wandern)
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Besucherandrang: Mittel
Thingvellir-Nationalpark

Der Thingvellir-Nationalpark liegt in der Gemeinde Blaskogabyggd, 49 Kilometer von Reykjavik entfernt – etwa 40 Minuten mit dem Auto. Er ist eine der drei Stationen auf dem Goldenen Kreis, neben dem Gullfoss-Wasserfall und dem Haukadalur-Tal, wo die berühmten Geysire zu finden sind. Du kannst alle drei auf Golden-Circle-Touren ab Reykjavik erkunden oder sie selbst in deinem eigenen Tempo abfahren.
Das folgende (ins Deutsche übersetzte) Gedicht „Der Berg Skjaldbreidur“ stammt von Jónas Hallgrímsson (1807-1845), einem großen Dichter und Schriftsteller der romantischen Tradition, dem der Tag der isländischen Sprache gewidmet ist.
Östlich steigt ein Felsengürtel
aus der breiten Rabenkluft;
eine andre Wand, noch mächt’ger
strebt im Westen in die Luft.
Nun versteh' ich's, warum Geitskór
einst das Thing hierher verlegt:
fest noch steht die Schlucht, die ihren
Namen vom „Allvolke“ trägt.
Das Gedicht handelt von dem Vulkan Berg Skjaldbreidur (Breitschild) und den weiten, erstarrten Lavafeldern am Fuß des Thingvallavatn. Diese Landschaften entstanden nach einem Ausbruch vor über 9.000 Jahren, und Thingvallavatn ist bis heute der größte natürliche See Islands.
Thingvallavatn ist ein 84km² großes Gewässer und steht unter dem Schutz der Isländischen Umweltagentur. Der See liegt direkt neben Islands ältestem Nationalpark, Thingvellir. Dieser Park darf sich seit 2004 auch UNESCO-Weltkulturerbestätte nennen.
Wer aus der Hauptstadt anreist, sieht zuerst den See, bevor er den Park selbst erreicht. Trotz der niedrigen Temperaturen wurden an seinen Ufern über 150 verschiedene Pflanzenarten und 50 Wirbellosenarten entdeckt. Buche eine Unterkunft am Goldenen Kreis, um in der Nähe zu übernachten.
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten im Thingvellir-Nationalpark
Thingvellir bietet eine Mischung aus Geschichte, Geologie und Outdoor-Erlebnissen – du kannst alles entweder auf eigene Faust oder im Rahmen geführter Touren entdecken.
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Spaziere zum Öxararfoss-Wasserfall – Folge einem einfachen Weg, um zu sehen, wie der Öxara-Fluss über die Almannagja in ein klares Becken stürzt. Besonders im Winter, wenn der Wasserfall zu beeindruckenden Eisskulpturen gefriert, ist dies einer der meistfotografierten Orte im Park.
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Wandere durch die Almannagja-Schlucht – Spaziere zwischen den auseinanderdriftenden tektonischen Platten und passiere dabei historische Stätten wie den Logberg (Gesetzesfelsen), wo früher Gesetze verkündet wurden, und Drekkingarhylur, einen Ort mit Bezug zur isländischen Rechtsprechung.
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Schnorchle oder tauche in der Silfra-Spalte – Schwebe zwischen den Kontinenten im kristallklaren Gletscherwasser mit Sichtweiten bis zu 100 Metern. Das Wasser ist das ganze Jahr über kalt, aber stabil – ein seltenes und zugängliches Taucherlebnis.
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Unternimm eine geführte Ranger-Wanderung – Erhalte im Sommer bei kostenlosen Führungen von Parkrangern spannende Einblicke in Geschichte und Geologie des Parks.
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Besuche Drehorte in Island – Entdecke bekannte Szenen aus der Serie Game of Thrones, für die raue Landschaft des Thingvellir-Parks als Kulisse diente.
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Camping in Thingvellir – Es gibt ausgewiesene Campingplätze im Park. Eine Vorabreservierung ist nicht nötig. Bezahle einfach bei Ankunft im Servicecenter (oder online außerhalb der Öffnungszeiten). Alle Infos findest du im Camping-Guide für Island.
Die besten Touren im Thingvellir-Nationalpark
https://youtu.be/E6o3yoBkIls?si=o9wDo6qiyNXhLpHDThingvellir ist einer der am einfachsten zu besuchenden Nationalparks und Teil vieler beliebter Thingvellir-Touren, vor allem entlang des Goldenen Kreises. Diese Touren verbinden Geschichte, Geologie und weitere Highlights zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug.
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Golden-Circle-Tour mit Kerid-Krater & Fridheimar-Tomatenfarm – Eine abwechslungsreiche Route, die Thingvellir mit Vulkanlandschaften und einem Gewächshausbesuch für ein besonderes kulinarisches Erlebnis kombiniert.
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Kleingruppen-Tour im Minibus ab Reykjavik mit Bruarfoss-Wasserfall – Ein persönlicheres Erlebnis mit weniger Menschen, inklusive Stopp am beeindruckend blauen Bruarfoss.
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Golden-Circle-Tour mit der Secret Lagoon – Kombiniert den Thingvellir-Nationalpark am Goldenen Kreis mit einem entspannten Bad in einem der ältesten Naturpools Islands – ein ruhiger, entspannter Abschluss des Tages.
Wildtiere & Natur im Thingvellir-Nationalpark
Thingvellir ist zwar vor allem für seine geologische und historische Bedeutung bekannt, doch der Park beherbergt auch eine stille, aber reiche Natur. Im Thingvallavatn leben vier einzigartige Arten von Saiblingen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt – sie haben sich über Jahrtausende in diesem See entwickelt. Auch Bachforellen sind häufig, weshalb der See ein beliebtes (und reguliertes) Angelrevier ist.
Die Lavafelder und moosbedeckten Schluchten bieten Lebensraum für Polarfüchse, Nerze und zahlreiche Vogelarten. Im Sommer hört man Schneehühner, Goldregenpfeifer und verschiedene Wasservögel an den Ufern. Die Vegetation umfasst allein rund um den See über 150 Pflanzenarten.
Geschichte & Geologie des Thingvellir-Nationalparks

Thingvellir wurde 1928 zum Nationalpark erklärt, um die historischen Überreste des Ortes zu schützen. Er wurde 1930 offiziell eröffnet. Der Park wurde als nationales Schutzgebiet für alle Isländer ausgewiesen und dem Parlament unterstellt. Er durfte nie verkauft oder als Sicherheit für Kredite genutzt werden.
Thingvellir ist vor allem als ursprünglicher Versammlungsort des Althingi, des isländischen Parlaments, bekannt. Dieses wurde im Jahr 930 n. Chr. gegründet und gilt als eines der ältesten Parlamente der Welt.
Die ersten Siedler versammelten sich hier in provisorischen Lagern unterhalb der nordamerikanischen Platte. Der Gesetzessprecher, das höchste Amt der Versammlung, stand an der Felswand und nutzte sie, um seine Stimme über die Menge zu tragen.
Damals waren Schreibmaterialien selten. Deshalb musste der Gesetzessprecher (lögsögumaður) die Gesetze auswendig kennen und vortragen.
Der Gesetzesrat, oder Lögrétta, bildete das Zentrum der Versammlung. Er bestand aus den Häuptlingen Islands, die über Rechtsfragen, lokale Streitigkeiten und Alltagsfragen abstimmten.
Viele Menschen reisten wochenlang zu Pferd oder zu Fuß nach Thingvellir. Dort schlugen sie ihre Lager zwischen den Spalten und Lavafeldern auf. Es war auch eine Zeit, um Neuigkeiten und Geschichten aus ganz Island auszutauschen.
Im Thingvellir-Park entschieden die Isländer im Jahr 1000 n. Chr. auch, das Christentum anzunehmen – ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte des Landes.
Heute kannst du durch dieselben Bereiche wandern, die schon die ersten Siedler nutzten. Die Spalten, Klippen und offenen Flächen lassen die Vergangenheit Islands lebendig werden. Im Sommer kannst du auch an einer kostenlosen geführten Wanderung mit einem Ranger in Thingvellir teilnehmen – täglich von Juni bis August.
Im 19. Jahrhundert verlor das Althingi in Thingvellir unter dänischer Herrschaft viel von seiner Macht und wurde zu einem kleinen Gericht – weit entfernt von den Tagen, als hier die Zukunft Islands gestaltet wurde.
Im 19. Jahrhundert wuchs der Wunsch nach Unabhängigkeit. Nach vielen Herausforderungen versammelten sich die Isländer schließlich am 17. Juni 1944 in Thingvellir. Dort verkündete Gísli Sveinsson die neue Verfassung. Zwar zog das Althingi später nach Reykjavik um, doch Thingvellir bleibt bis heute ein zentrales Symbol der isländischen Geschichte.
Thingvellir ist auch UNESCO-Welterbe aufgrund seiner einzigartigen Geologie. Es ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen du die nordamerikanische und eurasische Platte über der Erdoberfläche sehen kannst.
Zwischen den Platten liegt ein breites Grabenbruch-Tal mit alten Lavafeldern, tiefen Spalten, bizarren Felsformationen und weichem isländischem Moos. Dieses Gebiet ist Teil des Nordatlantischen Rückens.

Das auffälligste Merkmal ist die Almannagja-Schlucht. Sie erstreckt sich über 7,7 Kilometer und markiert den Rand der nordamerikanischen Platte. Auf der anderen Seite markiert die Hrafnagja den Rand der eurasischen Platte und verläuft über 11 Kilometer.
Im Thingvellir-Nationalpark driften die beiden Platten langsam auseinander – etwa zwei Zentimeter pro Jahr, meist in plötzlichen Schüben. Ein großes Ereignis im Jahr 1789 ließ das Tal absinken und sich verbreitern.
Vatnajökull-Nationalpark
Dies ist mit Abstand der größte Nationalpark Islands und der zweitgrößte Europas – er umfasst etwa 14.141 Quadratkilometer, was fast 14 % der Landesfläche entspricht. Der Park beinhaltet den gesamten Vatnajökull-Gletscher, die größte Eiskappe Europas außerhalb der Arktis.
Im Vatnajökull-Nationalpark liegen viele der spektakulärsten Orte Islands: Jökulsarlon-Gletscherlagune, Diamond Beach, Skaftafell-Naturschutzgebiet, Dettifoss-Wasserfall und Asbyrgi-Canyon. Weitere Highlights sind Jökulsargljufur, Odadahraun, Snaefell-Wildnisgebiet, Lakagigar (Laki-Krater) und Nyidalur.
Als der Park 2008 gegründet wurde, wurden zwei frühere Nationalparks integriert: Skaftafell (gegründet 1967) im Süden und Jökulsargljufur (gegründet 1973) im Norden. Durch spätere Erweiterungen erreichte der Park seine heutige Größe. Im Jahr 2019 wurde er wegen seiner außergewöhnlichen geologischen Vielfalt und dem Zusammenspiel von Feuer und Eis in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Für eine Übernachtung in der Nähe empfiehlt sich eine Unterkunft in Südisland.
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten im Vatnajökull-Nationalpark
Der Vatnajökull-Nationalpark bietet einige der abwechslungsreichsten Landschaften Islands – von riesigen Gletschern im Süden bis zu tiefen Canyons und vulkanischem Terrain im Norden. Schon die Dimensionen sind beeindruckend, und die Vielfalt der Erlebnisse macht ihn zu einem der dynamischsten Reiseziele des Landes.
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Erkunde Eishöhlen – Betritt im Winter natürlich entstandene Eishöhlen, die sich durch die Bewegung des Gletschers bilden. Die Höhlen leuchten in tiefblauen Tönen, die durch das komprimierte Eis entstehen. Sie sind meist von November bis März mit Guide zugänglich.
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Besuche die Jökulsarlon-Gletscherlagune – Beobachte, wie Eisberge vom Breidamerkurjökull abbrechen und über die ruhige Lagune Richtung Meer treiben. Oft sieht man Robben auf den treibenden Eisschollen.
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Spaziere am Diamond Beach entlang – Überquere die Straße von der Lagune und bestaune glasklare Gletscherstücke auf schwarzem Sand. Der Kontrast zwischen Eis und dunklem Vulkanstrand ist besonders im weichen Licht eindrucksvoll.
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Entdecke den Dettifoss-Wasserfall – Stehe an Europas wasserreichstem Wasserfall und spüre die Kraft des Gletscherwassers, das in die Schlucht stürzt.
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Erkunde den Asbyrgi-Canyon – Wandere durch diese hufeisenförmige Schlucht, die in der nordischen Mythologie eine Rolle spielt, und genieße stille Waldwege und steile Klippen.
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Wandere im Skaftafell-Naturschutzgebiet – Folge gut markierten Wegen durch den grüneren Teil des Parks bis zum Svartifoss-Wasserfall, der von dunklen Basaltsäulen eingerahmt wird.
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Askja-Caldera und Laki-Krater – Wage dich in abgelegene Hochlandgebiete und entdecke vulkanische Landschaften, die von gewaltigen Ausbrüchen geformt wurden – darunter einer der größten der Geschichte.
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Besuche den Morsarfoss-Wasserfall – Sieh Islands höchsten Wasserfall, der erst 2007 sichtbar wurde, als der umgebende Gletscher Morsarjökull weit genug geschmolzen war. Er ist allerdings extrem schwer zu erreichen.
Die besten Touren im Vatnajökull-Nationalpark
Der Vatnajökull bietet einige der unvergesslichsten Erlebnisse Islands – geführte Gletscherwanderungen sind die beste Möglichkeit, Gletscher, Eishöhlen und Lagunen sicher zu erkunden. Viele Südküsten-Touren beinhalten den Vatnajökull-Gletscher und verbinden ikonische Sehenswürdigkeiten mit fachkundiger Begleitung.
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Tour zur kristallblauen Eishöhle im Vatnajökull-Gletscher – Betritt eine natürlich entstandene Eishöhle mit leuchtend blauen Wänden – eines der einzigartigsten Wintererlebnisse im Park.
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Die Bootstour auf der Gletscherlagune Jökulsarlon – Fahre zwischen treibenden Eisbergen hindurch und komm der Gletscherzunge ganz nah. Mit etwas Glück kannst du unterwegs sogar Robben beobachten.
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2-tägige Wintertour an der Südküste zur Gletscherlagune Jökulsarlon & Kristallblauen Eishöhle – Eine mehrtägige Reise zu Wasserfällen, schwarzen Sandstränden und Gletscher-Highlights, inklusive geführter Eishöhlentour.
Tierwelt im Vatnajökull-Nationalpark
Im Vatnajökull-Nationalpark leben rund 2.000 Rentiere, die im Sommer frei umherziehen und im Winter in die südöstlichen Täler wandern. Polarfüchse sind im gesamten Parkgebiet anzutreffen, ebenso wie Robben an der Küste bei der Gletscherlagune Jökulsarlon.
Die Vogelwelt ist besonders im Norden des Parks sehr vielfältig: Die Rostgans brütet in der Nähe des Snaefellsoraefi-Gebiets, und entlang der Flusssysteme und Küsten lassen sich zahlreiche Watvögel, Seevögel und Enten beobachten.
Geschichte & Geologie des Vatnajökull-Nationalparks
Man geht davon aus, dass die Entstehung des Vatnajökull vor etwa 2.500 Jahren begann. Aufgrund des hohen Geländes und des milden Klimas war Skaftafell ein guter Ort für Landwirtschaft und Schafzucht. Außerdem diente es als Versammlungsort für Things, also Volksversammlungen. Die Bauern der Region zogen auch an die Küste, um Robben zu jagen, Vogeleier zu sammeln und nützliche Gegenstände von Schiffswracks zu bergen.
Das Leben in Skaftafell änderte sich nach dem gewaltigen Ausbruch des Oraefajökull im Jahr 1362. Gewaltige Gletscherläufe überschwemmten das Gebiet und zerstörten Höfe und Siedlungen. Nach dieser Katastrophe wurde die Region als Oraefi bekannt, was „Ödland“ bedeutet. Später kehrten Menschen zurück und errichteten neue Höfe, doch das kältere Klima erschwerte die Landwirtschaft, und Skaftafell erlangte nie wieder seine frühere Bedeutung.

Weitere Gletscherläufe nach den Ausbrüchen des Grimsvötn im Jahr 1783 erschwerten die Landwirtschaft zusätzlich. Dennoch wurde in Skaftafell bis 1988 weiter Landwirtschaft betrieben. Heute ist Skaftafell als geschütztes Gebiet bekannt.
Der Vatnajökull ist Europas größter Gletscher außerhalb der Arktis. Sein Eis ist mehrere Hundert Meter dick und bedeckt eine riesige Fläche. Unter dem Eis verbergen sich Täler, Berge, Hochebenen und Vulkane, darunter Grimsvötn und Bardarbunga. An der Südseite liegt der Hvannadalshnukur, Islands höchster Berg mit 2.110 Metern.
Die Auslassgletscher des Vatnajökull erstrecken sich in viele Richtungen, wobei der Breidamerkurjökull einer der bekanntesten ist. Dieser Gletscher endet an der Gletscherlagune Jökulsarlon, einem der besten Orte, um die Größe und Schönheit des Vatnajökull zu erleben.
https://youtu.be/Le8Wgww0mYY?si=mLLPbj3CPRj3BjYL
Neben atemberaubenden Ausblicken und der Möglichkeit zur Höhlenforschung bietet der Vatnajökull-Nationalpark einige der spannendsten und unvergesslichsten Sehenswürdigkeiten Islands – darunter den größten Gletscher, den höchsten Gipfel und den höchsten Wasserfall des Landes!
Schluchten, Lagunen, Berglandschaften und fruchtbare Täler warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Mit seinen zahlreichen Highlights ähnelt der Park einem riesigen natürlichen Abenteuerspielplatz.
Snaefellsjökull-Nationalpark
Der Snaefellsjökull-Nationalpark wurde im Juni 2001 gegründet, um das Natur- und Kulturerbe sowie die faszinierende Vielfalt der Region zu schützen. Er umfasst etwa 170 Quadratkilometer an der Spitze der Halbinsel Snaefellsnes und ist landschaftlich äußerst abwechslungsreich.
Felsige Buchten, Lavaebenen, steile Vogelfelsen und ein gletscherbedeckter Vulkan machen den Park zu „Island im Miniaturformat“. Hier findest du die schönsten Naturwunder des Landes auf engstem Raum vereint.
Von Reykjavik aus erreichst du den Snaefellsjökull-Nationalpark nach einer etwa 190 Kilometer langen Fahrt (ca. 2 Stunden und 40 Minuten) durch beeindruckende Landschaften.
Je näher du kommst, desto imposanter ragt der Vulkan Snaefellsjökull am Horizont auf, bis er die gesamte Umgebung dominiert. Es gibt zahlreiche Touren auf Snaefellsnes, die den Nationalpark und die Halbinsel an einem oder mehreren Tagen erkunden.
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten im Snaefellsjökull-Nationalpark
Der Snaefellsjökull-Nationalpark bietet eine kompakte Mischung aus Höhlen, Küstenklippen und Vulkanlandschaften – ideal, um die Vielfalt Islands auf kleinem Raum zu erleben. Hier findest du auch viele der Top-Attraktionen der Halbinsel Snaefellsnes.
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Erkunde die Songhellir-Höhle – Besuche die „Höhle des Gesangs“, bekannt für ihre natürlichen Echos und historischen Inschriften früher Reisender.
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Steige in die Vatnshellir-Lavaröhre hinab – Begib dich mit einem Guide in diese 8.000 Jahre alte Höhle. Hier führen Wendeltreppen zu Kammern, die von uralten Lavaströmen geformt wurden.
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Wandere in die Raudfeldsgja-Schlucht – Betritt eine enge Felsspalte, die zu einem versteckten Wasserfall führt; je weiter du gehst, desto anspruchsvoller wird das Gelände.
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Besuche den Strand Djupalonssandur – Entdecke schwarze Kieselsteine, Überreste von Schiffswracks und historische Hebesteine, mit denen Fischer einst ihre Kraft maßen.
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Erkunde Arnarstapi und Hellnar – Spaziere entlang der Küstenklippen mit markanten Felsformationen und wechselnden Ausblicken je nach Wetter und Wellengang.
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Sieh dir den Berg Kirkjufell und den Kirkjufellsfoss an – Halte an diesem ikonischen Berg und dem nahegelegenen Wasserfall, einem der meistfotografierten Motive Islands.
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Beobachte Robben am Strand Ytri-Tunga – Bestaune die ansässige Robbenkolonie am goldfarbenen Sandstrand, die im Sommer besonders aktiv ist.
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Entdecke Orcas bei Grundarfjördur – Fahre aufs Meer hinaus, um eine der besten Chancen zu nutzen, Schwertwale in isländischen Gewässern zu sehen.
Die besten Touren im Snaefellsjökull-Nationalpark
Am besten erkundest du den Snaefellsjökull-Nationalpark auf geführten Touren, die sowohl den Park als auch die gesamte Halbinsel abdecken. Diese Snaefellsjökull-Touren verbinden Küstenlandschaften, Lavahöhlen und Tierbeobachtungen zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.
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Kleine Gruppenreise auf der Halbinsel Snaefellsnes mit Transfer ab Reykjavik – Ganztagestour zu den wichtigsten Highlights wie Küstenklippen, Lavafeldern und dem gletscherbedeckten Vulkan.
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Die Vatnshellir-Höhlentour – Steige mit einem Guide in die 8.000 Jahre alte Lavaröhre hinab und entdecke farbenfrohe Kammern, die durch uralte Vulkanausbrüche entstanden sind.
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Walbeobachtungstour ab Olafsvik auf der Halbinsel Snaefellsnes – Fahre hinaus aufs Meer und halte Ausschau nach Orcas und anderen Meerestieren entlang der artenreichen Küste.
Tier- & Vogelwelt im Snaefellsjökull-Nationalpark
Die Küste des Snaefellsjökull-Nationalparks ist ein Paradies für Tierbeobachtungen. Hier leben große Kolonien von Küstenseeschwalben – sie sind sogar das Symbol der Gemeinde Snaefellsbaer – sowie Eissturmvögel, Trottellummen, Dreizehenmöwen, Tordalken und Krähenscharben. Saxholsbjarg und Thufubjarg zählen zu den besten Vogelfelsen für Beobachtungen. Robben sind vor allem an der Küste bei Ytri-Tunga zu sehen.
Das Budahraun-Lavafeld ist bekannt für seltene Pflanzen- und Moosarten. Von den 16 in Island vorkommenden Farnarten wachsen 11 im Nationalpark – ein Ergebnis der Feuchtigkeit, die entsteht, wenn Meerwasser in das Lavagestein eindringt. Insgesamt gibt es im Park etwa 130 Pflanzenarten.
Geschichte & Geologie des Snaefellsjökull-Nationalparks

Der Snaefellsjökull ist ein gletscherbedeckter Vulkan am westlichen Ende der Halbinsel Snaefellsnes. Er ist über 700.000 Jahre alt. Der eigentliche Name des Vulkans ist Snaefell, doch um Verwechslungen mit anderen Bergen gleichen Namens zu vermeiden, wird er meist Snaefellsjökull genannt.
An klaren Tagen ist der Snaefellsjökull aus bis zu 120 Kilometern Entfernung über die Bucht Faxafloi zu sehen. Schon aus der Ferne ist er beeindruckend, doch aus der Nähe wirkt er noch mächtiger. Vor Ort wird seine Größe und sein Einfluss auf die Landschaft besonders deutlich.
Die Halbinsel ist seit rund 1.100 Jahren besiedelt, was durch alte Stätten wie Forni-Saxholl, Berutoftir und Irskubudir belegt wird. Der letzte Ausbruch des Vulkans liegt etwa 1.800 Jahre zurück. Seine Lavaströme haben die Höhlen, Krater und die raue Landschaft geformt, die heute von Besuchern erkundet werden kann.
Im 12. und 13. Jahrhundert sorgte der Fischfang für Wachstum in der Region. Die Menschen siedelten sich in der Nähe des Gletschers an, um einen guten Zugang zum Meer zu haben. Dritvik entwickelte sich zum größten Fischereihafen der Gegend, mit bis zu 60 Booten und 400 Menschen. Im 19. Jahrhundert ging die Fischerei zurück, da sich die Fangmethoden in Island änderten.
Nördlich von Dritvik wurde im 13. Jahrhundert in Ingjaldsholl eine Kirche errichtet. Heute steht dort eine neuere Kirche, doch der Ort zeugt noch immer von der langen Geschichte der Region.
Der Snaefellsjökull inspiriert seit jeher Künstler, Schriftsteller und Musiker. Er taucht in alten isländischen Sagen auf, beispielsweise in der Bárðar saga Snæfellsáss.
Die Bárðar saga Snæfellsáss stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Im ersten Teil wird die Geschichte von Bárður Snæfellsáss erzählt. Er ist eine halb menschliche, halb trollartige Gestalt, die sich mit ihrer Familie auf der Halbinsel Snæfellsnes niederließ.
Nach mehreren tragischen Ereignissen verließ Bárður sein Zuhause und zog sich auf den Gletscher zurück. Mit der Zeit wurde er von den Einheimischen zunehmend als Schutzgeist der Region verehrt.
Die Snaefellsnes-Halbinsel taucht auch in anderen alten isländischen Sagen auf, darunter die Laxdæla saga aus dem 13. Jahrhundert. Der Gletscher wurde später durch Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde” (1864) weltberühmt, in dem der Snaefellsjökull als Tor zu einer unterirdischen Welt dient.
Seitdem inspiriert der Snaefellsjökull immer wieder Autoren, wie zum Beispiel Halldór Laxness für seinen Roman „Am Gletscher“ und Ludvík Souček für seine Trilogie „Die blinden Vögel“.
So werden Islands Nationalparks verwaltet
Jeder der drei Nationalparks Islands hat eine eigene Verwaltung. Thingvellir wird von der Thingvellir-Kommission betreut, der Vatnajökull-Nationalpark von der eigenen Parkbehörde (Vatnajokulsthjogar) und der Snaefellsjökull-Nationalpark von den isländischen Naturschutzbehörden. Ranger in jedem Park kümmern sich um Schutz, nachhaltigen Zugang und Besucherservice.
Darüber hinaus gibt es in Island mehr als 130 weitere Schutzgebiete – darunter Naturreservate, geschützte Landschaften und spezielle Naturschutzareale. Seit dem 1. Januar 2025 werden diese Gebiete von neuen isländischen Umweltbehörden verwaltet, darunter die Naturschutzagentur Islands. Die Nationalparks bleiben jedoch die am stärksten geschützten und offiziell anerkannten Naturgebiete des Landes.
Sowohl Thingvellir (seit 2004) als auch der Vatnajökull (seit 2019) sind UNESCO-Welterbestätten – eine Auszeichnung für ihren außergewöhnlichen universellen Wert hinsichtlich Geologie, Geschichte und Natur.
Parkregeln & richtiges Verhalten
Islands Landschaften sind empfindlich. Ein Moospolster, das trittfest aussieht, kann Jahrzehnte brauchen, um sich von einem einzigen Schritt zu erholen. Die Regeln in allen drei Nationalparks entsprechen dem isländischen Ansatz zum Naturschutz:
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Bleib auf markierten Wegen und beachte Sperrungen. Empfindliche Moos- und Lavafelder brauchen Jahrzehnte zur Regeneration.
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Kein Offroad-Fahren – nirgendwo in Island! Es ist verboten und verursacht irreparable Schäden.
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Campen nur auf ausgewiesenen Campingplätzen. Für Wildcampen gelten besondere Regeln – frage die Ranger vor Ort.
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Nimm deinen Müll wieder mit und hinterlasse alles so, wie du es vorgefunden hast. Keine Namen in Felsen ritzen oder Steinhaufen bauen.
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Drohnen benötigen in Nationalparks eventuell eine Genehmigung. Beachte Flugverbote und respektiere die Privatsphäre anderer.
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Informiere dich vor jedem Besuch – besonders in den Übergangsjahreszeiten – über Straßen- und Wetterbedingungen auf Safetravel.is und road.is.
Alle drei Parks freuen sich über freiwillige Helfer und Saisonkräfte, die im Sommer Wege pflegen und empfindliche Gebiete schützen. Wenn du Schäden oder Verstöße beobachtest, informiere bitte die Ranger.
Beste Reisezeit für Islands Nationalparks
Islands Nationalparks sind das ganze Jahr über geöffnet, aber je nach Jahreszeit ändern sich die Bedingungen und Aktivitäten deutlich. Die beste Reisezeit hängt davon ab, was du erleben möchtest.
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Sommer (Juni bis August) – Ideal zum Wandern, für Wildblumen, Vogelbeobachtung und Fotos bei Mitternachtssonne. Alle Wanderwege und Besucherzentren sind geöffnet. Thingvellir und die Snaefellsnes-Küste sind besonders gut zugänglich. An beliebten Orten ist mit mehr Besuchern zu rechnen.
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Herbst (September bis Oktober) – Weniger Besucher, dramatische Herbstfarben in Thingvellir (Birken und Moose leuchten golden), gute Bedingungen für Nordlichtbeobachtungen und ab Ende Oktober beginnt die Eishöhlensaison. Ein starker Allrounder unter den Reisezeiten.
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Winter (November bis März) – Hochsaison für Eishöhlentouren im Vatnajökull (November bis März). Nordlichter sind bei klarem Himmel in allen Parks sichtbar. Schnorcheln in der Silfra-Spalte ist ganzjährig möglich. Es gibt weniger Tageslicht, verschneite Landschaften und einige Wanderwege in höheren Lagen sind gesperrt.
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Frühling (April bis Mai) – Milderes Wetter, längere Tage und zurückkehrende Vogelwelt. Weniger Touristen als im Sommer, aber die meisten Einrichtungen sind geöffnet. Die Schneeschmelze sorgt für spektakuläre Wasserfälle. Eine der besten und preiswertesten Reisezeiten.
Wie viele Nationalparks gibt es in Island?
Welcher ist der größte Nationalpark in Island?
Welchen Nationalpark in Island sollte ich besuchen?
Sind Islands Nationalparks UNESCO-Welterbestätten?
Wie besucht man Nationalparks in Island?
Wie weit liegen Islands Nationalparks voneinander entfernt?
Sind die Nationalparks in Island leicht zugänglich?
Wie viel kostet ein Besuch in Islands Nationalparks?
Muss man für Islands Nationalparks Eintritt zahlen?
Brauche ich einen Guide, um Islands Nationalparks zu besuchen?
Kann man in Islands Nationalparks wandern?
Kann ich die isländischen Nationalparks auch im Winter besuchen?
Welche Tiere kann ich in den isländischen Nationalparks sehen?
Ist Skaftafell noch ein Nationalpark?
Welchen Nationalpark in Island solltest du besuchen?
Welcher Nationalpark in Island der richtige für dich ist, hängt davon ab, was du erleben möchtest. Wenn du wenig Zeit hast oder in der Nähe von Reykjavik bleibst, ist Thingvellir am einfachsten zu erreichen und bietet eine tolle Mischung aus Geschichte und Geologie. Außerdem ist er ein wichtiger Stopp auf dem Goldenen Kreis.
Für spektakuläre Landschaften und einmalige Erlebnisse ist der Vatnajökull unschlagbar. Hier findest du Gletscher, Eishöhlen, mächtige Wasserfälle und endlose Wildnis. Am besten geeignet für Reisende mit mehr Zeit oder für alle, die die Südküste oder die Ringstraße erkunden.
Wenn du Vielfalt ohne lange Fahrten suchst, ist der Snaefellsjökull eine großartige Wahl. Oft als „Island im Miniaturformat“ bezeichnet, vereint er Lavafelder, Küstenklippen, Höhlen und einen gletscherbedeckten Vulkan auf kleinstem Raum.
Wenn möglich, solltest du mehr als einen Park in Island besuchen, um die Vielfalt der Insel richtig kennenzulernen. Jeder Park bietet eine andere Perspektive – zusammen zeigen sie, warum Island einem einzigen großen Naturreservat ähnelt.
Hat dir unser Artikel über Islands Nationalparks gefallen? Welcher Park in Island war dein Favorit und welche Sehenswürdigkeiten hast du besucht? Teile deine Erfahrungen und Fragen gerne unten in den Kommentaren!

Michael Chapman is a British travel writer living in Reykjavík. A former scuba and lava cave guide, he draws on firsthand experience to write about Iceland’s nature and culture. He’s also the author of Hidden Iceland (2020).








