Welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten sind in Island im November am beliebtesten? Wie kalt ist Island im November, und kann man in diesem Monat die Nordlichter sehen? Wie viele Tageslichtstunden sind im November zu erwarten und wie verbringen die Einheimischen ihre kurzen Tage? Wie ist das Wetter in Island im November?  Lies weiter, um alles zu erfahren, was du über Island im November wissen musst.

Was du über Island im November wissen musst

Kirkjufell, ein Berg geformt wie eine Pfeilspitze...

Wetter in Island im November

Im November liegt die Durchschnittstemperatur in der isländischen Hauptstadt Reykjavik zwischen 1°C und 8°C, und in den Höhenlagen des isländischen Hochlands ist es sogar noch kälter. Außerdem wird die Wolkendecke im ganzen Land dichter, und die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt von 66% auf 72%.

Der isländische Winter kündigt sich im November bereits an. Die Tage werden kürzer, die Winde stärker, die Kälteperioden länger – und die geschäftigen Straßen im Zentrum der Hauptstadt fangen an sich zu beruhigen.

Island scheint immer leerer zu werden, sich seinem natürlichen Gleichgewicht anzunähern –und erinnert uns in dieser Zeit daran, dass es noch zu einem großen Teil Eis-Land ist. 

Wer lieber einen reibungslosen Urlaub genießen möchte – ohne z. B. irreführende Prognosen – sollte vielleicht lieber einen anderen Monat wählen, um Island zu besuchen. Allerdings ist das Wetter hier immer etwas mysteriös, und wie das schon Sprichwort sagt: „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte einfach fünf Minuten.



Sonnenlicht in Island im November

Apropos Winterlicht: Am 30. November sind lediglich fünf Stunden Sonnenlicht zu erwarten. Wer nach dem 16. des Monats in Urlaub fährt, erlebt den Sonnenaufgang um 10:00 und den Sonnenuntergang um 16:00 Uhr – es gilt also, die Tageslichtstunden optimal zu nutzen. Was die Niederschläge angeht, so sind Regen, Schneeregen, Hagel und Schnee typisch für diese Saison, und du solltest dich entsprechend kleiden.

Diese Niederschläge bilden die erste Stufe der Eisskulpturen, die sich in der neuen Saison herausbilden; auf natürliche Wiese schmücken diese die Gletscher und Eishöhlen, die Island zu einem beliebten Reiseziel machen.



Wasser, in welcher Form auch immer, ist hier allgegenwärtig; es ist also am besten, es offenen Herzens zu akzeptieren – denn nass wirst du sowieso! 

Der verschneite Aldeyjarfoss-Wasserfall

Viel Regen und Schnee, kombiniert mit Kälte, kann zu Risiken führen. Die Bergstraßen (genannt 'F'-Straßen) sind für den gesamten Verkehr gesperrt, unter anderem wegen der Lawinengefahr, der Instabilität des Geländes und der Möglichkeit, dass die Straßen bei der Rückkehr blockiert sind und Fahrzeuge und Insassen in unerreichbarer Ferne festsitzen.

Wer an bestimmte Orte gelangen möchte, aber keine befahrbaren Strecken findet, sollte eine Tour buchen; Tour-Veranstalter haben sowohl die nötige Erfahrung als auch die richtigen Fahrzeuge, um das unwegsame Gelände zu bewältigen.

Denk daran: Es ist strengstens verboten – und zudem sehr unsicher –, gesperrte Straßen zu befahren. Die Bußgelder für das Befahren einer gesperrten Straße sind enorm hoch; außerdem landest du dann höchstwahrscheinlich in der Wildnis und musst von isländischen Such- und Rettungsteams gerettet werden (Slysavarnafélagið Landsbjörg).

Ratschläge für Island im November

Trage thermische Schichten

Lopapeysur-Pullis sind modern, praktisch und ein Symbol der isländischen Identität.QuelleThe Lopapeysa 

Island ist kalt im November. Der Winter beginnt, und im Verlauf deines Trips nimmt die Temperatur immer weiter ab.  Du solltest daher mehrere Schichten Thermalschutzkleidung tragen, um sicherzustellen, dass das raue Klima dein Urlaubsvergnügen nicht beeinträchtigt.

Der November ist eine gute Zeit, um sich einen Lopapeysa zuzulegen, sprich einen traditionellen isländischen Pullover. Die für den Lopapeysa verwendete Wolle wird aus ungesponnener isländischer Schafwolle (genannt lopi) gewebt. Sie ist einzigartig warm (auch die Schafe müssen sich vor der Kälte schützen!) und wasserdicht.

Der Lopapeysa stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und hat seitdem zwei Mode-Revivals erlebt – zunächst im Jahr 1944 als nationales Symbol, als Island seine Unabhängigkeit von Dänemark erlangte, und später nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2008. So wurde der Lopapeysa zu einer neuen Tradition und einem Symbol zur Feier der isländischen Identität.



Vermeide Berg- & Schotterstraßen

Viele Bergstraßen in Island sind Schotterstraßen und daher in den Wintermonaten gesperrt.Quelle: TPSDave 

Im November kannst du das innere Hochland Islands gar nicht erreichen. Die meisten anderen Attraktionen sind jedoch weiterhin besuchbar, vor allem die entlang der isländischen Ringstraße (Straße Nr. 1).

Das Autofahren im November bringt einige Gefahren mit sich; aufgrund des schlechter werdenden Wetters im Land, bekommst du es wahrscheinlich irgendwo unterwegs mit dichtem Nebel, Blizzards oder schweren Regenfällen zu tun. Denk daran, genügend Abstand zu halten, und verzichte auf Geschwindigkeitsübertretungen; Islands große Landstraßen sind oft sehr lang, leer und verführerisch breit.  

Beachte auch, dass das Fahren abseits der Straßen in Island nach wie vor streng verboten ist und mit sehr hohen Bußgeldern geahndet werden kann. Das Fahren im Gelände ist nicht nur unsicher, sondern schädigt zudem das empfindliche Gleichgewicht der isländischen Natur auf unwiderrufliche Weise.



Verlass dich nicht darauf, die Nordlichter zu sehen

Nordlichter über der Reykjanes-Halbinsel

Auch wenn der November eine ausgezeichnete Zeit für die Aurora-Jagd ist, gibt es keine Garantie dafür, was der Kosmos nachts vorhat. Die Nordlichter sind bekanntermaßen flüchtig und trotz bester Absichten aller Beteiligten besteht immer die Möglichkeit, dass du enttäuscht wirst.

Die Veranstalter von Nordlichter-Touren informieren ihre Kunden stets rechtzeitig im Voraus, falls die Jagd nach den Lichtern voraussichtlich erfolglos bleibt. Und selbst wenn du an einem Nordlichter-Trip teilnimmst, ohne die Lichter zu entdecken, hast du immer noch die Möglichkeit, etwas über den nächtlichen Sternenhimmel zu erfahren.

Erkunde Reykjaviks Kaffee-Kultur

Isländer sind leidenschaftlich, wenn es um ihren Kaffee geht - und äußerst stolz auf ihr Röstverfahren.Quelle: Barny1

Isländer sind begeisterte Kaffeetrinker, und der durchschnittliche Isländer konsumiert etwa 9 kg Kaffeebohnen pro Jahr. Tatsächlich lieben die Isländer ihren Kaffee so sehr, dass man fast immer kostenlosen Kaffee in lokalen Supermärkten, Banken und Geschäften findet – und einige Isländer verwenden sogar den Kaffeesatz, um ihre Haut nach einem winterlichen Bad im Nordatlantik zu schrubben.



So überrascht es kaum, dass sich im Stadtzentrum an jeder Ecke ein erstklassiges Café befindet. Starbucks oder Costa sucht man hier vergebens; die isländische Kaffee-Kultur ist vielmehr personalisiert, gemeindeorientiert und hart umkämpft – und bringt daher mit den besten gerösteten Kaffee der Welt hervor. Und fair-trade ist die Köstlichkeit auch noch!

Viele Cafés bieten auch kostenlose Nachfüllungen an, sodass ihre Gäste sich zurücklehnen, die kreative Atmosphäre der Stadt genießen und stundenlang in einem gemütlichen Café verweilen können. In folgenden Cafés wird gratis nachgeschenkt: Te & KaffiKaffitárReykjavik RoastersCafé Babalú und C is for Cookie.

Was es in Island im November zu tun gibt

Eishöhlenerkundungen zählen zu den einmaligsten Erlebnissen während deines Islandurlaubs im Winter.

Eishöhlen im November in Island

Die beliebteste Winteraktivität in Island ist der Besuch einer der vielen Eishöhlen des Landes. Eishöhlenerkundungen vereinen viele verschiedene Aspekte, darunter Abenteuer und Weiterbildung. In den Höhlen wirst du von glitzerndem hellblauem Eis umgeben, das einen traumhaften Anblick bietet. Vergiss nicht, deine Kamera mitzubringen! 

In den Wintermonaten bilden sich Eishöhlen im Innern der isländischen Gletscher; jedes Jahr entstehen neue Höhlen und Netzwerke, sodass jeder Besucher etwas Einmaliges erlebt. Beachte jedoch, dass das Erkunden von Eishöhlen nur im Rahmen einer organisierten Tour möglich ist. Die Tour-Veranstalter stellen dir alle notwendigen Geräte zur Verfügung, einschließlich Steigeisen und Helm.

Diese 3-tägige Winterwunder-Tour wird ab November angeboten

Es gibt jedoch nicht nur natürliche Eishöhlen in Island – wer eine sehen möchte, kann an einer Tour zur natürlich geformten Höhle unter dem mächtigen Vatnajökull-Gletscher teilnehmen. Außerdem kannst du den künstlichen Eistunnel im Langjökull-Gletscher besuchen, der – mit seinen eingeschnitzten Räumen, Statuen und „Möbeln“ – die vielleicht größte Eisskulptur der Welt darstellt. Beide Erfahrungen wecken deine Fantasie und verdeutlichen, wie empfindlich die Eiskappen in Wirklichkeit sind. 

Eishöhlenerkundungen bieten zudem die einmalige Gelegenheit, etwas über das Schmelzen der Eiskappen und die weitgehenden Auswirkungen des Klimawandels zu erfahren. 

Natürliche heiße Quellen im November in Island

 

Es gibt viele Hot Pots, die du während deiner Zeit in Island genießen kannst.Fotoquelle: Tagestour zum See Myvatn mit Flug ab Reykjavik

Eines der berauschendsten Erlebnisse in Island –  neben einem Besuch der Lebowski Bar – ist das Baden in einem der natürlich beheizten Pools des Landes, den sogenannten Hot Pots („heitir pottar“). In Island gibt es zahlreiche Hot Pots, in denen du dich aalen kannst; so wird das Sitzen draußen in der Kälte zur Freizeitaktivität! Genieße Stunden voller Zufriedenheit und Gespräche, während du in die isländische Natur eintauchst. 

Und welche Möglichkeiten etwas so Simples wie ein beheizter Pool bietet: Du liegst in einem Hot Pot, während die Nordlichter über deinem Kopf tanzen und der Schnee um dich herum langsam zu Boden fällt bzw. im Wasser verschwindet. Island ist unglaublich im November – nachdem es seine Sommerhaut abgestreift hat, präsentiert es sich im kalten Winterzauber. 

Die meisten isländischen Hot Pots befinden sich auf dem Land, abseits der städtischen Lichtverschmutzung; und selbst wenn dir ein Blick auf die Aurora verweht bleibt, kommst du immer noch in den Genuss eines wundervollen Sternenhimmels.

Aber Vorsicht: In eine heiße Quelle zu springen ist ein sinnliches Erlebnis, da sich dein ausgekühlter Körper sofort aufwärmt; aus dem Wasser herauszusteigen ist dagegen weit weniger angenehm – leg deine Kleidung daher möglichst nahe am Hot Pot ab.



Nordlichter im November in Island

Aurora und Sternenlicht über der Gletscherlagune Jokulsarlon.

Der November in Island zählt zu den besten Zeiten für eine Sichtung der flüchtigen Nordlichter, was hauptsächlich auf eine stetige Abnahme der Tageslichtstunden zurückzuführen ist. 

Je kürzer die Tage, desto größer die Wahrscheinlichkeit, die grün, violett, weiß und gelb fluoreszierenden Polarlichter zu erspähen. 

Die Sonnenphänomene, die für die Aurora verantwortlich sind, gibt es das ganze Jahr über, aber im Sommer werden sie vom Sonnenlicht übertönt. Im Winter dagegen lohnt es sich, die Augen offen zu halten und nach oben zu schauen, um einen Blick auf dieses pure Licht zu erhaschen. 



Wer dieses fantastische Spektakel schon einmal erlebt hat, kann dir schnell die zwei Voraussetzungen für eine Nordlichter-Sichtung in Island nennen: starke Sonnenaktivität und minimale Bewölkung. Es hilft auch, die Stadt zu verlassen, um die Lichtverschmutzung zu vermeiden – und sich so die absolut beste Sicht zu verschaffen.

Doch auch in Reykjavik ist die Aurora oft zu sehen; es gibt ruhige Ecken in der Stadt wie den Klambratún Park oder den Leuchtturm Grótta, wo die Lichter besser zur Geltung kommen. 

Bevor du eine Tour buchst oder selbst auf Nordlichter-Jagd gehst, solltest du die  Website des Icelandic Meteorological Office besuchen; navigiere hier zum Aurora-Bereich, um mehr über die Intensität der Lichter, die hinderliche Bewölkung sowie die besten Zeiten und Orte für eine „Aurora-Mission“ zu erfahren.

Begeisterte Naturfotografen werden das Beste aus diesem Erlebnis machen wollen, denn die Lichter scheinen sich jedes Mal anders zu präsentieren. Mit jeder Sichtung zeigen sie sich in einer neuen Variante. 

Angesichts der schwachen Lichtverhältnisse erfordert das Fotografieren der Nordlichter einiges an Hintergrundwissen. Der wichtigste Teil der Ausrüstung – neben der Kamera – ist ein robustes und zuverlässiges Stativ.

Eine Möglichkeit für Hobbyfotografen, diese Gelegenheit optimal zu nutzen, ist die Buchung einer Tour mit erfahrenen Nordlicht-Jägern. Diese können dich nicht nur direkt zu den besten Orten bringen, um die Lichter zu sehen und zu fotografieren, sondern sie bieten auch praktische Tipps und Ratschläge zu Kameraeinstellungen, Fokus und Perspektive.

Die Isländer sind übrigens dafür bekannt, eine Thermoskanne mit heißer Schokolade mitzunehmen, wenn sie sich auf die Suche nach den Nordlichtern begeben...

Hundeschlitten-Touren im November in Island

Hundeschlittenfahren ist eines der aufregendsten und einzigartigsten Erlebnisse in Island.Foto: Husky Schlitten-Tour | Hundeschlittenfahrt bei Mývatn

Der November in Island ist die perfekte Zeit, um an einem eher unerwarteten Sport teilzunehmen: dem Hundeschlittenfahren! Island ist der perfekte Ort, um diese wilde, aufregende und unglaublich einzigartige Erfahrung zu genießen.

Die Hunde, die deinen Schlitten in Island ziehen werden, sind entweder Grönlandhunde oder sibirische Huskys, die beide starke, intelligente und zuverlässige Rassen sind, die Menschen über Jahrhunderte durch verschneite Wüsten transportiert haben.

Hundeschlittenfahrten bieten die perfekte Gelegenheit, neue pelzige Freunde zu finden.Foto: Hundeschlitten-Tour | Treffpunkt vor Ort (nahe Reykjavík)

Der Musher wird seine Leidenschaft für das Hundeschlittenfahren mit dir teilen und dir die grundlegenden Befehle und Techniken beibringen, die es dir ermöglichen, den Schlitten zu steuern, ohne die Hunde zu verletzen. Normalerweise ziehen 4-5 Hunde einen Schlitten, aber wenn zwei Personen im Schlitten sind, steigt diese Zahl auf 6-10 Hunde. Die schnellsten Hunde können den Schlitten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h im Schnee ziehen!



Hundeschlitten-Touren sind in der Regel bereits für jüngere Kinder geeignet, die als Passagier auf dem Schlitten dabei sein können.

Schneemobil-Touren im November in Island

Eine Schneemobil-Fahrt unter den Nordlichtern in Island ist einfach atemberaubend!Foto: Schneemobilfahrt unter den Nordlichtern | ab Gullfoss

Mit einem Schneemobil über einen der mächtigen Gletscher Islands zu düsen ist eine weitere ausgezeichnete Option für Reisen im Winter. Schneemobilfahren in Island bietet eine fantastische Gelegenheit, deinem Abenteuer ein weiteres Highlight hinzuzufügen und deinen Adrenalinpegel zu füllen.

Es gibt eine Reihe von Gletschern für Motorschlitten-Fahrten; die Gletscher Langjökull, Mýrdalsjökull und Vatnajökull, das Weidegebiet Súlumýrar (bei Akureyri) und Tröllaskagi ("Troll-Halbinsel"). Jeder Bereich unterscheidet sich von dem anderen, aber alle erlauben es dir, Vollgas zu geben.



Der Guide wird dir erklären, wie du das Schneemobil sicher und korrekt bedienen kannst, und wird thermische Oberbekleidung, Helme und Handschuhe zur Verfügung stellen. Um in Island Schneemobil zu fahren, musst du einen gültigen Führerschein besitzen und eine Vorliebe für Geschwindigkeit haben.

Events in Island im November

Iceland Airwaves lockt Künstler, Fans und Journalisten aus aller Welt an.Quelle: Janus Bahs Jacquet

Iceland Airwaves (1. November – 5. November)

Iceland Airwaves ist eines der größten und beliebtesten Festivals des Landes; es lockt sowohl lokale als auch international Talente an – und dazu eine Schar von Musikfans aus aller Welt. Drei melodische Tage und Nächte lang verwandelt sich das Land selbst in eine musikalische Komposition, wobei fast jedes Etablissement – seien es Cafés, Bars oder Kunstgalerien – den Künstlern eine Bühne bietet.

David Fricke vom Rolling Stone Magazin schrieb über Iceland Airwaves, [es sei] das hippste lange Wochenende im jährlichen Musikfest-Kalender, und Jonah Flicker vom Pitchfork Magazine beschreibt die unglaubliche Begeisterung des Festivals für Musik und Festivitäten.



Das Festival hat es weit gebracht seit seiner ersten Austragung 1999, die in einem Flugzeughangar am Flughafen Reykjavik stattfand. Iceland Airwaves ist heute bekannt für seine tolle Atmosphäre, seine intimen Auftritte und seine Vielzahl an neuen Talenten; das Festival hat sich inzwischen zu einer der wichtigsten Veranstaltungen im gesellschaftlichen Kalender der Stadt entwickelt, die Musikjournalisten und Späher aus aller Welt anzieht.

Bands wie Clap Your Hands Say YeahThe Bravery und The Rapture spielten alle schon beim Iceland Airwaves, bevor sie richtig berühmt wurden. 



Das Line-up 2017 umfasste  zahlreiche isländische Künstler, wie z. B. ÁsgeirMammuÌt, Gróa, Tappi TíkarrassSturla Atlas und Kælan Mikla. Außerdem sahen die Besucher internationale Größen wie Milky Whale, Ama LouBenjamin ClementineFleet Foxes, Jo Goes Hunting und Mumford and Sons uvm. Kurz gesagt: Das Festival 2017 war eines der größten Iceland-Airwaves-Events bisher – und 2018 wird’s noch spektakulärer!

Iceland Airwaves wird von der isländischen Fluggesellschaft Icelandair und der Stadt Reykjavik gesponsert.

Tag der isländischen Sprache (Dagur Íslenskrar tungu)

Ein Regenbogen über der lutherischen Kirche Hallgrimskirkja

Der 16. November ist der Dagur Íslenskrar tungu – ein Fest zu Ehren der einzigartigen Sprache des Landes und zur Erinnerung daran, wie wichtig es ist, sie im globalen Zeitalter zu erhalten. Diesen Feiertag gibt es seit 1996 und sein Name bedeutet wörtlich übersetzt: „Tag der isländischen Sprache“.

Isländisch ist eine bemerkenswerte Sprache mit einem unglaublich komplizierten Deklinationssystem, die viele Neologismen hervorbringt (im Gegensatz zur Verwendung von Lehnwörtern). Der isländische Begriff für Computer ist beispielsweise tölva – er setzt sich aus den Wörtern für „zählen“ und „Orakel“ zusammen".

Der Tag fällt mit dem Geburtstag des beliebten isländischen Dichters und Naturforschers Jónas Hallgrímsson (16. November 1807 – 26. Mai 1845) zusammen. Jónas Hallgrímsson war einer der Gründer der isländischen Zeitschrift Fjölnir, die zum ersten Mal 1835 in Kopenhagen erschien und eine maßgebende Rolle für die Unabhängigkeit Islands von Dänemark spielte.

Am 16. November sind die Isländer – insbesondere die jungen – aufgefordert, nur Isländisch zu sprechen.

An diesem Tag werden eine Reihe von Kultur- und Bildungsausstellungen in Locations rund um Reykjavik gezeigt, u. a. in Grundschulen und sogar im Konzerthaus Harpa. Außerdem gibt es mehrere Auszeichnungen für Personen, die im vorangegangenen Jahr zur Förderung der isländischen Literatur und Sprache beigetragen haben.


Empfohlene Routen im November

Wenn du noch nach Ideen suchst, schau dir folgende Routen an – die perfekte Inspiration für deinen Urlaub in Island im November! Wir haben verschiedene Streckenlängen einbezogen, damit du auch etwas Passendes findest:


Wie hat dir dein Urlaub im November gefallen? Wir freuen uns auf eure Berichte über eure Zeit in Island im nachstehenden Kommentarfeld